Sonntag, 17. Januar 2016

[Autoreninterview] B.C.Schiller

Heute habe ich für euch einen ganz besonderen Leckerbissen in Form eines Interviews für euch. Das Autorenpaar B.C.Schiller hat sich mutig meinen Fragen gestellt:


Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
 Christian hat bereits früher einige Bücher veröffentlicht und als ausgesprochene Thrillerfans haben wir im Urlaub die Thriller unserer Lieblingsautoren verschlungen. Wir haben uns auch immer im Urlaub Geschichten erzählt und diese bis zum Ende ausgefeilt.  Da war es nur eine Frage der Zeit, bis wir selbst begonnen haben, eine Story zu entwickeln. Daraus ist dann unser erster Tony Braun-Thriller entstanden. Das wir hauptberuflich schreiben, war eigentlich nie geplant, sondern hat sich so ergeben.

Wer in Ihrem Familien- und Bekanntenkreis sind die größter Kritiker?
 Die Mutter von Barbara ist eine passionierte Thrillerleserin und daher manchmal auch sehr kritisch.

Haben Sie irgendwelche Rituale vor dem Schreiben oder schreiben Sie einfach
drauf los?
 Vor jedem neuen Buch stimmen wir uns Ping-Pong spielend ein und reden dabei über verschiedene Buchideen. Schließlich bleiben wir bei einer Idee hängen und ein Wort ergibt das andere. Das ist dann verbales Ping-Pong.

Was hat sich in Ihrem Leben verändert, seit Sie schreiben?
 Unser Leben hat sich völlig verändert, denn wir haben unsere Werbeagentur verkauft und leben jetzt ausschließlich vom Schreiben.

Haben Sie zuerst die Geschichte oder die Charaktere im Kopf? Und bekommen die Charaktere "einfach so" ihre Namen oder steckt da eine Bedeutung hinter?
 Natürlich haben wir zunächst eine Grundstory im Kopf, dann kommen neue interessante Charaktere dazu. Personen wie Tony Braun sind ja fixer Bestandteil der Thriller, die entwickeln sich von Buch zu Buch weiter und erleben immer neue Schicksalsschläge.

Welcher der Charaktere ist Ihnen besonders ans Herz gewachsen und welchen mögen Sie überhaupt nicht?
 Tony Braun mögen wir natürlich sehr gerne. Auch Kemal vom Anatolu Grill ist uns mit seinen philosophischen Sprüchen ans Herz gewachsen. Bei den Rattenkindern ist uns Bernhard Frey, der Mann der ermordeten Amelie total auf die Nerven gegangen und natürlich auch sein Schwiegervater, der Banker.

Beschreiben Sie uns doch einmal das Gefühl, welches Sie hatten, als Ihr erstes Buch veröffentlicht wurde. (Als Indie-Autor & dann noch als Verlagsautor)
 Als Indie-Autor war es ein tolles Erlebnis, als unser erster Thriller „Töten ist ganz einfach“ in die Top Hundert bei Amazon gelangte. Als Verlagsautor zählt natürlich das gedruckte Buch endlich in den Händen zu halten zu einem der schönsten Gefühle.

Vom Indie-Autor zum Verlagsautor. Erzählen Sie den Lesern, die Sie noch nicht kennen, Ihre Erfolgsgeschichte.
 Die Tony Braun-Serie und auch unsere anderen Thriller waren sehr erfolgreich und schafften es immer auf Platz eins der Amazon-Bestsellerliste im Kindle Shop. So wurden schließlich Buchverlage auf uns aufmerksam. Bastei Lübbe hat uns den Vorschlag gemacht, einen neuen Tony Braun-Thriller in ihrem Verlag zu publizieren. Uns hat das positive und innovative Auftreten des Verlags und des dahinter stehenden Teams überzeugt und deshalb haben wir zugesagt.

