Dienstag, 17. Februar 2026

Momentaufnahme eine Bücherwurms

                                         


Bei dieser Aktion treffen sich immer einmal die Woche Buchmenschen um über ihre aktuellen Bücher zu quasseln. Jeder ist hier herzlich willkommen.



📖 Mein aktuelles Buch: 



📖 Wovon erzählt dieses Buch?

»Es gibt niemanden mehr, den du retten kannst.«

Helena Marino ist die letzte Überlebende des Widerstands, vergessen in Gefangenschaft. Bis sie durch einen Zufall in die Hände von Kaine Ferron gerät, dem erbarmungslosen High Reeve. Eingesperrt auf seinem eisernen Anwesen, will Helena die letzten Geheimnisse des Widerstands wahren, während Kaine versucht, mit alchemistischer Gewalt in ihren Kopf einzudringen. Denn Helena erinnert sich nicht an die letzten Jahre des Krieges. War sie wirklich nur eine einfache Heilerin in den Reihen der Ewigen Flamme? Helena ringt um ihr Überleben – und beginnt zu ahnen, dass Kaine und sie weit mehr verbindet, als ihre Feinde je erfahren dürfen


📖 Warum habe ich dieses Buch angefangen?

Habe ich mir bei der ReadO App erwürfelt und es ist noch aus der letzten Woche mitgekommen

📖 Wie weit bin ich gekommen?
Aktuelle Seite 660 / 1232

📖 Bleibe ich bei diesem Buch?
Der erste Teil wart recht spannend und auch wenn Teil 2 arg zäh ist, bleibe ich dran.
Von der sogenannten epischen Liebesgeschichte habe ich bis jetzt noch nicht wirklich was mitbekommen, aber dennoch finde ich die fiktive Welt von Alchemised spannend und faszinierend, mit all der "Magie".

Sonntag, 15. Februar 2026

Wochenrückblick KW 07/ 2026

                                        



Was war so los diese Woche?


  

   



Die neue Woche begann mit Holz holen und dem Kauf eines kleinen Vogelhäuschens. Am Dienstag war Bookstagram der Meinung ich benötige eine Shitstorm, Aufgrund eines KI generierten Bildes. Den Trend machen aktuell extrem viele mit, aber bei mir wurde gleich die Keule geschwungen und ich habe rund 10 Follower dadurch verloren. Das nächste mal weiß ich es besser und mache keinen Bildertrend mehr mit. Mit Dackelchens Besitzerin war ich bei Jysk einen kleinen Klapptisch für ihren Garten kaufen und Hundefutter bei Fressnapf. Mit Hörbuch und Hörspielen habe ich die ersten Seiten in meinem Bullet Journal gestaltet und bin ganz zufrieden damit. Meine Eltern beschenken mich und meine Schwester gern zum Valentinstag mit Blumen, finde das eine sehr schöne Geste. Und heute am Sonntag? War erst wieder Flöckchenterror angesagt laut App, doch das Wetter änderte sich und es wurde sonnig und so sah ich den Faschingsumzug von Frankfurt im TV. 


Gesehen:  Der Vorkoster , Miss Merkel - Mord auf dem Friedhof, Doctor Who Staffel 8

Gelesen:   

Begonnen: Alchemised von SenLinYu

Getan: Gearbeitet, gelesen, gebloggt, Haushalt, Hörspiele gehört, mit Dackelchen spaziert, gebastelt, Vogelhäuschen befüllt und aufgehängt

Gefreut: Rosen von meinen Eltern und Blumen von meiner Schwester

  


Gegessen: Linsensuppe, Chinesisch (würziger Tofu), Bibimbap, Chicken Wings und  Onion Rings mit Pommes und Salat, Muscheltopf mit Reis, Bunter Wintersalat, Gulasch mit Nudeln

Gedacht: Nun weiß ich auch, wie toxisch die Buch Bubble sein kann

Gefeiert:  nix

Geärgert:  Sehr viele machen auf Insta den KI Bild Trend mit, kaum mache ich mit....Shitstorm...

