Samstag, 2. August 2014

[Hessisch Gebabbel] Blicken wir auf den Juli zurück




Beginnen wir zu aller erst mit dem Lesemonate, welcher eher etwas mau ausgefallen ist *seufz* ich habe es leider nur auf 5 Bücher gebracht. Zusammen sind das 1922 Seiten.


01. Angelika Lauriel mit Der Tod steht mir nicht
02. Amanda Frost mit so fern wie ein Stern
03. Ute Jäckle mit verloren in der grünen Hölle
04. Katie MacAlister mit Beissen für Anfänger (keine Rezension)
05. Claudia Winter mit Aprikosenküsse


Meine Bookdealereien vom Monat Juli:






Am 16.August findet unser schon 6. We Love Books Treffen in Frankfurt statt. wer gerne mal teilnehmen möchte, egal ob als Blogger, Leser oder Autor, einfach mir eine Email schicken =)

Auch ist für Ende August eine neue Blogtour geplant, ihr dürft gespannt sein. Es wird tolle Sachen zu gewinnen geben. =)

Hier könnt ihr den Bericht vom 5. We Love Books Treffen nachlesen.

Startet gut in den Monat August und lasst es euch gut gehen.

Eure 


Freitag, 1. August 2014

(FF) Deutscher Follow Friday







Die genauen Regeln findet ihr im übrigen HIER wenn ihr klickt:


Die Frage für diesen Freitag lautete: Wie hat sich euer Leseverhalten geändert, seit ihr bloggt?

Also ich muss sagen, mein Leseverhalten hat sich schon sehr verändert. Früher war ich eine recht langsame Leserin gewesen. Ich blogge jetzt seid Sep. 2011. Das lesen für mich wiederentdeckt hatte ich vor 5 Jahren. Ich kann schon mit Stolz sagen das sich einiges geändert hat. Ich bin ein "Viel-Leser" geworden. Ich habe viele Genres für mich entdeckt, an die ich mich vorher nicht ranwagte.

Wie sieht es bei euch denn aus?



Donnerstag, 31. Juli 2014

[Rezension] Aprikosenküsse von Claudia Winter




Autorin: Claudia Winter
  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 796 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 346 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00LZ6GW82

Mein herzliches Dankeschön geht an die sympatische Autorin die mir ein Exemplar zur Verfügung stellte. 

Inhalt laut Amazon: "Es gibt Orte, an denen wir das finden, wonach wir uns gesehnt haben."
Das Leben der Foodjournalistin Hanna könnte so wunderbar sein. Hätte sie nur nicht diese Restaurantkritik geschrieben, wegen der eine italienische Gutsherrin einen Herzinfarkt erlitten hat! Als sie auch noch versehentlich in den Besitz der Urne gelangt, reist die gewissensgeplagte Hanna nach Italien – und wird zum unfreiwilligen Opfer eines Testaments, das es in sich hat. Denn auch nach ihrem Tod verfolgt Giuseppa Camini nur ein Ziel: ihren unleidlichen Enkel in den Hafen der Ehe zu steuern. Eine Aufgabe, die ein ganzes toskanisches Dorf in Atem hält, ein Familiendrama heraufbeschwört und Hannas Gefühlswelt ordentlich durcheinanderwirbelt.

Meine Meinung: Hanna Phillip arbeitet als Foodjournalistin für ein bekanntes Gourmetmagazin in Berlin. Sie ist bekannt und gefürchtet mit ihren Verrissen. Nach ihrer letzten Italienreise veröffentlicht sie eine sehr schlechte Restaurantkritik über das Restaurant "Tre Camini". Die Inhaberin des Restaurants Giuseppa Camini erleidet im Wartezimmer eines deutschen Herzspezialisten einen Herzinfarkt, der tödlich endet nachdem sie zufällig die Restaurantkritik liest. Der Enkel von Giuseppa, Fabrizio verklagt daraufhin das Magazin.
Hannas Chef ist außer sich vor Zorn. Hanna soll den Artikel schnellstens wiederrufen und sich bei Herrn Camini entschuldigen und ihn bitten die Klage wieder zurück zuziehen.
In der Zwischenzeit wird Giuseppa eingeäschert und soll von Fabrizio zurück in die Heimat gebracht werden. In der Eile allerdings vergisst Fabrizio die Urne im Flughafenrestaurant. 
Hanna findet sie wenig später. Sie hält die Urne für eine Vase und lässt diese einfach mitgehen. Und schon nimmt alles seinen Lauf. Wird Hanna die Urne tatsächlich nach Italien zurück bringen? Wenn ihr nun auf eine spannende Reise gehen wollt, dann kommt einfach mit.

