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Diese Rezension basiert auf einem kostenlosen Rezensionsexemplar, welches mir vom Autor zur Verfügung gestellt wurde, diese enthält aber meine eigene und freie Meinung!Dieser Beitrag ist nach § 6 TMG als Werbung zu kennzeichnen
Autorin: Raynor Winn
- Herausgeber : Goldmann Verlag (14. Dezember 2022)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 336 Seiten
- ISBN-10 : 3442142822
- ISBN-13 : 978-3442142828
- Abmessungen : 12.7 x 3 x 19.3 cm
Inhalt laut Amazon: Die Fortsetzung zum SPIEGEL-Bestseller »Der Salzpfad«: Raynor und Moth sind nach ihrer entbehrungsreichen Wanderung auf dem South West Coast Path in einem Ort an der Küste Englands untergekommen. Doch das geregelte Leben, die Sicherheit eines kleinen Einkommens und ein Dach über dem Kopf reichen Raynor nicht aus, um anzukommen. Da erreicht sie ein Anruf, der alles verändert: Ein Unbekannter bietet ihnen seine Farm zur Bewirtschaftung an. Noch einmal das Risiko eingehen, alles zu verlieren? Auf gar keinen Fall! Und doch sie lässt sich auf das Wagnis ein und die Farm wird ihr neues Lebensprojekt. Aus der Nähe zur Natur schöpft sie Zuversicht und Vertrauen – und Kraft für ein weiteres Abenteuer: Eine Wanderung in der rauen Wildnis Islands.
Meine Meinung: Die Autorin und zugleich auch Protagonistin dieser Geschichte, Raynor, blickt in diesem Roman "Wilde Stille" immer wieder auf ihre mehr monatige Wanderung auf dem Salzpfad mit ihrem schwerkranken Mann Moth zurück. Ebenso lässt uns die Autorin auch tiefe Einblicke in ihre Kindheit gewähren, die anscheinend ein Trauma bei ihr auslösten. Winn berichtet noch vom schweren Schlaganfall ihrer Mutter und von deren Krankheitsverlauf, von der ersten Begegnung mit Moth und ihrer gemeinsamen Zeit. Dann von Moths Krankheit und seiner Diagnose und nicht zu vergessen von der Veröffentlichung von ‚Der Salzpfad‘.
Viel mehr hätte mich interessiert, wie erging es dem Paar nach ihrer Wanderung und wie sie zu ihrem neuen Hof gekommen sind. Leider wird dies nur ganz kurz angeschnitten. Später gibt es noch eine 14tägige Wanderung in Island. Man lernt hier das Paar noch ein wenig besser kennen als im Vorgänger "Der Salzpfad".
Raynor Winn versucht in "Wilde Stille" Spannung aufzubauen, was ihr aber leider nicht wirklich gelingt. Sie beschreibt uns ihre Gefühle wie in der Art einer Achterbahnfahrt: Bestehend aus Hoffnung, Mut, und Angst, aber auch nach Sehnsucht, Freude und Niedergeschlagenheit. .Manches liest sich langatmig. Allerdings haben mir die Landschaftsbeschreibungen wiederum sehr gut gefallen.
Fazit: Leider konnte mich "Wilde Stille" nach dem Erfolgsroman "Der Salzpfad" der mir wirklich gut gefiel, nicht mehr packen und am Ende mitreißen.


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