Copyright liegt bei Kate Sunday
Bookdealer
fragt: Wie bist du denn zum Schreiben
gekommen?
Seit ich lesen
und schreiben konnte, war ich von Büchern fasziniert. Mich hat man praktisch
immer und zu jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit mit einem Buch unter
dem Arm angetroffen. Irgendwann wuchs der Wunsch, eigene Geschichten zu
erfinden und so habe ich schon in meiner frühen Jugend angefangen,
Kurzgeschichten und Gedichte zu entwerfen. Eigentlich hatte ich immer davon
geträumt, einmal Schriftstellerin zu werden. Doch wie es im Leben manchmal so
ist, habe ich meinen Plan auf Eis gelegt. Auf einmal schienen andere Dinge
wichtiger, wie Beruf und Familie. Vor einigen Jahren hat mich die alte
Leidenschaft jedoch erneut gepackt und ich habe mir gesagt, dass es jetzt endlich
an der Zeit ist, meinen Traum zu verwirklichen. Ich habe mich hingesetzt und
meinen ersten Roman geschrieben. Seitdem lässt mich das Schreiben nicht mehr
los! J
Bookdealer
fragt: Wer in deinem engsten Familien-
und Bekanntenkreis ist dein größter Kritiker?
Oh, bei dieser
Frage muss ich glaube ich passen … ;-) Ich warte noch immer darauf, dass mein Mann endlich meinen
Debütroman liest …
Bookdealer
fragt: Hast Du irgendwelche Rituale vor
dem Schreiben?
Besondere
Rituale habe ich nicht, allerdings nehme ich mir gern eine Tasse Tee (am liebsten einen grünen) mit an den
Schreibtisch.
Bookdealer
fragt: Hast Du zuerst die Geschichte
oder die Charaktere im Kopf? Und
bekommen die Charaktere "einfach so" ihre Namen oder steckt da
eine Bedeutung hinter?
In meinem Kopf
entstehen Geschichte und Figuren eigentlich gleichzeitig. Sie tauchen
unvermittelt auf, meist auch schon mit Namen. Manchmal sehe ich die Personen
deutlich vor mir, schwanke aber bei der Namensgebung … dann hilft ein kleines
Brainstorming. Als ich nach einem
passenden Namen für meine weibliche Hauptfigur aus „Herzklopfen Down Under“
gesucht habe, habe ich die Leser meiner Fanseite um Vorschläge gebeten. Das war
ein Riesenspaß J Besondere Bedeutung haben die Namen
nicht, sie müssen nur zu Aussehen und Charakter der jeweiligen Protagonisten
passen.
Bookdealer fragt: Welches Buch hat einen nachhaltigen Eindruck
bei Dir hinterlassen und ist aus Deinem Bücherregal nicht mehr wegzudenken?
Da ich sehr viel
lese, gibt es unzählige Bücher, die mich beeindruckt haben. Diese alle zu
nennen, würde wahrscheinlich den Rahmen dieses Interviews sprengen. ;-) Als
Kind habe ich die „Hanni und Nanni“ Bücher sehr geliebt, aber auch „Der
Trotzkopf“ von Emmy von Rhoden oder „Nesthäkchen“ von Else Ury.
Bookdealer fragt: Könntest du dir auch vorstellen mit einem
anderen Autoren ein Buch zusammen zu schreiben?
Das stelle ich
mir schwierig vor. Vor ein paar Jahren startete ich mit einer Freundin einen
Versuch, den Plot und die Figuren für einen Heimatkrimi zu entwerfen. Über unsere
Protagonisten und die Handlung waren wir uns relativ schnell einig, aber als es
ans Schreiben ging, brach das Projekt leider auseinander.
Bookdealer
fragt: Hast du Einfluss bei der
Covergestaltung deiner Bücher? Denn gerade das Cover von Herzklopfen - Down
Under & Das Lachen des Kookaburra finde ich wunderbar gestaltet.
Dankeschön, das
freut mich. Mir persönlich gefallen die Cover auch sehr. Ich hatte großes
Glück, denn bei beiden besaß ich ein Mitspracherecht und sie wurden in
Zusammenarbeit mit den Verlagen ausgesucht. Das Foto für meinen Roman Das Lachen des Kookaburra hat beispielsweise
mein Mann vor etlichen Jahren in Australien selbst geschossen. J
Bookdealer
fragt: Wenn du privat Bücher liest,
liest du dann richtige Bücher oder lieber e-books und welche Genre liest du am
liebsten und welches Genre magst du überhaupt nicht?
