Autorin: Lin Rina
Taschenbuch: 550 Seiten
Verlag: Drachenmond-Verlag (Nova MD); Auflage: 1. Auflage 2017 (20. November 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3959913915
ISBN-13: 978-3959913911
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 17 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 14,5 x 4,4 x 21 cm
Inhalt laut Amazon: England 1890.
Kleider, Bälle und die Suche nach dem perfekten Ehemann. Das ist es, was sich Animants Mutter für ihre Tochter wünscht. Doch Ani hat anderes im Sinn. Sie lebt in einer Welt aus Büchern, und bemüht sich der Realität mit Scharfsinn und einer gehörigen Portion Sarkasmus aus dem Weg zu gehen.
Bis diese an ihre Tür klopft und ihr ein Angebot macht, das ihr Leben auf den Kopf stellt.
Ein Monat in London, eine riesige, vollautomatische Suchmaschine, die Umstände der weniger Privilegierten und eine Arbeitsstelle in einer Bibliothek. Und natürlich Gefühle, die sie bis dahin nur aus Büchern kannte.
In "Animants Welt - Ein Buch über Staubchronik" erfährt man, wie es mit den Personen aus dem Buch weitergeht und kann der Autorin über die Schulter blicken.
Meine Meinung: Animant ist 19 Jahre jung und ihre Mutter wünscht sich nichts mehr für ihre Tochter als einen gut betuchten Ehemann.
Animant allerdings hat jedoch nur ihre geliebten Bücher im Kopf.
Ihr Onkel allerdings hat passender Weiße eine Stelle als Bibliotheksassistentin zu vergebet. Dafür muss die Nicht mit nach London kommen. Ihrer Mutter passt das eher weniger, aber entschlossen nimmt Animant die angebotene Stelle an. Was jedoch nur zuerst eine Flucht vor den Vorstellungen ihrer Mutter sein sollte, wird dann am Ende umso schwieriger für Ani als gedacht, denn ihr Chef Mr. Reed ist ein ausgesprochener Griesgram.
Mr. Thomas Reed war mir zu Beginn der Geschichte auch nicht gerade sympathisch. Er ist übellaunig und einfach nur fies gegenüber seiner Angestellten. Eben ein ausgesprochener Griesgram. Das ändert sich zwar dann später im laufe der Geschichte zum Glück sehr, aber da war ich schon recht genervt von ihm und hätte ihn gern geschüttelt.
Animant schloss ich sehr schnell in mein Herz, ich mochte ihre sture Art und ihren Dickkopf und natürlich ihre große Liebe zu Büchern. Natürlich ging mir auch ein wenig ihre Überhebliche Art auf den Keks, denn kein Mann war in ihren Augen gut genug für sie und sie lies die willigen Heiratskandidaten der Mutter alle samt munter auflaufen zu lassen.
Auch die anderen Charaktere sind sehr gut getroffen und authentisch gehalten worden.
Es machte mir beim lesen viel Freude, ihnen zu begegnen.
Das Setting passte sehr gut in die Zeit und der Schreibstil leicht und locker zu lesen, allerdings war der Sprachgebrauch nicht ganz Zeitgemäß, denn ob man 1890 von einem "Job" sprach und "ich trete ihn in den Arsch" möchte ich doch stark bezweifeln.
Mir hat das Buch und die Geschichte so gut gefallen, es gab keine Stelle, an der ich mich langweilte. Ich habe mit Animant gelitten, gehofft und gebangt. Mich zusammen mit ihr über Mr. Griesgram geärgert und natürlich gab es auch einige Schmunzelmomente in dieser Geschichte.
Fazit: Lin Rina ist hier ein etwas anderer aber dennoch wundervoller Liebesroman sehr gut gelungen. Lasst euch auf diese Geschichte ein und lernt Animant und die Liebe zu ihren Büchern kennen.
Meine Bewertung: 