***Diese Rezension basiert auf einem kostenlosen Rezensionsexemplar, welches mir vom Verlag zur Verfügung gestellt wurde, diese enthält aber meine eigene und freie Meinung!
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Autor: Sebastian Fitzek
- Herausgeber : Knaur TB
- Erscheinungstermin : 30. Dezember 2025
- Auflage : 1.
- Sprache : Deutsch
- Seitenzahl der Print-Ausgabe : 400 Seiten
- ISBN-10 : 3426521245
- ISBN-13 : 978-3426521243
Inhalt laut Amazon: Vor elf Jahren wurde Alma als Baby unter mysteriösen Umständen zur Adoption freigegeben. In ihrer streng unter Verschluss gehaltenen Adoptionsakte steht der Vermerk: »Identität der Eltern darf unter keinen Umständen ans Licht kommen! Mutter droht Todesgefahr!!!« Doch nun ist Alma lebensgefährlich erkrankt und braucht dringend einen Knochenmarkspender.
Um das Leben ihrer Adoptivtochter zu retten, startet Olivia Rauch eine verzweifelte Suche nach den biologischen Eltern. Dabei stößt die auf Gewaltverbrechen spezialisierte Psychologin auf die Legende vom »Kalendermädchen«: einer jungen Frau, die sich einst zur Weihnachtszeit in ein abgeschiedenes Häuschen im Frankenwald zurückgezogen hatte. Und die dort von einem Psychopathen heimgesucht wurde, der sie zwang, einen Adventskalender des Grauens zu öffnen …Meine Meinung: Ich habe „Das Kalendermädchen“ von Sebastian Fitzek regelrecht verschlungen – und gleichzeitig musste ich das Buch zwischendurch immer wieder weglegen, um tief durchzuatmen. Genau diese Mischung aus Sog und Beklemmung macht für mich einen richtig guten Fitzek-Thriller aus.
Was mich von der ersten Seite an gepackt hat, ist diese unfassbar starke Ausgangsidee: eine streng geheime Adoptionsakte mit dem Warnhinweis, dass die Identität der Eltern unter keinen Umständen ans Licht kommen darf – sonst droht der Mutter der Tod. Allein dieser Satz hat bei mir sofort Alarm ausgelöst. Als dann klar wird, dass Alma ohne Knochenmarkspender nicht überleben kann, ist der emotionale Druck enorm. Die Suche nach der Wahrheit wird zur existenziellen Frage, und ich war sofort voll auf Olivias Seite.
Die Legende vom „Kalendermädchen“ ist dann der Moment, in dem der Thriller endgültig eskaliert. Diese Vorstellung eines Adventskalenders des Grauens, den ein Opfer Tag für Tag öffnen muss, ist verstörend, originell und typisch Fitzek: psychologisch grausam, ohne billig zu wirken. Die Kapitel sind kurz, präzise und enden oft genau da, wo man unmöglich aufhören kann zu lesen.
Besonders gut gefallen hat mir, wie geschickt Fitzek mit Zeitebenen, Perspektivwechseln und falschen Fährten spielt. Nichts ist so, wie es zunächst scheint, und selbst wenn man glaubt, den Twist zu erahnen, setzt er noch einen drauf. Das Tempo ist hoch, aber nie hektisch – die Spannung baut sich stetig auf und entlädt sich in einem Finale, das mich wirklich sprachlos zurückgelassen hat.
Fazit: „Das Kalendermädchen“ ist ein düsterer, emotionaler und extrem spannender Thriller mit starken Charakteren und einer Idee, die lange nachhallt. Für mich ein absolutes Highlight und ein Buch. Ich habe es geliebt – und gleichzeitig gefürchtet. Genau so muss ein Thriller sein.


Liebe Sheena
AntwortenLöschendanke für die Rezension. Bei mir liegt das Buch noch auf dem SuB. Aber jetzt bin ich noch neugieriger geworden :-)
Liebe Grüße
Anja
ganz schnell vom SUB befreien. Hatte es innerhalb von 2 1/2 Tagen weg inhaliert
LöschenHallo Sheena,
AntwortenLöschenich habe "Das Kalendermädchen" als Hörbuch gehört und war ebenso von dieser Sogwirkung gefangen.
Grausam? Ja! Originell? Ebenfalls. Ich weiß nicht, wie der Mann sich so etwas ausdenken und dabei völlig normal wirken kann^^
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Elke!
Die Frage stelle ich mir auch immer ^^
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