Mittwoch, 12. Februar 2014

[Blogtour # Tag 3 ] + Gewinnspiel "Bring mich Heim von Elisabeth Wagner"

Heute am 3. Tourtag darf ich euch die beiden Hauptprotagonisten Mia & Sam aus dem Roman "Bring mich Heim" etwas näher vorstellen. Die Autorin war so freundlich mir die Zeichnungen zur Verfügung zu stellen.


MIA LANG


Mia, die von ihrem Liebsten Chris immer nur Mimi genannt wird, ist eine glückliche junge Frau. Sie ist sehr zierlich gebaut und schlank. Außerdem hat sie wunderschöne strohblonde lange Haare und wunderschöne smaragdgrüne Augen. Sie hat ihre erste eigene Wohnung, nach dem erfolgreich abgeschlossenen Studium einen tollen Job (Journalistin) in einem kleinen Verlag und ihren klasse Freund Chris, den sie sehr über alles liebt.
Aber leider ist das Schicksal anderer Meinung, denn von heute auf morgen ändert sich plötzlich alles. Sie verliert nicht nur ihren tollen Job, nein auch ihr Freund Chris, der sich zurückzieht und lieber eine Affäre mit Mias bester Freundin Julia beginnt. Mia ist daraufhin wieder bei ihren Eltern eingezogen und erholt sich nur langsam von ihrer schweren Krankheit.
»Ich will nicht mehr länger so sein und mag mich so nicht mehr«, denkt sie und reist kurze Zeit später auf Anraten ihres Psychologen mit dem Zug durch Europa, einmal in Ruhe abschalten, die Vergangenheit loslassen und raus aus der Wohnung und etwas anderes sehen. Ihr ständiger Begleiter ist ihr schwarzes Skizzenbuch, wo sie ihre Zeichnungen drin sammelt, da sie eine sehr gute Zeichnerin ist.


SAM WINTER





Samuel ist ein zielstrebiger junger Mann. Sehr groß mit unzähmbaren, dunkelbraunen Haaren, welche sich je nach Länge etwas wellen. Seine Augen zeigen beinahe keine Farbe. Sie sind sehr dunkel, umkreist mit diesem grauen Schimmer.
Direkt nach seinem Abitur fängt er mit einem Architekturstudium an und will seit jeher in die Architekturfirma seines Vaters einsteigen. Der Job des junior Geschäftsführers ist im sicher. Jedoch ist es nicht das, was er gedacht hatte. Einfach stundenlang bei seinem Schreibtisch zu sitzen und Papierberge zu unterschreiben, welche er sich nicht mal mehr genau durchsah. Doch mit einer Akte änderte sich alles. Es kommt eine schreckliche Wahrheit ans Licht, welche ihn diesen Job schmeißen lässt. Nicht nur das, er möchte fortan keinen Kontakt zu seinem Vater mehr haben.
Samuel will einfach nur abschalten und beschließt eine Interrail-Reise durch Europa zu machen. Er hat ein genaues Ziel in den Augen. Doch der Mut dort anzugelangen fehlt ihm.

Samuels ständiger Begleiter ist seine Martin 00-DB Jeff Tweedy Gitarre. Ohne sie geht er selten weit außer Haus. Das Spielen bringt ihn auf andere Gedanken und lässt ihn vieles in seinen eigenen Liedern verarbeiten.

Nun habt ihr die beiden Hauptcharaktere aus dem Buch (hier findet ihr meine Rezi) etwas näher kennenlernen dürfen und ihr könnt euch sogar an Hand der Zeichnungen von der Autorin ein kleines Bild machen, wie die beiden aussehen.

Kommen wir zur heutigen Aufgabe: Mia & Sam hatten ja so einige Talente wie zeichnen, singen oder Gitarre spielen. Nun möchte ich von euch wissen, welches kreative Talent ihr habt?

Hinterlasst mir einen Kommentar & schreibt mir das ganze bitte noch per Email und in der Email gebt ihr bitte auch eure Emailadresse mit an. Nur wer beides macht (Kommentar + Email) landet im Lostopf. 



Dienstag, 11. Februar 2014

[MiniRezension] Silvanubis-aus dem Feuer von Kirsten Greco




Autorin: Kirsten Greco
  • Broschiert: 307 Seiten
  • Verlag: At Bookshouse Ltd. (Juli 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 9963722733
  • ISBN-13: 978-9963722730

  • Mein Dank geht an die sympatische Autorin die mir das Buch zur Verfügung stellte.

Inhalt laut Amazon: Deutschland 1947: Anna Peters nennt den winzigen Lagerraum hinter dem familieneigenen Spielzeugladen ihr Zuhause, seit sie vor vier Jahren ihr Heim und ihre Eltern bei einem Bombenangriff verlor. Die Entbehrungen der Nachkriegszeit und das Pflichtgefühl, den Familienbetrieb weiterführen zu müssen, machen ihr zu schaffen. Zu allem Überfluss wird sie Nacht für Nacht von Albträumen geplagt: Ein Phönix kreist über den Ruinen der Stadt und ruft beunruhigende Erinnerungen hervor. Durch einen unglücklichen Zufall gerät sie mit dem attraktiven, aber undurchschaubaren Alexander Bach in eine nebelverschleierte Passage und erwacht völlig geschwächt in „Silvanubis“. Magier und mystische Kreaturen zeigen Anna das vielfältige Leben dieser Parallelwelt, doch eine unheilvolle Gefahr bedroht den Frieden. Die junge, ehrgeizige Magierin Kyra will die Magie Silvanubis’ an sich reißen und geht für ihr Ziel über Leichen. Plötzlich sind Alexanders und Annas Schicksale unwiderruflich miteinander verknüpft, nicht nur in Silvanubis …

Meine Meinung: Deutschland in der Nachkriegszeit im Jahr 1947 Die junge Anna Peters  lebt in einem winzig kleinen Lagerraum hinter dem familieneigenen Spielzeugladen seit sie vor ein paar Jahren ihre familie und ihr Zuhause durch Bombenangriffe verloren hat.
außerdem wird sie Nacht für Nacht vom selben schrecklichen Alptraum geplagt, ein großer Phönix kreist suchend über der zertrümmerten Stadt und ruft bei Anna beunruhigende Erinnerungen hervor. Doch dann eines Tages als sie beim hamstern ist, trifft sie auf den charmanten und gutaussehenden Alexander Bach und plötzlich erwacht sie mit ihm in Silvanubis. welche Abenteuer sie dort erleben, müsst ihr selber nun nachlesen.