Dies war mein erster Roman welchen ich von der Autorin lesen durfte und es wird mit Sicherheit nicht der letzte sein, das ist sicher.

Die Geschichte wird aus zwei sich regelmäßig wechselnden Perspektiven erzählt. Einmal von Hanna und einmal von Fabrizio. Zu Beginn war das etwas verwirrend für mich, aber es legte sich sehr schnell und ich gute prima ein und abtauchen in die Erzählungen. vor allem wurde mir schon bald beim lesen klar, das diese zwei Charaktere die sich nicht kannten, bald schon zusammen miteinander zu tun haben werden. Schon schnell lies ich mich von der Autorin nach Italien entführen und hatte schon bald den köstlichen Duft von Aprikosen in der Nase die ich zum lesen mit naschen musste.

Selbst nach ihrem Tod hatte Nonna Giuseppa noch mächtige ihre finger im Spiel. So wollte sie ihren lieblings Enkel Fabrizio endlich im sicheren Hafen der Ehe wissen. um dies zu erreichen hat sie in ihrem Testament eine Bedienung angeknüpft. Welches das sein wird, möchte ich nicht verraten, denn ihr sollt dieses buch ja selber lesen.

Zu Beginn war mir Hanna Phillip recht unsympatisch gewesen. Ich sah in ihr regelrecht das Karierrebiest das bereit war über Leichen zu gehen. Aber zum Glück änderte sich das bald zum positiven und ich schloss Hanna immer mehr und mehr in mein Herz. 

Fabrizio Camini fand ich gleich von Beginn an sympatisch. Er hatte ja quasi etwas unter Hanna zu "leiden" denn sie war ja auf Grund ihrer schlechten Kritik Schuld daran das seine geliebte Nonna gestorben ist und dann klaut sie wenig später noch die Urne mit der Asche von ihr. Und das er sein Herz am rechten Fleck hat, merkt man auch sehr schnell. 

Die Autorin beschreibt das kleine Dorf in Italien so schön bildlich, das ich jetzt echt spontan losreisen möchte um es zu erkunden.
Der Schreibstil ist locker und flüssig. Es macht einfach sehr viel Freude das Buch zu lesen.

Das Cover ist ein absoluter Hingucker und je öfter man es betrachtet, desto mehr appetit bekommt man auf diese süßen Aprikosenfrüchtchen.

Fazit: Wer auf einen wundervollen Sommerroman der in Italien spielt nun Lust bekommen hat, sollte sich dieses Buch auf keinen Fall entgehen lassen. Eine ganz klare Leseempfehlung von mir an euch.

Meine Bewertung: 

Mittwoch, 30. Juli 2014

[Lesedeal] Liebe im Sommerregen von Anna Loyelle



Und wieder steht ein Lesedeal ins Haus mit einer ganz tollen Autorin. "Liebe im Sommerregen" soll am Freitag den 1. August erscheinen. Merkt euch dieses Datum und jetzt dürft ihr exklusiv ein paar Zeilen lesen:




Was ist wirklich wichtig auf der Welt?
Ein Arm, der mich ganz zärtlich hält,
ein Mund, der mich so sanft berührt,
eine Hand, die mich verführt …

All das ist ganz wundervoll,
und ich fühle, ich bin toll,
denn er nimmt meinen Körper wahr
und Streicheln ist so wunderbar.

Doch muss es jetz t schon weitergehen?
Kann er mich denn nicht verstehen?
Dass ich lieber warten mag,
auf den einen, schönen Tag.

Wenn Romantik uns umschlingt
und mein Herz zum Schlagen bringt,
wenn ich mich ganz öff nen kann,
dann geschieht es – irgendwann.

Denn dann ist es für mich richtig,
und das ist für mich sehr wichtig,
denn ich brauch viel Zärtlichkeit,
und für Sex bin ich noch nicht bereit!
(Christina Stöger, 2013)