Welches Buch hat einen nachhaltigen Eindruck bei Ihnen hinterlassen und ist aus Ihrem Bücherregal nicht mehr wegzudenken?
 Die Bücher von Thomas Bernhard haben auf Christian einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Barbara ist von dem Roman „Der Englische Patient“ begeistert und beide lieben wir den „Leopard“ von Jo Nesbø.

Wer hatte die Idee zu der Geschichte „Rattenkinder“? Erzählen Sie uns ein wenig darüber.
 Wir haben beide die Idee gehabt und jeder hat seinen Teil dazu beigetragen. Christian hat das Roma-Ghetto, das es wirklich gegeben hat, und die Geschichte von Tara eingebracht. Von Barbara stammen die Ideen zu Viktor Maly und die Rattenschädel. Aus diesen Elementen haben wir dann die „Rattenkinder“ entwickelt.

Wenn Sie privat Bücher lesen, lesen Sie dann richtige Bücher (Print) oder lieber ebooks und welche Genre lesen Sie am liebsten und welches Genre mögen Sie überhaupt nicht?
 Das ist ganz unterschiedlich. Wir lesen sowohl eBooks als auch gedruckte Bücher. Am liebsten lesen wir natürlich Thriller. Chicklit-Romane und Komödien sind für uns ein absolutes No-Go.

Was gehört für Sie zu einem gemütlichen Leseabend dazu?
 Seit wir schreiben, gibt es für uns leider fast keine gemütlichen Leseabende mehr. Das schaffen wir nur noch im Urlaub. Dazu gehört natürlich Ruhe und die haben wir nur, wenn wir mal nicht an unsere Thriller denken.

Welche Buchverfilmung haben Sie zuletzt gesehen oder schauen Sie sich so was nicht an? (Zeitgründe etc.)
 Die letzte Buchverfilmung, die wir in Palma gesehen haben, war „Gone Girl“. In Wien haben wir jetzt gerade „Carol“ von Patricia Highsmith gesehen – ganz großes Kino.

Wie wichtig ist Ihnen der persönliche Kontakt zu Ihren Lesern?
Der Kontakt zu unseren Lesern und Fans ist das Allerwichtigste. Denn sie sind es ja, die uns zu dem gemacht haben, was wir jetzt sind. Dafür sind wir ihnen immer dankbar.

Haben Sie einen besonderen Herzenswunsch, den Sie sich noch erfüllen möchten?
 Einen kleinen Wunsch haben wir natürlich. Tony Braun sollte ins Fernsehen kommen, er hätte als unkonventioneller Bulle das richtige Charisma für eine TV-Serie. Ansonsten wünschen wir uns nur Glück und Gesundheit.


Vielen herzlichen Dank an B.C. Schiller, dass Sie sich die Zeit genommen haben, mir das „kleine“ Interview zu geben.
Auch wir sagen vielen Dank für die interessanten Fragen und wünschen Ihnen ein tolles Jahr 2016.


Samstag, 16. Januar 2016

[MiniRezension] Stille Nacht in Cinnamon Falls von Manuela Inusa



Autorin: Manuela Inusa
Taschenbuch: 84 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (30. November 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1519158742
ISBN-13: 978-1519158741

Inhalt laut Amazon: Und wieder ist es Weihnachten in Cinnamon Falls - doch ein Todesfall überschattet die Idylle der Stadt. Ein hoch geschätzter und von allen geliebter Einwohner ist gestorben und Weihnachten wird nicht dasselbe sein ohne ihn. Dennoch möchte die Familie Holiday ein harmonisches Fest feiern, und deshalb bauen die Männer neue Stände für den traditionellen Weihnachtsmarkt, Harrison und Maya sammeln Bücher fürs Obdachlosenheim und auch die Frauen haben eine schöne Idee, wie sie an Weihnachten einigen Menschen eine Freude bereiten können. Doch das ist noch nicht alles: Dallas` Vater taucht plötzlich in Cinnamon Falls auf und Chloe hat ein süßes Geheimnis. Erleben Sie ein weiteres Weihnachten in der zimtigsten Stadt der Welt.