Gekauft: einen Hoodie , einen rosa Massageball , ein Feenhäuschen (Deko), ein Vogelhäuschen und bei mad Queens bestellt

 


Geklickt: hier und da


Auf gehts in eine neue, spannende und tolle Woche

Herzliche Grüße




Und die liebe Nicole sucht in diesem Monat alles was rosa ist und daher wandert mein heutiger Beitrag zu ihr. Außerdem wandert der Beitrag heute auch mal zur lieben Astrid zu ihrem Flowerday.

Samstag, 14. Februar 2026

[Bloggeraktion] Stöberrunde Monat Februar 2026

 


Und wieder einmal habe ich für euch keine Kosten und Mühen gescheut und habe ein paar interessante Links für euch zusammen getragen.


* "9 unpopular opinion Wahrheiten über die Buchbubble" habe ich beim Bücherfuchs gefunden.

* Mein kleines Bücherzimmer berichtet für die Lesung von "Tinte und Schwert" Matthias Soeder

* Wie viel Zeit frisst so ein Buchblog? Darüber hat sich der Lesefuchs Gedanken gemacht

* Wer schon mal "Kurioses über Bücher, Autoren und Verlage" wissen wollte, schaut mal bei mein kleines Bücherzimmer rein

* Über "Niedecken - Zwischen Start und Ziel" berichtet Alexas Bücherwelt ausführlich

* Ein tolles Interview mit der Märchenautorin Jacqueline Weichmann-Fuchs habe ich bei Der Duft von Büchern und Kaffee gelesen

traditionelle talienische Wohnideen habe ich bei whiteandvintage entdecken können.

* mein kleines Bücherzimmer hat Lese Yoga entdeckt, schaut mal vorbei

* Ab dem 1. März startet bei LeseBlick eine Leserunde zu dem Buch "Der Übergang" von  Justin Cronin

* Ein tolles Frühlings DIY habe ich bei whiteandvintage entdecken können. Schaut gerne vorbei.

* Die liebe Gedankenchaotin stellt das Kochbuch "Schnelle Asiatische Küche" euch vor.



Die nächste  Stöberrunde findet am  14. März statt

Donnerstag, 12. Februar 2026

[KurzMeinung*] Das Signal von Ursula Poznanski

 

***Diese Rezension  basiert auf einem kostenlosen Rezensionsexemplar, welches mir vom Verlag  zur Verfügung gestellt wurde, diese enthält aber meine eigene und freie Meinung!

Dieser Beitrag ist nach § 6 TMG als Werbung zu kennzeichnen 


                                                          



Autorin: Ursula Poznanski

  • Herausgeber ‏ : ‎ Knaur HC
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 2. Februar 2026
  • Auflage ‏ : ‎ 1.
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 400 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3426568128
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3426568125

Inhalt laut Amazon: Gefangen im eigenen Haus: Bei einem Unfall verliert die junge Innenarchitektin Viola Decker ein Bein – und plötzlich besteht ihre Welt nur noch aus Hindernissen. Zwar kümmert ihr Mann Adam sich rührend um sie; mit dem barrierefreien Umbau ihres abgelegenen alten Hauses scheint er es allerdings nicht eilig zu haben. Viola sitzt buchstäblich im Erdgeschoss fest, alleine mit einer wortkargen Pflegerin, von der sie sich ständig überwacht fühlt.

Und immer wieder verschwinden wichtige Dinge aus Violas Reichweite. Um nicht lange danach suchen zu müssen, stattet sie sie mit winzigen GPS-Trackern aus. Als Adams Verhalten sich zu verändern beginnt und er immer häufiger spät nach Hause kommt, beginnt sie heimlich, auch ihn zu tracken, und entdeckt schon bald beunruhigende Muster. Offensichtlich belügt er sie über seinen Tagesablauf – und nicht nur er. Warum? Mit jedem Tag und jeder Lüge wächst in Viola ein furchtbarer Verdacht …

Meine Meinung: Ich habe „Das Signal“ atemlos gelesen – und dieses Buch hat mich restlos gepackt. Dieses Buch hat mich nicht einfach unterhalten, es hat mich eingesperrt. Gemeinsam mit Viola. In diesem Haus. In dieser Unsicherheit. In diesem ständigen Zweifeln an allem und jedem.