Leider hatte ich ja so meine Mühe in das Buch und somit in die Geschichte abzutauchen. Am wunderbaren Schreibstil der Autorin lag es nicht, er ist wunderbar flüssig und einfach gehalten und durch ihre sehr genauen Beschreibungen der Schauplätze konnte ich mir alles sehr gut vorstellen. Aber leider, leider sprang er nicht über der berühmte Funke.

Auch konnte ich mich dieses mal nur sehr schwer mit den Protagonisten "anfreunden" ich bekam einfach keine Bindung zustande.

Tragisch fand ich auch die Essensbeschaffung zu der damaligen Zeit, ich kenne das ja nur aus den Erzählungen meiner Großeltern. Und das dies für Anna nicht leicht war glaube ich aufs Wort. 

Allerdings macht mich das Ende neugierig da nicht wirklich geklärt wurde was der Phönix in Annas Träumen zu suchen hatte. Vielleicht wird dies ja im zweiten Band geklärt. Das wäre toll. 

Fazit: Auch wenn es mir persönlich nicht so gefallen hat, ist es ein guter Auftakt einer neuen Fantasy Reihe die ich euch gern ans Herz legen möchte. Also wer Fantasy mag und liebt, ist hier genau richtig. Wer nicht so der große Fan davon ist, sollte besser wie ich dann davon die Finger lassen, auch wenn mich die ganzen Rezensionen sehr neugierig machten und auch ein kurzes stöbern in der Leseprobe bei mir ein positives Gefühl auslösten.

Meine Bewertung: 


Montag, 10. Februar 2014

[Autoren Interview] Sabine Bürger

Neue Woche neues Interview. Die sympatische Autorin des Romans "Hexenkinder-Fenster in die Vergangenheit" hat meinem Blog ein paar Fragen beantwortet ganz gemütlich bei Keksen und Kaffee.


©Sabine Bürger



 Bookdealer fragt: Wie bist du denn zum Schreiben gekommen?
 Auf vollkommen  unspektakuläre Weise. Irgendwann habe ich einfach  die Sätze, die in meinem Kopf herumschwirrten,  aufgeschrieben. Bereits in der Schule waren Lesen und Schreiben mein größtes Hobby – für meine ehemaligen Klassenkameraden ist das, was ich heute mache,  eine folgerichtige Entscheidung.

Bookdealer fragt: Wer in deinem engsten Familien- und Bekanntenkreis ist dein größter Kritiker?
Meine langjährige Freundin vielleicht? Aber nur bedingt, weil Freunde und Familie voreingenommene Kritiker sind. Das bleibt also an mir hängen, da bin ich gnadenlos. Als Autor muss man lernen, sich von seinen Sätzen zu trennen.

Bookdealer fragt: Hast Du irgendwelche Rituale vor dem Schreiben oder schreibst du einfach
drauf los?
Rituale habe ich keine. Jeden Tag mindestens vier bis sechs Stunden Schreibarbeit zu leisten, das ist das Ziel. Manchmal wird es mehr,  manchmal weniger. Tägliche Disziplin ist unerlässlich in dem Job.

Bookdealer fragt: Wie ist die Idee zu „Hexenkinder“ entstanden?
Historische Romane gehören zu meiner Lieblingslektüre. Allerdings sind sie zum größten Teil für Erwachsene geschrieben. Mich hat einfach die Idee gereizt, Kinder in eine längst vergangene Zeit zu schicken, um zu sehen, wie sie mit den primitiven Verhältnissen und den Abenteuern klar kommen.  

Bookdealer fragt: Hast Du zuerst die Geschichte oder die Charaktere im Kopf? Und bekommen die Charaktere "einfach so" ihre Namen oder steckt da eine Bedeutung hinter?
Die Geschichte hat Vorrang, aber die Hauptprotagonisten gibt es zeitgleich. Hin und wieder mogelt sich einer dazu oder springt ab. Nebendarsteller sind unbekümmerter, sie streifen auch mal ungeplant den Verlauf der Erzählung.
Lustige, ungewöhnliche Namen sind für Kinder einprägsamer, sie sollten allerdings den Zeitgeist treffen. Kai-Uwe bzw. Jason-Maddox gehen im Mittelalter gar nicht.

Bookdealer fragt: Welches Buch hat einen nachhaltigen Eindruck bei Dir hinterlassen und ist aus Deinem Bücherregal nicht mehr wegzudenken?
Da gibt es viele, weil ich fast alles lese. Stieg Larsson, Dan Brown, Ken Follett, Diana Gabaldon, aber auch junge deutsche Autoren (Martina Sahler, Sabine Ebert, Elisabeth Büchle  zB. )
Generell bevorzuge ich Bücher, die mich lachen, weinen, vor Spannung nicht schlafen lassen, „Dornenvögel“ z.B. war seinerzeit eine großartige Erfahrung für mich – wenn das passiert, dann hat der Autor bei mir sein Ziel erreicht.

