Donnerstag, 12. Februar 2026

[KurzMeinung*] Das Signal von Ursula Poznanski

 

***Diese Rezension  basiert auf einem kostenlosen Rezensionsexemplar, welches mir vom Verlag  zur Verfügung gestellt wurde, diese enthält aber meine eigene und freie Meinung!

Dieser Beitrag ist nach § 6 TMG als Werbung zu kennzeichnen 


                                                          



Autorin: Ursula Poznanski

  • Herausgeber ‏ : ‎ Knaur HC
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 2. Februar 2026
  • Auflage ‏ : ‎ 1.
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 400 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3426568128
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3426568125

Inhalt laut Amazon: Gefangen im eigenen Haus: Bei einem Unfall verliert die junge Innenarchitektin Viola Decker ein Bein – und plötzlich besteht ihre Welt nur noch aus Hindernissen. Zwar kümmert ihr Mann Adam sich rührend um sie; mit dem barrierefreien Umbau ihres abgelegenen alten Hauses scheint er es allerdings nicht eilig zu haben. Viola sitzt buchstäblich im Erdgeschoss fest, alleine mit einer wortkargen Pflegerin, von der sie sich ständig überwacht fühlt.

Und immer wieder verschwinden wichtige Dinge aus Violas Reichweite. Um nicht lange danach suchen zu müssen, stattet sie sie mit winzigen GPS-Trackern aus. Als Adams Verhalten sich zu verändern beginnt und er immer häufiger spät nach Hause kommt, beginnt sie heimlich, auch ihn zu tracken, und entdeckt schon bald beunruhigende Muster. Offensichtlich belügt er sie über seinen Tagesablauf – und nicht nur er. Warum? Mit jedem Tag und jeder Lüge wächst in Viola ein furchtbarer Verdacht …

Meine Meinung: Ich habe „Das Signal“ atemlos gelesen – und dieses Buch hat mich restlos gepackt. Dieses Buch hat mich nicht einfach unterhalten, es hat mich eingesperrt. Gemeinsam mit Viola. In diesem Haus. In dieser Unsicherheit. In diesem ständigen Zweifeln an allem und jedem.

Die Idee, dass ein winziger GPS-Tracker Antworten liefern soll und stattdessen immer neue Abgründe öffnet, ist echt klasse. Jede neue Ortung fühlt sich an wie ein Schritt näher an die Wahrheit … und gleichzeitig wie ein Schritt tiefer in den Wahnsinn. Ich habe mich selbst dabei ertappt, wie ich die Daten mit Viola „analysiert“ habe – nur um Sekunden später alles wieder infrage zu stellen.

Viola ist keine klassische Heldin, sondern erschreckend echt: verletzlich, klug, misstrauisch – und zunehmend isoliert. Ihr Handicap ist kein bloßes Merkmal, sondern prägt jede Szene, jede Entscheidung.  Ich habe ihr jede Angst und jede Wut geglaubt. Adam wiederum ist  fürsorglich und liebevoll – und gerade deshalb so beunruhigend. Selbst Nebenfiguren tragen zu dieser permanenten Spannung bei, weil jede Begegnung einen schalen Nachgeschmack hinterlässt.

Und dann diese digitalen Twists. Ursula Poznanski versteht es wie kaum jemand, moderne Technik nicht als Gimmick, sondern als Herzstück einzusetzen.

 Ich habe bis zuletzt gezittert, ob ich es hier mit Paranoia oder mit echter Gefahr zu tun habe. Ich hatte beim Lesen ständig das Gefühl, zwischen den Zeilen lauert etwas, das sich erst viel später vollständig zeigt.  Toll fand ich, wie die Autorin Violas Innenleben einfängt: Zweifel, Misstrauen und Angst schleichen sich langsam ein, ganz leise – und übernehmen irgendwann die Kontrolle. Dieser Stil zwingt mich als Leserin, aufmerksam zu bleiben, mitzudenken und mich selbst zu hinterfragen.