Die Idee, dass ein winziger GPS-Tracker Antworten liefern soll und stattdessen immer neue Abgründe öffnet, ist echt klasse. Jede neue Ortung fühlt sich an wie ein Schritt näher an die Wahrheit … und gleichzeitig wie ein Schritt tiefer in den Wahnsinn. Ich habe mich selbst dabei ertappt, wie ich die Daten mit Viola „analysiert“ habe – nur um Sekunden später alles wieder infrage zu stellen.

Viola ist keine klassische Heldin, sondern erschreckend echt: verletzlich, klug, misstrauisch – und zunehmend isoliert. Ihr Handicap ist kein bloßes Merkmal, sondern prägt jede Szene, jede Entscheidung.  Ich habe ihr jede Angst und jede Wut geglaubt. Adam wiederum ist  fürsorglich und liebevoll – und gerade deshalb so beunruhigend. Selbst Nebenfiguren tragen zu dieser permanenten Spannung bei, weil jede Begegnung einen schalen Nachgeschmack hinterlässt.

Und dann diese digitalen Twists. Ursula Poznanski versteht es wie kaum jemand, moderne Technik nicht als Gimmick, sondern als Herzstück einzusetzen.

 Ich habe bis zuletzt gezittert, ob ich es hier mit Paranoia oder mit echter Gefahr zu tun habe. Ich hatte beim Lesen ständig das Gefühl, zwischen den Zeilen lauert etwas, das sich erst viel später vollständig zeigt.  Toll fand ich, wie die Autorin Violas Innenleben einfängt: Zweifel, Misstrauen und Angst schleichen sich langsam ein, ganz leise – und übernehmen irgendwann die Kontrolle. Dieser Stil zwingt mich als Leserin, aufmerksam zu bleiben, mitzudenken und mich selbst zu hinterfragen.

Fazit: Dieser Thriller funktioniert nicht nur während des Lesens, sondern lange darüber hinaus. Ich habe das Buch nicht verschlungen, ich habe es durchlitten – im besten Sinne. Ich empfehle das Buch allen, die Thriller mögen und nicht direkt von Action überrollt werden möchten.

Meine Bewertung:  

Mittwoch, 11. Februar 2026

[KurzMeinung] The pumpkin spice latte disaster von Kyra Groh

                                       


Autorin: Kyra Groh

  • Herausgeber ‏ : ‎ Forever
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 9. Oktober 2025
  • Auflage ‏ : ‎ 7.
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 496 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3989780034
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3989780033

Inhalt laut Amazon: Eigentlich ist Jude nur für die Hochzeit ihrer Schwester in ihre Heimat zurückgekehrt. Denn das englische Örtchen steht für alles, was die rastlose 26-Jährige hasst: Beständigkeit, Gemütlichkeit und Kleinstadt-Gossip.

In Lower Whilby angekommen geht jedoch alles drunter und drüber. Und das hat vor allem mit James zu tun. Der grummelige Barista ist der Sohn legendärer Brit Pop-Stars, ziemlich attraktiv – und überhaupt nicht erfreut darüber, dass Jude ihn für ihren Musikpodcast ausquetschen will. Als er Jude aus der Not heraus in seinem Café anstellt, geht sie ihm nicht nur auf die Nerven. Sondern auch nicht mehr aus dem Kopf. Doch kann Jude, die ihr ganzes Leben schon auf der Flucht vor ihren Gefühlen ist, für ihn zur Ruhe kommen?

Meine Meinung: Als ich The Pumpkin Spice Latte Disaster beendet habe, saß ich erst einmal mit einem wohligen Gefühl aus Herbststimmung und Herzklopfen da. Kyra Groh hat es geschafft, mich in eine Welt zu ziehen, die gleichzeitig cozy und emotional herausfordernd ist.