Meine Meinung: Der 6. und letzte Band der Cinnamon Falls Reihe beginnt leider mit einem Trauerfall. Dieses Weihnachten ohne die geschätzte und beliebte Person wird leider nicht mehr so sein wie es einmal war. Die Männer denken sich aber was tolles aus und bauen extra neue Stände für den Weihnachtsmarkt um diesen wieder aufleben zu lassen und Grandma Patty backt ihre wunderbaren Weihnachtsplätzchen. 
Maya & Harrison wollen in der Zwischenzeit mehr Bücher für Bedürftige Menschen sammeln und sind auch damit erfolgreich und als dann noch der dad von Dallas auftaucht und er sich mit Maya verkracht, könnte Weihnachten doch nicht mehr so toll werden wie gedacht.

Auch der Abschlussband dieser zimtigen Reihe beinhaltet alles was sich ein Leserherz nur wünschen kann. Die Gefühle fahren hier extrem Karussell, Trauer, Verzweiflung, Wut, Verwirrung, Enttäuschung sind alle mit dabei. 

Der Schreibstil ist wie gewohnt spannend und sehr flüssig. In diesem Abschlussband feiern die Bewohner von Cinnamon Falls erneut Weihnachten, doch dieses Weihnachten wird anders sein, da gerade ein beliebter Bewohner und ein Familienmitglied der Familie Holiday verstorben ist.

Ich war so gefesselt und gepackt von diesem fabelhaften Roman, das ich diesen auch in einem Rutsch durchlesen musste. Aber zwischendurch musste ich auch zum Taschentuch greifen, weil mich einige Szenen so bewegten.

Manuela Inusa trifft auch mit dieser letzten Geschichte mit den wunderbaren Bewohner Cinnamon Falls und ihrem einfühlsamen Schreiben einen mitten ins Herz, so erging es auf jeden Fall mir. 

Fazit:  Auch der 6. und leider letzte Teil dieser Reihe ist wieder eine Geschichte zum träumen und vergessen und steht seinen Vorgängern in nichts nach.

Bewertung: 


Donnerstag, 14. Januar 2016

[Autorenvorstellung] Hope Cavendish



Bitte stelle dich doch den Lesern vor:
Hope Cavendish ist der Name, den ich als Autorenpseudonym gewählt habe, um meinen Brotjob von meinem Traumjob zu trennen. In meinem Brotjob gebe ich Kurse in Bildbearbeitung und schreibe Fachartikel zu dem Thema. Aber mein Traumjob ist natürlich das Schreiben. :)
Gebürtig komme ich aus Braunschweig, lebe aber nun schon seit über zwanzig Jahren im Ruhrgebiet und muss gestehen, dass ich mich inzwischen hier sehr heimisch fühle. Ich mag die kulturelle Vielfalt und die raue und doch herzliche Art der Menschen hier. Nachdem ich nun schon in verschiedenen Berufen tätig war, habe ich mich vor zwei Jahren endlich getraut, dem zu folgen, was ich letztendlich immer als eine Berufung empfand, und meinen ersten Roman herausgebracht. Das hat mir noch einmal eine völlig neue Welt eröffnet, weil ich dadurch so viele wundervolle und interessante Menschen getroffen habe, die meine Leidenschaft für Bücher teilen. Das empfinde ich als großes Geschenk.


Bücher schreiben bedeutet für mich ...
... ein stetes Wechselbad der Gefühle. Manchmal quäle ich mich beim Schreiben, weil ich Selbstzweifel und Sorge habe, dass das, was ich zu Papier gebracht habe, einfach nicht gut genug für meine Leser sein könnte.  Dann wieder reißt mich manchmal meine eigene Geschichte mit und die Buchstaben und Wörter fließen nur so aus mir heraus, so dass in mir die Hoffnung wächst, mir könnte doch etwas Unterhaltsames gelungen sein. Das sind dann unglaubliche Glücksmomente.