Bookdealer fragt:  Könntest du dir auch vorstellen mit einem anderem Autor ein Buch zu schreiben?
Natürlich, das wäre eine spannende Sache. Ungewöhnlich, weil Autoren gern im eigenen Saft schmoren aber nicht auszuschließen. Bis jetzt hat sich noch niemand gemeldet …

Bookdealer fragt: Welcher deiner Charaktere ist dir besonders ans Herz gewachsen und welchen magst du überhaupt nicht?
Das klingt jetzt abgedroschen – aber ich mag sie alle. Die Bösen müssen böse sein, die Guten nicht immer gut – ich liebe die ganze Palette menschlicher Empfindungen.  Fies, zärtlich,  mitfühlend, lieb, doof oder kess. Eff Eff zum Beispiel – ein echter Berliner Junge. Große Fr … dabei butterweich. Oder Bruder Thomas – böse und fanatisch fehlgesteuert.

Bookdealer fragt: Bei stöbern auf deiner Homepage habe ich deine Kurzgeschichten entdeckt, wie ist es dazu gekommen das sie in der Zeitschrift „Auf einen Blick“ veröffentlich werden?
Kurzkrimis und True Storys waren das Erste, was von mir über eine Agentur veröffentlicht wurde. Eine tolle, lehrreiche Erfahrung, unerlässlich für jeden Autor, wie ich finde, weil auch Ablehnungen dazu gehören können. Man lernt „Im Auftrag“ zu schreiben, das ist nicht immer leicht.

Bookdealer fragt: Wie lange brauchst du ungefähr für ein Buch (bis es fertig geschrieben ist und du es in den Händen halten kannst ) ?
Ein Jahr geht schon ins Land, bei einem 400 Seiten starken MS.
Schreiben – verbessern – schreiben - ändern - neu erfinden, verwerfen, verzweifeln – stöhnen und weiter machen. Ungefähr so, bevor es der Verlag bekommt und noch einmal Wochen vergehen. Die wenigsten Leser können sich das vorstellen; es steckt unermüdliche Arbeit dahinter. Deshalb treffen unsachliche, gemeine Rezensionen jeden Schreiber besonders hart.

Bookdealer fragt: Da du ja viele Lesungen in Schulen gibst, wie kommt das Buch „Hexenkinder“ beim jungen Publikum denn  an und bekommst du von den Kids auch Rückmeldungen zu deinen Büchern?
Zu meiner großen Freude wirklich gut. Kinder sind niemals berechnend. Sie sagen die Wahrheit. Die Lesungen machen allen Spaß. Mit Rückmeldungen gehen Kinder eher sparsam um. Eltern erzählen mir, wie ihre Jüngsten das Buch fanden und Deutschlehrer, die sind durchweg begeistert. (Ob das gut ist? Hm) Deshalb war es für mich eine schöne Überraschung, als sich Jungen der 8. Klasse einer Oberschule nach einer Lesung an die Zeitung gewandt hatten. Plötzlich gab es ein öffentliches Feedback. Ich hatte Tränen in den Augen.

Bookdealer fragt: Wenn du privat Bücher liest, liest du dann richtige Bücher oder lieber Ebooks und welche Genre liest du am liebsten und welches Genre magst du überhaupt nicht?
Richtige Bücher. Ich liebe ihren Geruch, das Knistern, die Cover – eigentlich alles. Außer utopische Fantasie-Romane ist nichts Geschriebenes  vor mir sicher. Historie, Biographie, Liebe, Sex, Tragik, Humor und natürlich Krimis – eine unendliche Palette verteilt in vielen Schränken.  E-books gibt es auch – allerdings vorerst nur auf einem schlichten Reader. Irgendwann wird er einem besseren Lesegerät weichen. Das bleibt nicht aus – es ist die Realität junger Generationen, da muss man dranbleiben.

Bookdealer: Was gehört für dich zu einem gemütlichen Leseabend dazu?
Nur das Buch und Wärme. Dann tauche ich ein und entschwebe. Nichts kann mich stören, egal was ringsumher passiert. Kerzen, Wein und Knapperzeug stören nicht, müssen aber nicht sein. Ich will lesen – sonst nichts.

Bookdealer fragt: Welche Buchverfilmung hast du zuletzt gesehen oder schaust du dir so was nicht an?
Sogar sehr gern. Allerdings bin ich häufig enttäuscht, weil ich das Buch besser fand. Der Autor erzeugt ein Bild seiner Protagonisten in deinem Kopf, der Film zerstört sie. Furchtbar. Klar gibt es auch den umgekehrten Fall. Stieg Larssons Verfilmung fand ich atemberaubend, Iny Lorentz‘ Wanderhure eher mäßig.

Bookdealer fragt: Warst du schon mal auf einer Buchmesse (Leipzig oder Frankfurt?) Oder hast du gar eine in Planung? Wenn ja wie fandest du die Buchmesse bis jetzt immer so?
Bis jetzt war ich nur in Leipzig. Das war aufregend, interessant und anstrengend zugleich. Da ich aber büchersüchtig bin, versuche ich es jedes Jahr, zumindest für Leipzig, einzurichten.

Bookdealer fragt: Wie wichtig ist dir der persönliche Kontakt zu deinen Lesern?
Sehr wichtig. Ohne interessierte Bücherfans geht es kaum. Autoren schreiben nicht nur zur eigenen Erbauung, das wäre armselig, sondern sie benötigen Lob und kritische Anmerkungen zu dem, was sie verzapfen. Das bringt sie weiter, das motiviert. Im vergangenen Jahr haben sich Interessierte bis auf unseren Hof durchgekämpft – mitten in der Pampa – ich war total gerührt.

Bookdealer fragt: Gehst du auch zu Lesungen von Kollegen, oder hast du da die Zeit nicht mehr so dazu? Und Gibt es einen Autoren den du unbedingt mal treffen möchtest?
Wenn es meine Zeit und die Entfernungen zulassen, versuche ich das einzurichten. Allerdings erfordert das eine sorgfältige Planung vorher, weil ich abseits und mit Tieren lebe, die versorgt werden müssen. Wenn alles bedacht ist, freue ich mich umso mehr darauf. Sehr gern würde ich Ken Follett treffen. Aber das wird wohl nichts mehr * lach*

Bookdealer fragt: Hast du noch einen besonderen Herzenswunsch den du dir noch erfüllen möchtest ?
Ich möchte noch viele Bücher schreiben und sie ganz unbescheiden in allen Buchläden finden können. Gesundheit kann ich mir nur wünschen, ansonsten ist mein Leben perfekt, so wie es ist.

