Donnerstag, 8. Oktober 2026

[KurzMeinung*] Das Glück schmeckt nach Meer die Kaffeerösterei von Birte Stährmann

 

Diese Rezension  basiert auf einem kostenlosen Rezensionsexemplar, welches mir vom Verlag  zur Verfügung gestellt wurde, diese enthält aber meine eigene und freie Meinung!

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Autorin:  Birte Stährmann

  • Herausgeber ‏ : ‎ Gmeiner-Verlag
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 9. September 2026
  • Auflage ‏ : ‎ 1. Auflage 2026
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 320 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 383928094X
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3839280942

Inhalt laut Amazon:  Merle ist Kaffeerösterin aus Leidenschaft. In ihrer kleinen Rösterei in Flensburg schenkt sie den Menschen mit ihrem besonderen Kaffee eine kostbare Auszeit vom Alltag – und weckt Erinnerungen an das, was im Leben wirklich wichtig ist. Doch plötzlich gerät ihr eigenes Leben aus den Fugen: Kurz vor der Hochzeit erfährt sie, dass ihr Partner sie betrogen hat. In einem Ferienhaus an der Ostsee findet sie wieder zu sich und in der Bonbonkocherin Annika eine neue Freundin. Umgeben vom Meerwind und Wellenrauschen lernt Merle: Fast alles ist möglich, wenn man den eigenen Gaben und den richtigen Menschen vertraut.

Meine Meinung: „Das Glück schmeckt nach Meer“ ist für mich so ein Roman, den ich am liebsten mit einer Tasse Kaffee in der Hand und einer kuscheligen Decke gelesen habe. Es ist eine Geschichte über Enttäuschungen, Neuanfänge, Freundschaft und darüber, wieder Vertrauen in sich selbst zu finden.

 Schön fand ich persönlich die Atmosphäre des Romans. Der Duft von frisch geröstetem Kaffee, das Rauschen der Wellen, der Wind vom Meer und die kleinen, liebevollen Momente zwischendurch haben für mich eine ganz besondere Wohlfühlstimmung geschaffen. Ich konnte mir die kleine Rösterei richtig gut vorstellen und hatte beim Lesen fast das Gefühl, selbst dort zu sitzen, einen Kaffee vor mir stehen zu haben und für einen Moment den Alltag zu vergessen.

Merle mochte ich als Protagonistin. Sie ist leidenschaftlich in ihrer Tätigkeit, herzlich und jemand, der anderen Menschen mit ihrer Arbeit etwas Gutes tun möchte. Dass sie mit ihrem besonderen Kaffee Erinnerungen und Gefühle weckt, fand ich eine wunderschöne Idee. Gleichzeitig erlebt sie selbst einen ziemlich schmerzhaften Einschnitt in ihrem Leben. Kurz vor ihrer Hochzeit herauszufinden, dass der eigene Partner einen betrogen hat, ist natürlich ein Schock. Ich konnte deshalb gut nachvollziehen, dass Merle zunächst Abstand braucht und sich an der Ostsee zurückzieht.

Ebenfalls ans Herz gewachsen ist mir noch ihre Freundin Annika. Die Freundschaft zwischen ihr und Merle fand ich einfach herzlich. Sie zeigt, dass man manchmal genau dann einen Menschen treffen kann, wenn man ihn überhaupt nicht erwartet. Ich mochte die beiden zusammen unglaublich gern und hätte von ihrer Freundschaft sogar noch mehr lesen können. Überhaupt sind es die kleinen Dinge, die diesen Roman für mich so liebenswert machen: Gespräche, Begegnungen, Gerüche, Erinnerungen, das Meer und Menschen, die einander zuhören.

Die anderen Charaktere wirkten auf mich insgesamt sympathisch und menschlich. Niemand muss perfekt sein, und gerade das hat mir gefallen.

Gleichzeitig hätte ich mir an manchen Stellen gewünscht, dass bestimmte Entwicklungen etwas ausführlicher erzählt werden. Gerade bei einigen zwischenmenschlichen Beziehungen hätte ich gerne noch ein bisschen länger verweilt. Manchmal ging mir die Geschichte fast zu schnell weiter, obwohl ich gerade angefangen hatte, mich in einem Moment richtig wohlzufühlen.

Fazit: „Das Glück schmeckt nach Meer“ ist für mich ein warmherziger Wohlfühlroman über Neuanfänge, Freundschaft und die kleinen Glücksmomente des Lebens.

Meine Bewertung: 

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