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Diese Rezension basiert auf einem kostenlosen Rezensionsexemplar, welches mir vom Verlag zur Verfügung gestellt wurde, diese enthält aber meine eigene und freie Meinung!
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Autorin: Charlotte Link
- Herausgeber : Blanvalet Verlag; Originalausgabe Edition (21. August 2024)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 576 Seiten
- ISBN-10 : 3764504439
- ISBN-13 : 978-3764504434
- Abmessungen : 14.8 x 4.7 x 21.9 cm
Inhalt laut Amazon: Eine stürmische Nacht an der Westküste Schottlands. Zwei Familien, die in einer Bucht zelten, werden im Schlaf von mehreren vermummten Männern überfallen. Die Gewalt eskaliert, am Ende überlebt nur Iris, die älteste Tochter einer der Familien, weil es ihr gelingt sich zu verstecken. Die Kilbride-Morde, wie sie von da an genannt werden, können nicht aufgeklärt werden. Viele Jahre später wird Iris plötzlich von einem unheimlichen Stalker verfolgt. Kurz darauf verschwindet ihre Freundin auf einer gemeinsamen Ferienreise spurlos. Opfer eines Verbrechens, das eigentlich Iris galt? Zufällig trifft Iris auf Ex-Inspector Caleb Hale. Zusammen mit Kate Linville beginnt er zu ermitteln und gerät, auch persönlich, immer tiefer in einen Albtraum ...
Meine Meinung: Ich habe vor ein paar Tagen den Thriller „Dunkles Wasser“ von Charlotte Link gelesen und bin absolut begeistert. Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und in seinen Bann gezogen. Was diesen Thriller für mich so besonders macht, ist die Art und Weise, wie Charlotte Link es schafft, die psychologische Spannung stetig aufzubauen.
Die Geschichte beginnt mit einem grausamen Mord an Westküste Schottlands. Schon sehr früh wird mir damit klar, dass es sich hier um wohl einen äußerst komplexen Fall handelt. Die Protagonisten werden auf eine Reise durch ein Geflecht aus Lügen, Verrat und menschlichen Abgründen schickt.
Die sehr guten Beschreibungen der ganzen Örtlichkeiten und der einzelnen Personen, machen diesen Thriller für mich sehr lesenswert. Man fühlt sich irgendwie immer live dabei im geschehen. Die düstere Atmosphäre und die tiefen Abgründe in den Seelen der Charaktere sorgen dafür, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. C. Link hat hier offenbar ein gutes Talent, die Leser in die Psyche ihrer Figuren eintauchen zu lassen, sodass man sich den inneren Konflikten und der emotionalen Zerrissenheit von Inspector Caleb und Kate Linville kaum entziehen konnte.
Die Spannung wird hier bis zum Ende hin sehr gut aufrechterhalten, und die Auflösung des Falls ist sowohl überraschend als auch befriedigend. Mit diesem Ende hätte ihr ehrlich gesagt NIE gerechnet. Die Themen Schuld, Vergebung und die Suche nach Gerechtigkeit ziehen sich wie ein roter Faden durch diese Handlung und geben dem Buch somit eine tiefere Bedeutung. Die Handlung ist sehr gut durchzogen von überraschenden Wendungen und gut platzierten Cliffhangern, die es für mich sehr schwer machten, das Buch aus der Hand zu legen.
In kursiver Schrift kommt der Täter auch zu Wort, wie er seine Tat plant, was ich äußerst spannend und an den Nerven zerrend fand. Ich hätte hier stetig eine Gänsehaut und mir lief ein eiskalter Schauer den Rücken runter.
Außerdem schafft es die Autorin richtig gut, die inneren Konflikte ihrer Charaktere mit der äußeren Handlung zu verknüpfen. So konnte man mit allen, sei es mit Iris, oder ihrer Freundin mit der sie einen Roadtrip unternahm mit fiebern und mit leiden. Die ganzen moralischen und ethischen Fragen, die die Autorin im Laufe der Geschichte den Lesern zu wirft, verleihen dem Buch noch eine ganz bestimmte und zusätzliche Tiefe. Sie regen einem sehr gut zum Nachdenken an.
Fazit: "Charlotte Link lehrt uns das fürchten". Der Autorin ist es sehr gut gelungen die Leserschaft ganz nah an die tiefen menschlichen Abgründe heranzuführen. Ein Thriller der seinen Vorgängern im nichts nachsteht. Fesselnde Spannung pur, von der ersten bis zur letzten Seite. Ein absoluter Lesegenuss, der noch lange nach dem Zuklappen des Buches nachwirkt. Ganz klare Lese & Kaufempfehlung von meiner Seite.
Meine Bewertung: 