Fazit: Dieser Thriller funktioniert nicht nur während des Lesens, sondern lange darüber hinaus. Ich habe das Buch nicht verschlungen, ich habe es durchlitten – im besten Sinne. Ich empfehle das Buch allen, die Thriller mögen und nicht direkt von Action überrollt werden möchten.

Meine Bewertung:  

Mittwoch, 11. Februar 2026

[KurzMeinung] The pumpkin spice latte disaster von Kyra Groh

                                       


Autorin: Kyra Groh

  • Herausgeber ‏ : ‎ Forever
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 9. Oktober 2025
  • Auflage ‏ : ‎ 7.
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 496 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3989780034
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3989780033

Inhalt laut Amazon: Eigentlich ist Jude nur für die Hochzeit ihrer Schwester in ihre Heimat zurückgekehrt. Denn das englische Örtchen steht für alles, was die rastlose 26-Jährige hasst: Beständigkeit, Gemütlichkeit und Kleinstadt-Gossip.

In Lower Whilby angekommen geht jedoch alles drunter und drüber. Und das hat vor allem mit James zu tun. Der grummelige Barista ist der Sohn legendärer Brit Pop-Stars, ziemlich attraktiv – und überhaupt nicht erfreut darüber, dass Jude ihn für ihren Musikpodcast ausquetschen will. Als er Jude aus der Not heraus in seinem Café anstellt, geht sie ihm nicht nur auf die Nerven. Sondern auch nicht mehr aus dem Kopf. Doch kann Jude, die ihr ganzes Leben schon auf der Flucht vor ihren Gefühlen ist, für ihn zur Ruhe kommen?

Meine Meinung: Als ich The Pumpkin Spice Latte Disaster beendet habe, saß ich erst einmal mit einem wohligen Gefühl aus Herbststimmung und Herzklopfen da. Kyra Groh hat es geschafft, mich in eine Welt zu ziehen, die gleichzeitig cozy und emotional herausfordernd ist.

Lower Whilby ist für mich beim Lesen richtig lebendig geworden. Ich mag Geschichten, die ein Setting so intensiv aufbauen, dass ich das Gefühl habe, selbst dort herumzuwandern.

Jude hat mich sofort fasziniert. Dieses Rastlose, immer unterwegs, immer auf der Flucht vor etwas, das sie selbst kaum greifen kann – das fühlte sich so authentisch an. James dagegen war ein Genuss: grummelig und verschlossen. Ein Mann, der viel mehr ist als sein erster Eindruck.

Es gab ein paar Stellen, an denen ich das Gefühl hatte, Jude rennt nicht nur vor ihren Gefühlen, sondern auch vor jedem zweiten Konflikt einfach weg. Weniger Flucht, mehr Auseinandersetzung hätte hier gut getan.

Fazit: The Pumpkin Spice Latte Disaster ist für mich ein herbstlicher Wohlfühlroman mit Herzschlagmomenten, liebenswert-chaotischen Figuren und einem Setting, das man auch noch Wochen später im Kopf trägt.

Meine Bewertung: 

Dienstag, 10. Februar 2026

Momentaufnahme eine Bücherwurms

                                          


Bei dieser Aktion treffen sich immer einmal die Woche Buchmenschen um über ihre aktuellen Bücher zu quasseln. Jeder ist hier herzlich willkommen.




📖 Mein aktuelles Buch: 



📖 Wovon erzählt dieses Buch?

