Ein weiterer Lesedeal steht in den Startlöchern. Am 15. Dezember erscheint ein neuer Roman von der lieben Mira Morton und zwar "Ich schreib dich weg".
Jetzt dürft ihr vorab schon etwas vom Roman lesen. Das Cover ist doch auch absolut klasse, oder?
Ihre beste Freundin glaubt unerschütterlich daran, dass auch sie den Richtigen finden wird. Ihre Mutter ist vom Gegenteil überzeugt und auch davon, dass weißer Sand, 30 Grad und Palmen nicht zu Weihnachten passen.
Sie ist Lina Piers, 31, und kann keiner von ihnen die bittere Wahrheit anvertrauen. Ihr aktueller Fehlgriff in Sachen Traummann würde bei ihrer besten Freundin Heulkrämpfe und bei ihrer Mutter Schimpftiraden auslösen.
Aus diesem Grund, und weil das Fest der Liebe zu feiern purer Zynismus wäre, hebt Lina alleine in Richtung Malediven ab. Beseelt von der Idee, dass die malerische Kulisse ihr dabei helfen wird, endlich von ihm loszukommen. Sie wird über ihn schreiben und hofft, dass er mit jeder Zeile mehr seine Macht über sie verlieren wird.
Doch es kommt völlig anders als erwartet, und dieser Urlaub stellt Linas Leben endgültig auf den Kopf.
Ein modernes Märchen von Mira Morton über eine verbotene Liebe, Überraschungen und magische Momente.
Sie ist Lina Piers, 31, und kann keiner von ihnen die bittere Wahrheit anvertrauen. Ihr aktueller Fehlgriff in Sachen Traummann würde bei ihrer besten Freundin Heulkrämpfe und bei ihrer Mutter Schimpftiraden auslösen.
Aus diesem Grund, und weil das Fest der Liebe zu feiern purer Zynismus wäre, hebt Lina alleine in Richtung Malediven ab. Beseelt von der Idee, dass die malerische Kulisse ihr dabei helfen wird, endlich von ihm loszukommen. Sie wird über ihn schreiben und hofft, dass er mit jeder Zeile mehr seine Macht über sie verlieren wird.
Doch es kommt völlig anders als erwartet, und dieser Urlaub stellt Linas Leben endgültig auf den Kopf.
Ein modernes Märchen von Mira Morton über eine verbotene Liebe, Überraschungen und magische Momente.
Leseprobe: Kapitel 2/Aus
der Perspektive von Lina …
Malediven statt Wien
26.12.
Ein mehrwöchiger Töpferkurs,
Selbstmord oder das Fest der Liebe mit meiner Familie in Wien zu feiern. - Das
waren meine Alternativen. Ich habe mich dann doch für einen Schreib-Urlaub auf
den Malediven entschieden.
Es war wohl eine gute Entscheidung.
Was für ein Ausblick! Das Meer
schimmert in Türkisblau.
Und ich sitze zwei Meter über dem
Wasserspiegel in einem traumhaft lässigen Café.
Da bin ich also. In der Sonne statt
unter dem Christbaum.
Ich kann mir nur gratulieren. Jetzt
zelebriere ich meinen Blues eben bei mehr als dreißig Grad unter Palmen. Und
was ändert es?
Nichts.
Ich starre auf den Bildschirm meines
Laptops.
Ein quasi unbeflecktes Blatt -
sprich: eine leere Bildschirmseite - strahlt mir entgegen. Der stumme Zeuge
meiner Nicht-Kreativität.
Nicht einen Buchstaben habe ich
getippt. Nicht einen einzigen.
Zur Ablenkung trinke ich einen
Schluck Mineralwasser.
Wenigstens existiert ein Wort, das
meine Lage in vollem Umfang zusammenfasst: BESCHISSEN.
Ohne Zweifel, genau das ist es.
Ich kann nicht einmal über mein
Problem sprechen. Mit wem auch? Hier kenne ich ja niemanden.