Lesen bedeutet für mich ...
... die Welt um mich herum zu vergessen und komplett in eine andere Welt einzutauchen. Neue Charaktere kennenzulernen und an neue Orte zu reisen. Alles ist möglich.

Welches Buch wird demnächst erscheinen, erzähle kurz was dazu.

Demnächst wird »Suche nach den Ur-Vampiren«, der vierte Band meiner historischen Vampirromanserie »Zeitgenossen«, erscheinen. Meine Figuren leben schon sehr lange, da erscheint es mir nur natürlich, dass sie sich irgendwann auch mal die Frage nach dem Sinn des Lebens und nach dem Ursprung von allem stellen. Darum machen sie sich in diesem Band auf die Suche danach und erleben dabei einige Abenteuer.

Erzähle kurz was zu deinem aktuellen Schreibprojekt (woran du gerade schreibst).
Mein aktuelles Schreibprojekt ist noch die obengenannte Serie »Zeitgenossen«, in deren einzelnen Bänden die Geschichte nahtlos fortgesetzt wird. Die Serie beginnt 1599 in London und wird im letzten Band mit dem Jahr 2000 enden. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Vampirin Gemma, die im Laufe der Jahrhunderte erfährt, was es bedeutet, unsterblich zu sein. Sie wird zur Zeitzeugin vieler historischer Ereignisse, erlebt Kriege, Entdeckungen und Revolutionen, begegnet der Liebe, dem Kampf und dem Tod. Ihre Freunde stehen ihr dabei oft zur Seite, doch ihren Weg muss Gemma letztendlich selbst finden.
Auf der Homepage zur Serie (http://zeitgenossen-romane.de/) findet man neben Leseproben und Links zu Rezensionen unter anderem auch viele Hintergrundinfos zu den Figuren und den historischen Huntergründen der Geschichte.


Homepage oder Blog / Facebook Seite:
Homepage:   http://www.hope-cavendish.de/
Facebook:     http://www.facebook.com/Autorin.HopeCavendish
                       https://www.facebook.com/zeitgenossen.romane/
Twitter:          https://twitter.com/HopeCavendish


Die Bücher:
Zeitgenossen:
Band I: Gemmas Verwandlung
Band II: Kampf gegen die Sybarites
Band III: Pakt mit den Rittern des Dan
Spin-off: Der kleinste Blutsauger der Welt

Kurzgeschichten-Band:
Das Feuerwerk und andere Schauergeschichten

Hier entstehen meine Werke:
Leider ist mein Schreibtisch etwas chaotisch. Auf dem Monitor habe ich als Desktop-Hintergrund immer ein Bild, das thematisch zum aktuellen Kapitel meines Manuskriptes passt. Aber neben meinen Notizen, das Wichtigste auf dem Tisch ist die Keksdose, die immer in Reichweite stehen muss. :)



Mittwoch, 13. Januar 2016

Cover Theme Day




So geht's:

Paula gibt jeden Mittwoch ein Thema vor und ihr sucht dann ein Buchcover raus was eurer Meinung nach dazu passt. Ihr habt dann die ganze Woche dafür Zeit.

Das heutige Thema:  Ein Cover das nur eine Farbe hat

Da habe ich mich hier für entschieden, da die Hauptfarbe "pink" ist.





Dienstag, 12. Januar 2016

Disney Dienstag



Weitere Infos gihbts bei LeFaBook

Manchmal kriegt man den Mund einfach nicht voll...
  
  Winnie Pooh kriegt den Mund einfach nicht voll genug, wenn es um Honig geht und uns Büchernasen geht es mit Büchern genauso! Auch ins neue Jahr starten wir mit reichlich Wünschen, dabei sind die alten vom vorigen Jahr noch nicht mal gänzlich erfüllt... Verrate uns also, bei welchem Buch das im Jahr 2015 erschienen ist, du große Hoffnungen hegst, dass es dir demnächst erfüllt wird :) Kurzum: 



Da habe ich mich für den zweiten Band von "Die Seiten der Welt" entschieden:





Montag, 11. Januar 2016

Montagsfrage




Weitere Infos gibts beim Buchfresserchen

Die Frage von heute:  Wie wichtig sind dir Klappentexte/Inhaltsangaben auf der Rückseite?