Lower Whilby ist für mich beim Lesen richtig lebendig geworden. Ich mag Geschichten, die ein Setting so intensiv aufbauen, dass ich das Gefühl habe, selbst dort herumzuwandern.

Jude hat mich sofort fasziniert. Dieses Rastlose, immer unterwegs, immer auf der Flucht vor etwas, das sie selbst kaum greifen kann – das fühlte sich so authentisch an. James dagegen war ein Genuss: grummelig und verschlossen. Ein Mann, der viel mehr ist als sein erster Eindruck.

Es gab ein paar Stellen, an denen ich das Gefühl hatte, Jude rennt nicht nur vor ihren Gefühlen, sondern auch vor jedem zweiten Konflikt einfach weg. Weniger Flucht, mehr Auseinandersetzung hätte hier gut getan.

Fazit: The Pumpkin Spice Latte Disaster ist für mich ein herbstlicher Wohlfühlroman mit Herzschlagmomenten, liebenswert-chaotischen Figuren und einem Setting, das man auch noch Wochen später im Kopf trägt.

Meine Bewertung: 

Dienstag, 10. Februar 2026

Momentaufnahme eine Bücherwurms

                                          


Bei dieser Aktion treffen sich immer einmal die Woche Buchmenschen um über ihre aktuellen Bücher zu quasseln. Jeder ist hier herzlich willkommen.




📖 Mein aktuelles Buch: 



📖 Wovon erzählt dieses Buch?

»Es gibt niemanden mehr, den du retten kannst.«

Helena Marino ist die letzte Überlebende des Widerstands, vergessen in Gefangenschaft. Bis sie durch einen Zufall in die Hände von Kaine Ferron gerät, dem erbarmungslosen High Reeve. Eingesperrt auf seinem eisernen Anwesen, will Helena die letzten Geheimnisse des Widerstands wahren, während Kaine versucht, mit alchemistischer Gewalt in ihren Kopf einzudringen. Denn Helena erinnert sich nicht an die letzten Jahre des Krieges. War sie wirklich nur eine einfache Heilerin in den Reihen der Ewigen Flamme? Helena ringt um ihr Überleben – und beginnt zu ahnen, dass Kaine und sie weit mehr verbindet, als ihre Feinde je erfahren dürfen

📖 Warum habe ich dieses Buch angefangen?
Habe ich mir bei der ReadO App erwürfelt

📖 Wie weit bin ich gekommen?
Aktuelle Seite 154  / 1232

📖 Bleibe ich bei diesem Buch?
Ja auf jeden Fall, auch wenn ich noch nicht so viel sagen kann. Ich habe schon ein paar Charaktere kennenlernen können. Halte euch aber die nächsten Dienstage gerne auf dem Laufenden. 

Montag, 9. Februar 2026

Coverliebe #37

          


 Die liebe Aleshanee (Weltenwanderer) - hat in Anlehnung an den Cover Monday, der lange Zeit von Moyas Buchgewimmel veranstaltet wurde die Aktion erneut aufgegriffen und es geht hier ganz klar über wunderschöne und besondere Cover.

Jeden 2. Montag im Monat darf jeder ein besonderes Cover vorstellen - Grenzen gibts  dabei zum Glück keine.


Das Cover zieht mich irgendwie in eine fast schon ruhige und auch geheimnisvolle Stimmung. Titel, Bild, Farben und Schrift wirken schön harmonisch. Das Schiff wirkt klein im Verhältnis zur Weite um es herum, und genau das gefällt mir sehr. Ein Cover, das auf jeden Fall entschleunigt – und genau dadurch eben hängen bleibt.


Wie findet ihr denn das Cover?






