ACHTUNG der heutige Beitrag enthält Content für zwei weihnachtliche Aktionen!
Diese Aktion wird jährlich von der lieben niwibo ins Leben gerufen
Guten morgen ihr Lieben,
Gestern machte die kleine Reisetruppe ihren Stopp bei der lieben Carolyn von Flickensalat
und heute am 15. Dezember macht der kleine Reisezug Halt auf meinem Blog.
Setzt euch doch zu Beginn erst einmal hin und macht es euch gemütlich mit einer Tasse heißen Punsch oder Tee und ein paar leckeren Plätzchen.
Heute erzähle ich euch meine kleine selbst erfundene Geschichte über
(Bild via Canva App erstellt)
Es war ein sehr klirrend kalter Dezemberabend, und der kleine Dackel Fips tappte mit seinen kurzen Beinchen durch den verschneiten Park. Überall funkelten bunte Lichter, es duftete an manchen Ecke köstlich nach gebrannten Mandeln und Tannennadeln, doch Fips verstand nicht ganz, was „Weihnachten“ eigentlich war. Er hatte die Menschen so oft darüber reden hören, und nun wollte er es selbst finden. Mit einer schwungvollen Drehung – die seine Ohren lustig wackeln ließ – schlüpfte Fips durch die halb geöffnete Haustür und stapfte hinaus in die glitzernde Winterwelt.
Zuerst lief Fips in Richtung Marktplatz zum großen Weihnachtsbaum der so prachtvoll geschmückt war, dass Fips staunend davor sitzen blieb. Goldene Kugeln, rote Schleifen und eine hell leuchtende Sternspitze und fragte „Bist du Weihnachten?“ Der schüttelte nur seine Zweige und ließ ein paar weiße Schneeflocken auf Fips’ Nase rieseln. „Ich bin ein Weihnachtsbaum. Schön, nicht wahr? Aber Weihnachten bin ich leider nicht.“
Fips tappte enttäuscht weiter seine kleinen Pfoten hinterließen winzige Abdrücke im Schnee. Nach einer Zeit entdeckte er einen Stand voller glänzender Geschenke. „Seid ihr Weihnachten?“ bellte er neugierig. Doch die Päckchen raschelten nur geheimnisvoll. „Wir gehören dazu, aber wir sind es nicht.“ Vor einer anderen Bude duftete es herrlich nach gebrannten Mandeln. Fips schnupperte so begeistert, dass ihm fast schwindelig wurde.
Ein ganzes Stück weiter hörte er nun ein paar Kinder lachen. Sie sangen Weihnachtslieder, einige der Kinder hielten Laternen in den Händen, andere wiederum Schneebälle. Er setzte sich, wedelte mit dem Schwanz und lauschte gebannt. Fips legte seinen kleinen Kopf schief. „Seid ihr vielleicht Weihnachten?“ – Die Kinder kicherten: „Wir singen nur davon. Weihnachten ist noch viel größer.“
So langsam wurden Fips’ Pfötchen kalt. Er scharrte ein kleines Nest im Schnee und seufzte. „Wie soll ich Weihnachten finden, wenn es überall ist, aber doch nirgends?“
Da kam plötzlich seine Familie aus dem Haus: Mama, Papa und die kleine Emma. „Fips, da bist du ja!“ rief Emma voller Freude und hob den kleinen Dackel auf ihren Arm. Sie drückte ihre rote Nase an sein warmes Fell. Gemeinsam gingen sie nach Hause, wo Kerzen brannten und Plätzchen dufteten. Papa erzählte etwas Lustiges, Mama lachte, Emma kitzelte Fips am Bauch. Alle rückten zusammen, und Fips bekam sogar ein kleines, knisterndes Päckchen mit einem neuen Kuschelkissen.
Da wusste Fips plötzlich, was Weihnachten war: Nicht der Baum, nicht die Geschenke, nicht die Lieder allein – sondern das warme Gefühl, wenn man zusammen ist.
Und so hörte man wenig später ein leises, aber sehr zufriedenes „Wuff“, während sich das Dackelchen auf seinem neuen Kissen einkuschelte. Weihnachten hatte er gefunden – mitten im Herzen seiner Familie und so schlief das kleine Dackelchen ein, mit Weihnachten direkt in seinem kleinen, fröhlichen Dackelherzen.
ENDE
.....und morgen am 16. Dezember macht der kleine Reisezug Halt bei Elfiś Kartenblog
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Jetzt kommt mein Beitrag für den Briefumschlagadventskalender

Eine ganz tolle Aktion die von Manu (Wir vom Ende der Strasse) jährlich auf die Beine gestellt wird
Heute am 15. Dezember ist mein Umschlag an der Reihe.
Leider bin ich Basteltechnisch gesehen eine kleine Niete, daher habe ich keine Karte gezaubert. In meinem Umschlag von mir war eine kleine Geschichte enthalten, ein winterliches Lesezeichen & einen Winter-Adventstee.
Hier kommt ihr nun zu der Geschichte:
Der geheime Leser
An Heiligabend, als die letzte Kerze am Adventskranz niedergebrannt war, lag ein kleines, unscheinbares Buch auf dem Tisch bei Familie Müller. Es war ein altes Buch, mit einem Einband, der nach Zimt und vergessenen Geschichten duftete. Niemand wusste genau, woher es kam, doch jedes Jahr, wie von Zauberhand, tauchte es am Weihnachtsabend auf.
Die kleine Lena, die eigentlich viel lieber mit ihrem neuen Spielzeug spielte, nahm das Buch in die Hand. Die Seiten waren vergilbt und die Schrift war in filigraner, altertümlicher Schönschrift gehalten. Sie las die erste Zeile: „Es war einmal ein Kind, das das größte Geheimnis von Weihnachten suchte.“
Neugierig las sie weiter. Die Geschichte handelte nicht von Geschenken, sondern von einem kleinen Stern, der leuchtend und hell am Himmel stand und alle Menschen zum Nachdenken über die wahre Bedeutung der Liebe brachte. Als Lena die letzte Seite umblätterte, spürte sie eine Wärme in ihrem Herzen, die nicht vom Kaminfeuer kam.
Sie schaute auf und sah, wie ihr Vater und ihre Mutter, die das Buch nie beachtet hatten, nun beide vertieft in ihre eigenen Gedanken versunken waren. Keiner hatte das Buch laut gelesen, und doch hatte es jeder gehört. Und Lena verstand. Das Buch war kein gewöhnliches Buch. Es war ein Geschenk, das nicht ausgepackt, sondern mit dem Herzen gelesen wurde. Jede Weihnacht erzählte es eine andere Geschichte, eine, die genau für denjenigen bestimmt war, der in diesem Moment bereit war, sie zu hören.
Sie legte das Buch zurück auf den Tisch. Es würde dort liegen, bis die nächste Weihnacht kam, bereit, sein Geheimnis mit jemandem zu teilen, der es wirklich brauchte. Und Lena wusste, das war das schönste Geschenk, das sie je bekommen hatte.
ENDE
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