Autorin: Helen Harper
| Spieldauer | 8 Stunden und 20 Minuten |
|---|---|
| Sprecher | Yesim Meisheit |
| Audible.de Erscheinungsdatum | 01 Juni 2020 |
| Verlag | LYX.audio |
| Format | Hörbuch |
| Version | Ungekürzte Ausgabe |
| Sprache | Deutsch |
| ASIN Seitenzahl: | B088NM79JR 284 |
Inhalt laut Amazon: Fauler Zauber - leicht gemacht
Um eines direkt klarzustellen: Ivy Wilde ist keine Heldin. Eigentlich ist sie die allerletzte Hexe auf der Welt, die man rufen würde, sollte man magische Unterstützung benötigen (was nicht heißt, dass sie es nicht könnte!). Ginge es nach Ivy selbst, würde sie am liebsten den ganzen Tag auf der Couch hängen, Serien gucken, Junkfood mampfen und mit ihrer Katze Streitgespräche führen. Doch durch einen Bürokratiefehler wird Ivy Opfer einer vertauschten Identität und unfreiwillig - sehr, sehr unfreiwillig! - mitten hineingeschleudert in den Arkanen Zweig, der Ermittlungsbehörde des Heiligen Ordens der Magischen Erleuchtung. Rasend schnell vervierfachen sich Ivys Probleme, als dann auch noch ein wertvolles Objekt gestohlen und sie daher gezwungen ist, mit Adeptus Exemptus Raphael Winter zusammenzuarbeiten. Raphaels saphirblaue Augen lassen in Ivys Magen zwar irgendwie Schmetterlinge flattern, aber eigentlich zeigt der Adeptus all das, was Ivy aus tiefstem Herzen ablehnt: die freudlosen Tücken von zu viel stoischem Hexenwerk. Und je länger Raphael Ivy piesackt, desto größer wird ihr Verlangen ... ihn in einen Frosch zu verwandeln!
Meine Meinung: Hexe Ivy Wilde ist so ziemlich der faulste Mensch, den man sich hier nur vorstellen kann. Sie arbeitet wirklich nur das aller nötigste. Am liebsten würde sie die ganze Zeit nur auf Sofa herumhängen, Chips essen und TV schauen. Doch durch einen Bürokratiefehler wird sie leider mit ihrer Nachbarin, einer sehr begabten und motivierten Hexe, verwechselt und statt ihr mit Hilfe eines magischen Banns an den erfolgreichen Adeptus Exemptus Raphael Winter gebunden. Das Chaos ist somit vorprogrammiert.
Eine Protagonistin wie Ivy ist mir persönlich noch nie unter gekommen, gut im realen Leben schon, aber in der Buchwelt bis jetzt noch nicht. Ivy ist so faul und hat eine sehr große Leidenschaft fürs Essen, da war sie mir wieder direkt sympathisch.
Adeptus Exemptus Raphael Winter kam mir dagegen etwas zu steif vor. Mit ihm wurde ich erst zum Ende hin der Geschichte dann etwas wärmer. Die Diaolge zwischen den beiden, waren das berühmte "Salz in der Suppe" und ich hatte dadurch einige Schmunzelmomente.
Das Magiesystem das hier in der Geschichte erwähnt wurde, hat mir persönlich recht gut gefallen, bei dem mit Runen und Kräutern gezaubert wird.Ganz nach meinem Geschmack.
Fazit: Helen Harper hat hier mit "Hex Files" einen unterhaltsamer Hexenkrimi erschaffen, der mir wunderbare Hörbuchmomente bescherte.
Meine Bewertung:

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