Mittwoch, 6. Juli 2022

[KurzMeinung] Das Mädchen mit dem Drachen von Laetitia Colombani


 


Autorin: Laetitia Colombani

  • Herausgeber ‏ : ‎ S. FISCHER; 2. Edition (23. Februar 2022)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 272 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3103974906
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3103974904
  • Originaltitel ‏ : ‎ Le cerf-volant
  • Abmessungen ‏ : ‎ 13.4 x 2.56 x 20.9 cm

Inhalt laut Amazon: Eine Schule am Indischen Ozean - ein hoffnungsvoller Ort, der alles verändert

Am Golf von Bengalen will Léna ihr Leben in Frankreich vergessen. Jeden Morgen beobachtet sie das indische Mädchen Lalita, das seinen Drachen fliegen lässt. Als Léna von einer Ozeanwelle fortgerissen wird, holt Lalita Hilfe bei Preeti, der furchtlosen Anführerin einer Selbstverteidigungsgruppe für junge Frauen. Léna überlebt und zusammen mit Preeti schmiedet sie einen Plan, der nicht nur Lalitas Leben grundlegend verändern wird.

Meine Meinung: Mit Léna als Protagonistin reisen wir zusammen nach Indien in eine ärmliche Gegend. Eigentlich möchte Léna  dort nur vor der schrecklichen Realität fliehen, nämlich von dem plötzlichen Tod ihres Partners, einfach nur wieder zu sich selbst finden. Als sie dann vor Ort  das Mädchen mit dem Drachen trifft Lalita. Und durch Zufall findet sie dann heraus, dass diese weder lesen noch schreiben kann, beginnt sie, es ihr dann beizubringen.

Die Autorin Laetitia Colombani schafft es hier in kurzer Zeit dem Leser Indien etwas näher zu bringen. Man erfährt viel über die Klassenunterschiede und die strenge Kultur und bei vielen Beschreibungen, gerade was Frauen und junge Mädchen betrifft, musste ich sehr schlucken.

Durch die klar gezeichneten Charaktere konnte ich gut mit allen mit fühlen, leiden, habe mit gelacht oder auch geweint. 

In kurzer Zeit hatte ich das Hörbuch verschlungen und war mehr als gefesselt von der Geschichte. Das Thema diese Buches hat mich dann am Ende doch sehr gefesselt und berühren können. Die Autorin beschreibt hier wirklich sehr eindrücklich, welche harten Kämpfe dabei gegen Traditionen und Sturheit der Eltern- und Großelterngeneration der Schülerinnen zu führen sind, weil gerade Bildung eine Befreiung aus diesem Elend geben kann und die Protagonistin versucht verzweifelt eine Schule für die Kinder der Dalit zu etablieren.

Fazit:  Laetitia Colombani schafft es sehr gekonnt, mit ihren wunderbar gewählten Worten , Bilder und Gefühle zu zeichnen, wie man es nur selten findet. Eine sehr bewegende Geschichte um die Französin Léna und  das indische junge Mädchen Lalita. Klare Empfehlung!

Meine Bewertung: 

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