Dienstag, 29. Oktober 2013

[Rezension] Kraut & Rübchen- Ein Landkrimi von Elke Pistor



Autorin: Elke Pistor
  • Broschiert: 251 Seiten
  • Verlag: Emons (10. Oktober 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3954511797
  • ISBN-13: 978-3954511792
  • Meinen herzlichen Dank geht an Elke Pistor, wo ich das Buch bei einer Bloggeraktion von ihr in einem kleinen Landpaket gewonnen hatte.

Inhalt laut Amazon: Was macht man, wenn sich herausstellt, dass die eigene Urahnin eine Serienmörderin war? Noch dazu eine, die sich aufgrund der sorgsamen Auswahl ihrer Opfer allergrößter Beliebtheit erfreute? Als Journalistin Katharina Rübchen auf dem geerbten Familienbauernhof in Kleinhaulmbach alte Aufzeichnungen findet, stellen sich einige Probleme: Die Dörfler bangen um lange gewahrte Geheimnisse, ihr Chefredakteur drängt auf die große Story, und die hofeigene anarchistische Ziegenherde macht, was sie will. Und dann ist da noch dieser Tierarzt, der deutlich mehr Interesse an Katharina als an ihren vierbeinigen Mitbewohnern hat.

Meine Meinung: Die Jornalistin Katharina Rübchen hat von ihrer verstorbenen Tante Marion einen kleinen Familenbauernhof auf dem Land geerbt. Als Katharina das alte Haus dann jedoch live vor sich sieht, möchte sie am liebsten auf der Stelle wieder umkehren, denn das Haus sieht alles andere als einladend aus. Reperaturfällig und baudürftig um genau zu sein. Doch als sie dann auf der Suche nach ihrem Kater ist, entdeckt Katharina in einem Loch in der Wand ein altes Tagebuch. Welches Geheimnis verbirgt sich in dem alten Buch? War die Ururgroßtante vielleicht eine Mörderin? Katharinas Interesse ist auf jeden Fall geweckt und sie beginnt in dem Buch zu schmöckern, was ihr jetzt auch tun solltet, falls ihr denn dazu Lust bekommen habt.

Dies war mein erster Krimi welchen ich von der Autorin Elke Pistor lesen durfte und es wird mit Sicherheit nicht der letzte gewesen sein, so viel steht schon mal fest. Auf den 251 Seiten wurden ich sehr gut unterhalten und ich langweilte mich keine einzige Seite lang.
Der Schreibstil ist locker und recht flüssig und lässt einen das Buch schnell weg lesen. Denn man ist quasi von Anfang an gefesselt und möchte immer wieder wissen wie es weiter geht, grade wenn Katharina in dem Tagebuch las, wollte man unbedingt wissen, was als nächstes passieren würde.

Die Geschichte hat zwei Handlungsstränge, einen der ca 100 Jahre alt ist wo viele Morde passieren und einen der in der heutigen Neuzeit spielt ohne Morde natürlich. 

Katharina Rübchen ist für mich eine sehr sympatische Protagonistin die sich gerade frisch von ihrem Freund getrennt hat, der natürlich auch noch ihr Chef ist. Auch die anderen Charaktere sind nett und sympatisch und spiegeln so mit ihrem Verhalten das typische Land & Dorfleben wieder. Wer sich auch in mein Herz geschlichen hat, ist der Kater "Herr Hoppenstedt", den ich am liebsten stundenlang knuddeln möchte

Die Covergesteltung finde ich auch sehr schön und schlicht gehalten. Im Buch selber erfährt man einiges über die Pflanzen die immer vor einem neuen Kapitel dabei sind und ganz hinten im buch auf den letzten Seiten sogar noch das ein oder andere Rezept, wo ich bestimmt mal demnächst versuchen werde.

Ein wunderbarer Landkrimi mit einer tollen Geschichte die man gut und gerne an einem Wochenende durchlesen kann und welchen ich euch sehr gerne empfehlen möchte. Mich hat er richtig gut unterhalten.


Meine Bewertung: 

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