Auf dem Blog von der lieben Katha bin ich die Tage auf ihr Isolationstagebuch gestoßen und möchte nun gerne ihre Fragen hier für mich beantworten.
Seit wann bin ich zu Hause?
Seit dem 16. März – also mittlerweile seit über 4 Wochen bzw nun schon in der 5. Woche bin ich Zuhause und habe alles runtergefahren wie es verlangt wurde.
Wie geht es mir damit?
Soweit ganz gut, da ich ja seit 3 Jahren im HomeOffice arbeite, ist es für mich nichts neues.
Aber es gibt Tage dann möchte ich mir am liebsten heulend die Bettdecke über den Kopf ziehen und von der Welt nichts mehr hören und sehen. Da kommen Stimmungsschwankungen zu Tage, davon berichte ich mal lieber nicht.
Wie oft gehe ich raus?
2x die Woche zum einkaufen, ich bin zwar alleine muss aber für meine Eltern mit einkaufen gehen, die zur Risikogruppe gehören. Ansonsten geh ich regelmäßig Spazieren, manchmal in den frühen Morgenstunden, da sind nicht so viele Leute unterwegs, ich wohn zum Glück in der Nähe vom Wald und husche durch ihn auch öfters durch und treffe auch kaum anderen Menschen.
Was hat sich sonst verändert?
Eigentlich nicht viel, gut ich hab jetzt leider keine Konzerte mehr auf die ich gehen kann und vermisse somit auch meine Konzertfreunde die man vor Ort trifft. Gut viele Künstler geben ja nun "Home Concerts" auf Instagram, Facebook und Youtube und diese schau ich dann verstärkt. Ich skype nun halt mehr mit den Lieben, die man nun nicht mehr treffen kann. Mir fehlt das im Cafe sitzen und die Menschen zu beobachten. Die Ausflüge in andere Städte fehlen mir auch schon sehr.
Womit verbringe ich meine Zeit?
Also Langeweile oder so kannte ich vorher schon nicht, gut es gibt jetzt öfters mal Tage, da kann ich mich zu nichts aufraffen, aber auch sowas gehört mal dazu und zum Glück sind solche Tage sehr selten. Ich habe weiterhin meine Leseroutine und mache halt im Moment verstärkt Gartenarbeit und halte mich da auch auf.
Serien
Im Moment suchte ich verstärkt die Serie "Hinter Gittern der Frauenknast" die ich auf DVD besitze und zum Teil fühle ich mich schon wie eine Insassin in Reutlitz *lach*.
Dienstags reise ich immer mit dem Doctor in der Tardis durch Raum und Zeit die Serie "Doctor Who" diese läuft ja immer am Dienstag um 20.15 Uhr auf ONE. Und wenn halt im TV Tatort Münster kommt, wird es auch geschaut.
Spiele
Eigentlich nicht so viel, höchsten mal mit der Schwester Memories, meine Playstation staubt so langsam ein *hüstel* und ansonsten hab ich das ein oder andere Spiel noch auf meinem IPhone drauf, das ab und zu gespielt wird.
Mahlzeiten
Also gekocht habe ich ja schon immer und auch mit frischen Zutaten und Restverwertung war bei mir nie ein Problem. Bestellt hab ich jetzt nichts. Wir gehen eben sehr wenig und selten Essen, meistens nur zu Feierlichkeiten, was aber auch meistens nur 1x im Jahr, wenn überhaupt dann stattfindet.
Ich gehöre zu den Menschen die sich gern einen Mahlzeitenplan erstellt und dann dafür auch einkauft.
Herzschmerz und Selbstfürsorge
Ich vermisse es auch, liebe Menschen in den Arm zu nehmen, ihnen über den Arm zu streicheln zum Trost. Die Familien / Besuche der Verwandtschaft fehlen mir, wahrscheinlich darf ich meinen runden Geburtstag Anfang Mai dann nur ganz klein mit meinen Eltern feiern und nicht mit den Verwandten, das stimmt einen schon traurig.
Außerdem hab ich ebenfalls aufgehört mir die volle Nachrichtendröhnung zu geben und schau nur mal am Abend kurz rein. Es zieht mich einfach alles so runter und stimmt mich sehr traurig, das eben so viele Menschen ihr Leben lassen mussten durch das Virus.
Das hab ich für andere getan
Ganz ehrlich. Noch nichts, ich habe hier leider keine Idee was wir tun könnten.
Der Abschluss des ganzen und Pläne
Ich bin dankbar für einen Wohnsitz im grünen auf dem Dorf mit Garten und Balkon und das ich meine Familie in der Nähe habe und somit nicht alleine sein muss. Ich bin dankbar das es mir und meinen Lieben gut geht und wir alles haben was wir brauchen.
Wie sieht es bei euch?
Wir teilnehmen möchte einmal die roten Fragen schnappen und dann bei Katha verlinken!