»Es gibt niemanden mehr, den du retten kannst.«

Helena Marino ist die letzte Überlebende des Widerstands, vergessen in Gefangenschaft. Bis sie durch einen Zufall in die Hände von Kaine Ferron gerät, dem erbarmungslosen High Reeve. Eingesperrt auf seinem eisernen Anwesen, will Helena die letzten Geheimnisse des Widerstands wahren, während Kaine versucht, mit alchemistischer Gewalt in ihren Kopf einzudringen. Denn Helena erinnert sich nicht an die letzten Jahre des Krieges. War sie wirklich nur eine einfache Heilerin in den Reihen der Ewigen Flamme? Helena ringt um ihr Überleben – und beginnt zu ahnen, dass Kaine und sie weit mehr verbindet, als ihre Feinde je erfahren dürfen

📖 Warum habe ich dieses Buch angefangen?
Habe ich mir bei der ReadO App erwürfelt

📖 Wie weit bin ich gekommen?
Aktuelle Seite 154  / 1232

📖 Bleibe ich bei diesem Buch?
Ja auf jeden Fall, auch wenn ich noch nicht so viel sagen kann. Ich habe schon ein paar Charaktere kennenlernen können. Halte euch aber die nächsten Dienstage gerne auf dem Laufenden. 

Montag, 9. Februar 2026

Coverliebe #37

          


 Die liebe Aleshanee (Weltenwanderer) - hat in Anlehnung an den Cover Monday, der lange Zeit von Moyas Buchgewimmel veranstaltet wurde die Aktion erneut aufgegriffen und es geht hier ganz klar über wunderschöne und besondere Cover.

Jeden 2. Montag im Monat darf jeder ein besonderes Cover vorstellen - Grenzen gibts  dabei zum Glück keine.


Das Cover zieht mich irgendwie in eine fast schon ruhige und auch geheimnisvolle Stimmung. Titel, Bild, Farben und Schrift wirken schön harmonisch. Das Schiff wirkt klein im Verhältnis zur Weite um es herum, und genau das gefällt mir sehr. Ein Cover, das auf jeden Fall entschleunigt – und genau dadurch eben hängen bleibt.


Wie findet ihr denn das Cover?






Klappentext: Piraten, Geheimnisse und uralte Magie Adelia hat nur ein Ziel vor Augen: sich endlich von ihrer Mutter Lysianne zu befreien, die nur ihren eigenen Reichtum im Kopf hat. Als jedoch die mysteriöse Farai in Lysiannes Fänge gerät, ändert sich alles. Denn Farai behauptet, die Glyphen der Wellen lesen zu können – eine geheimnisvolle Schrift, die der Legende nach zu...

Sonntag, 8. Februar 2026

Wochenrückblick KW 06/ 2026

                          


Was war so los diese Woche?


 


Die neue Woche begann mit einem Arzttermin bzw zur Blutkontrolle von meinen Schilddrüsenwerten, da kann ich auch ohne Termin kommen, denn es geht dort immer sehr schnell und nach noch nicht einmal 15 Minuten war ich schon wieder draußen. Auf einer kleinen Spazierrunde habe ich die ersten Schneeglöckchen entdeckt und mich daran erfreut. Am Wochenende habe ich dann einen leckeren Kirsch-Winterkuchen gebacken.


Gesehen:  Der Vorkoster und hier und da gezappt

Gelesen:   

Beendet: Das Signal von Ursula Poznanski

Beendet: Guardian-das große Siegel von Priest

Getan: Gearbeitet, gelesen, gebloggt, Haushalt, Bücher zum Bücherschrank gebracht, Kuchen gebacken, mit Dackelchen spaziert

Gefreut: Über 4 verschiedene "Das Lustige Taschenbuch" aus einem Bücherschrank

Gegessen: Nudeln mit Ei überbacken und Salat, Rosenkohlauflauf mit Schmorkartoffeln, Penne Arabica mit Salat, ChickenWings mit Pommes und Gemüse, Schlemmerfilet mit Kartoffeln und Gemüse, Gemüsepizza, Hähnchenschnitzel mit Karoffelsalat

Gedacht: 6 Kandidaten für unsere Bürgermeisterwahl im März finde ich etwas zu viel und 2 Wochen später rennt man dann wohl zur Stichwahl

