©Alexandra Zoth
Bitte stelle dich doch bitte den Lesern vor:
Ich habe mal gehört, dass es die
engen Freunde sind, die am besten etwas über eine Person sagen können. Und da
ich mir immer ein bisschen wie beim Vorstellungsgespräch vorkomme, wenn ich
mich vorstellen soll, lasse ich einfach mal andere reden. J
(Die Antworten sind übrigens echt, ohje)
G: „Wir nennen sie nicht Claudia. Meist sagen
wir einfach nur Winti zu ihr.“
J: „Sie kann eine ganz schöne Besserwisserin
sein. Das liegt wohl am Beruf. Sozialpädagogin an einer Schule. Wobei sie
zugegeben ziemlich oft recht hat, wenn ich ein Problem mit meiner Tochter habe.
Sie weiß schon ziemlich genau, wie Kinder ticken, auch wenn sie selbst nur
vierbeinige Schutzbefohlene hat.“
C: „Kochen kann sie einfach supertoll. Und
das tut sie oft und meist werden mehr Leute satt als eingeladen sind. Eine
perfekte Gastgeberin, bei der man gerne zu Besuch ist. Vor allem auf dieser
lauschigen Terrasse im Kerzenlicht. Einfach gemütlich ist es bei ihr und immer
ein bisschen wie Urlaub.“
S: „Mit ihr kann man stundenlang entspannt
Gassi gehen und über Gott und die Welt plaudern.“
M: „Wenn sie noch einmal über ihr Buch redet,
dreh ich ihr den Hals um!“
K: „Das Nein-Sagen üben wir aber noch.“
C: „Ich bewundere, dass sie jeden Tag fast 2
Stunden zur Arbeit fährt. Von Hessen nach Nordrhein-Westfalen. In der Bahn
kommen ihr die besten Ideen, sagt sie. Sie liebt die Schule, an der sie
arbeitet. Und wenn die Liebe zuschlägt, diskutiert sie einfach nicht über
Entfernungen. Deshalb hält ihre Beziehung auch schon fast 10 Jahre.“
F: „Die muss man liebhaben. Ist total zart
und klein und erst denkt man, lass die mal nicht in ein Gewitter kommen, sonst
wird sie umgepustet. Meist stellt man dann aber fest, dass sie das Gewitter
ist.“
M: „Sie treibt unheimlich viel Sport.
Irgendwo muss die Energie ja hin. Manchmal übertreibt sie aber. Da muss ich sie
dann runterholen. Am besten klappt das mit einem leckeren Essen. Sie isst
Unmengen. Unglaublich. Deshalb nenne ich sie auch manchmal meine kleine braune
Tonne.“
N: „Sie ist eine tolle Chefin. Hat für jeden
ein offenes Ohr und ist sehr gerecht. Manchmal kann man aber auch Angst vor ihr
haben.“
K: „Ne echte Rampensau. Redegewandt und überhaupt
nicht schüchtern. Und immer für einen Lacher gut.“
M: „Gott, gebt ihr eine Aufgabe! Wenn sie
nichts zu tun hat, ist sie unausstehlich!“
L: „Jedes Jahr Mallorca. Also ich fände das
langweilig. Die Winti sagt dazu nur, sie macht am liebsten Urlaub bei Freunden.
Na, jedem das Seine.“
Okay, ich denke das reicht. Sonst
wird es vielleicht noch peinlich … J
Bücher schreiben
bedeutet für mich:
Die Abhängigkeit von einer
hochgradig süchtig machenden Droge, die auf eine emotionale Achterbahn von
purem Glück und totaler Verzweiflung führt.
Nebenwirkungen:
Schlaflosigkeit, brennende Augen (von der
Bildschirmarbeit),
zeitweiliger Realitätsverlust (Bin ich zu Hause?
Wo bin ich? Und wo da genau?),
Selbstüberschätzung (Oh, bin ich GUUUT!) im
Wechsel mit Selbstzweifeln (Nein, das ist ja FURCHTBAR, was da steht!),
Wahnvorstellungen („Hanna hat gesagt …“ –
„Wer ist Hanna?“ – „Ähm …“ – „Redest du etwa von deiner Romanfigur?!“ – „Ähm …
nööö.“ Währenddessen flüstert Romanfigur unbeeindruckt in rechtes Ohr)
Soziale Verinselung („Wo ist Winti?“ – „Im
Schreibzimmer. Stör sie bloß nicht, außer du willst ihr einen Kaffee
reinbringen.“)
Übersprungshandlungen („Haben Sie mal eben
was zum Schreiben für mich?“ – reißt dem Kellner das Kellnerblöckchen aus der
Hand, weil gerade Idee gekommen)
Schlechte, nein miese Laune und gute, nein
euphorische Laune.
Ich gebe euch einen guten Rat: Lasst die
Finger davon. Man kommt nicht mehr los von dem Zeug. ;-)
Lesen bedeutet für mich:
Der Moment, in dem das Hamsterrad
in meinem Kopf zum Stillstand kommt. Absolutes Ein- und Wegtauchen in eine
andere Welt. Ich gehöre zu den Menschen, die beim Lesen a) die Haltestation
verpassen b) lauthals lachen oder weinen (was für Filme übrigens auch gilt) und
c) nicht mitbekommen, dass wir gerade Weltmeister geworden sind. Ja, Asche über
mein Haupt. ;-)
Homepage oder Blog / Facebook Seite:
www.c-winter.de
Die Bücher:
Ausgerechnet Soufflé
Ausgerechnet Soufflé
Heul doch, Paulina
Häppchenweise
Aprikosenküsse
Hier entstehen meine Werke:
Hier entstehen meine Werke:



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