Klar, andere hätten sich in einer so
verzwickten Lage längst ihrer besten Freundin anvertraut. Sie hätten sich bei
ihr ausgeheult und sich einen Zuckerschock verpasst. Sie hätten vielleicht
gemeinsam ein paar Gläser Wein zu viel getrunken. Sie hätten auf jeden Fall
endlos darüber gequatscht und ihre beste Freundin am Ende gefragt, was zu tun
sei - nur um dann mit gutem Gefühl exakt das Gegenteil zu unternehmen.
Doch ich schnitte mir eher die Zunge
aus dem Mund, bevor ich Edda je ein Sterbenswörtchen davon erzählen würde.
Also, wie löse ich meine Krise?
Super-Checker-Bunny ist mutterseelenalleine
auf ein kleines Atoll im Pazifik geflogen und hat begonnen, ein neues Buch zu
schreiben.
Naja. ich versuche es zumindest.
Nicht etwa, weil ich mich mit meiner besten Freundin zerstritten hätte. Nein!
Ich setze aus gegebenem Anlass auf Selbsttherapie. Die benötige ich nämlich
dringend.
Sehr dringend.
Ich habe mich in den Ehemann meiner
besten Freundin verliebt. Schlimm genug. Verwerflich. Bösartig. Nicht zu
entschuldigen.
Und nun muss ich Max endlich wieder
aus meinem Kopf bekommen.
Ich bin - seit einem halben oder
einem ganzen Jahr vielleicht - Stück für Stück in diese Fantasiebeziehung
geschlittert. Möglicherweise liebe ich Max, Eddas Mann, tatsächlich. Vielleicht
aber schwärme ich nur von ihm. So wie früher von einem Rockstar.
Fakt ist: Es vergeht kein Tag, den
ich nicht mit Max verbringe. Also geistig. Und genau das muss ein Ende finden.
Am besten schnell, am besten hier.
Daher dient dieser Urlaub einem
einzigen Zweck: Ich schreib ihn einfach weg.
Genau.
Hm. Bis jetzt wohl nicht, denn nach
wie vor glotzt mich mein Computerbildschirm vorwurfsvoll an. So nach dem Motto:
‚Und? Kommt heute noch etwas von deiner
Seite?‘
Nein. Wohl kaum.
Oder doch?
Ich tippe »Scheiße« als Titel des
Dokuments ein.
Lächerlich.
Ich bin erwachsen. Also löschen.
Pah, ich könnte mich selbst
erwürgen.
Ich schließe die Papyrus-Datei und
öffne Google.
Ich halte irritiert inne. Was ist
das hinter mir? Ein Schatten?
»Would you like to have another drink?«
Die Kellnerin lächelt freundlich.
»Yes, I’d like to. A cappuccino. Decaffeinated, please.«
Wenn nicht alles so dermaßen traurig
wäre, würde ich exakt hier das Leben feiern.
Dafür gibt es sicher keinen besser
Ort auf dieser blauen Kugel.
Dieses Luxusresort ist einfach ein
Traum. Sogar dieses Café ist wie aus einem Bilderbuch: Auf Pfählen direkt ins
Wasser gebaut. Das Holz-Rondeau ist über einen Steg vom Land aus zu erreichen.
Hellbraune Korbmöbel, Lounge-Garnituren und Sofas mit weißen Auflagen. Innen
ist alles in sanften Farben und Brauntönen gehalten und sehr gemütlich. Ich
könnte sogar direkt von der Terrasse über Holzstufen ins türkisblaue, beinahe
unnatürlich anmutende Meer gleiten.
Ja, das hier ist eine Trauminsel,
zum Starren und Staunen, einfach unglaublich. Das gilt auch für meinen kleinen
Bungalow und das Himmelbett.
Doch was nützt ein einladendes Bett,
wenn ich mich alleine darin wälze? Hm. Schön ist mein Häuschen trotzdem. Alles
in gediegenen Sand- und Erdtönen und ein supermodernes Bad. Viel Holz, viel
Glas, alles zur Terrasse hin offen. Luxus pur.
So klein diese Insel auch ist, ich
war trotzdem noch nicht in allen Cafés und Restaurants.
Doch ich surfe einfach nicht mehr
auf der Welle des Glücks wie gestern und vorgestern. Man könnte sagen: Ich bin
vom Surfbrett gefallen.
