- Bücherpfötchen
- Charleens Traumbibliothek
- Der Leseratz
- The Art of Reading
- Mellis Buchleben
- Wort und Welt
- Meine Welt voller Welten
- Bücher-Seiten zu anderen Welten
Dienstag, 7. April 2026
Momentaufnahme eine Bücherwurms
Sonntag, 5. April 2026
Wochenrückblick KW 14/ 2026
Was war so los diese Woche?
Gesehen: Grenzenlos köstlich, das große Promi backen, Letś Dance, Doctor Who Staffel 10 beendet, Wicked Teil 2
Gelesen:
beendet: Eisvogelträume von Sarah Weber
beendet: Das Geheimnis des Geigenbauers von Evie Wood
begonnen: The Honey Witch von Sydney J. Shields
Getan: Gearbeitet, gelesen, gebloggt, Haushalt, im Bujo gewerkelt, mit Dackelchen spaziert, Bärlauchpesto gemacht
Gefreut: Über kleine Ostergoodies von Karin und meiner Family
Gegessen: Nudeln mit selbstgesammeltem Bärlauch und dem daraus gemachten Pesto mit Salat, Bärlauchpfannkuchen mit Salat, Grüne Sauce mit Kartoffeln, Bratkartoffeln mit Leberkäse und Gemüse, Dorade mit Reis und Gemüse, selbstgemachte Thunfischpizza, HotPot
Gefeiert: Ostern
Geärgert: über den großen Kackhaufen versteckt unter Blättern im Wald, in den ich am Karfreitag getreten bin und der mir meine Stiefel versaut hat.
Gekauft: nichts außer der Reihe
Geklickt: hier und da
Auf gehts in eine neue, spannende und tolle Woche
Herzliche Grüße
Donnerstag, 2. April 2026
[KurzMeinung*] Einatmen Ausatmen von Maxim Leo
***Diese Rezension basiert auf einem kostenlosen Rezensionsexemplar, welches mir vom Verlag zur Verfügung gestellt wurde, diese enthält aber meine eigene und freie Meinung!
Dieser Beitrag ist nach § 6 TMG als Werbung zu kennzeichnen
Autor: Maxim Leo
- Herausgeber : Kiepenheuer&Witsch
- Erscheinungstermin : 12. März 2026
- Auflage : 1.
- Sprache : Deutsch
- Seitenzahl der Print-Ausgabe : 256 Seiten
- ISBN-10 : 3462006517
- ISBN-13 : 978-3462006513
Inhalt laut Amazon: Marlene Buchholz soll Vorstandsvorsitzende des Aviola-Konzerns werden. Ihre Kollegen sind sich einig, dass sie fachlich hochkompetent ist – aber menschlich eine ziemliche Katastrophe. Weshalb sie zum Coaching in ein Brandenburger Schloss geschickt wird – zu Alex Grow, dem berühmten Seelenflüsterer.
Was niemand weiß: Seine Academy steht kurz vor dem Bankrott und Alex hat selbst mit Panikattacken zu kämpfen. Marlene ist seine letzte Hoffnung, denn im Erfolgsfall winkt ein Großauftrag der Aviola. Doch die Klientin bleibt skeptisch und verschlossen – bis ein verletztes Wildschwein, ein schüchterner Hausmeister und ein dreizehnjähriges Mädchen auftauchen, die sie erahnen lassen, was im Leben wirklich zählt.
Meine Meinung: Schon nach den ersten Seiten von „Einatmen, ausatmen“ von Maxim Leo wusste ich: Dieses Buch wird mich auf eine etwas andere Art erwischen – und genau so kam es auch. Allein diese Konstellation ist schon so herrlich schräg, dass ich sofort drin war.
Ich bin in diese Geschichte eingetaucht und habe mich plötzlich selbst dabei ertappt, langsamer zu lesen, bewusster zu denken – fast so, als würde das Buch mich selbst zum „Einatmen, Ausatmen“ bringen. Außerdem konnte ich in diesem Buch einige und interessante Stellen markieren.
Was ich persönlich sehr mochte, war diese tolle Ausgangsidee: Eine emotional komplett abgeschottete Top-Managerin wird gezwungen, sich ausgerechnet mit Achtsamkeit auseinanderzusetzen – und landet bei einem Coach, der selbst alles andere als im Reinen mit sich ist. Marlene Buchholz fand ich als Figur faszinierend. Anfangs wirkt sie sehr kühl und stark kontrolliert.