Vielen herzlichen Dank liebe Sabine, das du dir die Zeit genommen hast, mir das „kleine“ Interview zu geben.


Das habe ich gern getan und ich möchte mich dafür ganz herzlich bei dir, liebe Verena, bedanken.

Sonntag, 9. Februar 2014

[Runde # 4] Zeitreisespecial

Die liebe LilaSunrise hat sich bereit erklärt mir den heutigen Beitrag zur 4.Runde zu spenden. Ganz lieben dank dafür:



 Zeitenzauber - Die magische Gondel (Eva Völler)


Titel: Zeitenzauber - Die magische Gondel
Reihe: Band 1 der Reihe "Zeitenzauber"
Verlag: Bastei Lübbe (Baumhaus)
Hardcoverausgabe mit 336 Seiten
ISBN 978-3-8339-0026-6
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 14-17 Jahre
Preis: 14,99 Euro


Story und Charaktere:

Die 17jährige Anna ist ein ganz normaler Teenager, der eigentlich keine Lust hat, mit seinen Eltern den Urlaub im langweiligen Venedig zu verbringen. Ihr Vater, ein angesehener Archäologe, hat dort jedoch zu tun. Zu dumm, dass Anna so gar kein Interesse an dem hat, was ihr Vater ihr erzählt. Das wäre in nächster Zeit eventuell sehr hilfreich gewesen, denn von einem zum anderen Moment landet Anna, während der großen, bekannten Bootsparade, plötzlich splitterfasernackt im Jahre 1499. Nach dem ersten Schock und neuen, der Zeit angemessenen Klamotten, bringt ein junger Mann, den sie Bart nennt, sie zu einer Kräuterhandlung, wo sie auf Sebastiano warten soll, der sie zurück in ihre Zeit bringt. Sebastiano ist ein gutaussender junger Mann, etwas älter als Anna, den sie bereits aus ihrer Zeit kennt. Dummerweise läuft nicht alles so, wie Anna es erwartet hat und für die nächste Zeit und ein riesiges Abenteuer lang, sitzt sie im Venedig des 15. Jahrhunderts fest. Dass sie nicht „einfach so“ dort gelandet ist, wird ihr schon bald klar. Doch kann sie die Aufgabe erfüllen, die man ihr übertragen hat?

Anna ist die Hauptprotagonistin des Buches, die die Geschichte in der Ich-Form erzählt. Bei Büchern aus dieser Perspektive bin ich immer skeptisch, doch hier ist es die genau richtige Variante. So können wir hautnah mitverfolgen, wie es ihr geht, was sie denkt, was sie fühlt und wie ihr die Sperre dauernd in die Quere kommt. Die sogenannte „Sperre“ verhindert, dass Anna Dinge über die Zukunft erzählen kann, moderne Wörter wie „IPod“ oder „Kumpel“ in ihre Sprache integriert oder sonst irgendwie sprachlich auffällig ist. Wie gut, dass es da zusätzlich den automatischen Translator gibt, der einfach andere Wörter aus ihrem Mund kommen und sie sogar eine andere Sprache sprechen lässt.
Auf der Suche nach Antworten auf das „Warum?“, lässt sie in keiner Sekunde locker. Sie will verstehen, was mit ihr passiert ist und passieren wird, ist sehr neugierig und bringt sich dadurch immer wieder selbst in Schwierigkeiten.
Sich in der neuen Zeit zurechtzufinden wird ihr durch die ebenfalls in der Kräuterhandlung lebenden Clarissa erleichtert, die ebenfalls durch einen Zeitsprung im 15. Jahrhundert gelandet ist. Sie ist allerdings schon seit 5 Jahren dort und hat ihre Chance in ihre Zeit zurückzukehren verpatzt, da sie ihre Aufgabe nicht ernst genommen hat. Glücklich ist sie mit der derzeitigen Situation nicht, hätte es aber wesentlich schlechter treffen können.
Sebastiano ist zunächst ein sehr nebulöser, mystischer Charakter, dessen Rolle man schwer deuten kann. Er ist es, der die Fragezeichen um das ganze Abenteuer entstehen lässt und den Leser auf diese Art drängt, weiterzulesen, um endlich die Geheimnisse um den Zeitsprung von Anna zu lüften. Im Verlauf des Buches nimmt er jedoch immer mehr an Gestalt an, sodass man auch von ihm am Ende ein gutes Bild hat.

Auf der anderen Seite gibt es noch die Gegenspieler der Zeitreisenden. Sie sind überhaupt Schuld daran, dass beispielsweise Anna in ihrer Zeit gelandet ist. Zu viel möchte ich über diese Seite der Charaktere nicht verraten, doch seid versichert – sympathisch sind sie nicht.

Die auftauchenden Nebencharaktere wie die Kurtisane Marietta, die Witwe Dorothea oder die Familie Tasselhoff geben der Geschichte die nötige Tiefe, um aus der einseitigen Ich-Erzählung eine fantastische All-round-Geschichte zu machen. Jeder Charakter steht für sich selbst, hat seine eigenen Eigenschaften und ist meistens schwer einzuschätzen. Man wundert sich, wie oft man am Ende mit seiner Einschätzung doch danebenliegt. Doch wie sollte es auch anders sein? In einem Zeitreiseroman ist eben nie etwas genau so, wie es anfangs zu sein scheint.

Was mir besonders gut gefallen hat:

Besonders gefallen hat mir, dass trotz Ich-Erzählung eine runde Geschichte vorliegt, die beim Lesen überhaupt nicht einseitig oder langweilig wird. Nach dem Zeitsprung von Anna wird die Spannung durchgängig gehalten und animiert den Leser dazu, sich in Anna hineinzuversetzen und sich selbst all die Fragen zu stellen, die Anna an ihr Abenteuer hat. Dadurch, dass man keine Zusatzinformationen erhält, steht man immer auf demselben Wissenstand wie die Protagonistin. So fällt es schwer, das Buch aus der Hand zu legen, denn natürlich möchte man wissen, warum alles so passiert, wie es passiert.