Auf jeden Fall sehr wichtig, denn nur alleine das Cover & der Buchtitel machen für mich eine Kaufentscheidung leider nicht aus. Gehört auf jeden Fall dazu um nur kurz zu wissen um was es geht und ob mir das ganze am Ende gefallen könnte.

Wie sieht es bei euch so aus?

Sonntag, 10. Januar 2016

[MiniRezension] Kernfrage von Andrea Weisbrod



Autorin: Andrea Weisbrod
Broschiert: 312 Seiten
Verlag: Gmeiner-Verlag; Auflage: 1., 2015 (1. Juli 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3839217644
ISBN-13: 978-3839217641
Größe und/oder Gewicht: 12 x 2,5 x 20 cm

Inhalt laut Amazon: Teresa Kerns amerikanischer Großonkel Anton Küppers stirbt überraschend bei einer Familienfeier in Koblenz an einer Überdosis Insulin. Teresa, Historikerin mit kriminalistischer Spürnase, vermutet, dass Anton ermordet wurde, und nimmt die Fährte des mysteriösen Killers auf. Liegt der Grund für das Verbrechen in Anton Küppers Nazivergangenheit oder geht es um persönliche Motive? Teresa verstrickt sich tief in der dunklen Geschichte ihrer Familie. Was als romantische Familienreise beginnt, wird schnell zu einem ganz realen Albtraum

Meine Meinung: Zum Inhalt schreibe ich ausnahmsweise mal nichts, denn es wurde schon alles treffend erzählt.

Der Klappentext und die vielen positiven Rezensionen lasen sich alle ganz toll und spannend und so war ich gleich  begeistert als mir die Autorin ein Exemplar anbot.
Leider konnte die Geschichte selber nicht das halten, was versprochen wurde.


Die mehreren Handlungsstränge die es gibt, passen gut zusammen und geben schon bald ein ganzes. Es wurde auch viel aus der Vergangenheit (den Kriegsjahren erzählt, welches mich jetzt persönlich nicht wirklich interessierte, hätte man vorher im Klappentext erwähnen können. Man spürt durch das Erzählen die Kälte und die Brutalität des Krieges und es wird einem beim lesen gleich anderes).

Ein weiterer Kritikpunkt von mir und zwar wird man in der Geschichte mit sehr vielen Charakteren bombardiert und die man erst nach und nach richtig zu ordnen kann. Es war doch ein wenig verwirrend mit so vielen Personen.

Ein Schreibstil mit dem ich auch nicht 100% klar kam und warm wurde, denn grade was die Zeitensprünge anging, war es manchmal reichlich verwirrend. Es wurde zwar zu Beginn der neuen Kapitel gekennzeichnet, aber ich hatte doch reichlich meine Mühe damit.

Mir fehlten auch ein wenig die Hinweise zum Tod von Toni und den beiden Frauen (Teresa & Tante Sophie) im Keller. Warum sind diese dort? 

Nach einer ganzen langen Weile baut sich eine kleine Spannung in dem Buch auf, welche leider nicht lange gehalten werden konnte. 

Fazit: Das ganze erinnerte mich eher an ein dramatisches Familiengeheimnis, anstatt eines Krimis und war völlig anders als erwartet. 
Leider eine Geschichte die mich nicht überzeugen und fesseln konnte =(


Meine Bewertung: 

Samstag, 9. Januar 2016

[Autorenvorstellung] Kay Noa


Bitte stelle dich doch den Lesern vor:
Ich bin Autor, Rechtsanwalt und Tierfreund. Damit sind meine Hauptbeschäftigungen gut beschrieben. Meine Wurzeln stecken tief in Münchner Boden, weshalb ich auch die meisten meiner Geschichten in München ansiedle (und weil ich zu faul zum Recherchieren bin). Das alte Haus, das mein Mann und ich am Münchner Stadtrand bewohnen, hat den Charme der Villa Kunterbunt mit jeder Menge Viechzeugs innen und außen. Reservewerwolf Bruno und meine beiden Kater sind beispielsweise alle aus dem Tierheim und auch meine Pferde habe ich genommen, weil sie sonst keiner wollte.