Und dann war da noch Alex! Ich mochte ihn sofort, gerade wegen seiner Widersprüche. Dieser angebliche „Seelenflüsterer“, der selbst von Panikattacken geplagt wird und dessen ganzes Lebensmodell auf wackligen Beinen steht – das ist so rein menschlich und ehrlich.
Was mich überrascht hat, ist, wie liebevoll die Nebenfiguren gezeichnet wurden. Das verletzte Wildschwein (ja, wirklich!), der schüchterne Hausmeister und dieses dreizehnjährige Mädchen. Sie bringen so viel Herz mit in die Geschichte. Das fand ich toll.
Sprachlich ist das Ganze einfach ein kleiner Genuss, wie ich finde. Der Humor ist manchmal trocken, dann wiederum herrlich absurd – ich musste oft lachen.
Wenn ich überhaupt eine Kleinigkeit zu meckern hätte, dann vielleicht, dass manche Entwicklungen am Ende ein kleines bisschen zu rund wirken. Ich hätte mir an der einen oder anderen Stelle noch etwas mehr Reibung oder Ungewissheit gewünscht.
Ich habe dieses Buch zugeschlagen und dann hatte ich sofort das Bedürfnis, jemandem davon zu erzählen – weil es mich einfach nicht losgelassen hat.
Fazit: Ich hätte nicht gedacht, dass mich ein Roman über Achtsamkeit, Managerleben und Sinnsuche so sehr berühren würde – aber „Einatmen, ausatmen“ von Maxim Leo hat mich komplett überrascht und begeistert.
Mittwoch, 1. April 2026
Mein April 2026
Im April werde ich:
~Ostern feiern
~Der lieben Nachbarin Karin zum Geburtstag gratulieren und ihn mit ihr feiern
~Meiner ehemaligen Büchereikollegin zum Geburtstag gratulieren
~Den Frühjahrsputz beginnen
~Die ersten Fenster putzen
~Den Welttag des Buches feiern
~Zum Friseur gehen und Haare färben
~Die wärmeren Tage auf dem Balkon / Garten verbringen
~Das Open Air reading offiziell einläuten
- Die Osterdeko abhängen
~Einen Osterkranz oder Plätzchen backen
~Einen Termin beim Zahnarzt haben
~Mich mit Sabrinas Bruder in Fulda treffen (Burger Essen und Bücher bummeln)
Dienstag, 31. März 2026
[Hessisch Gebabbel] Rückblick auf den Monat März 2026
Guten morgen Bücherfreunde,
Der dritte Monat vom Jahr 2026 ist vorbei, in wenigen Tagen ist Ostern und wir schauen schnell auf den März zurück.
Ich hatte zwei Arzttermine und nach dem einen am Nachmittag konnte ich das ERSTE Eis und das erste Lesen unter freiem Himmel genießen. Es war richtig schön und toll gewesen. Das Wetter war ansonsten sehr wechselhaft und die letzten Tage sogar frostelig kalt gewesen. Unser Heizungskeller wurde renoviert und der alte Heizöltank entsorgt. Den ersten Flohmarkt in diesem Jahr wurde besucht, war mir aber auf Grund des schönen und warmen Wetters viiiel zu voll. Die ersten die ersten Samentütchen für Schnittsalat und Kapuzinerkresse durften mit und werden ab April eingesät. Mit meiner ehemaligen Kollegin Carolin aus der Bücherei hab ich mich getroffen und wir hatten eine entspannten Vormittag im Cafe gehabt. Außerdem wurde der erste Bärlauch geerntet und zu Pesto verarbeitet.
Nun kommen die Bücher an die Reihe.
Gelesen habe ich im März 9 Bücher. Zusammen sind das 3369 Seiten und leider gab es auch einen Abbruch.