Ganz nebenbei erfährt man auch noch so einiges über das Venedig des 15. Jahrhunderts, lernt Gepflogenheiten dieser Zeit kennen und erhält einen kleinen Einblick in das damalige Leben – gesellschaftlich, wie politisch. Da im Text auch zu der Zeit gängiges Vokabular verwendet wird, sowie diverse Titel für verschiedene Positionen, bekommt man außerdem eine kleine Einführung in sprachliche Elemente dieser Zeit. Um sie besser zu verstehen, ist jedes uns eventuell nicht geläufige Wort mit einem Sternchen gekennzeichnet, dessen Erklärung sich am unteren Seitenrand findet.

Der Sprachstil des Buches ist sehr einfach. Da Anna aus ihrer Sicht erzählt, verwendet sie das ganz normale aus unserer Zeit stammende Vokabular, um ihre Geschichte zu erzählen. So braucht man sich also nicht davon abschrecken lassen, dass die Geschichte im Jahre 1499 spielt.
Neben dem einfachen Sprachstil, besticht die Geschichte dadurch, dass sie sehr flott erzählt wird und keine unnötigen Längen entstehen. Bei einer Geschichte, in der so viele Informationen untergebracht werden müssen, wie in dieser, keine Selbstverständlichkeit.

Neben der Geschichte und den Einblicken in das Venedig des 15. Jahrhunderts hält das Buch aber auch noch etwas anderes für den Leser bereit. Es führt uns vor Augen, wie gut wir es in der heutigen Zeit haben, welchen Luxus wir genießen, weil beispielsweise warmes Wasser aus der Leitung kommt und Shampoo, Spülung sowie Duschgel zum Alltag gehören. Man lernt beim Lesen eine Seite des Lebens kennen, die uns völlig fremd ist und die wir uns für uns selbst sicherlich nicht vorstellen können. Nach dem Lesen weiß man die ein oder andere Kleinigkeit unseres Lebens sicher gleich wieder zu schätzen – ist doch vieles heute selbstverständlich.

Was mir nicht so gut gefallen hat:

Leider gibt es im Buch keine Einteilung in Kapitel. Das Buch teilt sich einfach in vierTeile auf, zwischen denen es keine Einzelkapitel, sondern nur durch eine kleine Sonne angedeutete Absätze gibt. Das fand ich sehr schade, da man so immer irgendwie mitten in der Geschichte abbrechen musste, ohne das Gefühl zu haben, an einem abgeschlossenen Punkt, wie es bei in sich geschlossenen Kapiteln der Fall ist, eine Lesepause einzulegen. Nicht sehr lesefreundlich, wie ich finde.

An der Geschichte selbst blieben die ein oder andere Frage offen, die durch die unerwartete Lösung des Problems entsteht, mit dem Anna sich herumschlägt. Das Ende hatte für mich eine ziemliche Logiklücke, die ich mir nach wie vor nicht erklären kann und die ich einfach so hinnehmen musste. Schade, denn ohne diesen Punkt wäre die Geschichte für sich eine runde Sache für mich gewesen.

Gestaltung:

Der petrolfarbene Hintergrund mit einem hellen vollen Mond hinter einer roten Gondel mit ebenfalls petrolfarbener Insassin lenkt die Blicke auf sich. Gerahmt wird die Hauptszene von einem Tierkreiszeichen. Im unteren Bereich finden sich im Halbkreis angeordnete römische Ziffern. Sämtliche Abbildungen stehen in Verbindung zum Inhalt des Buches, wie der Leser schnell herausfinden wird.
Das Cover überzeugt schon durch seine Farbgebung mit der Verwendung von Komplementärfarben und vermittelt bereits beim ersten Anblick einen magischen Eindruck.
Wenn man aufklappt wird man von einem Sternenhimmel empfangen, der aus stilisierten Sternen besteht und sofort Lust aufs Lesen macht.

Die Unterteilung in 4 Abschnitte wird jedes Mal von einer kleinen Illustration begleitet, die bereits einen kleinen Hinweis auf das gibt, was im Folgenden eine Rolle spielen wird. Jede Seitenzahl wird umrahmt von einem kleinen muschelartigen Element.

Ein Gesamteindruck, der mich vollkommen überzeugt hat.

Wertung:

Bis auf die entstandene Logiklücke am Ende konnte mich „Zeitenzauber“ fesseln, begeistern und trotz Ich-Erzählung so sehr bei der Stange halten, dass ich direkt zum zweiten Band greifen muss. Die Gestaltung hat mich mehr als überzeugt, wurde sich hier doch innen wie außen wirklich viel Mühe gegeben der Geschichte den passenden Rahmen zu geben. Ich vergebe, nach Abzug der Logiklücke und der fehlenden Kapiteleinteilung gerne 4 Lila-Lesesterne an den ersten Band von „Zeitenzauber“.


