Autor: Sebastian Fitzek
- Herausgeber : Droemer HC; 4. Edition (27. Oktober 2021)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 400 Seiten
- ISBN-10 : 3426281562
- ISBN-13 : 978-3426281567
- Abmessungen : 14.2 x 3.62 x 21.8 cm
Inhalt laut Amazon: Musik ist ihr Leben. 15 Songs entscheiden, wie lange es noch dauert
Vor einem Monat verschwand die 15-jährige Feline Jagow spurlos auf dem Weg zur Schule. Von ihrer Mutter beauftragt, stößt Privatermittler Alexander Zorbach auf einen Musikdienst im Internet, über den Feline immer ihre Lieblingssongs hörte. Das Erstaunliche: Vor wenigen Tagen wurde die Playlist verändert. Sendet Feline mit der Auswahl der Songs einen versteckten Hinweis, wohin sie verschleppt wurde und wie sie gerettet werden kann? Fieberhaft versucht Zorbach das Rätsel der Playlist zu entschlüsseln. Ahnungslos, dass ihn die Suche nach Feline und die Lösung des Rätsels der Playlist in einen grauenhaften Albtraum stürzen wird. Ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit, bei dem die Überlebenschancen aller Beteiligten gegen Null gehen ...
Meine Meinung: Wie ich finde, muss man hier nicht unbedingt "Der Augensammler" und "Der Augenjäger" nicht gelesen haben, um die Handlung von "Playlist" zu verstehen, die wichtigsten Hintergründe werden hier doch prima kurz zusammengefasst.
Einmal in den Händen, so konnte ich das Buch kaum mehr weglegen, so gefangen war ich in der Geschichte. Es hat mich gepackt und nicht mehr losgelassen.
Die 15 Songs die extra für dieses Buch geschrieben wurden, die in diesem Thriller von S.Fitzek eine doch recht große Rolle spielen, kann man sich vorab, nachträglich oder parallel zum Lesen anhören, wie man es gerne möchte. Gerne auch in der Reihenfolge, in der sie in der Playlist angeordnet sind, oder in der Reihenfolge, wie sie halt im Roman auftauchen. Man hat natürlich keinen Nachteil dadurch, wenn man sich die Songs nicht anhört, aber ich finde sie gehören einfach dazu und man kann besser mit rätseln mit den Charakteren, die vom Autor alle sehr authentisch wirkend angelegt wurden.
Die schwarz-rote Aufmachung finde ich persönlich richtig toll und gelungen, aber besonders schön gewählt finde ich: Das Cover ist mit einer Art Wackelbild gestaltet, wie wir sie eben noch aus unserer Kindheit kennen sollten, denn je nachdem, aus welchem Winkel wir es betrachten, sehen wir einen roten Play-Button (für das Abspielen von Musik), oder eben ein Auge, in dem sich ein kleiner, weißer Play-Button spiegelt.
Die Kapitel sind kurz und recht Spannungsgeladen, man wird bis zum Ende hin immer mit Irrungen und Wirrungen gefüttert wer der Täter sein könnte.
Fazit: Fitzek spielt hier wieder gekonnt mit den Nerven seiner Leser und zeigt diesen die tiefen Abgründe der menschlichen Psyche.

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