Mittwoch, 9. Mai 2018

[MiniRezension] Camp21 von Rainer Wekwerth




Autor: Rainer Wekwerth
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Arena (2. Januar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3401601776
ISBN-13: 978-3401601779
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 15,4 x 4,3 x 21,6 cm

Inhalt laut Amazon: Mike und Kayla sind in Camp 21 gelandet. Sie kennen sich kaum und mögen sich noch weniger. Durch elektronische Armbänder aneinander gefesselt, ist es ihnen unmöglich, sich aus dem Weg zu gehen. Entfernen sie sich zu weit voneinander, empfangen sie über die Fessel quälende Schmerzimpulse. Während Kayla versucht mit der Situation zurechtzukommen, ahnt Mike, dass im Camp etwas nicht stimmt. Nach einem tödlichen Vorfall gelingt den beiden die Flucht. Doch dies ist erst der Anfang einer atemberaubenden Jagd, denn die Fesseln, die geheimen Experimente und die Liebe zueinander bilden für Mike und Kayla ein gefährliches Netz, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint.

Meine Meinung: Zum Inhalt schreibe ich jetzt nix, denn was oben in der Kurzbeschreibung steht, bringt es genau auf den Punkt.

Die Geschichte war gut ausgearbeitet, auch wenn sie mir Zeitweise etwas brutal und auch unrealistisch vorkam. Grade was die Strenge der Cops anging. Die Jugewndlichen wurden zum Teil behandelt wie Erwachsene Schwerverbrecher.

Rainer Wekwerth hat hier mit Kayla und Mike zwei sehr unterschiedliche und tolle Charaktere entworfen, die trotzdem was gemeinsam haben, denn immerhin sind sie zusammen in diesem Camp gelandet.
Der Leser erfährt was über Mike wie er mit seinem Bruder Ricky in das Camp kommt und auch Kayalas Sichtweise ist präsent vertreten. Ansonsten erfährt man nur recht wenig über beide und in wenigen Handlungen war dann da quasi die "Lovestory" was mir auch etwas zu schnell ging, denn erst fanden sie sich unausstehlich und im nächsten Moment halten sie sich in den Armen.

Im Camp21 gibt es strenge Regeln und die Jugendlichen müssen sehr hart Arbeiten und zusätzlich sind sie mit elektronische Armbänder aneinander gefesselt. Entfernen sie sich zuweit voneinander empfangen sie über die Fessel quälende Schmerzimpulse. Aber nicht nur einer von ihnen, nein beide erleiden diese Schmerzimpulse. 

Der Alltag im Camp wurde gut rübergebracht und man konnte mit den beiden Protagonisten gut mitleiden und mitfiebern.

Der Schreibstil ist sehr flüssig, locker und leicht gehalten. Der Spannungsaufbau ist vom ersten Moment an da und hält einen wirklich gefangen in der Geschichte.

Fazit: Dem Autor ist hier ein recht spannender Jugendroman gut gelungen und man hat als Leser absolut keine ruhige Minute und es kam auch nie Langeweile auf. Klasse Thema, gerne zum weiter empfehlen gedacht!

Meine Bewertung: 

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