***Diese Rezension basiert auf einem kostenlosen Rezensionsexemplar, welches mir vom Verlag zur Verfügung gestellt wurde, diese enthält aber meine eigene und freie Meinung!
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Autorin: Evie Woods
- Herausgeber : Adrian & Wimmelbuchverlag
- Erscheinungstermin : 27. März 2026
- Auflage : 1.
- Sprache : Deutsch
- Seitenzahl der Print-Ausgabe : 320 Seiten
- ISBN-10 : 3985853630
- ISBN-13 : 978-3985853632
Inhalt laut Amazon: Von einem Meister gefertigt und über Generationen weitergegeben, sucht sich eine Geige ihren eigenen Weg durch die Geschichte…
Der in der Gepäckabfertigung arbeitende Devlin, der pensionierte Lehrer Walter und die Gutachterin Gabrielle haben nichts gemeinsam, doch als eine einzige Entscheidung ein neues Kapitel in der Geschichte der Geige in Gang setzt, fühlen sie sich endlich als Teil von etwas – etwas, das zählt und das sie bedeutend macht.
Denn während ihre Suche nach den Ursprüngen der Geige ein Geheimnis aufdeckt, das sich über Jahrzehnte erstreckt, lehrt das Instrument sie eine Melodie, die sie nie erwartet hätten.
Meine Meinung: Ich schlage das Buch zu – und hab das Gefühl, als würde noch etwas nachklingen. „Das Geheimnis des Geigenbauers“ hat mich auf eine leise, aber auch sehr eindringliche Reise mitgenommen.
Was ich gut fand: diese Idee, dass eine Geige selbst zur Erzählerin ihrer eigenen Geschichte wird. Hat man nicht jeden Tag, oder? Sie wandert durch Hände, Zeiten, Leben – und plötzlich hängen völlig unterschiedliche Menschen an demselben unsichtbaren Faden. Eine Geige als verbindendes Element zwischen all den Menschen, Zeiten und Entscheidungen. Sie wandert, sie verändert Leben, sie trägt Erinnerungen – und wirkt dabei fast wie ein eigenes Wesen. Hat mir gut gefallen.
Devlin, Walter und Gabrielle könnten hier nicht unterschiedlicher kaum sein, und genau das macht es so spannend am Ende. Die drei unterschiedlichen Menschen sind so herrlich unperfekt, dass man sich sofort mit ihnen verbunden fühlt.
Ich mochte, wie ihre Geschichten ineinandergreifen, ohne konstruiert zu wirken, versteht ihr wie ich es meine? Was mich auch begeistert hat: die Atmosphäre.
Ich hatte beim lesen das Gefühl, ich setze mir das Gesamtbild Stück für Stück selbst zusammen – und genau das hat es intensiv gemacht.
Weniger toll? Manchmal hätte ich mir etwas mehr Tempo gewünscht. Einige Passagen ziehen sich ein bisschen, als würde die Geschichte selbst kurz innehalten und nicht recht wissen, wohin. Manchmal verliert sich die Autorin ein bisschen zu sehr in den technischen Details des Geigenbaus. Das ist zwar auf der einen Seite interessant, bremst aber den Lesefluss kurzzeitig aus.
Fazit: Wenn ich ehrlich bin: Es ist kein Buch, das mich sofort umgehauen hat. Aber es ist eins, das geblieben ist.


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