Samstag, 8. Februar 2014

[Ankündigung] Blogtour "Bring mich Heim" von Elisabeth Wagner




Ihr Lieben, ich darf euch eine neue Blogtour zu einem ganz tollen Buch ankündigen und zwar:


(Meine Rezi findet ihr HIER)

Inhalt laut Amazon: Die Grazerin Mia führt ein zufriedenes Leben. Sie absolvierte ihren Bachelor und ist nun bereit für die Abenteuer ihres Lebens. Angefangen mit ihrem Traumberuf. Sie möchte sich eine gemeinsame Zukunft mit ihrem Freund, Chris, aufbauen. Leider läuft nicht alles nach ihrem Plan. Ihre Kollegen nehmen sie nicht als Gleichgesinnte auf. Christoph fühlt sich nicht bereit, den nächsten Schritt in der Beziehung zu gehen. Doch wenn es nur das wäre ... 
Mia rechnet nicht mit dieser Diagnose. Ihre Welt wird von einem Tag auf den anderen umgeworfen. Alles verändert sich. Sie kommt nicht mehr mit sich selbst klar. Auch ihr Freund ist mit dieser Situation überfordert und hinterlässt nur ein großes Loch in ihrem Herzen. So kann sie nicht mehr. So will sie nicht mehr. 
Ihr Therapeut rät ihr zu einer Reise, um Abstand zu gewinnen. Dabei setzt sie sich ein Ziel, welches für sie das beste ist. Die Reise zu ihrem Leben beginnt. Nur rechnet sie nicht einen Mann kennenzulernen, Samuel, welcher sie alles noch ein Mal überdenken lässt.


Es gibt auch was tolles zu gewinnen und zwar diese 2 Bücher + dazugehörige Kurzgeschichte:


Was ihr tun müsst um zu gewinnen? Die Blogtour natürlich jeden Tag verfolgen und die Aufgaben erfüllen die euch gestellt werden. Also am Montag gehts los:




Freitag, 7. Februar 2014

[Blogger Vorstellung] Dobbie

Es gibt sie noch meine Vorstellung *g* und heute stellt sich euch die liebe Dobbie mit ihrem Blog vor:







***
Bookdealer: Stelle dich doch uns kurz vor
Ich bin die Julia oder vielleicht eher bekannt als Lia, Dobbie, Panda oder Pandaküken. Bin 27 Jahre und komme aus Griesheim bei Darmstadt. Lesen tue ich schon seit meiner Schulzeit, jedoch hatte ich eine sehr lange Pause dazwischen. Erst letztes Jahr im Februar wurde ich wieder aktiv mit meiner Bücherleserei. Was Genre angeht lese ich am liebsten Romane, Fantasy und Krimi/Thriller.
Bookdealer: Wie bist du auf deinen Blognamen gekommen?
Um ehrlich zu sein, würde ich meinen Blognamen nach wie vor gerne ändern. Allerdings habe ich bisher noch nichts gefunden, was mir wirklich gut gefällt. Daher habe ich mich vorübergehend einfach auf "Dobbie's Bücherblog" geeinigt. Dieser ist einfach von meinem Nickname Dobbie abgeleitet.
Bookdealer: Seit wann bloggst du und warum?
Oh, das hat eigentlich mehrere Ursachen:
1. Hatte ich, bevor ich damit anfing, bereits 2 Freundinnen/Bekanntschaften, die selbst Buchblogger waren und ich hatte immer gerne auf den Blogs gestöbert. Beim Lesen von anderen Blogs wird man schnell auf neue (oder alte, unbekannte) Bücher aufmerksam, was durchaus Interessant ist. Außerdem finde ich es toll, wenn man direkt die Meinung anderer dazu erfahren kann.
2. Ist es für mich selbst eine gute... sagen wir mal "Statistik", um zu sehen, was und wie viel ich in den Jahren gelesen habe. Mal mehr, mal weniger. Vor allem sehr unterschiedliche Bücher, wie ich finde *zum Bücherregal schiel*
Und es ist auch für mich selbst immer ganz Interessant, irgendwann mal nachzulesen, was ich zu einem Buch oder eBook gedacht habe.
Bookdealer: Kannst du dich noch an deinen allerersten Blogpost erinnern und möchtest du uns den Link dazu mitschicken damit wir stöbern können? Was hat sich seitdem bei dir verändert auch im bloggen und so?
Der erste Post war eigentlich erst mal nur ein Willkommenstext. Meine erste Rezension allerdings kam schon direkt im zweiten Blogpost. Hier geht's zum besagten Blogpost: http://dobbies-buecherblog.blogspot.de/2013/02/rezension-die-kultur-japans-tradition_27.html

Bookdealer: Wie reagiert dein Umfeld (Familie, Freunde & Arbeitskollegen) darauf das du einen Blog betreibst? Interessiert die das und schauen auch rein, oder ist eher kein Interesse vorhanden?
Abgesehen von meinen Bekanntschaften, die selbst einen Buchblog führen, interessiert es in meinem Umfeld leider überhaupt keinen. Da wird dann auch nicht darüber gesprochen.
Bookdealer: Beschreibe uns doch ganz kurz deinen Blog. Was gibt es bei dir alles und nenne mir doch 2 Gründe/Eigenschaften die dich von anderen Blogs unterscheiden und warum man unbedingt jetzt deinen Blog lesen sollte?
Ohje, diese Frage ist schwierig! So etwas konnte ich noch nie wirklich beantworten, um ehrlich zu sein. Selbstbeschreibungen sind etwas, was mir überhaupt nicht liegt. Aber ich wüsste jetzt auch absolut nicht, ob es bei mir etwas gibt, was mich von anderen unterscheidet...
Bookdealer: Gibt es etwas was du am bloggen am schönsten findest und gibt es etwas, was dich stört und hattest du auch schon positive/negative Erfahrungen mit anderen Bloggern gemacht?
Mit meinem eigenen Blog habe ich bisher weder gute noch schlechte Erfahrungen gemacht. Was ich allerdings beim Lesen anderer Buchblogs toll finde, ist die Tatsache, dass man auf diesem Weg auf neue Bücher aufmerksam wird, was ich ja auch weiter oben schon beschrieben habe.
Ich bin mit meinem Blog leider auch noch wenig bekannt, daher habe ich kaum Follower. Kommentare gibt es leider auch kaum welche, was ich sehr schade finde. Aber was nicht ist, kann ja noch werden
Bookdealer: Gibt es zum Abschluss noch etwas, was du der Welt da draußen noch schnell mitteilen möchtest?
Wenn euch mein Blog und der Inhalt gefällt, dann würde ich mich über ein paar ernst gemeinte Worte oder einen neuen Follower wirklich sehr freuen.