»Your cappuccino.«
»Thank you very much.«
Sieht gut aus.
Schmeckt auch so.
Hach. Ich brauch eine Idee, wie ich
meine Depression wegschreiben kann. Eine andere Chance zur Heilung sehe ich
nicht.
Wobei: Mir müsste zumindest
einfallen, wie ich beginne.
Ein Arbeitstitel wäre da schon einmal
ein Anfang.
Natürlich werde ich nicht darüber
schreiben, was ich für Max tatsächlich fühle. Ich bin
ja nicht blöd.
Schließlich kennt Edda als eine der
wenigen mein Pseudonym. Das gilt auch für Max. Also muss ich meine Gefühle für
ihn in eine neue Variante einer Cinderella-Story ummünzen. Und das soll es am
Ende werden, denn dafür lieben mich meine Leserinnen. Ich sie aber auch, gerade
weil wir gemeinsam der Meinung sind, dass ab und zu einfach ein Märchen
notwendig ist.
Ohne wäre das Leben gar zu
trostlos.
Und da soll mir keiner mit
Feminismus oder so kommen. Ich bin durchaus
emanzipiert.
Falsch.
Ich bin Männern absolut
gleichgestellt. Das habe ich der Emanzipationsbewegung zu verdanken. Das weiß
ich. Doch sie haben mir nichts zu tun übrig gelassen. Entschuldigung, aber für
mein Geburtsjahr kann ich echt nichts. Für das Land, in das ich hineingeboren
wurde, ebenso wenig.
Und davon zu träumen, dass mir eines
Tages mein Traummann über den Weg läuft, wir uns verlieben, heiraten, kleine
Zwerge in die Welt setzen und so weiter, … all das möchte ich trotzdem dürfen.
Doch das ist ohnehin hinfällig. Wie
es aussieht, erleben all das nur andere. Ich nicht. Ich schreib bloß drüber.
Über mysteriöse Männer, die etwas im Kopf haben, liebenswert und romantisch
sind.
Uffh!
So wird das heute nichts mehr.
Hm. Aber ...
Das ist es! Ein wundervoller
Buchtitel: Mister Mysterious.
Und nun?
Naja. Keine Ahnung.
Das nenne ich einen
vielversprechenden Anfang. Der Erguss der letzten zwei Tage und heutigen drei
Stunden: Zwei Wörter.
Das ist peinlich.
Ich sehe mich möglichst unauffällig
um. Also der Typ da drüben ist zu dick, der vorne ist naja, vermutlich reich,
aber nicht gerade schön anzusehen.
Fehlanzeige. Lauter
Durchschnittstypen.
Kann man nichts machen. Keine
Vorbilder für die Hauptrolle in meinem neuen Roman.
Im Moment fehlt mir gerade der
zündende Funke. Die Inspiration. Wenn ich mit dem Tempo weitermache, schreibe
ich die letzte Zeile mit hundert Jahren.
Auch okay. Dann kann ich immer noch
aus dem Fenster steigen und eine Weltkarriere starten.
Ich muss lachen. Wenigstens etwas.
Egal. Heute geht eben nichts.
Ich schließe alle Programme und
fahre den Computer herunter.
Der Rest des Kaffees ist kalt, dafür
ist die Luft heiß.
Das Wasser sieht geradezu unecht
aus. Wie durchsichtiges Plastik, sogar das Türkis wirkt unnatürlich kitschig.
Ich winke die Kellnerin zu mir.
Gut. Dann bezahle ich eben. Immerhin ein Anfang.
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Das ganze klingt doch sehr spannend oder? Wollt ihr nun wissen wie es weiter gehen wird? Dann kauft euch das eBook.

Schade, das es nur als Ebook gibt. Schon allein wegen dem Cover würde ich mir das Buch kaufen. Aber nicht als Ebook!
AntwortenLöschenSchau mal, dass Buch gibt es auch als TB =)
Löschenhttp://www.amazon.de/Ich-schreib-dich-einfach-weg/dp/3734727960/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1418290058&sr=8-3&keywords=ich+schreib+dich+weg