Montag, 24. Oktober 2022

[KurzMeinung*] Hinter den Spiegeln so kalt von Liza Grimm

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Diese Rezension  basiert auf einem kostenlosen Rezensionsexemplar, welches mir vom Verlag  zur Verfügung gestellt wurde, diese enthält aber meine eigene und freie Meinung!
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Autorin: Liza Grimm

  • Herausgeber ‏ : ‎ Knaur TB; 1. Edition (4. Oktober 2022)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Broschiert ‏ : ‎ 352 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3426528770
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3426528778
  • Abmessungen ‏ : ‎ 13.5 x 2.23 x 20.9 cm

Inhalt laut Amazon: Als ihre geliebte Tochter Hannah spurlos verschwindet, stürzt Finja in ein tiefes Loch. Ihr einziger Hinweis auf Hannahs Verbleib ist eine Spur aus Eis im Badezimmer, aber das ergibt doch überhaupt keinen Sinn!

In ihrer Verzweiflung sucht Finja schließlich Hilfe bei einer angeblichen Hexe – und stößt auf Ungeheuerliches: Schneetreiben und Schreie wirbeln durch ihre Erinnerungen, und ein fremdes Gesicht, das ihr seltsam vertraut erscheint.

Die Antworten auf Finjas Fragen warten hinter den Spiegeln, in einem Reich aus Eis und Schnee. Aber will sie die Wahrheit wirklich wissen?

Meine Meinung: Im neuen Roman von Liza Grimm begleiten wir Leser die Protagonistin Finja, sie ist auf der Suche nach ihrer Tochter Hannah. Diese verschwand plötzlich spurlos. Was haben die ganzen Spiegel aber damit zu tun und warum hat Finja solche Angst vor ihnen? Zusammen driften wir immer weiter in eine recht düstere märchenhafte Welt ab.

Das Cover ist wunderschön, bin mehr als begeistert davon.  Ich finde das kühle Blau einfach Traumhaft schön! Dazu dann noch die Krone aus den Scherben eins Spiegels. Ein absoluter Blickfang.

Am Anfang tat ich mich etwas schwer mit den ganzen Zeitsprüngen und um diesen auch zu folgen. Auf welcher Zeitebene wir beim leben waren, stand immer oben zu Beginn eines neuen Kapitels. Sie gehören aber sehr zu dieser Geschichte dazu und fast zum Ende hin, sind diese dann auch wieder verschwunden.

Die Dialoge fand ich an manchen Stellen etwas platt

Die Kapitel sind immer recht kurz gehalten und der Schreibstil der Autorin ist angenehm locker und leicht und lässt einen nur so durch die Seiten gleiten. Liza Grimm hält den Spannungsbogen gekonnt oben, ich habe mich beim lesen keine Sekunde gelangweilt, denn zu sehr wollte ich wissen was Hannah passiert ist und ob Finja ihre kleine Tochter lebend retten kann. Immer wieder aufs neue spürt sie eine unheimliche und sehr düstere Kälte in ihrem Haus und ebenso bedrohliche schwarze Magie, die sie sich leider nicht wirklich erklären kann, bis sie es nicht mehr aushält und eines Tages dann eine Hexe aufsucht. Sie bittet diese Hexe dann, in ihr innerstes zu schauen. 

Ich habe mit ihr zusammen gelitten, gehofft und gebangt. Ich habe Finja gern "hinter" die Spiegel begleitet um ihr kleine Tochter zu finden.

Fazit: Autorin Liza Grimm hat hier wirklich ein sehr emotionales und auch wie ich finde, sehr ernstes Thema vorsichtig aufgegriffen und dieses sehr hervorragend umgesetzt. Eine Triggerwarnung am Ende des Buches gibt es auch. " Hinter den Spiegeln so kalt" kann ich nur empfehlen! 

Meine Bewertung: 

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