Gelesen:
01. Gabriella Engelmann: Der Duft des Strandhafers 
02. Kaylee Archer: Witch of Wolves - Halbmonderbe 
03. Olivia Wildenstein: My Dark Beast 
04. Lena Hach - Jahrmarkt der Zeitreisenden-Der verlorene Schlüssel
05. Oliver Plaschka : Die Geister von La Spezia 
06. Adriana Popsecu: Was wir nicht sagen können 
07. Maxim Leo: Einatmen Ausatmen 
08. Rita Fischer: Dieser Sommer auf Sylt 
09. Sarah Weber: Eisvogelträume 
Gehört:
----
Neuzugänge:
~Kaylee Archer: Witch of Wolves - Halbmonderbe
~Adriana Popsecu: Was wir nicht sagen können
~ Lena Hach - Jahrmarkt der Zeitreisenden-Der verlorene Schlüssel
~Oliver Plaschka : Die Geister von La Spezia
~Sarah Weber: Eisvogelträume
~Rita Fischer: Dieser Sommer auf Sylt
~Maxim Leo: Einatmen Ausatmen
~Evie Woods: Das Geheimnis des Geigenbauers
Top:
~ Gabriella Engelmann: Der Duft des Strandhafers
~Maxim Leo: Einatmen Ausatmen
~Adriana Popsecu: Was wir nicht sagen können
Flop:
~ Das Fest der Schlangen von Harry Crews (Abbruch)
Die Challenge "M-Wie Monatsbuchstabe" hat ein drittes Update bekommen
Die "Book Special Challenge" hat ein drittes Update bekommen
Und nicht zu vergessen die "Buchseiten Challenge" hat ihr drittes Update erhalten
Anfang März hatte ich euch "Mein März" gepostet und heute zeige ich euch, was ich geschafft habe
Mit dem Garten bin ich noch nicht fertig, wurde aber angefangen und ich konnte einmal draußen lesen im Eiscafe. Den Rest habe ich gut geschafft.
Wie ist denn euer dritter Lesemonat des Jahres 2026 denn so verlaufen? Was war gut? Was war eher schlecht?
Montag, 30. März 2026
[KurzMeinung*] Was wir nicht sagen können von Adriana Popescu
***Diese Rezension basiert auf einem kostenlosen Rezensionsexemplar, welches mir vom Verlag zur Verfügung gestellt wurde, diese enthält aber meine eigene und freie Meinung!
Dieser Beitrag ist nach § 6 TMG als Werbung zu kennzeichnen
Autorin: Adriana Popescu
- Herausgeber : cbt
- Erscheinungstermin : 11. März 2026
- Auflage : Originalausgabe
- Sprache : Deutsch
- Seitenzahl der Print-Ausgabe : 464 Seiten
- ISBN-10 : 3570317684
- ISBN-13 : 978-3570317686
- Lesealter : Ab 14 Jahren
Inhalt laut Amazon: Er möchte seine Vergangenheit hinter sich lassen, sie weiß noch nicht, was ihre Zukunft bringt. Im Hier und jetzt finden sie gemeinsam heraus, was wirklich im Leben zählt.
Lennox möchte nur eines, als er für sein Abschlussjahr an ein Schweizer Eliteinternat wechselt: Sein altes Leben hinter sich lassen. Niemand an seiner neuen Schule darf erfahren, wer er in Wahrheit ist. Das ändert sich, als er auf die begnadete Pianistin Katharina trifft, die ihre ganz eigenen Probleme hat und unter dem Leistungsdruck ihrer Eltern leidet. Lennox beginnt sich zu öffnen und zwischen den beiden entspinnt sich eine zarte Liebe. Doch Geheimnisse, Zweifel und Misstrauen stehen zwischen den beiden und Lennox und Katharina müssen erkennen, dass sie einander und sich selbst nur durch Ehrlichkeit, Liebe und Mut retten können.Meine Meinung: Die Geschichte lebt nicht von großen, lauten Dramen, sondern von Blicken, unausgesprochenen Gedanken und genau den Momenten, in denen Worte fehlen.
Die Charaktere sind für mich das absolute Herzstück des Romans.
Lennox ist kein typischer „mysteriöser Bad Boy“, sondern eine Figur mit echten Rissen. Seine Vergangenheit liegt wie ein Schatten über ihm, und man spürt von Anfang an, wie sehr er sich nach einem Neuanfang sehnt – und gleichzeitig Angst davor hat, gesehen zu werden, wie er wirklich ist. Dieses Spannungsfeld macht ihn unglaublich greifbar. Katharina hingegen hat mich auf eine ganz andere Weise bewegt. Ihr innerer Druck, der Wunsch, Erwartungen zu erfüllen, und gleichzeitig ihre eigene Stimme zu finden – das ist so authentisch beschrieben worden von der Autorin. Ihre Leidenschaft für das Klavier ist dabei nicht nur ein Talent, sondern Ausdruck ihrer Gefühle, ein Ventil, wenn Worte nicht reichen. Beide Figuren tragen etwas in sich, das sie nicht aussprechen können – und genau das verbindet sie auf eine stille Weise.
Oft hatte ich das Gefühl, zwischen den Zeilen genauso viel zu lesen wie in den Dialogen selbst. Kennt ihr dieses Gefühl?
Auch wenn der Fokus hier ganz klar auf den beiden Hauptcharakteren liegt, wirken die Menschen um sie herum nie wie bloße „Nebendarsteller“. Sie tragen alle mit ihrem Tun und Handeln ihren Teil zur Geschichte bei.
Und dann ist da noch die Atmosphäre: dieses Eliteinternat in der Schweiz, das einerseits so privilegiert wirkt, andererseits aber auch ein Ort ist, an dem Druck, Erwartungen und Einsamkeit besonders stark spürbar werden. Diese Kulisse verstärkt die Emotionen perfekt.
Fazit: Der Roman Was wir nicht sagen können hat mich auf eine Weise berührt, die man sich als Leser wünscht, aber selten erlebt – er hat mich nicht nur mitgerissen, sondern auch noch lange nach dem Zuklappen begleitet.
Sonntag, 29. März 2026
Wochenrückblick KW 13 2026
Was war so los diese Woche?
Eine relativ ruhige Woche mit sehr wechselhaftem Wetter liegt nun hinter uns. Sie war so ruhig, das ich hier mal nichts zu erzählen habe, kommt bei mir auch sehr selten vor. Ostern rückt immer näher und nächste Woche backe ich dann österliche Cupcakes. Die Zutaten wurden schon gekauft. Dann war heute am Sonntag in der Gemeinde Stichwahl (zwischen zwei Bürgermeisterkandidaten). Aber wir hatten die Briefwahlunterlagen die Tage schon zurück gesendet. Ganz spontan waren wir dann noch Bärlauch pflücken.
Gesehen: Grenzenlos köstlich, Doctor Who Staffel 10 , das große Promi backen, Letś Dance
Gelesen:
beendet: Was wir nicht sagen können von Adriana Popescu
beendet: Einatmen ausatmen von Maxim Leo
beendet: Dieser Sommer auf Sylt von Rita Fischer
begonnen: Eisvogelträume von Sarah Weber
Getan: Gearbeitet, gelesen, gebloggt, Haushalt, im Bujo gewerkelt, mit Dackelchen spaziert,
Gefreut: über eine Postkarte von einer Freundin und Buchpost
Gegessen: Tiroler Gröstl, Seefood Boil, Pasta mit Bärlchpesto, Chicken Wings mit Wedges und Gemüse, Steinbeisser mit Curryreis und Gemüse, Halloumi Burger mit Wedges, Hackbraten mit Reis und Gemüse
Gefeiert: nichts
Geärgert: über das digitale Leben und das alles über KI Programme läuft zur Identifizierung und es nicht wirklich funktioniert
Gekauft: Eine Mundzahndusche
Geklickt: hier und da
Auf gehts in eine neue, spannende und tolle Woche
Herzliche Grüße
Donnerstag, 26. März 2026
[KurzMeinung*] Die Geister von La Spezia von Oliver Plaschka
***Diese Rezension basiert auf einem kostenlosen Rezensionsexemplar, welches mir vom Verlag zur Verfügung gestellt wurde, diese enthält aber meine eigene und freie Meinung!
