Dienstag, 10. März 2015

[Autorenvorstellung] Sina Müller




Bitte stelle dich doch bitte den Lesern vor:
Ich – Sina Müller – wurde im Sommer 1977 in Freiburg geboren und lebe auch heute noch mit meinem Freund und meinem Sohn in der wahrscheinlich schönsten Stadt Deutschlands.
Zum Schreiben bin ich erst spät durch meinen Job im Marketing gekommen. Es gab so viele Geschichten, die erzählt werden wollten, aber die Werbung bot nur eingeschränkt Raum dafür.
Wenn mir neben meinem Job, der Familie und dem Schreiben noch Zeit bleibt, gehe ich gerne auf Konzerte, lese und nähe allerlei nützliche und unnützliche Dinge. Ich mag die Berge, das Meer, die Sonne, das Reisen, Träumen, Musik, Tanzen, Kinderlachen und Sonnenblumen.

Bücher schreiben bedeutet für mich:
Als ich mit dem Schreiben anfing, war es für mich in erster Linie Entspannung vom Alltag. Das Abtauchen in meine Gedanken, sie zu ordnen und zu Papier zu bringen macht mich glücklich. Inzwischen ist es aber viel mehr. Ich liebe den Austausch mit meinen Leserinnen, freue mich, ihnen ein paar unbeschwerte Stunden zu schenken und sie mit auf eine Reise durch meine Gedankenwelt zu nehmen.

Lesen bedeutet für mich:
Erholung und Entspannung. Wenn ich in ein Buch voll und ganz abtauchen kann, vergesse ich alles um mich herum. Ich lebe dann mit den Protagonisten, lache, liebe und leide mit ihnen. Sie werden zu meinen Vertrauten, meinen besten Freunden – für die Dauer eines Buches und manchmal sogar darüber hinaus.

Homepage oder Blog / Facebook Seite:
„Josh & Emma – Soundtrack einer Liebe“ (Oktober 2014, Amrûn-Verlag)
„Josh & Emma – Portrait einer Liebe“ (erscheint am 12. März 2015 Amrûn-Verlag

Hier entstehen meine Werke: (Bild vom Arbeitsplatz - siehe unten)
Ich könnte hier jetzt ein schickes Bild von meinem Schreibtisch posten. Aber der dient fast ausschließlich zur Ablage. In Wahrheit schreibe ich fast überall. Das kann auf dem Spielplatz sein, bei einer Pause auf dem Berg und abends auf dem Sofa, im Garten ... Dank Laptop bin ich an keinen festen Platz gebunden und schreibe dort, wo ich mich gerade wohl fühle.


Montag, 9. März 2015

Montagsfrage




Weitere Infos gibts beim Buchfresserchen



Welches Buch hat dich 2015 bisher am meisten begeistert?


Das war bis jetzt gewesen Engelsherz- niemals vergessen von Ilka Hauck. So emotional packend und fesselnd geschrieben. So viel tiefgehende Liebe & Trauer zu gleich. Ein Buch welches ich euch gerne ans Herz legen möchte (Rezi folgt)

Sonntag, 8. März 2015

[Vorstellung] Autoren die auch bloggen

Heute möchte ich euch gerne ein paar Blogs von Autoren hier verlinken, wo ich sehr gerne stöber und die auf jeden Fall noch ein paar Leser mehr verdient haben:










Samstag, 7. März 2015

[Rezension] Rückkehr nach St. Elwine von Britta Orlowski




Autorin: Britta Orlowski
Broschiert: 512 Seiten
Verlag: bookshouse (21. April 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9963724639
ISBN-13: 978-9963724635

Inhalt laut Amazon: Elizabeth Crane kehrt nach Jahren an den Ort ihrer Kindheit zurück. Sie nimmt die Stelle der Oberärztin am St. Elwine Hospital an und widmet sich mit großem Elan ihrer Arbeit. Dank des Einflusses ihrer Freundin Rachel schließt sich Liz der örtlichen Patchworkgruppe an. Bereits nach wenigen Wochen trifft sie auf ihren alten Gegenspieler aus der Highschool - Joshua Tanner. Glaubt er, noch immer der unwiderstehliche Herzensbrecher zu sein? Elizabeth ahnt: Irgendetwas hat sich geändert. Sie kann nicht verhindern, dass ihr Leben erneut kompliziert wird und schon bald steht sie vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens ...