Gefeiert:  nichts

Geärgert:  über nichts

Gekauft: ein paar Sachen fürs BUJO

Geklickt: hier und da


Auf gehts in eine neue, spannende und tolle Woche

Herzliche Grüße

Samstag, 7. Februar 2026

[Kolumne] Ein gutes Buch verändert nicht alles

 


Guten morgen,

Herzlich willkommen zur ersten Kolumne im Jahr 2026

Es ist manchmal nicht so einfach ein passendes Thema zu finden über das man schreiben möchte, ich habe schon KI gefragt oder auf Instagram gestöbert oder bei anderen Bloggern was gelesen und schwupp ist daraus eine Idee für eine Kolumne entstanden. 

Wenn ihr Ideen für künftige Themen habt, dürft ihr gern jeder Zeit einen Kommentar hinterlassen, ich freue mich über eure Vorschläge.

Das heutige Thema hatte ich vor einiger Zeit in einer Büchergruppe aufgeschnappt und es lautet: Ein gutes Buch verändert nicht alles – aber etwas Entscheidendes


Ein gutes Buch verändert nicht alles. 

Aber es verändert etwas Entscheidendes. Und manchmal ist genau das genug.

Ich habe lange geglaubt, Bücher müssten groß sein, um zu wirken. Am besten mit diesem leisen Knall am Ende, nach dem nichts mehr ist wie zuvor. Heute weiß ich aber: Das ist eine ziemlich hohe Erwartung an etwas, das oft ganz still beginnt – mit einem Satz, der bei mir hängen bleibt. Oder mit einer Figur, die mir später unheimlich bekannt vorkommt. 

Was ein gutes Buch bei mir dann verändert: Plötzlich denke ich einen Gedanken zu Ende, den ich vorher immer abgebrochen habe. Oder ich nehme ein Gefühl ernst, das ich sonst schnell wegschiebe, weil es unpraktisch ist. Ich merke diese Veränderung dann oft erst nach dem Zuklappen. Nicht im Moment des Lesens, sondern später. Ein gutes Buch verändert meine Wahrnehmung. Nicht die Fakten, sondern meinen Blick darauf.

Vielleicht ist genau dass das Entscheidende, was sich bei mir verändert. 


Wie ist denn eure Meinung dazu?



Donnerstag, 5. Februar 2026

[KurzMeinung] Pride and Prejudice und Pittsburgh von Rachel Lippincott

                                     



Autorin: Rachel Lippincott

  • Herausgeber ‏ : ‎ Oetinger
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 14. März 2025
  • Auflage ‏ : ‎ 1.
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 352 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3751205446
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3751205443
  • Lesealter ‏ : ‎ Ab 14 Jahren

Inhalt laut Amazon: Zwei Herzen – zwei Zeiten – eine wahre Liebe

Bei Audrey Cameron läuft gerade alles schief. Nicht nur, dass ihre erste Liebe sie verlassen hat, auch ihre Traum-Uni lehnt sie ab. Als eines Tages der sonderbare Mr. Montgomery in dem kleinen Laden ihrer Eltern in Pittsburgh auftaucht und ihr seine Hilfe anbietet, wird ihr Leben vollkommen auf den Kopf gestellt. Plötzlich wacht sie auf einer Wiese auf, in England, im Jahre 1812!

Lucy Sinclair ist nicht weniger verwundert, das seltsam gekleidete Mädchen auf dem Anwesen ihres Vaters vorzufinden. Erst recht kann sie es kaum glauben, dass Audrey zweihundert Jahre aus der Zukunft stammen soll. Die beiden ahnen nicht, dass das Schicksal sie zueinander geführt hat. Denn Lucys Herz schlägt nicht für den Mann, den ihr Vater für sie ausgewählt hat, sondern für Audrey.

Meine Meinung: Als ich im Dezember „Pride and Prejudice und Pittsburgh“ von Rachel Lippincott beendet habe, musste ich das Buch erst einmal zur Seite legen.

