***Diese Rezension basiert auf einem kostenlosen Rezensionsexemplar, welches mir vom Verlag zur Verfügung gestellt wurde, diese enthält aber meine eigene und freie Meinung!
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Autorin: Gabriella Engelmann
- Herausgeber : Knaur TB
- Erscheinungstermin : 2. März 2026
- Auflage : 2.
- Sprache : Deutsch
- Seitenzahl der Print-Ausgabe : 320 Seiten
- ISBN-10 : 3426525089
- ISBN-13 : 978-3426525081
Inhalt laut Amazon: Es ist Spätsommer, als Journalistin Anna März nach Sylt zurückkehrt, um der 85-jährigen Fenja Lorenzen bei der Suche nach ihrer Schwester Martje zu helfen. Denn nach einer Sturmnacht im Jahr 1958 verliert sich jede Spur von ihr. Anna ahnt nicht, dass Martje sich damals in den charismatischen Strandpiraten Hark verliebt hatte und sich nach einem Schiffsunglück auf die Insel Amrum retten konnte. Fenja dagegen scheint mehr über Martjes Verschwinden zu wissen, als sie bereit ist zuzugeben. Je tiefer Anna gräbt, desto klarer wird, wie kompliziert das Verhältnis der Schwestern gewesen sein muss, die sich als Kinder abgöttisch liebten, bevor das Schicksal sie auseinanderriss. Und da ist auch noch Eric, für den Annas Herz nach wie vor schlägt …
Meine Meinung: Dieser Roman ist für mich weit mehr als nur ein Wohlfühlbuch – er ist eine berührende Familiengeschichte voller Geheimnisse.
Die Handlung führt mich zurück auf die Insel Sylt, wo Journalistin Anna März der inzwischen 85-jährigen Fenja Lorenzen dabei hilft, endlich das Rätsel um das Verschwinden ihrer Schwester Martje zu lösen. Ein ungelöstes Geheimnis, das über Jahrzehnte hinweg im Verborgenen lag, erzeugt eine Spannung, die sich durch das gesamte Buch zieht.
Richtig toll fand ich, wie geschickt Gabriella Engelmann hier Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwoben hat . Während Anna Schritt für Schritt versucht herauszufinden, was in jener Sturmnacht im Jahr 1958 wirklich passiert ist, entfaltet sich nach und nach die Geschichte der beiden Schwestern. Doch mit der Zeit entstehen Risse, Missverständnisse und schicksalhafte Wendungen, die ihr Leben für immer verändern.
Martje ist für mich eine besonders spannende Figur. Ihre Liebe zu dem Strandpiraten Hark verleiht der Geschichte fast sogar schon eine wilde, fast abenteuerliche Note. Ihre Reise nach dem Schiffsunglück und ihr Kampf ums Überleben zeigen, wie viel Mut und Stärke in ihr steckt.
Auch Anna hat mir als Hauptfigur in der Gegenwart hat wieder sehr gut gefallen. Ihre Neugier als Journalistin treibt die Geschichte stets voran, aber gleichzeitig bringt sie auch ihre eigenen Gefühle und Erinnerungen mit nach Sylt.
Was mii beim Lesen gefallen hat, ist die Atmosphäre. Die Inselwelt wird so lebendig beschrieben, dass ich beim Lesen förmlich das Rauschen der Wellen hören konnte und mir der Wind durch die Haare zu wehen schien.
Stück für Stück setzt sich das Puzzle zusammen, und genau dieses langsame Enthüllen der Wahrheit hat mich dann in die Geschichte hineingezogen. Auch die Generationenperspektive hat mir sehr gefallen. Fenja blickt mit über 80 Jahren auf ein langes Leben zurück, während Anna aus einer ganz anderen Zeit stammt und dennoch von dieser Vergangenheit berührt wird.
Fazit: Für mich ist Der Duft von Strandhafer ein wunderbar erzählter Abschluss der Dilogie rund um die Bücherfrauen von Listland. Wer Familiengeschichten mit Geheimnissen, starken Frauen und einer einzigartigen Nordsee-Kulisse liebt, wird hier ganz sicher auf seine Kosten kommen.
Meine Bewertung: 