Mittwoch, 15. Februar 2023

[KurzMeinung] Die Bücher, der Junge und die Nacht von Kai Meyer

 



Spieldauer15 Stunden und 51 Minuten
Geschrieben vonKai Meyer
Gesprochen vonSimon Jäger, Maria Koschny, Johann von Bülow
Audible.de Erscheinungsdatum02 November 2022
VerlagArgon Verlag
FormatHörbuch
VersionUngekürzte Ausgabe
SpracheDeutsch
ASINB0BJLQ7PB8

Inhalt laut Amazon: Über die Kostbarkeit der Bücher.

Dichter Nebel wogt durch die Gassen der Bücherstadt Leipzig, 1933, als das Böse die Macht ergreift. Hier entspinnt sich die tragische Liebe des Buchbinders Jakob Steinfeld zu einer rätselhaften jungen Frau. Juli hat ein Buch geschrieben, das sie einzig ihm anvertrauen will. Doch bald darauf verschwindet sie spurlos.

Fast vierzig Jahre später ist auch Jakobs Sohn Robert den Büchern verfallen. Als die Bibliothekarin Marie ihn bittet, ihr bei einem Auftrag der geheimnisumwitterten Verlegerfamilie Pallandt zu helfen, stoßen sie auf das Mysterium eines Buches, dessen Geschichte eng mit Roberts eigener verknüpft ist – es ist der Schlüssel zum Schicksal seiner Eltern.

Meine Meinung: Die Geschichte spielt in den Jahren 1933, 1943/44 sowie 1971 . Die Sprünge zwischen den Zeiten mindern aber nicht im geringsten den Lesefluss bzw den Hörgenuss. Erzählt wird hier aus der Sicht von Buchbinder Jakob Steinfeld. Der zweite Charakter ist der junge Robert Steinfeld, auch er ist wie sein Vater einst den Büchern verfallen. Robert möchte nun alles über seine Vergangenheit herausfinden. Zusammen mit Robert tauchen die Leser immer wieder ins Jahr 1933 ein, in welchem Roberts Vater eine junge hübsche Frau namens Juli, Tochter des Verlegers Pallandt kennenlernt, die ihm ihr geheimnisvolles Manuskript mit dem Titel "Das Alphabet des Schlafs" gerne und schnell von ihm binden lassen möchte. Was hat es mit diesem Buch nur auf sich? 

Stück für Stück erfährt man mehr über die ganzen Zusammenhänge und Robert versucht dieses verzwickte Mysterium dann auch endlich zu lösen und stößt dabei auf ein großes Geheimnis und dieses ist so viel größer, als sich Robert je träumen lies. Das Ende der Geschichte, nachdem sich alle Puzzelteilchen zusammen gefügt haben, fand ich dann sehr stimmig.

Die Beschreibungen der gesamten Handlungsorte verfasst Kai Meyer sehr stimmungsvoll.

Der Spannungsbogen konnte die gesamte Geschichte über gekonnt gehalten werden und man verlor als Leser bzw als Zuhörer nie das Interesse daran. Es war einfach zu spannend bis zum letzten Wort.

Das Cover passt wie ich finde sehr gut zur Geschichte und hat mich im ersten Moment an direkt angesprochen.

Fazit: Ich finde "Die Bücher, der Junge und die Nacht" von Kai Meyer ist ein wirklich sehr fesselndes und richtig toll geschriebener historischer Roman über Bücher. Mit all ihrer Kraft und Faszination die diese auf Leser haben. Klare Empfehlung von mir!

Bewertung: 

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