Was mich von Anfang an berührt hat, ist Audreys Ausgangslage. Ich habe mich sofort in ihr wiedergefunden. Dieses Gefühl, dass gerade alles schiefgeht – die erste große Liebe zerbricht, der Traum von der Wunsch-Uni platzt, und man steht plötzlich an einem Punkt im Leben, an dem man nicht weiß, wie es weitergehen soll. Audrey ist keine großartige Heldin, sondern eine junge Frau, die müde ist vom Kämpfen und trotzdem weitermacht. Ihre Verletzlichkeit, ihr Sarkasmus, aber auch ihre stille Hoffnung haben sie für mich greifbar gemacht.

Und dann ist da dieser Moment, in dem ihr Leben buchstäblich aus der Zeit fällt. Die Reise ins England des Jahres 1812 ist nicht nur ein fantastisches Element, sondern fühlt sich wie ein emotionaler Gegenpol zu Audreys moderner Überforderung an. Genau hier tritt Lucy Sinclair in ihr Leben – und mit ihr eine zweite Hauptfigur, die mich tief beeindruckt hat.

Die Beziehung zwischen Audrey und Lucy entwickelt sich nicht über große Gesten, sondern über Blicke, Gespräche, vorsichtige Annäherungen. Genau das hat mich so sehr berührt. Ihre Liebe fühlt sich echt an, behutsam, manchmal schmerzhaft, immer mutig.

Was Rachel Lippincott für mich besonders gut gelingt, ist der respektvolle Umgang mit beiden Zeitwelten. Audrey bringt moderne Gedanken, Zweifel und Selbstironie mit, während Lucy mich daran erinnert hat, wie viel Mut es früher – und oft auch heute noch – braucht, um zu sich selbst zu stehen.

Fazit: „Pride and Prejudice und Pittsburgh“ ist für mich weit mehr als eine Zeitreise-Romance. Dieses Buch hat mich daran erinnert, dass wahre Liebe nicht immer laut sein muss. Manchmal reicht es, dass zwei Herzen sich erkennen – selbst über Jahrhunderte hinweg.

Meine Bewertung: 

Mittwoch, 4. Februar 2026

[KurzMeinung*] Les Bouttiers – Wir sind jetzt von Antonia Wesseling

                                  

***Diese Rezension  basiert auf einem kostenlosen Rezensionsexemplar, welches mir vom Verlag  zur Verfügung gestellt wurde, diese enthält aber meine eigene und freie Meinung!

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Autorin: Antonia Wesseling

  • Herausgeber ‏ : ‎ Forever
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 29. Januar 2026
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 496 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3989780018
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3989780019

Inhalt laut Amazon: Seit Jahren war Elodie nicht mehr in Paris. Der Traum, eine bekannte Designerin zu werden, wurde mit dem schrecklichen Unfalltod ihrer Mutter begraben. Nun ruft ihr Großvater die Familie in die Stadt der Liebe, um gemeinsam das traditionsreiche Modehaus Bouttier zu retten. Vor Ort trifft sie ausgerechnet auf den Mann, mit dem sie zuvor eine heiße Nacht verbracht hat: Adam Le Blanc, den Erben des Konkurrenzlabel. Und als wäre das nicht genug, begegnet Elodie auch noch Gabriel wieder – den sie schon damals nicht lieben durfte und der heute alles in ihr durcheinanderbringt.

Zwischen Machtspielen, Geheimnissen und funkelnde Laufstegen muss Elodie entscheiden, wofür sie ihr Herz riskiert. Denn in einer Welt, die von Glanz und Lügen lebt, kann Liebe zum gefährlichsten Spiel von allen werden.