Jayden

Jay öffnete den Kühlschrank und nahm eine Flasche Wasser heraus. Er trank in großen Zügen und wischte sich mit dem Handrücken über die feuchten Lippen. Beinahe hätte er Samantha heute einen Zungenkuss gegeben. Es hatte ihn immense Kraft gekostet, es nicht zu tun. Ihre Lippen waren so verlockend gewesen. Aber wenn er sie richtig küsste, sollte sie ihm dabei in die Augen sehen und wissen, dass er und nicht ihr Loser-Freund es war. Nur deshalb hatte er sich mit einer sachten Berührung ihres Mundes zufriedengegeben.
Jay ging ins Wohnzimmer und ließ sich aufs Sofa fallen. Seufzend schaltete er den Fernseher ein und zappte durch die Programme. Wie zum Teufel war er bloß auf die Idee gekommen, sie zu entführen? Welcher Teufel hatte ihn geritten? Nach dem Gig im Chantal Club war er ins Charlie’s gefahren, ohne seinen Freunden Bescheid zu sagen. Dort war er von einigen Mädchen umringt worden, die ihn seit dem ersten Auftritt im Charlie’s anhimmelten. Die Unterhaltung mit ihnen hatte ihn gelangweilt, ihre Aufdringlichkeit genervt. Er wusste schon lange, dass er ziemlich jedes Mädchen haben konnte, das er wollte. Dieser Fluch verfolgte
ihn seit seinem dreizehnten Lebensjahr. Die Gören im Waisenhaus hatten sich bei jeder Gelegenheit in seine Nähe geschlichen, um mit ihm zu knutschen und erste sexuelle Erfahrungen zu sammeln. Diese Anziehungskraft hatte sich bis heute nicht gelegt. Spätestens nach der zweiten Begegnung lagen ihm die Mädchen zu Füßen. Bis auf dieses eine.
Lockenkopf Samantha. Wenn er daran dachte, wie er während der Fahrt die Hand auf ihr Knie gelegt hatte, wurde ihm heiß. Ihre Haut hatte sich gut angefühlt. Warm und weich.
Jay lächelte, als er sich erinnerte, wie verzweifelt sie versucht hatte, ihrem Lover mitzuteilen, dass sie nicht mit ihm schlafen wollte. Aber warum? War er so eine Niete in Sachen Sex? Der Gedanke, dass Loser-Andy bei ihr noch nicht zum Zug gekommen war, erfüllte ihn mit Freude. »Eins zu null für mich. Ich wett e, dein Lockenköpfchen springt eher in mein Bett als in deins.« Mit jeder Minute wurde der Reiz, sie auf seine Seite zu ziehen, größer. Er sah es als seine persönliche Herausforderung an, sie für sich zu gewinnen. Wäre doch gelacht, wenn er dieses kleine Persönchen nicht umstimmen könnte. Ein Kuss würde reichen. Ein freiwilliger Zungenkuss ihrerseits. Im oberen Flur ging das Licht an. Devon kam in Boxershorts und mit zerzausten Haaren die Treppe herunter.
»Hey, Bro, warum sitzt du hier im Dunkeln?« Ein Auge geschlossen, eines nur halb geöffnet, lehnte er gähnend am Türstock. »Es ist fast vier Uhr morgens.«
»Ich weiß.«
»Was los? Probleme?« Devon tapste zu ihm und ließ sich schwerfällig neben ihm nieder. »Geht’s um Valerie? Ich hab gehört, dass du sie rausgeworfen hast, nachdem ihr …«
Jay schnaubte. »Was sollte ich deiner Meinung nach sonst tun? Sie muss endlich kapieren, dass es zwischen uns vorbei ist.«
»Schon klar. Aber du warst es, der sie unbedingt ins Bett bekommen wollte.«
»Das kann nicht sein.«
»Und ob. Sie saß nicht einmal an unserem Tisch. Du hast sie gesehen, bist auf sie zugegangen und hast sie so lange angebaggert, bis sie nachgegeben und sich zu uns gesetzt hat. Diesmal hast du die Arschkarte gezogen.«
Jay stöhnte. »Ich war betrunken. Wieso habt ihr mich nicht davon abgehalten?«
»Sehr witzig.«
»Ihr habt? O Mann.«
»Was ist mit dir los? Bereust du die Trennung von Valerie?«
»Nein.«
»Ärger im Job?«
»Nein.«
»Wird dir die Bandsache zu viel?«
»Nein.«
»Was dann? Jay, rede, damit ich wieder ins Bett gehen und mich an Sassys nackten Körper kuscheln kann.«
Devon war mit ihm im Waisenhaus groß geworden. Sie waren durch dick und dünn gegangen und sprachen über alles miteinander. Geheimnisse zwischen ihnen gab es nicht. Aber diesmal war es irgendwie anders.
»Ich habe echt keinen blassen Schimmer, was los ist.«
Devon stöhnte und klopfte ihm auf die Schulter. »Okay, ich geh schlafen, bis du es weißt.«
Wie sollte Jay erklären, was er selbst nicht verstand? Dass es da ein Mädchen gab, das sich in seine Gedanken gefressen hatte, ohne etwas Großartiges zu tun. Die sinnliche Tiefe ihrer Augen hatte ihn vom ersten Moment an in den Bann gezogen.
Er knipste die Stehlampe an, holte Papier und Stift aus der Mappe, die auf dem Couchtisch lag, und schrieb seine Gedanken in Form eines Songtextes auf.