Klappentext: Piraten, Geheimnisse und uralte Magie Adelia hat nur ein Ziel vor Augen: sich endlich von ihrer Mutter Lysianne zu befreien, die nur ihren eigenen Reichtum im Kopf hat. Als jedoch die mysteriöse Farai in Lysiannes Fänge gerät, ändert sich alles. Denn Farai behauptet, die Glyphen der Wellen lesen zu können – eine geheimnisvolle Schrift, die der Legende nach zu...

Sonntag, 8. Februar 2026

Wochenrückblick KW 06/ 2026

                          


Was war so los diese Woche?


 


Die neue Woche begann mit einem Arzttermin bzw zur Blutkontrolle von meinen Schilddrüsenwerten, da kann ich auch ohne Termin kommen, denn es geht dort immer sehr schnell und nach noch nicht einmal 15 Minuten war ich schon wieder draußen. Auf einer kleinen Spazierrunde habe ich die ersten Schneeglöckchen entdeckt und mich daran erfreut. Am Wochenende habe ich dann einen leckeren Kirsch-Winterkuchen gebacken.


Gesehen:  Der Vorkoster und hier und da gezappt

Gelesen:   

Beendet: Das Signal von Ursula Poznanski

Beendet: Guardian-das große Siegel von Priest

Getan: Gearbeitet, gelesen, gebloggt, Haushalt, Bücher zum Bücherschrank gebracht, Kuchen gebacken, mit Dackelchen spaziert

Gefreut: Über 4 verschiedene "Das Lustige Taschenbuch" aus einem Bücherschrank

Gegessen: Nudeln mit Ei überbacken und Salat, Rosenkohlauflauf mit Schmorkartoffeln, Penne Arabica mit Salat, ChickenWings mit Pommes und Gemüse, Schlemmerfilet mit Kartoffeln und Gemüse, Gemüsepizza, Hähnchenschnitzel mit Karoffelsalat

Gedacht: 6 Kandidaten für unsere Bürgermeisterwahl im März finde ich etwas zu viel und 2 Wochen später rennt man dann wohl zur Stichwahl

Gefeiert:  nichts

Geärgert:  über nichts

Gekauft: ein paar Sachen fürs BUJO

Geklickt: hier und da


Auf gehts in eine neue, spannende und tolle Woche

Herzliche Grüße

Samstag, 7. Februar 2026

[Kolumne] Ein gutes Buch verändert nicht alles

 


Guten morgen,

Herzlich willkommen zur ersten Kolumne im Jahr 2026

Es ist manchmal nicht so einfach ein passendes Thema zu finden über das man schreiben möchte, ich habe schon KI gefragt oder auf Instagram gestöbert oder bei anderen Bloggern was gelesen und schwupp ist daraus eine Idee für eine Kolumne entstanden. 

Wenn ihr Ideen für künftige Themen habt, dürft ihr gern jeder Zeit einen Kommentar hinterlassen, ich freue mich über eure Vorschläge.

Das heutige Thema hatte ich vor einiger Zeit in einer Büchergruppe aufgeschnappt und es lautet: Ein gutes Buch verändert nicht alles – aber etwas Entscheidendes


Ein gutes Buch verändert nicht alles. 

Aber es verändert etwas Entscheidendes. Und manchmal ist genau das genug.

Ich habe lange geglaubt, Bücher müssten groß sein, um zu wirken. Am besten mit diesem leisen Knall am Ende, nach dem nichts mehr ist wie zuvor. Heute weiß ich aber: Das ist eine ziemlich hohe Erwartung an etwas, das oft ganz still beginnt – mit einem Satz, der bei mir hängen bleibt. Oder mit einer Figur, die mir später unheimlich bekannt vorkommt. 

Was ein gutes Buch bei mir dann verändert: Plötzlich denke ich einen Gedanken zu Ende, den ich vorher immer abgebrochen habe. Oder ich nehme ein Gefühl ernst, das ich sonst schnell wegschiebe, weil es unpraktisch ist. Ich merke diese Veränderung dann oft erst nach dem Zuklappen. Nicht im Moment des Lesens, sondern später. Ein gutes Buch verändert meine Wahrnehmung. Nicht die Fakten, sondern meinen Blick darauf.