Meine Meinung: Ich bin mit gemischten Erwartungen an Les Bouttiers – Wir sind jetzt herangegangen und am Ende auch mit gemischten Gefühlen zurückgeblieben. Die Idee rund um ein traditionsreiches Modehaus in Paris, familiäre Verpflichtungen und eine Protagonistin, die mit alten Verlusten und neuen Gefühlen konfrontiert wird, hat für mich grundsätzlich funktioniert.

 Der Schreibstil liest sich flüssig und leicht. Dialoge erfüllen ihren Zweck, die Handlung voranzutreiben, bleiben aber leider zum Teil vorhersehbar.

Was mir gefallen hat, ist das Setting. Paris, das Modehaus, die Laufstege und Machtspiele bieten eine schöne Kulisse. Was mir etwas gefehlt hat, war mehr Tiefe in den familiären Konflikten und den Machtspielen rund um das Modehaus. Viele Intrigen und Spannungen werden angedeutet, lösen sich aber recht schnell oder bleiben oberflächlich.

Gleichzeitig hatte ich oft das Gefühl, dass die Handlung sehr vorhersehbar bleibt. Das Liebesdreieck zwischen Elodie, Adam und Gabriel wirkte auf mich hier eher konstruiert als wirklich emotional zwingend. 

Leider bleibt vieles an der Oberfläche. Elodie als Hauptfigur konnte mich nur teilweise erreichen.  Wie zum Beispiel der frühe Verlust der Mutter, ein aufgegebener Traum und die Rückkehr an einen Ort, der voller Erinnerungen und Schuldgefühle steckt. Statt Entwicklung hatte ich oft das Gefühl, dass sie zwischen denselben Gedanken und Entscheidungen hin- und herpendelt. Dadurch wirkte sie auf mich stellenweise passiv und wenig greifbar.

Fazit: Am Ende hat mich der Roman unterhalten, aber leider nicht wirklich berührt. Für Leser die eine leichte Romance mit Glamour-Faktor suchen, mag das ausreichen, mich konnte die Geschichte nicht zu 100% packen.

Meine Bewertung: 

Dienstag, 3. Februar 2026

Momentaufnahme eine Bücherwurms

                                   


Bei dieser Aktion treffen sich immer einmal die Woche Buchmenschen um über ihre aktuellen Bücher zu quasseln. Jeder ist hier herzlich willkommen.



📖 Mein aktuelles Buch: 

 




📖 Wovon erzählt dieses Buch?

Gefangen im eigenen Haus: Bei einem Unfall verliert die junge Innenarchitektin Viola Decker ein Bein – und plötzlich besteht ihre Welt nur noch aus Hindernissen. Zwar kümmert ihr Mann Adam sich rührend um sie; mit dem barrierefreien Umbau ihres abgelegenen alten Hauses scheint er es allerdings nicht eilig zu haben. Viola sitzt buchstäblich im Erdgeschoss fest, alleine mit einer wortkargen Pflegerin, von der sie sich ständig überwacht fühlt.

Und immer wieder verschwinden wichtige Dinge aus Violas Reichweite. Um nicht lange danach suchen zu müssen, stattet sie sie mit winzigen GPS-Trackern aus. Als Adams Verhalten sich zu verändern beginnt und er immer häufiger spät nach Hause kommt, beginnt sie heimlich, auch ihn zu tracken, und entdeckt schon bald beunruhigende Muster. Offensichtlich belügt er sie über seinen Tagesablauf – und nicht nur er. Warum? Mit jedem Tag und jeder Lüge wächst in Viola ein furchtbarer Verdacht …


Hörbuch: Der Shitstorm um die Verfilmung ihres Romans stürzte Bestsellerautorin Petra Rose in eine Schreibkrise. Sie hat erlebt, wie es sich anfühlt, wenn sich das Internet gegen einen wendet. Nur mithilfe ihrer Kollegin Nora findet sie allmählich zur Normalität zurück: Sie geht wieder live online und mietet eine abgelegene Hütte am See, um endlich ihren nächsten Thriller zu schreiben.