Samantha

Am Sonntagmorgen wachte Samantha viel zu früh auf. Ihre Großeltern veranstalteten die
reinste Party, als sie ins Bad gingen und dabei Songs aus ihrer Jugendzeit trällerten. Da beide etwas schwerhörig waren, war eine Unterhaltung in normaler Lautstärke zwischen ihnen nicht möglich, was dazu führte, dass Samantha jedes Wort im Nebenzimmer verstand.
Stöhnend zog sie sich die Decke über den Kopf. Sie wollte noch nicht wach sein. Das führte nämlich dazu, dass sie sich den Streit mit Andy in Erinnerung rief. Sie hatte keine Lust, sich jetzt damit auseinanderzusetzen. Als ihre Großeltern zum Frühstücken nach unten gingen,
döste sie wieder ein. Die nächste Störung erfolgte, als Tante Bell und Onkel Harold mit den Jungs antanzten. Von da an bekam sie kein Auge mehr zu. Die Kids machten mehr Lärm als eine Kindergartengruppe. Sie setzte sich auf und seufzte. Am liebsten wäre sie den ganzen Tag liegen geblieben und erst morgen wieder aufgestanden. Der Streit mit Andy hatte einen bitteren Geschmack hinterlassen. Geburtstag hin oder her, in ihr brodelte ein ungutes Gefühl, das von Minute zu Minute stärker wurde. Sie wusste nicht, wie sie den Tag überstehen sollte. Der Gedanke, dass Andy mit ihr Schluss machen könnte, verursachte ein unangenehmes Ziehen in ihrem Bauch. Wäre doch nur Josie da. Sie wüsste bestimmt, was
zu tun war. Samantha tapste ins Badezimmer und stellte sich unter die Dusche. Vielleicht würde das ihre Lebensgeister wecken. Sie durchsuchte ihren Kleiderschrank nach einem Outfit, das zu ihrer Stimmung passte. Alles, was sie fand, war eine schwarze Jeans und ein graues T-Shirt, das ziemlich verwaschen war. Egal, auf bunte Sachen hatte sie keine Lust. Ihre Locken bändigte sie in noch feuchtem Zustand mit einem Haargummi. Auf Make-up verzichtete sie. Wozu auch? Andy war nicht hier, und wenn, würde er damit beschäftigt sein, nach den richtigen Worten für ihr Beziehungsende zu suchen, anstatt auf ihr Aussehen zu achten.
Da sie sich noch nicht in die Höhle der Löwen, sprich, Verwandtschaft, stürzen wollte, ließ sie sich Zeit beim Aufräumen und ertappte sich immer wieder dabei, wie sie ihr Handy anstarrte. Irgendwann hatte sie es satt und legte es in eine Schublade. Auf dem Schreibtisch stand ein Fotorahmen mit einem Bild von Andy und ihr. Sie nahm es in die Hand und betrachtete es. Das Foto war ganz am Anfang ihrer Beziehung entstanden. Josie hatte es mit ihrem Handy gemacht. Sie saß mit Andy im weichen Neuschnee und lachte über etwas, das er gesagt hatte. Sein Arm lag um ihre Schultern. Sein Bein berührte ihres. Sein Blick war strahlend auf sie gerichtet. Nur Sekunden, nachdem das Foto geknipst worden war, hatte er sie geküsst. Schon damals hatte sie seine Impulsivität gespürt und die Männlichkeit, die von ihm ausging. Sie schluckte, um die Tränen zurückzudrängen und ging nach unten.
Der dreijährige Elroy flitzte gerade mit seinem Modellflugzeug um den Wohnzimmertisch, machte einen Abstecher in den Flur, wendete und rannte lachend an ihr vorbei die Treppe hoch. Tante Bell, die blonde Lockenpracht streng hochgesteckt, stand auf und horchte angespannt, ob etwas, das Elroys Weg kreuzte, zu Bruch ging. Das Baby in ihrem Arm nuckelte friedlich an ihrer Brust.
»Hi, Sam«, sagte sie erfreut. Samantha verglich Tante Bell mit Mom und kam zu dem Entschluss, dass sich die Schwestern zwar äußerlich ähnlich sahen, aber vom Wesen her grundverschieden waren. Mom hätt e in Tante Bells Situation längst die Nerven verloren und den kleinen Elroy mit einem Malbuch und Holzstiften am Küchentisch festgenagelt.