Donnerstag, 6. Februar 2014

[Neuauslosung] vom 200 Follower Gewinnspiel

Leider hatte sich der letzte Gewinner nicht gemeldet (hatte Zeit von Montag bis Mittwoch 23.59 gehabt) und nun lose ich erneut aus. Alle die leer ausgingen neue Chance:


Mittwoch, 5. Februar 2014

[Rezension] Bring mich Heim von Elisabeth Wagner



Autorin: Elisabeth Wagner
  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1288 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 280 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch

Vielen Dank an die liebe Autorin die mir das Buch zur Verfügung stellte

Inhalt laut Amazon: Die Grazerin Mia führt ein zufriedenes Leben. Sie absolvierte ihren Bachelor und ist nun bereit für die Abenteuer ihres Lebens. Angefangen mit ihrem Traumberuf. Sie möchte sich eine gemeinsame Zukunft mit ihrem Freund, Chris, aufbauen. Leider läuft nicht alles nach ihrem Plan. Ihre Kollegen nehmen sie nicht als Gleichgesinnte auf. Christoph fühlt sich nicht bereit, den nächsten Schritt in der Beziehung zu gehen. Doch wenn es nur das wäre ... 
Mia rechnet nicht mit dieser Diagnose. Ihre Welt wird von einem Tag auf den anderen umgeworfen. Alles verändert sich. Sie kommt nicht mehr mit sich selbst klar. Auch ihr Freund ist mit dieser Situation überfordert und hinterlässt nur ein großes Loch in ihrem Herzen. So kann sie nicht mehr. So will sie nicht mehr. 
Ihr Therapeut rät ihr zu einer Reise, um Abstand zu gewinnen. Dabei setzt sie sich ein Ziel, welches für sie das beste ist. Die Reise zu ihrem Leben beginnt. Nur rechnet sie nicht einen Mann kennenzulernen, Samuel, welcher sie alles noch ein Mal überdenken lässt. 

Meine Meinung: Mia ist ein hübsches junges Mädchen das alles hat was man sich nur wünschen kann. Sie hat einen Traumjob in einem Verlag und einen liebevollen Freund der sie über alles liebt, aber nicht bereit ist mit ihr zusammen zu ziehen. Und sie hat tolle Freunde und ihre erste eigene Wohnung. Doch dann passiert es plötzlich und Mia bricht völlig unerwartet zusammen. Nach der Diagnose ist nichts mehr so wie es einmal war. Mia verliert quasi alles und den Halt in ihrem Leben. Wird es wieder so werden wie es einmal war? Mia wird von ihrem Therapeuten auf Reise geschickt um sich selbst wieder zu finden. Was sie unterwegs erlebt und wen sie so alles kennenlernt, ja das müsst ihr nun selber herausfinden. Schnappt euch das Buch und geht zusammen mit Mia auf große Reise.

"Bring mich Heim" ist ein sehr feinfühliger und bewegender Roman von der Autorin Elisabeth Wagner. Es war mein erster welchen ich von ihr gelesen hatte und es wird bestimmt nicht der letzte gewesen sein, das steht fest.

Der Schreibstil ist locker, leicht und mit sehr viel Gefühl. Die Geschichte wird aus zwei Sichten erzählt einmal von Mia in der Ich-Form und einmal von Samuel so das wir beide seiten wunderbar kennenlernen konnten und die Geschichte immer schönen Tiefgang hatte. Ich habe mich nicht ein einzigstes mal beim lesen gelangweilt.

Kleiner Miniuspunkt, was mich beim lesen schon etwas nervt und mich mal sehr durcheinander brachte war das ständige hin und herspringen zwischen den Zeiten (Gegenwart & Vergangenheit) und manchmal auch zwischen den Protagonisten. Das störte meinen Lesefluss doch des öfteren.

Fazit: Ein Ende kann durchaus ein neuer Anfang sein. Mia zeigt hier in der Geschichte wunderbar das ein Schicksalschlag nicht unbedingt ein Ende sein muss, sie rappelt sich mühsam wieder hoch und lernt das Leben neu zu leben und vorallem lernt sie auf ihrer Reise wieder das lieben und das atmen.

Eine spannende Geschichte welche ich euch gern ans Herz legen möchte. Besorgt euch das Buch und geht zusammen mit Mia auf große Reise.

Meine Bewertung: 

Dienstag, 4. Februar 2014

Lesemonat Januar

Hier liste euch euch auf, was ich diesen Monat gelesen habe:

Auch wird es im Moment nicht mehr zu jedem Buch eine Rezension geben, nur wenn ich wirklich dazu Lust habe, oder ich gerade ein Rezensionsexemplar vom Verlag/Autor erhalten habe. Ich möchte mir damit etwas den Druck nehmen, denn das ganze soll ja in erster Linie Spass machen, oder?

JANUAR
01.Sei mein Stern von Amanda Frost
02.Die Lazarus Formel von Ivo Pala (keine Rezi)
03.Elena Ein Leben für die Pferde: Schatten über dem Turnier von Nele Neuhaus (keine Rezi)
04.Deathbook von Andreas Winkelmann
05.Träume süß im Hexenwald von Katrin Lankers
06.Zeit für Eisblumen von Katrin Koppold (keine Rezi)
07.Bring mich heim von Elisabeth Wagner 

Montag, 3. Februar 2014

[Auslosung] vom 200 Follower Gewinnspiel

Heute ist es nun soweit und ich habe die glücklichen Gewinner gezogen, am liebsten hätte ich ja JEDEM etwas geschenkt, aber das geht leider nicht, bitte nicht traurig sein, die nächste Verlosung kommt bestimmt, spätestens am 23.April zum Welttag des Buches "Blogger schenken Lesefreude".


