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Diese Rezension basiert auf einem kostenlosen Rezensionsexemplar, welches mir vom Verlag zur Verfügung gestellt wurde, diese enthält aber meine eigene und freie Meinung!
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Autor: Oliver Bulau
Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
Verlag: Emons Verlag (23. Januar 2020)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740806168
ISBN-13: 978-3740806163
Größe und/oder Gewicht: 14,9 x 4,5 x 22,2 cm
Inhalt laut Amazon: Kann eine Sinfonie die Freiheit bringen?
Als der junge Schlossverwalter Sebastian Reiser nach Wien gelangt, bereitet Ludwig van Beethoven gerade die Uraufführung seiner neunten Sinfonie vor. Die ganze Stadt fiebert dem Konzert im Kärntnertortheater entgegen. Doch die Aufführung ist umstritten – nicht nur bei den konservativen Musikenthusiasten, sondern auch bei verbotenen Burschenschaften. Reiser bekommt die Chance, im Orchester mitzuwirken, und gerät in ein gefährliches Geflecht aus Intrigen und geheimer Politik.
Meine Meinung: Ganz Wien steht Kopf und ist komplett aus dem Häuschen, denn es steht die große Uraufführung von Beethovens neunter Sinfonie bevor. Aber leider sind nicht alle Menschen dem Komponisten gegenüber so wohlgeosonnen.
Sebastian Reiser der junge Schlossverwalter ist gerade auf dem Weg nach Wien gerät hier leider immer mehr und mehr in ein dunkles Geflecht aus Lügen, Intrigen und Ränkespielen . Dann stellt er zu seinem Entsetzten fest, dass auch er eine Marionette in diesem bösen Spiel ist…
Die guten Beschreibungen der Örtlichkeiten in und um das historische Wien herum und der ganzen auftauchenden Personen, machen diesen "Beethoven" Krimi wirklich sehr lesenswert. Man fühlt sich irgendwie immer live dabei im Geschehen.
Als musikalische Untermalung (hier lies ich dann tatsächlich ein paar mal das Lied via Youtube mitlaufen) lässt der Autor die Entstehung von Beethovens Neunte und der „Ode an die Freude“ mit einfließen in den Krimi schürt somit auch ganz nebenbei einen Komplott gegen den Komponisten und gibt dem Leser die Möglichkeit, den wahren Meister der Sinfonie kennenzulernen.
Die in dem Roman auftauchenden historischen Figuren wie zB: Kaiser Joseph des II oder und gar Franz Schubert hat mir ebenfalls gut gefallen.
Der Schreibstil des Autors liest sich sehr schnell und flüssig weg.
Das Cover ist eindeutig ein Highlight, das helle Gesicht von Beethoven auf dem schwarzen Cover gefällt mir sehr gut. Großes Lob an den Grafiker vom Verlag.
Alle Irrungen & Wirrungen die der Autor über 500 Seiten sehr gekonnt und gut verteilt, werden nach und nach entknotet und alle Puzzelteilchen ergeben ein ganzes und alle offenen Fragen bis dahin, werden sehr gut beantwortet.
Fazit: Ich muss hier ganz ehrlich sagen, dieser Beethoven Krimi ist sowohl vom Inhalt, als auch sprachlich gut gelungen. Die ganze Spannung hält bis zum Ende des Buches an.
Ganz klare Empfehlung von mir diesen Beethoven Krimi im Beethovenjahr zu lesen, denn Fans vom Meister selber & aber auch von Krimis kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten.