»Hallo zusammen.« Der Begrüßungsmarathon konnte beginnen. Nachdem sie alle Hände geschüttelt und Wangenküsschen erhalten hatte, kehrte Elroy zurück, indem er wie eine Horde Elefanten die Treppe herunterpolterte. Mom presste die Lippen zusammen und wischte sich mit dem Handrücken den Schweiß von der Stirn. Samantha lächelte. Nicht, dass Mom Kinder nicht mochte, sie waren ihr nur zu anstrengend. Tante Bell, die sensibel genug war, das zu bemerken, gab James ein stummes Zeichen, worauf sich dieser vom Sofa erhob, Elroy schnappte und mit ihm nach draußen ging. Das Lachen des Kleinen war auch noch zu hören, als sich die Haustür hinter ihnen schloss.
»Hier, meine liebe Enkelin.« Großmutter lächelte und überreichte Samantha mit feierlicher Miene eine bunt verpackte Schachtel. »Das ist von deinem Großvater und mir.«
»Vielen Dank«, rief sie und umarmte beide.
»Hier, das ist von Tante Bell und mir. Und natürlich von den Jungs.« Onkel Harold gab ihr ein kleines Päckchen. Tante Bell, die neben ihm saß, legte lächelnd den Arm um seine Schultern. Mit dem anderen hielt sie das schlafende Baby fest. Onkel Harold legte seine Hand auf
ihre und sah sie lächelnd an. Eine Geste, die Samantha berührte.
Die beiden liebten sich nach so vielen Jahren und drei Kindern immer noch sehr.
Nach dem Mittagessen gab es Kaffee und Kuchen und Eis für die Kinder. Da schönes Wetter war, setzten sie sich alle in den Garten. Onkel Harold las den Sportteil einer Zeitung, Großvater machte ein Nickerchen im Liegestuhl. Mom hatte es tatsächlich geschafft, Elroy mit einem Puzzle ruhig zu stellen. Nun saß der Kleine auf einer Decke im Gras und suchte verbissen nach den passenden Teilen. James hockte nicht weit entfernt, an den einzigen Schatten spendenden Baum im Garten gelehnt, und spielte mit seiner PSP. Kevin lag im Kinderwagen und schlief. Tante Bell war darüber sehr erfreut und genoss die ruhigen Minuten in vollen Zügen. In kurzer Hose und Bikinioberteil lag sie im Liegestuhl und nippte genüsslich an ihrem Eistee.
»Sam, im Seehaus liegen ein paar Sachen von dir herum.«
»Ich weiß. Manchmal übernachte ich dort und will nicht jedes Mal alles hin- und herschleppen.«
Tante Bell lächelte. »Du übernachtest dort? Allein?«
»Ab und zu. Aber meistens mit meinen Freundinnen.«
»Freundinnen?«
»Bell, spar dir deine schmutzigen Gedanken. Sam und ich haben eine Abmachung«, warf Mom ein. »Sie darf mit den Mädchen im Haus übernachten und den ganzen Kram machen, den Mädchen eben gern tun, aber es werden keine Partys veranstaltet, keine Jungs eingeladen, kein Alkohol getrunken und keine Drogen konsumiert.«
Tante Bells Blick verdüsterte sich. »Meint sie das etwa ernst, Sam? Keine Jungs, keine Partys, kein bisschen Alkohol?«
»Bell!«
»Was denn, Schwester? Hör mal, sie ist jetzt sechzehn, du solltest die Zügel lockerer lassen. Oder soll ich ihr erzählen, was du mit fünfzehn schon alles getrieben hast?«
»Untersteh dich.«
»Okay, ich erzähle es ihr, wenn du nicht anwesend bist.«
»Ich warne dich.«
Harold sah von seiner Zeitung auf. »Deine Reaktion macht mich neugierig, Vicci.«
»Wenn ihr nicht sofort aufhört, bekommt ihr kein Abendessen«, drohte Mom.
Großmutter lächelte verschmitzt. »Also, ich könnte euch da Sachen erzählen, was meine Vicci so getrieben hat …«
»Mutter!« Alle lachten, als sie Moms Miene sahen. Sie war rot wie eine Tomate geworden.
»Das … das liegt alles weit zurück. Jeder macht mal Fehler. Jetzt hört auf damit, sonst kommt meine artige Tochter noch auf dumme Ideen.«
Tante Bell blinzelte Samantha zu.
»Wie lange warst du eigentlich nicht mehr im Seehaus, Schwesterlein?«

Alle Blicke richteten sich auf Mom. »Seit Sam sieben oder acht war. Wechseln wir das Thema, sonst muss ich deine Jugendsünden und Geheimnisse ausplaudern, Bell, und das willst du sicher nicht, oder?«


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Ist es nicht wundervoll das Cover? Ich finde es absolut klasse und nach der Leseprobe hibbel ich schon der ganzen Geschichte entgegen.

