Mittwoch, 19. August 2020

[KurzMeinung] Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland von Christina Henry




Autorin: Christina Henry
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Penhaligon Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (16. März 2020)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3764532343
ISBN-13: 978-3764532345

Inhalt laut Amazon: Seit zehn Jahren ist Alice in einem düsteren Hospital gefangen. Alle halten sie für verrückt, während sie selbst sich an nichts erinnert. Weder, warum sie sich an diesem grausamen Ort befindet, noch, warum sie jede Nacht Albträume von einem Mann mit Kaninchenohren quälen. Als ein Feuer im Hospital ausbricht, gelingt Alice endlich die Flucht. An ihrer Seite ist ihr einziger Freund: Hatcher, der geisteskranke Axtmörder aus der Nachbarzelle. Doch nicht nur Alice und Hatcher sind frei. Ein dunkles Wesen, das in den Tiefen des Irrenhauses eingesperrt war, ist ebenfalls entkommen und jagt die beiden. Erst wenn Alice dieses Ungeheuer besiegt, wird sie die Wahrheit über sich herausfinden – und was das weiße Kaninchen ihr angetan hat …

Meine Meinung: Das Cover und der Klappentext haben mich sehr neugierig gemacht und somit durfte das Buch bei mir einziehen. Das Thema hat mich angesprochen, denn "Alice in einer Nervenanstalt" kannte ich bisher literarisch noch nicht. Die Aufmachung des Buches hat mir sehr gut gefallen. 

An manchen Stellen wirkte die Geschichte zwar etwas stumpf, aber der Spannungsbogen konnte zum Großteil gehalten werden und das ist das wichtiges.

Das Buch ist in 18 Kapitel unterteilt, was meistens immer bis zu ca 20 Seiten lang war.
Die recht brutalen, sowie blutigen und mörderischen Szenen werden sehr detailreich beschrieben. Dadurch wirkt die ganze Stimmung permanent düster und bedrohlich.

Der Schreibstil ist in Erzählerform und recht locker gehalten.

Die ganzen" verrückten" und manchmal recht seltsamen Charaktere die auftauchen gefallen mir sehr gut und ich schloss sie schnell in mein Herz. Alice und Hatcher sind in diesem Roman die Protagonisten, sie sitzen beide zu Beginn der Geschichte aus unterschiedlichen Gründen im Irrenhaus und werden nach und nach dann Freunde. Zusammen schlagen sie sich Seite an Seite durch ihre Feinde durch. 

Fazit: Die Story ist auf jeden Fall anders als erwartet, denn sie hat recht wenig mit dem Klassiker zu tun. Am kommt auf dunkle Wege und nimmt erstaunliche Erkenntnisse und wunderliche Absurditäten am dieser Reise mit. Die Autorin hat hier einen spannend Auftakt einer neuen Reihe gelegt. 

Meine Bewertung:     

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