Freitag, 17. April 2026

[Kolumne] Zeit vs. Lesen

 


Guten morgen,

Fast hätte ich meine fertig getippte Kolumne vergessen online zu stellen, dies hole ich jetzt nach.

Heute zum Thema "Viele sprechen offen darüber, wie schwer Lesen in den Alltag passt."


Ich höre so oft von anderen Menschen: „Ich würde ja gern mehr lesen, aber ich finde einfach keine Zeit.“
Und ich verstehe das auch. 
Wirklich.

Aber wenn ich einmal ganz ehrlich sein darf:
Ich finde fast immer Zeit zum Lesen!

Nicht etwa, weil mein Alltag leerer ist, oder ich sonst nichts zu tun habe, sondern weil Lesen für mich kein Extra ist, das irgendwo noch unbedingt reinpassen muss. Es ist eher etwas, das einfach mit läuft. Zwischen den Momenten. In ganz kleinen Lücken. Oder einfach ganz bewusst mittendrin.

Ich lese morgens ein paar Seiten, bevor der Tag richtig beginnt. Ich lese abends, auch wenn ich müde bin.

Früher dachte ich wie viele andere eben auch: Lesen ist etwas für wenn Zeit übrig ist.
Heute merke ich: Wenn ich darauf warte, dann passiert es einfach nicht.

Vielleicht ist Lesen für mich kein Luxus geworden, sondern eher eine ganz bewußte Entscheidung für den Moment.

Ich entscheide mich, das Buch aufzuschlagen statt mein Handy.
Ich entscheide mich, noch ein Kapitel zu lesen, obwohl der Tag voll war.
Ich entscheide mich dafür, dass Lesen nicht erst dann stattfinden darf, wenn alles andere bereits erledigt ist.

Und ja, es gibt Tage, da klappt das weniger, das gebe ich auch offen und ehrlich zu.
Aber im Großen und Ganzen stimmt es schon: Ich finde Zeit ,weil ich sie mir eben dann nehme.

Vielleicht ist genau das der Unterschied.


Wie sieht das ganze denn bei euch so aus?

6 Kommentare:

  1. Guten Morgen, Sheena
    stimmt, heute habe ich im Grunde weniger Zeit zu lesen als früher. Warum, weil der Alltag oft im Weg st. Und dann der Garten, die Tiere. Aber auch ich lese früh am Morgen oft ein paar Seiten und wenn ich die Hühner beim Auslauf gucke, dann auch oft. Aber da bin ich auch viel abgelenkt die Hühner zu beobachten und dann kommt das Lesen doch wieder zu kurz. Im Sommer, wenn es zu heiß ist, irgendwas zu tun, dann wird wieder mehr gelesen :-)
    Liebe Grüße
    Anja

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    1. ja Hühner zu beobachten kann sooo entspannen, ich hab hier einige in der Nachbarschaft wohnen und hab das schon beobachten können =)

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  2. Liebe Sheena, ich werden einen Link erstellen in meinem Wochenrückblick zu Deinen Gedanken hier. Vielen Dank dafür.
    LG Angela

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  3. Liebe Sheena,

    eine schöne Kolumne, wie ich finde und ein gutes Thema.

    Ja, gefühlt hat man zu oft zu wenig Lesezeit.
    Deshalb gehe ich damit fast so um wie Du.
    Ich nehme mir ganz bewusst Zeit zum Lesen, an jedem Tag, und wenn es abends im Bett vor dem Einschlafen ist. Das ist eigentlich schon ein Ritual. Zu müde dazu bin ich eigentlich nie.
    Und am Nachmittag oder frühen Abend lese ich auch fast immer und in der Mittagspause.
    Morgens zum Start in den Tag lese ich alledings nicht, zumindest nicht an Arbeitstagen. Denn wenn ich mich da festlese und das könnte durchaus passieren, dann wird das mit der Arbeit nichts.

    Am Handy daddele ich übrigens kaum rum. Da ich ja nicht bei Instagram und Co vertreten bin, vergeude ich da auch nur wenig Zeit. Ich lese gezielt die Informationen, die mich interessieren und das wars dann auch schon.

    Liebe Grüße

    Conny

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    1. hihi liebe Conny das mit dem festlesen kenne ich nur zu gut ^^

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