Mittwoch, 13. Februar 2019

[Rezension*] Stechmückensommer von Jutta Wilke

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Diese Rezension  basiert auf einem kostenlosen Rezensionsexemplar, welches mir vom Verlag  zur Verfügung gestellt wurde, diese enthält aber meine eigene und freie Meinung!
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Autorin: Jutta Wilke
Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Knesebeck (15. März 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3957281059
ISBN-13: 978-3957281050
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 12 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 13,9 x 2,5 x 21,6 cm

Inhalt laut Amazon: So hat Madeleine sich ihre Sommerferien nicht vorgestellt: Erst wird sie von ihren Eltern in ein Feriencamp nach Schweden geschickt, wo sie überhaupt nicht hin will und dann wird sie ganz aus Versehen auch noch von einem durchgeknallten Punk entführt. Dabei wollte Julian eigentlich nur einen VW-Bus klauen, weil er – wie er sagt – ganz dringend zum Nordkap muss. Als schließlich auch noch Vincent, der Junge mit dem Extra-Chromosom, zu ihnen stößt, ist das ungleiche Trio komplett. Und das mitten in einem Sommer voller Stechmücken, Wälder, Seen und Abenteuer…

Meine Meinung: Madeleine wird von ihren Eltern in ein Sommerferiencamp nach Schweden geschickt, worauf sie keine Lust hat, sie hatte andere Pläne für ihre Ferien gehabt, aber die Eltern fliegen nach Japan,ohne sie. Im Camp ist es auch nicht besser, Madeleine wird in einer Hütte untergebracht mit anderen Jugendlichen auf die sie ebenfalls keine wirkliche Lust hat. 
Bei einem Ausflug in ein Bergwerk wird sie ganz  aus Versehen auch noch von einem durchgeknallten Punk entführt. Dabei wollte Julian eigentlich nur einen VW-Bus klauen, weil er – wie er sagt – ganz dringend zum Nordkap muss. Unterweg erleben sie so einiges und durch Zufall stößt später noch Vincent, der Junge mit dem Extra-Chromosom zu ihnen. 
Kommt das ungleiche Trio wirklich ans Nordkap oder gabelt die Polizei sie vorher auf?

Der Schreibstil von Jutta Wilke hat mir sehr gefallen, die Geschichte lässt sich wirklich gut und flüssig lesen und ist einfach zu vertehen und sehr gut für Kinder ab 12 Jahre geeignet.

Unsere drei Protagonisten Madeleine, Julian und Vincent waren mir auch jeder auf seine ganz eigene Art doch recht sympathisch gewesen. Gerne hätte ich mir alle aber noch etwas Detailreicher beschrieben werden können.

Die Schicksale der drei hat mich sehr berührt und auch mitgenommen und die Geschichte war auch recht spannend, da ich immer wissen wollte, wie geht es nun mit ihnen weiter und ob sie zusammen ans Nordkap kommen.

Die Themen "Tod,Mobbing und Einsamkeit" schweben ganz groß hier über allem. Madeleine muss alleine den Tod ihres ungeborenen Bruders und die Worte ihrer mobbenden Mitcamper verkraften, sie wird auf Grund ihres Übergewichts gemobbt und Juli verarbeitet den Tod seines geliebten Großvaters, den er bis zuletzt pflegte, auf seine Art und Vincent hat das Down-Syndrom und leidet sehr unter den vielen Vorurteilen der Menschen und auch der großen Überforderung seiner eigenen Eltern, die ihren Sohn nur einmal im Jahr sehen.

Ein paar kleinere Kritikpunkte bzw Ungereimtheiten haben ich auch wie zum Beispiel , das Vincent nach einem Halt plötzlich einfach im Auto bei Julian und Madeleine sitzt. Keine Ahnung woher er plötzlich kommt, wer er wirklich ist, was will er von den beiden usw. Es kommt hierzu im Buch auch leider keinerlei Auflösung.
Letzten Ende bleiben doch einige Fragen noch offen, da die Handlung leider an einem Punkt überraschend abbricht, bei dem der weitere wohl Verlauf scheinbar klar ist.

Fazit: Eine Freundschaftsgeschichte mit wertvollen Botschaften und ernsten Problemen sowie einem interessanten Roadtrip ist hier der Autorin gut gelungen.

Meine Bewertung: 

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