Autor: Matt Haig
| Spieldauer | 8 Stunden und 21 Minuten
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Inhalt laut Amazon: Stell dir vor, auf dem Weg ins Jenseits gäbe es eine riesige Bibliothek, gesäumt mit all den Leben, die du hättest führen können. Buch für Buch gefüllt mit den Wegen, die deiner hätten sein können. Hier findet sich Nora Seed wieder, nachdem sie aus lauter Verzweiflung beschlossen hat, sich das Leben zu nehmen.
An diesem Ort, an dem die Uhrzeiger immer auf Mitternacht stehen, eröffnet sich für Nora plötzlich die Möglichkeit herauszufinden, was passiert wäre, wenn sie sich anders entschieden hätte. Jedes Buch in der Mitternachtsbibliothek bringt sie in ein anderes Leben, in eine andere Welt, in der sie sich zurechtfinden muss. Aber kann man in einem anderen Leben glücklich werden, wenn man weiß, dass es nicht das eigene ist?
Meine Meinung: Die Protagonistin Nora ist lebensmüde und depressiv und möchte ihr Leben schnellstens beenden. Jedoch statt nach ihrem Suizidversuch im Jenseits zu landen, findet sie sich plötzlich um kurz nach Mitternacht in einer Bibliothek wieder, es ist keine gewöhnliche Bibliothek , es ist eine, in der alle ihre möglichen Leben gesammelt sind. Nun probiert sie nach und nach verschiedene Leben aus, um am Ende zu entscheiden, welches Leben sie führen möchte. Die Grundidee dieser Geschichte finde ich sehr faszinierend. Denn seien wir mal ehrlich, wer von uns hat sich nicht schon oft gefragt, was wäre wenn? Wie würde mein Leben aussehen, wenn ich mich an bestimmten Punkten in meinem Leben einfach anders entschieden hätte? Wäre ich dann wirklich glücklicher? Allerdings blieben die Figuren arg blass am Ende. Das gewisse Etwas hat mir hier gefehlt.
Die vielen verschiedenen Leben, die Nora nun ausprobiert, sind für meinen Geschmack oftmals viel zu kurz beschrieben. Kaum hat man sich eingefunden in diesem neuen Leben, ist man wieder mit Nora zurück in der Bibliothek gelandet und sie muss wieder ein anderes und neues Leben für sich erwählen. Dadurch kommt man als Leser Nora nicht wirklich näher, was ich schade fand.
Die Sprecherin Annette Frier liest hier mit einer angenehmen und wunderbaren Stimme das Buch sehr gekonnt vor.
Fazit: Es war hier eine recht nette und unterhaltsame Geschichte, über den Sinn des eigenen Lebens und das nachdenken darüber, aber leider hat mir die Umsetzung nicht zu 100% gefallen, dennoch empfehle ich das Buch gerne.



