Dienstag, 29. Juli 2014

[Aktion] (FF) Deutscher Follow Friday

Ich habe auf dem Blog von A Bookshelf Full of Sunshine diese klasse Aktion gefunden die immer Freitags an den Start gehen wird. (Jaaa ich weiß heute ist Dienstag *g* aber das hält mich nicht davon ab Werbung dafür zu machen).





Die genauen Regeln findet ihr im übrigen HIER wenn ihr klickt:

Das aktuelle Thema lautet "Unser liebster Leseplatz":

Meine liebsten Plätze zum lesen sind:


Hier seht ihr einmal mein lieblings Kissen, damit liege ich immer im Bett wenn ich lese (zu dem Kindle wirds die Tage noch einen Blogpost geben)


Ein weiterer lieblings Platz ist im Wohnzimmer mein lieblings Sofa. Hier lese ich ultra gerne im Herbst/Winter wenn der Kamin an ist.


Und ganz aktuell lese ich immer sehr gerne im Liegestuhl unterm Sonnenschirm





Und ihr so? Verratet mir eure liebsten Leseplätze? =)



Montag, 28. Juli 2014

[Auslosung] Der Verlosung vom Lesedeal

Ihr Lieben,

Es ist nun soweit und ich habe ausgelost. Ich bedanke mich bei ALLEN die teilgenommen haben ganz herzlich. 

Der Lösungssatz war: Was sich liebt das rächt sich nicht von Rose Snow

Die 3 eBooks im Wunschformat gehen an:





Karin F. 




Denise 

Cindy 



Und das Printbuch mit dem passenden Buchwutzi dazu geht an 


Heldenlama 


Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern. 
Meldet euch bei mir entweder via FB oder per Email

Ich benötige von Cindy & Denise die Emailadresse & das Wunschformat und von Heldenlama die Adresse.

Von Karin hab ich alles bereits in der Einsendungsmail bekommen.

Liebe Grüße


Montagsfrage



Weitere Infos gibts bei Libromanie


 HAPPY END ERWÜNSCHT?


Also bei Liebesromanen am liebsten JAAAA.
Ansonsten lass ich mich gerne überraschen. Was ich allerdings nicht mag, wenn das Ende offen ist und keine weiteren Teile geplant sind. Da möchte man als Leser gern selber die Geschichte weiter spinnen *g*

Wie seht ihr denn das ganze? Bin auf eure Antworten gespannt.

Sonntag, 27. Juli 2014

[Autorenvorstellung] Rose Snow






Stellt euch doch bitte den Lesern vor:
Hallo, wir heißen Ulli und Carmen, kommen beide aus Wien und schreiben unter dem Pseudonym Rose Snow schräge und lustige Liebesromane. Kennengelernt haben wir uns in der Schule, wo wir auch begonnen haben, miteinander Geschichten zu erfinden (bevorzugt im Chemieunterricht). Damals dachten wir, es läge am Unterrichtsstil unserer Chemielehrerin, aber heute wissen wir: Es war wohl so etwas wie Berufung. Ein paar Jahre nach der Schule ging Ulli nach Hamburg, während Carmen in Wien blieb. Trotz der räumlichen Entfernung schwirrte eine fixe Idee in unseren Köpfen herum, die in einer lauen Sommernacht auf Carmens Balkon das Mondlicht der Welt erblickt hatte: Wir wollten zusammen ein Buch schreiben. Drei Jahre später ergab sich dann die Gelegenheit, endlich diesen Traum zu verwirklichen. Seitdem schreiben wir miteinander - und können und wollen nicht mehr damit aufhören.

Bücher schreiben bedeutet für uns: Tausend verrückte Ideen in den Raum zu schleudern und auf die eine zu warten, bei der wir Gänsehaut kriegen. Gemeinsam lachen und gemeinsam kämpfen. Dankbar zu sein für die schlechtgelaunte Kassiererin im Supermarkt, weil sie uns Futter für unsere nächste Szene liefert. Und jede emotionale Achterbahnfahrt während des Entstehungsprozesses gerne in Kauf zu nehmen, weil die Geburt eines Buches fast so schön ist, wie die eines Kindes (und nicht ganz so schmerzhaft, meistens ;)).