Dieser Beitrag ist nach § 6 TMG als Werbung zu kennzeichnen
Autor: Oliver Plaschka
- Herausgeber : Klett-Cotta
- Erscheinungstermin : 14. März 2026
- Auflage : 1. Auflage 2026
- Sprache : Deutsch
- Seitenzahl der Print-Ausgabe : 416 Seiten
- ISBN-10 : 3608988858
- ISBN-13 : 978-3608988857
- Abmessungen : 13.4 x 3.8 x 20.8 cm
Inhalt laut Amazon: Mary Shelley auf der Suche nach den Geistern ihrer Vergangenheit
Italien 1822. Mary Shelley, Autorin von Frankenstein, trauert um ihren Mann, der im Golf von La Spezia ertrank. Aber war es wirklich nur ein Unglück, oder steckt mehr dahinter? Die exzentrische Ermittlerin Pat hat den Auftrag, die Umstände seines Todes aufzuklären. Mithilfe fantastischer Technologie führt sie Mary zu den Schauplätzen ihrer Vergangenheit zurück. Gemeinsam stellen sie sich den Geistern von La Spezia ...
Die berühmt-berüchtigte Autorin Mary Shelley ist im Winter 1822 im italienischen Exil gestrandet. Ihr Mann, der Dichter Percy Bysshe Shelley, ertrank bei einem Segelunglück. Doch gibt es Zweifel, ob bei seinem Tod alles mit rechten Dingen zuging: Schon länger wurde er von Geistern und Visionen heimgesucht. Welche fantastischen Kräfte wurden ihm aber zum Verhängnis? Mittels der visionären Kunst der Erinnerungsreise führt die waghalsige Spezialagentin Pat Colombari Mary Shelley zurück zum Golf von La Spezia, wo die Gesetze von Zeit und Raum ihre Gültigkeit verloren haben. Sie lernt den skandalumwitterten Lord Byron kennen, dessen Keller ein dunkles Geheimnis birgt. Und sie wird Zeugin unerklärlicher Geschehnisse, die ihren Anfang in jener stürmischen Nacht am Genfer See nahmen, in denen die Shelleys sich mit Mächten jenseits ihrer Welt einließen.
Meine Meinung: Ich habe Die Geister von La Spezia mit ziemlichen Erwartungen begonnen – allein schon wegen der faszinierenden Ausgangsidee rund um Mary Shelley.
Was mich von Anfang an gepackt hat, war die Stimmung. Oliver Plaschka schafft es unglaublich gut, dieses melancholische, fast nebelverhangene Italien des Jahres 1822 lebendig werden zu lassen. Besonders toll fand ich die Verknüpfung von historischer Realität mit fantastischen Elementen.
Mary Shelley selbst fand ich als Figur sehr gelungen. Ihre Trauer um ihren Mann fand ich recht greifbar. Ich mochte, wie verletzlich sie dargestellt wird, aber gleichzeitig auch neugierig und mutig. Auch die Begegnungen mit historischen Persönlichkeiten wie Lord Byron habt mir gefallen.
Ein bisschen zwiegespalten war ich bei der Figur der Pat Colombari. Einerseits fand ich sie erfrischend anders – diese fast schon exzentrische Ermittlerin mit ihren ungewöhnlichen Methoden bringt Spannung in die Handlung. Ich hätte mir gewünscht, noch mehr über sie zu erfahren.
Toll fand ich das Thema , wie Erinnerung im Mittelpunkt stehen. Diese Idee, dass Erinnerungen nicht verlässlich sind, sondern sich verändern, verzerren oder sogar eigene Realitäten schaffen, fand ich interessant. Beim Lesen habe ich mich oft gefragt, was „wirklich“ passiert ist und was vielleicht nur eine Projektion von Marys innerem Zustand ist.
Was mir ebenfalls nicht durchgehend gefallen hat, war das Tempo. Es gibt durchaus Passagen, die sehr dicht und intensiv sind, in denen ich komplett versunken bin – und dann wieder Abschnitte, die sich etwas gezogen haben oder in denen ich den roten Faden kurz verlor.
Die Grundidee hat mich überzeugt: die Verbindung von Literaturgeschichte, persönlichem Verlust und etwas übernatürlichen Kräften. Trotzdem hätte ich mir an ein, zwei Stellen etwas mehr Klarheit gewünscht, einfach um bestimmte Zusammenhänge besser greifen zu können.
Fazit: Dieses Buch hat mich auf eine ganz eigene, stellenweise sehr atmosphärische, aber auch etwas durchwachsene Reise mitgenommen. Wenn man sich für Frankenstein und die Hintergründe von Mary Shelleys Leben interessiert, lohnt sich diese Reise nach La Spezia auf jeden Fall.




