Bücher schreiben bedeutet für mich:
Ich bin Autor aus einem inneren Zwang heraus. Die Geschichten, die in meinem wirren Kopf entstehen, wollen raus. Mit Macht. Obwohl ich als Verlagsautorin angefangen habe, bin ich heute lieber Indie. Der Kontakt mit den Lesern ist direkter, ich kann auf Feedback unmittelbar reagieren und Anregungen aufgreifen und einarbeiten und habe letztlich ein Buch, für das ich zu 100% selbst verantwortlich bin - im Guten wie im Schlechten. Das ist Freiheit.

Lesen bedeutet für mich:
Bücher waren für mich schon immer Orte, wo man hinkann, wenn man nicht wegkann. Ich hatte keine so ganz einfache Kindheit und da war ich oft froh, wenn ich mich nach Mittelerde, Narnia, Darkover oder wenigstens mit Winnetou in die Prärie oder in andere Zeiten verziehen konnte.

Welches Buch wird demnächst erscheinen, erzähle kurz was dazu:
Der Vampire Master Guide noch im Januar. Da bin ich gerade in den letzten Zügen. Das ist der inzwischen vierte Band der zu meiner größten Freude und immerwährenden Erstaunen bei meinen Lesern sehr beliebten Vampire Guide-Serie. Es ist ein Buch, auf das ich mich sehr gefreut habe, aber das mir jetzt zu Schreiben doch erstaunlich schwer gefallen ist. Lexa, meine vampirische Protagonistin und ihr Werwolffreund Dave haben einmal mehr mit interkulturellen Schwierigkeiten zu kämpfen, die sie erst einmal überwinden müssen, um die Schattenwelt von einer durchgeknallten Elfe zu befreien. Aber ich will hier den Klappentext nicht vorwegnehmen.

Erzähle kurz was zu deinem aktuellen Schreibprojekt (woran du gerade schreibst):
Aktuell schreibe ich an einem High-Fantasy-Projekt, das mich überhaupt erst zum Schreiben gebracht hat und das dann aus verschiedensten Gründen für Jahre in der Schublade verschwunden ist. Die Schwerttanz-Saga ist eine Geschichte, die in einer fiktiven Welt spielt und erzählt, wie schnell sich eine vermeintlich stabile Gesellschaft komplett verändern kann. Und natürlich, was das aus ihren Bewohnern macht. Mir sind die Figuren in den Geschichten ja immer viel wichtiger als die Geschichte selbst, die ich meist meinen Figuren überlasse.

Homepage oder Blog / Facebook Seite:
www.kay-noa.de (Homepage mit integriertem Blog)
Facebook-Fanpage

Die Bücher:




