Mittwoch, 3. September 2025

[KurzMeinung*] Sonnenwende Die hellste Nacht. Deine dunkelste Stunde von Gerold / Hänel

 

Diese Rezension  basiert auf einem kostenlosen Rezensionsexemplar, welches mir vom Verlag  zur Verfügung gestellt wurde, diese enthält aber meine eigene und freie Meinung!

Dieser Beitrag ist nach § 6 TMG als Werbung zu kennzeichnen 






Autoren: Gerold  & Hänel

  • Herausgeber ‏ : ‎ FISCHER Taschenbuch
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 27. August 2025
  • Auflage ‏ : ‎ 1.
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 368 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3596711738
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3596711734
  • Abmessungen ‏ : ‎ 12.3 x 2.41 x 18.9 cm

Inhalt laut Amazon: Ein kleiner Ort in den Alpen. Jeden Sommer wird hier die Sonnenwende mit Feuerbildern in den Bergen und Flammenketten entlang der Bergkämme gefeiert. Das zieht Touristen, Alt-Hippies und Esoteriker an, und auch die Tatsache, dass vor Jahrzehnten ein Mensch im Feuer ums Leben gekommen ist, schreckt niemanden ab. Die Dorfbewohner jedoch fragen sich noch immer, ob dieser Tod wirklich ein Unfall war. Kurz vor der diesjährigen Sommersonnenwende geht eine anonyme Warnung bei der Polizei ein: Es wird wieder jemand brennen. In einem Wettlauf gegen die Zeit ermittelt die Polizistin Hannah am Mittsommertag, was es mit der Drohung auf sich hat – und stößt auf einen abgelegenen Hof, verschwundene Frauen und ein dunkles Familiengeheimnis.

Meine Meinung: „Es wird wieder jemand brennen.“ – Diese anonyme Drohung war für mich der Punkt, an dem klar war: Hier geht es nicht nur um ein Dorffest, hier geht es ums Überleben. Und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Was mich von Anfang an fesselte, war die Atmosphäre: einerseits die ausgelassene Feier der Sommersonnenwende mit Touristen, Esoterikern und Alt-Hippies, andererseits die düstere Erinnerung an die junge Frau, die zwei Jahre zuvor in den Flammen starb.

Polizistin Hannah ist eine Protagonistin, die ich mochte: Sie ist eigenständig, aber auch verletzlich genug, dass ich mit ihr mitfühlen konnte. Als die anonyme Warnung eintrifft („Es wird wieder jemand brennen“), spürte ich beim Lesen dieselbe Beklemmung wie sie. Der Wettlauf gegen die Zeit, die Suche nach Hinweisen in einem Ort voller Geheimnisse und Schweigen, brachte mich immer wieder erneut dazu, Kapitel an Kapitel zu hängen. Auch die ganzen Nebenfiguren fand ich interessant: manche geheimnisvoll, manche undurchschaubar und manche sogar fast ein wenig unheimlich.

Besonders spannend fand ich die Szenen auf dem abgelegenen Hof: einsame Stille, verschwundene Frauen, ein Familiengeheimnis, das sich Stück für Stück offenbart.

 Der Thriller lebt davon, dass er das Idyllische der Alpen gegen das Abgründige stellt, und genau das macht ihn so beklemmend realistisch. Das Finale für jede kleine "Stolperstelle" dann im Roman entschädigt: intensiv, düster, und so, dass ich danach erst einmal tief durchatmen musste. Sprachlich habe ich die Geschichte als sehr bildhaft und flüssig erlebt. Die Beschreibungen der Landschaft und der Rituale sind so eindringlich, dass ich immer wieder kurz innehalten musste, um die Bilder wirken zu lassen.

Fazit: „Sonnenwende“ ist ein sehr spannender Thriller mit jeder menge Geheimnisse der mich bis zum Ende in Atem gehalten hat. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.

Meine Bewertung: 

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