Donnerstag, 5. November 2020

[Vorstellung von Autoren] Rena Fischer

 Heute stelle ich euch die herzliche Autorin Rena Fischer einmal  genauer vor.



Nun stelle dich mal den Lesern vor:

Hallo, ich bin Rena,

Autorin von Jugend- und demnächst auch Erwachsenenromanen. Vielleicht bin ich ein gutes Beispiel dafür, dass es nie zu spät ist, das zu werden, was man immer hätte sein wollen. Nach Abitur, Wirtschaftsstudium und Arbeit in einem Brotberuf, der meine Kreativität auf Diät setzte, fasste ich erst spät den Entschluss, das professionell zu tun, woran ich mit ganzem Herzen hänge: dem Schreiben.

Geschrieben habe ich nämlich schon seit meiner Kindheit, aber das war für mich immer eine private Angelegenheit, die geheime Insel, auf die ich mich zurückzog, um meine Kreativität auszuleben. Als meine Kinder größer wurden und ich neben dem Job mehr Freiraum hatte, begann ich meine nächtlichen Schreibexzesse zu vertiefen, verschlang Schreibratgeber, experimentierte mit verschiedenen Stilen, schrieb und verwarf. Bis ich schließlich die Idee zu meiner Jugendbuchreihe Chosen hatte, die ich ursprünglich für meine vierzehnjährige Tochter verfasste. Sie war es dann auch, die mir nach etlichen Manuskriptänderungen und -Überarbeitungen – die sie aufgeregt als junge "Lektorin" mitverfolgte – schließlich den Schubs gab: "Mama, das musst du an einen Verlag schicken!" Was mir erst ein ungläubiges Lachen abrang, entwickelte plötzlich eine unvorhergesehene Eigendynamik, als ich Agentur- und Verlagsverträge schloss, mein Debütroman Chosen bis in die dritte Auflage kam und sogar Auslandslizenzen erhielt. Seither schreibe ich hauptberuflich und kann mir mein Leben gar nicht mehr anders vorstellen.

Was gibt es noch über mich zu sagen?

Ich lebe mit meiner Familie und meiner kuschelsüchtigen Bernersennenhündin Kira in München, in wenigen Minuten sind wir mit der S-Bahn mitten in der Innenstadt oder mit dem Fahrrad am nächsten See. Die Berge sind auch nicht weit. Neben dem Lesen liebe ich Wandern und Radfahren. Außerdem bin ich kaffeesüchtig und liebe Schokolade in allen Variationen.


Bücher schreiben bedeutet für mich:

Malen mit Wörtern“, an einer Formulierung zu feilen, bis man glücklich ist, ein Bild geschaffen zu haben, das sich wie ein dreidimensionaler Raum vor einem entfaltet.

Meine Figuren müssen leiden, um das Herz meiner Leser*innen in Stücke zu reißen und mit neuen wunderbaren Gedanken, Hoffnungen und Wünschen wieder zusammenzusetzen. Das Leben ist zu kurz, um Geschichten zu schreiben, die einem nicht selbst beim Tippen die Finger und das Herz verbrennen.


Lesen bedeutet für mich:

Neue Welten betreten, mit den Figuren lachen, weinen, leiden und träumen. Die besten Bücher sind für mich diejenigen, die noch lange wie ein Echo in mir nachhallen und mich zum Nachdenken bringen.


Neue Bücher:

Nächstes Jahr werden von mir der zweite Band meiner neuen Jugendbuchreihe „Elbendunkel“ im Thienemann-Esslinger Verlag und mein Erwachsenenromandebüt „Das Lied der Wölfe“ im DTV Verlag erscheinen.


Elbendunkel ist ein Genrecrossover aus Dystopie, Science-Fiction und Fantasy mit einem Hauch Romantik. Die Geschichte spielt im Jahr 2044 in San Francisco, in einer Zeit, in der technischer Fortschritt mit Angst einhergeht und die Diskriminierung und Unterdrückung von Elben das tägliche Bild auf den Straßen bestimmt. Licht- und Dunkelelben mussten einige Jahre zuvor in die Menschenwelt fliehen und sind untereinander nach einem langjährigen Krieg verfeindet, was ihren menschlichen Unterdrückern natürlich in die Hände spielt. Die Anführer von jeder der drei gesellschaftlichen Gruppen (Menschen, Lichtelben, Dunkelelben) verfolgen geheime Pläne und Machenschaften, die finsterer nicht sein könnten. In Elbendunkel erzähle ich von einer Gruppe Jugendlicher, Elben, Menschen und Mischlinge, die aus vollkommen unterschiedlichen Gesellschaftsschichten kommen und nur durch Zufall aufeinandertreffen. Es ist der Abend von Luz' ersten Date, das ausgerechnet bei einem Poetry Slam in einem verbotenen Club im Elbenghetto stattfinden soll. Nach dieser Nacht wird nicht nur Luz' Weltbild komplett auf den Kopf gestellt. Für keinen der Jugendlichen gibt es hinterher einen Weg zurück.


In „Das Lied der Wölfe“ wird die junge deutsche Wolfsforscherin Kaya von dem schottischen Milliardär Alistair MacKinley angestellt, um auf seinen Ländereien wilde Wölfe anzusiedeln. In dem einsamen Herrenhaus in den Highlands trifft sie auf den verschlossenen Nevis, Alistairs attraktiven Sohn. Der verwundete Ex-Elite-Soldat soll sich von seinen Kriegsverletzungen erholen. Doch er verweigert die Therapie und torpediert das Wolfsprojekt, wo er nur kann. Kaya ist wütend und fasziniert zugleich, ohne das tragische Ausmaß seines Zustands zu ahnen. Eine Zusammenarbeit mit Nevis endet katastrophal. Wird es den beiden gelingen, sich ihrer Vergangenheit zu stellen, und damit ihre Liebe und ihre Zukunft zu retten?


Aktuelle Projekte:

Zurzeit schreibe ich parallel an einer neuen Jugendbuch-Fantasy-Reihe und an einem weiteren Erwachsenenroman. Informationen hierzu findet ihr bald auf meiner Website: www.renafischer.com

Dort findet ihr auch alle meine Social Media Links.


 Meine Arbeitsplätze:

 

Und immer dabei Bernersennenhündin Kira



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