Lesen bedeutet für uns: Loszulassen, abzutauchen, und unsere Batterien wieder aufzuladen. Seit wir schreiben, hat sich auch die Art unseres Lesens verändert. Es schwingt jetzt eine tiefere Bewunderung für den Autor mit, und es erfüllt uns mit Freude, wenn wir einen „handwerklichen Kniff“ entdecken,  den wir vielleicht auch schon mal angewendet haben  – oder den wir uns für unser nächstes Buch merken wollen. J

Homepage oder Blog / Facebook Seite: www.rosesnow.de

Die Bücher: „Was sich liebt, das rächt sich nicht“ ist unser Debüt. J Aber es soll eine ganze „Was sich liebt“-Reihe entstehen zu der wir unsere Leser (und jene, die es noch werden wollen) herzlich einladen, auf unserer Homepage abzustimmen, wie es weitergehen soll.


Hier entstehen unsere Werke:


Samstag, 26. Juli 2014

[Buchworte] Nummer 1

Auf dem Blog von "Mein Lesetagbuch" bin ich auf diese Aktion gestoßen und weil mir das gut gefallen hat, möchte ich gern teilnehmen.






Zitat vom Blog "Mein Lesetagebuch": Die Aktion [Buchworte] findet ab sofort immer Samstags statt.
Mitmachen ist natürlich erlaubt und erwünscht. Ihr dürft zu diesem Zweck auch gerne den Banner benutzen. Über einen Link zu eurem Beitrag würde ich mich freuen, damit ich euch besuchen und verlinken kann.


Hinweis: Bücher, die ihr nicht mehr ganz frisch im Kopf habt, eignen sich besser ;-)


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Plötzlich Türkin von Katja Schneidt

~Vorurteile ~ Deutschland ~ Türkei ~ Türkische Kultur ~ Deutsche Kultur ~Halbtürkin 
~Flugreise ~ neue Familie ~ Halbgeschwister ~ leckeres Essen ~ Türkische Sprache
~Meer ~ Strand ~ neue Leute ~ Machogehabe ~ein Flirt ~ ein Kuss
~ die Liebe ~ Kompliziert ~  ~Abreise ~ Stiefmutter krank ~Krankenhaus
~neues Leben beginnen



Freitag, 25. Juli 2014

[Autorenvorstellung] Manuela Inusa





Bitte stelle dich doch bitte den Lesern vor:
Mein Name ist Manuela Inusa, ich wurde 1981 in Hamburg geboren und wohne dort noch immer – zusammen mit meinem Mann und meinen zwei Kindern. Ich bin gelernte Fremdsprachenkorrespondentin, habe aber schon immer nur schreiben wollen, und das wirklich, so lange ich denken kann. Und das habe ich auch. Schon als kleines Kind beglückte ich alle um mich herum mit selbstgeschriebenen kleinen Geschichten. Diese verwandelten sich dann irgendwann in ganze Romane und mit Ende zwanzig habe ich mir den Traum verwirklicht, meine Leidenschaft zum Beruf zu machen. Zuerst im Selfpublishing, jetzt auch in Zusammenarbeit mit Agentur und Verlag schreibe ich Bücher, mit denen ich berühren will. Unter meinem richtigen Namen dürfen das gerne auch mal tiefgründigere Sachen sein. Als Ashley Bloom schreibe ich ausschließlich Kurzromane, die in den USA spielen und immer ein Happy End haben. <3
Was gibt es sonst noch zu erzählen? Ach so, ich lieeebe Schokolade, Schals, Duftkerzen,  Kuschelsocken, Serien und Sitcoms, Pizza und alles, was mit Amerika zu tun hat. Mein größtes Hobby ist neben den Büchern das Reisen in ferne Länder – besonders in die USA. Meine bisher schönsten Reiseziele waren Los Angeles, San Francisco, New York und Chicago.

Bücher schreiben bedeutet für mich:
In andere Welten abzutauchen. Dem Alltag zu entfliehen. Träume wahr werden zu lassen. Liebende zueinander zu führen. Lesern eine glückliche Auszeit zu bescheren.


Lesen bedeutet für mich:
Alles andere um mich herum zu vergessen und die Seele baumeln zu lassen.