Da ich praktisch
mehrere Stunden am Tag vor dem Bildschirm verbringe, um zu schreiben, ziehe ich
es vor, „echte“ Bücher zu lesen. Ich liebe den Geruch von Papier, allgemein den
Geruch, den ein gedruckte s Buch verströmt … *schwärm
Am liebsten lese
ich Liebesromane, Frauen- und Familiengeschichten, Chick Lit . Um Fantasy habe ich bisher immer einen Bogen
gemacht, doch ich denke, das könnte sich in absehbarer Zeit ändern. Krimis lese
ich sehr, sehr selten, Thriller und Horror liegen mir gar nicht.
Bookdealer fragt:
Gibt es Tage an denen du überhaupt nichts schreibt und dann wieder welche, an
denen du überhaupt nicht vom Schreibtisch wegkommt?
Ja natürlich. Manchmal
finde ich keine Zeit zum Schreiben, weil Dinge anfallen, die ich unbedingt
erledigen muss oder wenn zum Beispiel eines meiner Kinder krank zu Hause ist
oder ein unerwarteter Arztbesuch ansteht. Meist versuche ich dennoch, täglich
wenigstens ein bisschen an meinen Manuskripten zu arbeiten. Und ja, es gibt
auch Tage (und das sind die schönen J ), an
denen ich Zeit und Muße finde, stundenlang am Schreibtisch zu sitzen.
Bookdealer
fragt: Warst du schon mal auf einer
Buchmesse? (Frankfurt oder Leipizig) wenn ja wie hatte es dir dort gefallen?
Wenn nein ist eine Messe in Planung?
Vor Jahren war
ich als Leserin auf der Frankfurter Buchmesse und habe die Atmosphäre dort sehr
genossen! Vielleicht werde ich der Messe dieses Jahr erneut einen Besuch
abstatten, wieder als Leserin, aber feste Pläne gibt es bislang noch nicht.
Bookdealer fragt:
Ist dir auf einer Lesung schon mal was Peinliches passiert? Und was war der
lustigste Moment?
Bei meiner
ersten Lesung war ich so sehr aufgeregt, dass ich danach regelrecht nassgeschwitzt
war. Ich bin nach Hause und habe erst einmal geduscht! Zum Glück schien
niemandem aufgefallen zu sein, wie sehr ich „gelitten“ hatte J
Lustige Momente und
Gelegenheiten zum Lachen gibt es immer mal wieder. Besonders lustig fand ich, als
einige Leser genauere Auskünfte zu den Liebesszenen im Roman haben wollten und
wir aber nicht frei sprechen konnten, weil meine Kinder anwesend waren.
Bookdealer fragt:
Da ich selber blogge & sehr aktiv auf Facebook/Twitter bin, interessiert
mich noch eines ganz besonders: Dank der Social Networks ist der Kontakt
zwischen Autoren und deren Fans viel intensiver geworden. Fluch oder Segen?
Eindeutig Segen!
Ich finde es toll, mit Lesern in Kontakt zu treten und Rückmeldungen zu
erhalten. Es ist interessant, zu hören, ob und in welcher Weise sie meine Geschichten
berührt haben, was ihnen gefallen oder was sie zu kritisieren haben. Diesen
Austausch finde ich spannend und möchte ihn auch nicht missen. Über das Social
Network habe ich mittlerweile sehr nette Menschen kennengelernt, die mir
richtig ans Herz gewachsen sind!
Vielen herzlichen
Dank liebe Kate, dass du dir die Zeit genommen hast, mir das „kleine“ Interview zu geben.
Ich danke dir,
liebe Verena. Es hat mir viel Spaß gemacht, deine Fragen zu beantworten! J

Oh, noch ein schönes Interview von Dir liebe Kate, und natürlich auch gut ausgedacht lieb Verena :)
AntwortenLöschenSeid beide lieb gedrückt
Elchi
Dankeschööööön Süße *drück*
AntwortenLöschenDankeschön, liebe Elchi :)
AntwortenLöschenUnd nochmals dir lieben Dank, Verena, für deine Mühe! ♥
Kate