Mittwoch, 12. August 2026

[KurzMeinung*] Die Villa von Markus Heitz

 

Diese Rezension  basiert auf einem kostenlosen Rezensionsexemplar, welches mir vom Verlag  zur Verfügung gestellt wurde, diese enthält aber meine eigene und freie Meinung!

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Autor: Markus Heitz

  • Herausgeber ‏ : ‎ Knaur HC
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 3. August 2026
  • Auflage ‏ : ‎ 1.
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 336 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3426568330
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3426568330
  • Abmessungen ‏ : ‎ 13.5 x 2.4 x 21 cm

Inhalt laut Amazon: Doreen und Marina Markert sind Mutter und pubertierende Tochter, die sich bislang eher glücklos durchs Leben schlagen. Doch dann ziehen sie bei einer Zwangsversteigerung endlich einmal das ganz große Los: Zum Schnäppchenpreis kommen sie in den Besitz einer alten Villa im Leipziger Stadtteil Gohlis. Dort scheint sich das Leben der beiden erst einmal in jeder Hinsicht zum Guten zu wenden: Plötzlich laufen die Geschäfte der Mutter, die Teenager-Tochter startet mit ihrer Musik als YouTube-Star durch. Beide finden die Aufmerksamkeit und Zuneigung, die sie suchen. Aber alles hat seinen Preis: Als Doreen schließlich erkennt, auf welchen Pakt sie und ihre Tochter sich unbewusst eingelassen haben, könnte es bereits zu spät sein.

Währenddessen geht Musiker Ethan in London auf die verzweifelte Suche, wer den brutalen Mord an seiner Mutter begangen hat, und kommt einer unheilvollen Verbindung auf die Spur. Und mit jedem Tag, der vergeht, steigt die Anzahl der Toten …

Meine Meinung: Ich gebe es zu: Ich mag Horrorbücher, die sanft anfangen, sich langsam unter die Haut schleichen und einem dann mit voller Wucht in die Abgründe ziehen. Genau dieses Gefühl hatte ich, als ich die„Die Villa“ gelesen habe.

Ein traumhaftes Haus zum Schnäppchenpreis? Wer würde denn da schon Nein zu sagen? Genau diese alltägliche Ausgangssituation macht die Geschichte so beklemmend, weil sie sich erschreckend real anfühlt.

Die Beschreibung der alten Villa in Leipzig-Gohlis ist sehr gut gelungen. Ich konnte das alte Parkett unter meinen Füßen knarren hören. Das Gebäude ist nicht einfach nur eine Kulisse; es ist quasi ein eigenständiger, bösartiger Charakter, der seine Bewohner langsam einsaugt und verdreht. Dieses permanente Gefühl, dass etwas Unsichtbares die Fäden zieht, hat mich bis zum Schluss begleitet.

Was mich von der ersten Seite an gepackt hat, war die Beziehungsdynamik zwischen Doreen und Marina. Die beiden sind keine makellosen Heldinnen; sie sind zwei vom Leben gebeutelte Seelen, die einfach nur nach Anerkennung, Erfolg und ein bisschen Glück lechzen. Auch Ethan hat mir als Figur gut gefallen. Sein Handlungsstrang bringt noch einmal eine ganz andere Dynamik in den Roman. Anfangs fragte ich mich zwar, wie seine Geschichte mit der Villa zusammenhängen soll, doch nach und nach fügen sich die einzelnen Puzzleteile zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen.

Ganz ohne Kritikpunkte war das Buch für mich allerdings nicht. Zwischendurch hatte die Handlung einige Längen, besonders im Mittelteil, in dem sich manche Szenen etwas wiederholt haben. Auch einige Nebenfiguren blieben für meinen Geschmack etwas blass. Während Doreen, Marina und Ethan viel Raum zur Entwicklung bekommen haben, hätte ich mir bei manch anderen Charakteren schon etwas mehr Tiefe gewünscht, damit ihre Schicksale noch mehr unter die Haut gehen. 

Das Ende hat mir dagegen richtig gut gefallen. Es zieht die Spannung noch einmal deutlich an. Vieles wirkt noch lange nach dem Zuschlagen des Buches nach. Sie enden nicht einfach auf der letzten Seite, nein, sie schleichen sich in die eigenen Gedanken ein.  

Fazit: „Die Villa“ ist ein absolut fesselnder Horrorroman, der sich tief in die dunklen Abgründe menschlicher Sehnsüchte gräbt und eines ist sicher: Nach diesem Buch erscheint jedes verlassene Haus plötzlich ein kleines bisschen unheimlicher.

Meine Bewertung: 

Dienstag, 11. August 2026

Momentaufnahme eine Bücherwurms

                                 


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📖 Mein aktuelles Buch:




📖 Wovon erzählt dieses Buch?
Lilia Vespertine ist sich sicher: Der Tod ihrer Mutter war kein Selbstmord. Sie weiß, dass sie sich die seltsamen Parasiten nicht eingebildet hat, und erforscht sie auf eigene Faust - mit Erfolg. Ihr Ehrgeiz wird belohnt, und sie erhält ein Stipendium für die abgelegene Dracadia University. Eine einmalige Chance, denn dort lehrt der Experte ihres Forschungsgebiets, Professor Devryck Bramwell. Doch Dracadia ist kein gewöhnlicher Ort. Und Devryck ist kein gewöhnlicher Mann. Er ist Doctor Death, ebenso brillant wie unnahbar, ebenso faszinierend wie gefährlich. Und als seine talentierteste Studentin kommt Lilia schon bald nicht mehr nur der Wahrheit, sondern auch ihm immer näher ...

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📖 Wie weit bin ich gekommen?
Aktuelle Seite 460 / 800

📖 Bleibe ich bei diesem Buch?
Auf jeden Fall, denn ich wird nun immer spannender und interessanter. Aber viel Dark Romance gibt es bis jetzt noch nicht oder sämtliche Trigger auf der letzten Seite. Mal schauen...