Gewinnset A


Herzlichen Glückwunsch *Protagonist*


Gewinnerset B

Herzlichen Glückwunsch *Bücherfee*

Bitte meldet euch mit eurer Adresse per Email bei mir 

Sonntag, 2. Februar 2014

[Runde # 3] Zeitreisespecial

Die liebe LilaSunrise hat sich bereit erklärt mir den heutigen Beitrag zur 3.Runde zu spenden. Ganz lieben dank dafür:

"Zurück nach Hollyhill" (Alexandra Pilz)





Titel: Zurück nach Hollyhill
Reihe: Band 1 der Reihe "Hollyhill"
Verlag: Heyne
Hardcoverausgabe mit 348 Seiten
ISBN 978-3-453-53426-1
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: ab 14 Jahren
Preis: 16,99 Euro

Klappentext:

Ein Dorf im Moor. Eine Reise in die Vergangenheit. Eine große Liebe. Mit ihrem Besuch in England beginnt für die 17-jährige Emily ein Abenteuer voller Magie und Zauber. Und hinterher wird nichts mehr sein, wie es war. 



Story und Charaktere:

Nach dem Abitur erhält Emily von ihrer Großmutter einen an sie adressierten Brief, dessen Absender sie nach Luft schnappen lässt. Er stammt von ihrer bereits vor vielen Jahren verstorbenen Mutter und hält so einiges für Emily bereit. Seltsamerweise schickt Emilys Mutter sie mit diesem Brief nach England, wo sie ein mitten im Dartmoor gelegenes Dorf mit dem Namen Hollyhill finden soll. So sehr Emily und ihre beste Freundin Fee auch suchen – Hollyhill ist auf keiner Karte zu entdecken.
Trotzdem setzt sich Emily in den nächsten Flieger nach England. Dort erfährt sie schon bald, warum sie das von ihrer Mutter erwähnte Dorf nicht auf einer Karte finden kann...

Emily ist die Hauptprotagonistin aus „Zurück nach Hollyhill“. Ihr folgt man auf ihrer Reise nach England und erlebt alles hautnah mit. Sie ist ein Charakter, der einem manchmal ganz schön auf die Nerven gehen kann, sodass man beim Lesen immer wieder mal die Augen verdrehen muss. Durch ihre impulsive, oft unüberlegte und egoistische Art zu handeln, bringt sie sich und andere immer wieder in mal kleinere und mal größere Schwierigkeiten, was auch von anderen Charakteren nicht gerade positiv gewertet wird.
Da sich die ganze Reise aber vor allem darum dreht, etwas über die Herkunft von Emilys Mutter zu erfahren und dabei verschiedene Geheimnisse zu lüften, kann man diese nervige Art als Leser nachempfinden und sie letztlich sogar belächeln. Man trifft schließlich nicht jeden Tag auf Familienmitglieder, die man nie gehabt hat, muss sich aus den Fängen eines Mörders befreien und bei all dem auch noch dafür sorgen, dass einem das Herz nicht aus der Brust springt, weil man sich verliebt hat.
Matt, das Gegenstück zu Emily, bleibt zunächst ein sehr undurchsichtiger Charakter, von dem nie klar ist, was er denkt, fühlt oder was er als er nächstes vor hat. Dadurch wirkt er oft sehr abweisend und kühl, obwohl einem sehr schnell klar wird, dass Emily ihm keineswegs egal ist und dass sich hinter der harten Schale ein weicher Kern verbirgt.

Auch all die Nebencharaktere lernt man im Laufe des Buches immer näeher kennen, sodass sich, zusammen mit den Hauptcharakteren, eine Mischung ergibt, in der so ziemlich alle Charaktereigenschaften vertreten sind. Das macht auch die Story besonders abwechslungsreich, die sehr von ihren Charakteren profitiert.

Was mir besonders gefallen hat:

So schnell wie man in der Geschichte drin ist, so schnell ist man auch schon wieder raus. Dieses Buch hat mir zwei Abende lang eine tolle Lesezeit bereitet, die für Kurzweil gesorgt hat.
Der einfache, schwungvolle Schreibstil trägt den Leser wunderbar durch die Geschichte, in der ich besonders den Anfang gelungen fand.
Die typische Atmosphäre Englands wurde hier herrlich mit Worten eingefangen, die von der Schrulligkeit des seltsamen Dorfes Hollyhill unterstrichen wird. Mir hat mein Aufenthalt dort sehr viel Spaß gemacht.

Was mir nicht so gut gefallen hat. 

Ziemlich abrupt wird der Leser schon bald aus der heimeligen, irgendwie seltsamen, geheimnisvollen Atmosphäre um Hollyhill gerissen und in einen völlig neuen Ansatz katapultiert, der fernab von dem ist, was bis dahin präsentiert wurde. Mir persönlich hat es ganz gut gefallen, doch häufen sich mit der Zeit die vielen ungelösten Fragen und Logiklücken im Zeitreiseprogramm, die mich am Ende fragend zurückließen. Ich bin ehrlich gespannt, wie diese im zweiten Band gelöst und gefüllt werden.

Gestaltung:

Das knallgelbe Cover mit dem schwarzen Motiv eines verregneten Örtchens, vor dem ein Mädchen mit rotem Regenschirm steht, hat mich von Anfang an begeistert. Obwohl so schlicht, zieht das Cover den Blick auf sich und passt am Ende wirklich super zur Geschichte.

Bewertung:

Das Buch ließ sich super lesen, hatte tolle Charaktere und sorgte für eine spannende Lesezeit. Einzig die vielen zurückgebliebenen Fragezeichen haben mich am Ende gestört und kosten das Buch einen Stern. Ich vergebe also 4 Lila-Lesesterne und warte gespannt auf Band 2.

Samstag, 1. Februar 2014

Bookdealereien im Monat Januar

Diesen Monat fallen meine Neuzugänge eher etwas kleiner und magerer aus. Aber besser wenig als nichts, oder? =)
Auch liste ich hier meine Neuzugänge an eBooks auf, wobei ich ja eh weiß das ich diese bis Jahresende an genau einer Hand abzählen kann *g*


Von der Autorin erhalten


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