Homepage oder Blog / Facebook Seite:
Autorin-manuela-inusa.jimdo.com
https://www.facebook.com/manuelainusaautorin?ref=hl

Ashley.bloom.jimdo.com
https://www.facebook.com/ashleyblooom?ref=hl

Die Bücher:

Als Manuela  Inusa:

Weil du mich siehst
Simone - Endstation Harlem
Scheißleben
Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien

Als Ashley Bloom:

Love Letters – Briefe an eine verlorene Liebe
Busfahrt in den 7. Himmel
Ein weihnachtlicher Antrag
Die Rosen-Trilogie
Hungry for Love – Zwei Burritos, eine Limo und ein Date, bitte
Danke für die Blumen
Merry Christmas, Holly  Wood
Unverhofft kommt oft
Von Mäusen und Millionären
Love Island
(Verschollen auf Love Island, Verliebt auf Love Island, Abschied von Love Island)
When Love meets Amore – Ein italienischer Sommer (zusammen mit Vanessa Blue)


Hier entstehen meine Werke: 



Donnerstag, 24. Juli 2014

[MiniRezension] Verloren in der grünen Hölle von Ute Jäckle





Autorin: Ute Jäckle
  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 3167 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 509 Seiten
  • Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
  • Verlag: bookshouse (6. Juni 2014)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00KU6TUE6

Mein dank geht an die Autorin & den bookshouse Verlag die mir ein Exemplar zur Verfügung stellten.

Inhalt laut Amazon: Das Leben der siebzehnjährigen Kolumbianerin Elena verläuft glücklich und sorgenfrei. Bis sie eines Tages gemeinsam mit zwei Freundinnen auf dem Weg zu einem Einkaufsbummel entführt und in das Camp einer professionellen Kidnapperbande mitten im Regenwald verschleppt wird. Eine Zeit voller Todesangst und Schrecken bricht für die Mädchen an, denn der cholerische Bandenführer Carlos kennt keine Gnade. 
Elena will sich mit ihrem Schicksal nicht abfinden, sie rebelliert mit dem Mut der Verzweiflung gegen die Männer und fordert damit den Zorn von Carlos heraus. In letzter Minute beschützt der attraktive Entführer Rico sie vor dem gefährlichen Anführer und stürzt Elena in einen Gewissenskonflikt. Ehe Elena bewusst wird, auf was sie sich einlässt, zieht es sie in einen reißenden Strudel aus Leidenschaft und tödlicher Gefahr. 

Meine Meinung: Die 17 jährige Elena ist ein junges Mädchen welches glücklich und Sorgenfrei aufwächst. Doch eines Tages ändert sich das ganz gewaltig als Elena die mit ihren Freundinnen auf dem weg zum shoppen ist plötzlich entführt wird. Von jetzt an ist nichts mehr so wie es einmal war. Die Mädchen leben in ständiger Angst grade vor dem  cholerische Bandenführer Carlos. Der sie jedesmal erzittern lässt. Der attraktive Entführer Rico beschützt die Mädchen vor den brutalen Übergriffen seines Cousins. Elena ist beeindruckt von ihm, wie er Carlos des öfteren die Stirn bietet und zwischen den beiden beginnt es schon bald zu knistern. Doch wird eine verbotene Liebe am ende gut gehen? Wenn ihr mehr wissen wollt, lasst euch von der Autorin nach Kolumbian entführen und begleitet Elena durch die grüne Hölle.

Eine wunderbar spannende Geschichte ist der Autorin hier gelungen. Der Schreibstil ist locker und fesselnd zugleich. Die Beschreibung der Örtlichkeiten sehr genau. Ich fühlte mich des öfteren als wäre ich selber dabei. Ich habe mit den Mädchen gelitten, gehofft, geweint und gebangt. Ich war nach dem lesen immer wieder froh wenn ich aufblicken konnte um dann glücklich festzustellen das ich in meinem Garten sahs und von keinen Rebellen bedroht wurde.

Elena gefiehl mir von Anfang an gleich am besten. Mit ihrer frechen und etwas rebellischen Art wie sie es immer wieder erneut mit Carlos und Rico aufnahm und ihnen die Stirn bot.
Ich muss sagen das ist sehr mutig für ein junges und starkes Mädchen. Ich glaube andere wären eingegangen bei dem Stress. 
Auch Rico bekam recht schnell ein Plätzchen in meinem Herz, da er doch so komplett anders war als sein Cousin Carlos. Man merkte ihm seine weiche Seite durchaus an.

Fazit: "Verloren in der grünen Hölle" ist ein sehr dramatischer und fesselnder Roman zugleich. Er erzählt spannend verpackt den Terror den die Mädchen über sich ergehen lassen müssen: sexuelle Übergriffe, Demütigungen, Schikane & auch Gewalt. Ein klasse Debütroman ist der Autorin hier gelungen der dringend nach einer Fortsetzung schreit.


Meine Bewertung: