Donnerstag, 10. September 2026

[KurzMeinung*] Ein ganz normales Wunder von Woody Brown

 

Diese Rezension  basiert auf einem kostenlosen Rezensionsexemplar, welches mir vom Verlag  zur Verfügung gestellt wurde, diese enthält aber meine eigene und freie Meinung!

Dieser Beitrag ist nach § 6 TMG als Werbung zu kennzeichnen 





Autor: Woddy Brown

  • Herausgeber ‏ : ‎ Kiepenheuer&Witsch
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 3. September 2026
  • Auflage ‏ : ‎ 1.
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 224 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3462016482
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3462016482
  • Originaltitel ‏ : ‎ Upward Bound

Inhalt laut Amazon: Woody Brown schrieb Geschichte als erster nicht-sprechender autistischer Absolvent der University of California. Sein Roman ist ein literarisches Ereignis. Und ein großes Geschenk. 

In einer Tagesstätte für Menschen mit Behinderung begegnen sich Schicksale, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Da ist Carlos, der Pfleger mit dem unerschütterlichen Optimismus, und der junge Tom, der sich wortlos nach einer Liebe verzehrt, die unerreichbar scheint. Und da ist Walter, der nach einem schweren Schicksalsschlag versucht, die Scherben seines Lebens wieder zusammenzusetzen.

In der flirrenden Hitze Kaliforniens entfaltet sich eine Geschichte über die unsichtbaren Bande zwischen uns. Woody Brown schreibt mit einer solch feinsinnigen Beobachtungsgabe und einer Prise trockenem Humor über das Menschsein, dass man sich beim Lesen nicht nur in die Charaktere verliebt, sondern auch in das Leben selbst.

Meine Meinung: Manchmal begegnet einem ein Buch, bei dem man schon nach den ersten Seiten merkt: Dieses hier werde ich nicht einfach zuklappen und wieder vergessen.

Ich bin mit einer gewissen Neugier an diesen Roman herangegangen, aber ich hätte nicht erwartet, wie sehr mich die Menschen und ihre Geschichten berühren würden.

Schon die besondere Geschichte des Autors hat mich neugierig gemacht. Woody Brown schrieb als erster nicht-sprechender autistischer Absolvent der University of California Geschichte. Denn letztlich geht es hier um etwas, das weit über Autismus, Behinderung oder einzelne Schicksale hinausgeht: um die Frage, wie wir Menschen wahrnehmen, was wir einander zutrauen und wie viel mehr in einem Menschen stecken kann, als wir auf den ersten Blick erkennen.

Im Mittelpunkt steht eine Tagesstätte für Menschen mit Behinderung, in der ganz unterschiedliche Lebensgeschichten aufeinandertreffen. Carlos, der Pfleger mit seinem unerschütterlichen Optimismus, ist eine Figur, die mir sofort ans Herz gewachsen ist. Seine Art, den Menschen zu begegnen, hat etwas unglaublich Warmes.

Auch Tom hat mich sehr berührt. Ein junger Mann, der wortlos liebt und seine Gefühle nicht einfach so nach außen tragen kann. Seine Sehnsucht ist leise, aber gerade deshalb fand ich sie so eindringlich.

Woody Brown erzählt nicht mit großen Gesten, sondern mit feinen Beobachtungen.  

Und dann ist da Walter, der nach einem schweren Schicksalsschlag versucht, sein Leben wieder zusammenzusetzen. Auch seine Geschichte hat mich beschäftigt, weil sie zeigt, dass jeder Mensch sein eigenes Päckchen trägt.

„Ein ganz normales Wunder“ hat mich an vielen Stellen daran erinnert, wie begrenzt unser eigener Blick manchmal sein kann. Am meisten nehme ich  am Ende aus diesem Buch seine Menschlichkeit mit. Es sind  tatsächlich die kleinen Dinge, die mich berührt haben.

Dieses Buch hat mir außerdem noch gezeigt, dass Sprache nicht die einzige Möglichkeit ist, etwas über einen Menschen zu erfahren.

Fazit: Für mich ist „Ein ganz normales Wunder“ ein besonderes Leseerlebnis und ein Buch, das ich sehr gerne im Rahmen von „Deutschland liest ein Buch“ weiterempfehle. 

Meine Bewertung: 

Mittwoch, 9. September 2026

[KurzMeinung] Where he can find you von Darcy Coates

 




Autorin: Darcy Coates

  • Herausgeber ‏ : ‎ Festa Verlag
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 5. August 2025
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 400 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3986762248
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3986762247
  • Abmessungen ‏ : ‎ 13 x 4 x 19.9 cm

 
Inhalt laut Amazon:  Abby Ward lebt in einer Stadt, in der immer wieder Menschen verschwinden. Wenn man die Leichen findet, sind die Körper zerstückelt und auf bizarre Weise wieder zusammengenäht. Mit roten Fäden … Deshalb leben Abby und ihre jüngere Schwester Hope nach strengen Regeln, die sie schützen sollen – und dennoch passiert es: Hope wird entführt. Verzweifelt versucht Abby, sie zu finden. Und sie muss sich beeilen, bevor der Stitcher ihrer Schwester die Körperteile abtrennt. Ist der Mörder wirklich ein Mensch? Oder ist der Stitcher etwas Dunkleres, Übernatürliches? Die Spur führt hinab in die alten Stollen unter der Stadt. Ein Horror-Thriller der australischen Bestsellerautorin, der tatsächlich unter die Haut geht. Die Fans von Darcy Coates lieben es, wenn beim Lesen die kalten Finger der Angst die Wirbelsäule hinaufkrabbeln.

Meine Meinung: Die Stadt, in der Abby Ward lebt, wird von einer grausamen Legende überschattet: Menschen verschwinden spurlos und werden später als verstümmelte, mit roten Fäden grotesk zusammengenähte Leichen gefunden. Schon allein diese Vorstellung hat mir beim Lesen eine Gänsehaut beschert. Als dann auch noch Abbys kleine Schwester Hope verschwindet, wurde die Geschichte für mich zu einem nervenaufreibenden Wettlauf gegen die Zeit.
Abby hat mir als Hauptfigur unglaublich gut gefallen. Sie ist mutig, entschlossen und gleichzeitig auch irgendwie verletzlich. 

 Ihre Angst um Hope war jederzeit greifbar, sodass ich emotional komplett mitgefiebert habe. 
Was mir besonders gefallen hat, war die Atmosphäre. Die Autorin erschafft eine beklemmende Stimmung, die ständig zwischen Horror, Mystery und Thriller schwankt. 

Immer wieder habe ich mich gefragt, ob der Stitcher wirklich ein Mensch sein kann oder ob etwas Übernatürliches hinter den schrecklichen Taten steckt. Es geht nicht nur darum, einen Mörder zu finden, es geht darum, jemanden zu retten, den man liebt.

Auch die Beschreibungen der Verbrechen sind nichts für schwache Nerven. Die roten Fäden, die zerstückelten Körper und die düsteren Entdeckungen sorgen für einige wirklich verstörende Momente. Wer atmosphärischen Horror liebt, kommt hier definitiv auf seine Kosten.

Ein kleiner Kritikpunkt war für mich, dass sich die Handlung im Mittelteil stellenweise etwas gezogen hat. Manche Nachforschungen wirkten auch etwas wiederholend auf mich.

Trotzdem konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Die Mischung aus Horror, Spannung, Familiengeschichte und übernatürlichem Schrecken hat mich bis zum Ende gefesselt.

Fazit: Where He Can Find You ist nicht einfach nur ein Thriller , nein es ist ein Albtraum, der sich langsam unter die Haut schleicht und dort bleibt.

Meine Bewertung: 

Dienstag, 8. September 2026

Momentaufnahme eine Bücherwurms

 


Bei dieser Aktion treffen sich immer einmal die Woche Buchmenschen um über ihre aktuellen Bücher zu quasseln. Jeder ist hier herzlich willkommen.


📖 Mein aktuelles Buch:




📖 Wovon erzählt dieses Buch?

Eine Liebeserklärung an die Welt der Bücher – mit Booktalk, Wortgefechten und großen Gefühlen

Josie Klein und Ryan Lawson betreiben Buchläden in derselben Bostoner Straße – sie mit ernster Literatur, er mit unterhaltenden Liebesromanen. Als der neue Besitzer beide Läden fusionieren will, beginnt ein erbitterter Wettbewerb: Wer den größten Gewinn erzielt, wird Manager. Josies Ordnung trifft auf Ryans Chaos, hitzige Konflikte sind vorprogrammiert. Doch die beiden verbindet mehr, als sie anfangs denken. Denn ohne um die Identität des anderen zu wissen, führen sie vertrausvolle Gespräche in einem Bücherforum im Internet. Während ihre Rivalität im echten Leben eskaliert, wächst ihre Onlinebindung – der Wettstreit um die Läden wird mehr und mehr zum Wettstreit um ihre Herzen.  


📖 Warum habe ich dieses Buch angefangen?
Es ist eine Reziexe

📖 Wie weit bin ich gekommen?
Aktuelle Seite 236 / 416

📖 Bleibe ich bei diesem Buch?
Mir gefällt die Geschichte sehr und ich habe auch sehr viel annotiert in dem Buch.