Agentin 006y     

Herausgelesen                



Die Vampire Guides erzählen mit viel Abenteuer, Humor und Romantik die Geschichte von Lexa, einem Münchner Partygirl, das gegen ihren Willen bei einem One-Night-Stand vampirifiziert wurde und seither versucht, irgendwie den Spagat zwischen ihrem alten und ihrem neuen Leben zu halten. Doch auf die Frage, wie man Vampirismus und Beruf vereint, und wie man seinen Freunden die neue Diät schmackhaft macht, gibt es keine einfachen Antworten und deshalb schreibe ich gerade schon am vierten Band.
Bei Agentin 006y wage ich mich mal auf das Terrain deutlicher Erotik vor, was meinen Lesern gut gefallen hat. Natürlich wird die Geschichte nicht nur horizontal erzählt, sondern entwickelt sich zu einem etwas ironischen, handfesten Agententhriller.
Herausgelesen ist ein Buch, das mir sehr am Herzen liegt. Einerseits, weil ich die Protagonistin, den Bücherwurm Jo, mit sehr viel Kay ausgestattet habe, andererseits, weil es eine Liebeserklärung an meine Lieblingsbücher ist, die ich alle in dem Buch versteckt habe, und schließlich, weil ich so hoffe, meine Urban Fantasy-Leser ein bisschen auf High Fantasy neugierig zu machen, da das ja mein nächstes großes Buchprojekt sein wird (Schwerttanz-Saga, siehe oben!)
Kennt ihr das? Einerseits freut man sich auf Weihnachten, andererseits graut es einem? Autoren können das mal gepflegt ausdiskutieren, indem sie zwei Protagonisten nehmen, denen sie ihre Meinungen hinwerfen und heraus kommt in meinem Fall Ein Weihnachtsmuffel zum Verlieben. Das ist eine kleine, feine Geschichte über Sinn und Unsinn von Weihnachten, über Wünsche und Träume. Ein bisschen wehmütig, ein bisschen lustig, ein bisschen spannend, aber extrem von Herzen kommend.

Hier entstehen meine Werke:
Ich schreibe ja mit meinem Laptop immer und überall. Am Strand (leider selten), im Zug, im Auto (als Beifahrer), im Bett, auf dem Sofa, in der Badewanne (living on the edge), in meiner Bibliothek



– aber besonders gern im Sommer auf der Terrasse … 




Freitag, 8. Januar 2016

(FF) Deutscher Follow Friday






Weitere Infos gibts HIER:

Die Frage von heute: Habt ihr schon eine Leseliste für Januar? Neuerscheinungen oder liegengebliebene Bücher aus dem letzten Jahr?

Ja ich muss noch EINE Reziexe "Liebes Herz" lesen, welches schon vor Weihnachten hier ankam. Aber mit Leseflaute ist dies im Moment nicht wirklich einfach. ansonsten habe ich keine Leselisten, ich lese worauf ich Lust habe (wenn keine Reziexen zu lesen sind)

Und ihr so?


Donnerstag, 7. Januar 2016

[Rezension] Rattenkinder von B.C. Schiller



Autor: B.C. Schiller
Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: 2. Aufl. 2015 (8. Oktober 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404172647
ISBN-13: 978-3404172641
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 3,5 x 19,1 cm

Ein Dankeschön an den Lübbe Verlag für die Bereitstellung eines Leseexemplares

Inhalt laut Amazon: Die Angst hat einen neuen Namen: Viktor Maly. Eine junge Mutter wird grausam zugerichtet auf einer Parkbank gefunden, neben sich ihr quicklebendiges Baby - und ein Rattenschädel. Das ist nicht der einzige geheimnisvolle Hinweis, den Chefinspektor Tony Braun erhält: Ausgerechnet Viktor Maly, ein Insasse der Psychiatrie, scheint mehr über den Fall zu wissen. Doch er hat seit über einem Jahr keinen Kontakt mehr zur Außenwelt. Wurde die Frau Opfer eines lange geplanten Komplotts? Da geschieht eine weitere Bluttat. Und es gibt nur einen Zeugen: Viktor Maly ... Wer seine Ermittler unkonventionell mag, seine Morde blutig und die Dunkelheit der Seelen ganz, ganz tief, der kann sich mit den Thrillern um Chefinspektor Tony Braun auf ein besonderes Lesevergnügen freuen.

Meine Meinung: Eine junge Mutter sitzt in einem Park auf der Bank. Der erste Eindruck sieht aus, als ob sie schläft. Oder ist sie etwa ohnmächtig? Nein viel schlimmer. Sie ist tot. Ermordet wurde sie aufgefunden und ihr Baby liegt putzmunter im Wagen und bekommt von alldem nichts mit. Doch was ist das? neben der Mutter liegt ein sauber abgenagter Rattenschädel. Gruselig!
Chefinspektor Tony Braun erhält geheimnisvolle Hinweise und was hat Viktor Maly, der Insasse einer Psychiatrie ist mit diesem Fall zu tun? Wird es noch mehr Morde geben, oder kann Tony Braun diesen Wahnsinnigen stoppen? Schnappt euch diesen fesselnden Thriller und taucht ab in diese Story.