Vielleicht ist genau dass das Entscheidende, was sich bei mir verändert. 


Wie ist denn eure Meinung dazu?



Donnerstag, 5. Februar 2026

[KurzMeinung] Pride and Prejudice und Pittsburgh von Rachel Lippincott

                                     



Autorin: Rachel Lippincott

  • Herausgeber ‏ : ‎ Oetinger
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 14. März 2025
  • Auflage ‏ : ‎ 1.
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 352 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3751205446
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3751205443
  • Lesealter ‏ : ‎ Ab 14 Jahren

Inhalt laut Amazon: Zwei Herzen – zwei Zeiten – eine wahre Liebe

Bei Audrey Cameron läuft gerade alles schief. Nicht nur, dass ihre erste Liebe sie verlassen hat, auch ihre Traum-Uni lehnt sie ab. Als eines Tages der sonderbare Mr. Montgomery in dem kleinen Laden ihrer Eltern in Pittsburgh auftaucht und ihr seine Hilfe anbietet, wird ihr Leben vollkommen auf den Kopf gestellt. Plötzlich wacht sie auf einer Wiese auf, in England, im Jahre 1812!

Lucy Sinclair ist nicht weniger verwundert, das seltsam gekleidete Mädchen auf dem Anwesen ihres Vaters vorzufinden. Erst recht kann sie es kaum glauben, dass Audrey zweihundert Jahre aus der Zukunft stammen soll. Die beiden ahnen nicht, dass das Schicksal sie zueinander geführt hat. Denn Lucys Herz schlägt nicht für den Mann, den ihr Vater für sie ausgewählt hat, sondern für Audrey.

Meine Meinung: Als ich im Dezember „Pride and Prejudice und Pittsburgh“ von Rachel Lippincott beendet habe, musste ich das Buch erst einmal zur Seite legen.

Was mich von Anfang an berührt hat, ist Audreys Ausgangslage. Ich habe mich sofort in ihr wiedergefunden. Dieses Gefühl, dass gerade alles schiefgeht – die erste große Liebe zerbricht, der Traum von der Wunsch-Uni platzt, und man steht plötzlich an einem Punkt im Leben, an dem man nicht weiß, wie es weitergehen soll. Audrey ist keine großartige Heldin, sondern eine junge Frau, die müde ist vom Kämpfen und trotzdem weitermacht. Ihre Verletzlichkeit, ihr Sarkasmus, aber auch ihre stille Hoffnung haben sie für mich greifbar gemacht.

Und dann ist da dieser Moment, in dem ihr Leben buchstäblich aus der Zeit fällt. Die Reise ins England des Jahres 1812 ist nicht nur ein fantastisches Element, sondern fühlt sich wie ein emotionaler Gegenpol zu Audreys moderner Überforderung an. Genau hier tritt Lucy Sinclair in ihr Leben – und mit ihr eine zweite Hauptfigur, die mich tief beeindruckt hat.

Die Beziehung zwischen Audrey und Lucy entwickelt sich nicht über große Gesten, sondern über Blicke, Gespräche, vorsichtige Annäherungen. Genau das hat mich so sehr berührt. Ihre Liebe fühlt sich echt an, behutsam, manchmal schmerzhaft, immer mutig.

Was Rachel Lippincott für mich besonders gut gelingt, ist der respektvolle Umgang mit beiden Zeitwelten. Audrey bringt moderne Gedanken, Zweifel und Selbstironie mit, während Lucy mich daran erinnert hat, wie viel Mut es früher – und oft auch heute noch – braucht, um zu sich selbst zu stehen.

Fazit: „Pride and Prejudice und Pittsburgh“ ist für mich weit mehr als eine Zeitreise-Romance. Dieses Buch hat mich daran erinnert, dass wahre Liebe nicht immer laut sein muss. Manchmal reicht es, dass zwei Herzen sich erkennen – selbst über Jahrhunderte hinweg.

Meine Bewertung: