Freitag, 22. Mai 2026

[KurzMeinung*] West of Wicked von Nikki St. Crowe

 

Diese Rezension  basiert auf einem kostenlosen Rezensionsexemplar, welches mir vom Verlag  zur Verfügung gestellt wurde, diese enthält aber meine eigene und freie Meinung!

Dieser Beitrag ist nach § 6 TMG als Werbung zu kennzeichnen 






Autorin:  Nikki St. Crowe

  • Herausgeber ‏ : ‎ Bramble HC
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 4. Mai 2026
  • Auflage ‏ : ‎ 1.
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 352 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3426564904
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3426564905
  • Originaltitel ‏ : ‎ West of Wicked
  • Abmessungen ‏ : ‎ 14.9 x 3.5 x 22 cm

Inhalt laut Amazon:  Dorothy Gale weiß nicht, woher sie kommt. Sie weiß noch, dass sie sich während eines Sommersturms in der tristen Prärie von Kansas nach Hause wünschte und an eine Frau klammerte, die nicht ihre Mutter war. Sie übergab Dorothy an zwei Fremde und flehte sie an, sie aufzunehmen. Sie erinnert sich nicht mehr genau an die Frau, aber sie erinnert sich an das Blut in ihrem Gesicht.

Inzwischen ist Dorothy älter und jagt dem Hochgefühl ihrer Liaison mit Edward hinterher, doch seine Heiratsanträge sind nicht genug. Sie will herausfinden, wer sie wirklich ist und wie sie diesem tristen Leben entkommen kann.

Dann fegt ein Wirbelsturm durch die Nacht und bringt Dorothy in ein in Schatten gehülltes und verfluchtes Land, das viel weiter entfernt ist, als Dorothy es sich je vorgestellt hat. Um wieder nach Hause zu kommen, muss sie einen Zauberer aufsuchen und einem tückischen Pfad folgen, auf dem bereits dunkle Gefahren, machthungrige Hexen und ein verfluchter Attentäter auf sie lauern …

Meine Meinung: Wow, ich bin immer noch völlig geflasht von "West of Wicked"! Wenn du dachtest, du kennst die Geschichte von Oz, dann schnall dich an, denn dieses Buch ist wie der heftigste Wirbelsturm, den Kansas je gesehen hat , nur viel düsterer, sexyer und absolut mitreißend.

Am Anfang braucht die Geschichte einen kurzen Moment, um in Kansas wirklich Fahrt aufzunehmen. Außerdem waren mir manche Nebencharaktere fast ein bisschen zu kurz abgehandelt, weil ich unbedingt noch mehr über ihre Hintergrundgeschichten erfahren möchte. Vielleicht ja im zweiten Band? Aber dann konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen, weil ich ständig wissen wollte, was hinter dem nächsten Kapitel steckt.

Vergiss den bunten Regenbogen. Dieses Oz ist schattengehüllt, verflucht und gefährlich zugleich. Die Atmosphäre ist fast greifbar, man spürt als Leser förmlich den Staub der Prärie und später die bedrohliche Magie dieses fremden Landes. Die Hexen und die politischen Machtspiele in Oz fand ich ebenfalls gelungen. Die außerdem lange und persönliche Suche von Dorothy nach dem Zauberer hat es total in sich und durch die Bedrohung  der Hexen ist diese ganz packend und die Spannung bleibt durchgehend auf Anschlag. 

Ich sehr mochte, dass die Geschichte bekannte Elemente aus „Der Zauberer von Oz“ aufgreift, sie aber komplett verdreht und etwas Eigenes daraus macht. Viele Momente waren gleichzeitig vertraut und völlig neu.

Dorothy keine naive Heldin! Ich fand es recht interessant, wie zerrissen sie ist. Ihre Suche nach ihrer Herkunft und nach einem Platz, an dem sie wirklich hingehört, zieht sich durch die ganze Geschichte und gibt dem Roman überraschend viel Tiefe.

Fazit:  „West of Wicked“ ist ein düsteres und emotionales Retelling, das mich mit seiner gefährlichen Version von Oz komplett in den Bann gezogen hat und definitiv ein Buch, das lange im Kopf bleibt.

Meine Bewertung: 

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