Wow wow wow in bin immer noch sprachlos von diesem packenden und spannenden Thriller von B.C.Schiller. Wenn ich an die Einzelheiten zureck denke bekomme ich noch immer eine Gänsehaut.

Den ersten Atemaussetzer hatte ich bei dem dramatischen Einstieg in die Geschichte beim Prolog, schon dieser begann sehr rasant und fesselnd. Er machte einfach neugierig auf mehr. Einmal in den Händen, so konnte ich dieses Buch nicht mehr weglegen, so gefangen war ich in der Geschichte. Es hat mich gepackt und nicht mehr losgelassen.

Das Autorenduo konnte hier erstklassig mit spannenden, flüssigen Schreibstil und interessanten Figuren sehr punkten.

Die mehreren Handlungsstränge die es gibt, passen wunderbare zusammen und geben schon bald ein ganzes.

Die Leser bekommen hier auch jeden menge zum rätseln wer der Täter sein könnte und so wurde der Leser das ein oder andere mal auf eine andere Spur gelockt und es blieb bis zuletzt Nervenaufreibend spannend.

Interessant war auch die Beschreibung des Roma-Ghettos "dogcity" wo viel über das dort herrschende Elend berichtet wurde. Und über Tara die auf der Suche nach ihrem Baby war, das man ihr auf brutalste Art entrissen hatte.

Auch gab es neben den ganzen spannenden Momenten, auch einige Szenen die zum nachdenken anregten.

Einen kleinen Kritikpunkt habe ich auch und zwar wird man zu beginn gleich mit sehr vielen Charakteren bombardiert und die man erst nach und nach richtig zu ordnen kann. Es war manchmal ein wenig verwirrend mit so vielen Personen.

Fazit: Ein wunderbar packender & spannender Thriller, der mit Sicherheit keine Wünsche mehr offen lässt. B.C.Schiller führen ihre Leser ganz gekonnt an die Tiefen und dunklen menschlichen Abgründe heran. Sie lehren ihren Lesern das Fürchten.
Ganz klare Lese & Kaufempfehlung von meiner Seite.

Meine Bewertung: 

Mittwoch, 6. Januar 2016

Cover Theme Day




So geht's:

Paula gibt jeden Mittwoch ein Thema vor und ihr sucht dann ein Buchcover raus was eurer Meinung nach dazu passt. Ihr habt dann die ganze Woche dafür Zeit.

Heute: Ein Cover das einen neuen Weg zeigt

Auch ein Weg übers Wasser kann ein neuer Weg sein, oder?
Von  daher habe ich mich dafür entschieden, denn ich liebe das Cover und die Geschichte dazu.





Dienstag, 5. Januar 2016

Disney Dienstag



Weitere Infos gihbts bei LeFaBook

Guter Start ins neue Jahr!
  
Mickey und Minnie sind verliebt wie am ersten Tag und starten somit glücklich ins neue Jahr, diesen tollen Start kannst du auch haben, wenn du ehrlich bist und Lügen hinter dir lässt... Verrate uns anderen daher mit welcher Anzahl von Büchern auf dem SUB du ins Jahr 2016 startest und zusätzlich bei welchem Buch du dir davon vorstellen könntest, es direkt im Januar zu verschlingen ... gute Vorsätze und so... du weißt schon! :) 





Also hier auf dem Bild vom 29.12.2015 seht ihr 73 Bücher, aber am 30.12 zogen hier noch 2 Bücher ein, also bin ich mit 75 Büchern ins neue Jahr gestartet und lese bereits den Krimi "Kernfrage" 

Konnte also meinen SuB sehr gut abbauen trotz Neuzugängen, denn von 2014 auf 2015 bin ich mit 98 Büchern gestartet.

Und ihr so?