Dann taucht er plötzlich auf.
Nathaniel, ein Detective, berichtet von einem verstörenden Ereignis in unmittelbarer Nähe. Er ist das Ebenbild des Cops in ihrem Roman – und heizt Petras Kreativität unerwartet an. Nie hat sie sich lebendiger gefühlt, als wenn er sie berührt. Doch das Spiel, auf das sie sich einlässt, ist gefährlich und bedroht ihre Existenz …

📖 Warum habe ich dieses Buch angefangen?
Reziexemplar und das zweite stand auf meiner WUL und war in der App als Hörbuch verfügbar

📖 Wie weit bin ich gekommen?
Buch: Seite 223
Hörbuch: 4 Stunden und 11 Minuten

📖 Bleibe ich bei diesem Buch?
2x ja
Beide Geschichten konnten mich schnell in den Bann ziehen und sind sehr spannend


Montag, 2. Februar 2026

Mein Februar 2026

 





 Im Februar werde ich:



...... 3x Geburtstagspost verschicken (2x zum 40. & 1x zum 50.)
....Einen Termin beim Ohrenarzt vereinbaren
....Zur Blutabnahme gehen (Schilddrüsenwerte)
.... Zum Friseur gehen
.....Mein Scrapbook / Junkjournal weiter füllen mit kreativen Ideen
.....Mal zur Häkelnadel greifen und es über Youtube versuchen zu lernen
.....Hildegard in ein Wolllädchen begleiten (nachholen vom Januar)



Wie siehts bei euch so aus?

Liebe Grüße





Sonntag, 1. Februar 2026

Wochenrückblick KW 05/ 2026

                                      



Was war so los diese Woche?


  



Die neue Woche startete mit extrem viel Flöckchenterror und zwar fiel so viel Schnee (20 cm), das wir einen privaten Winterräumdienst buchen mussten, anderes wären wir der Masse an Schnee nicht mehr Herr geworden, denn die anderen Nachbarn haben leider so gar kein Interesse, mitzuhelfen und die Gemeinde macht nichts, da der Weg privat ist. 
Ich habe die restliche Woche von daher nicht wirklich viel gemacht, außer kleinere Futterstellen für die Vögelchen im Garten zu errichten, das diese nicht verhungern. Mit Dackelchen und Hildegard war ich dann auch am Wochenende unterwegs zum Kaffee trinken, da wir auf unsere 5 jährige Freundschaft angestoßen haben.


Gesehen:  Der Vorkoster, Rosenthal, auf Youtube Calli Kessy und hier und da gezappt

Gelesen:   

Beendet: Antonia Wesseling: Les Bouttiers-Wir sind jetzt

Begonnen: Das Signal von Ursula Poznanski

Getan: Gelesen, Gebloggt, Haushalt, Gearbeitet, Schneespaziergang mit Dackelchen, Überweisungen vom Hausarzt abgeholt, Bett bezogen

Gefreut: Über die tolle Bloggerbox zu dem Thriller "Das Signal" und das die kleine Orchidee von Oma neu erblüht, außerdem über erneute Buchpost

  



Gegessen: Gemüsesuppe mit Baquette, Chickenwings mit Pommes und Salat, Ofenkäse mit Baquette und Salat, Hühnersuppennudeltopf, Fischsuppe, Buntes TexMex Blech, Paprikaschnitzel mit Pommes und Salat

Gedacht: Welche Personengruppen hat der Herr Kanzler eigentlich noch N I C H T beleidigt?

Gefeiert:  die 5. jährige Freundschaft mit Hildegard

Geärgert:  Das Aufgrund vom Schneechaos die Entleerung der Biotonnen abgebrochen wurde und wir die vollen und schweren Tonnen wieder zurück aufs Grundstück rollen mussten. 

Gekauft: Doctor Who Gesamtbox der 12. Doctor

Geklickt: hier und da


Auf gehts in eine neue, spannende und tolle Woche

Herzliche Grüße