Meine Meinung: Die junge Ärztin Elizabeth Crane kommt zurück nach Hause, an den Ort ihrer Kindheit kehrt sie nach all den Jahren wieder zurück. Sie wird wieder herzlich aufgenommen in die Gemeinschaft von St.Elwine und fängt im Krankenhaus kurze Zeit später als Oberärztin an.
Natürlich trifft sie schon kurze Zeit später auf den gut aussehenden Joshua Tanner den sie noch von der Highshool kennt. Ist er noch immer der unwiderstehliche Herzensbrecher von früher? Nein, denn es hat sich was verändert, ER hat sich verändert. Irgendetwas schreckliches belastet sein Leben und auch schon bald muss sich Elizabeth einer sehr schweren Lebensfrage stellen.

Ich bin verzaubert und zwar von der Autorin und ihrer wunderbaren Geschichte um die Menschen im kleinen Städtchen St. Elwine. Ich bin verliebt in Josh & Lizz und wollte zum Schluss nicht das ihre Geschichte endet und ich St.Elwine wieder verlassen muss so sehr fühlte ich mich wohl dort.

Ein Roman einfach zum rundum wohl fühlen  und mit der "Hach war das schöööön" Garantie. 

Die beiden Protagonisten Elizabeth (Oberärztin) und Joshua (Chef seines Architektenbüros) sind zwei unterschiedliche und doch liebenswerte Charaktere. Lizz wuchs in eher ärmlichen Verhältnissen auf und musste sich und den Vater der nach dem Tod der Mutter dem Suff verfallen ist versorgen.
Josh ist quasi mit dem goldenen Löffel in der Hand geboren worden und es fehlte ihm einfach an nichts.
als die beiden nach über 10 Jahren wieder aufeinander treffen ist es eher eine peinliche Situation, denn Josh landet in der Klinik auf dem Behandlungstisch von Lizz und muss sich ihr so einer doch recht schmerzlichen Untersuchung hingeben.

Auch die anderen Charaktere des fiktiven Städtchen in St. Elwine in den USA sind alle sehr freundlich und offen. Man fühlt sich als Leser sehr schnell wohl und willkommen dort.

Allerdings war ich etwas enttäuscht, dass so wenig über das quilten und die Quiltgruppe berichtet wurde, hätte doch so gern mehr über das interessante Hobby erfahren.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht und immer in kleinen Abständen blickt die Autorin zusammen mit den Lesern auf die Highshoolzeit von Lizz & Co zurück. Gefühle, Verletzungen & Handlungsstränge lassen so erlebtes in der Vergangenheit einen besser verstehen und so nach und nach fügen sich alle Puzzelteile zu einem ganzen zusammen. Fragen werden beantwortet und bestimmte Ereignisse werfen schon bald ihre Schatten voraus, worauf ich jetzt nicht näher eingehen werde, sonst besteht die Gefahr des spoilern.

Fazit: Ein wunderbarer Roman der den Leser von Seite eins an gefangen hält und ihn bis zur letzten Seite nicht mehr los lässt. Eine Geschichte einfach zum wohl fühlen und zum abtauchen aus dem Alltag. Ganz klar Leseempfehlung von mir an euch.
Ich bin schon gespannt auf die weiteren Roman und freusel mich schon sehr aufs baldige weiterlesen und auf ein Wiedersehen mit den lieben Bewohnern aus St. Elwine.

Meine Bewertung: 

Freitag, 6. März 2015

[Auslonung] vom Lesedeal Vampire Island von Katja Piel

Es ist nun endlich soweit und ich habe den glücklichen Gewinner des Fanpakets ausgelost. DANKEEE an alle die teilgenommen haben.

Leider können wir nicht jeden ein Fanset geben, seid nicht traurig, die nächste Verlosung kommt bestimmt bald ;-)

Die glückliche Gewinnerin ist:



Herzlichen Glückunsch an Romantic Bookfan, die Autorin wird sich mit dir in Verbindung setzten.

Freitags Füller




Weitere Infos gibts bei Barbara


1.   GNTM   schaue ich nicht, da es mich ganz einfach nicht interessiert.
2.  Mein lieblings Joghurt gehört in den Kühlschrank.
3.  Ich habe mit  Personen aus meiner Vergangenheit nun endlich abschließen können.
4.   Angel on my shoulder ist gerade der Favorit auf meiner Playlist.
5.   Der Schwerpunkt ________ .
6.   Eine WE in Köln ist für mich wie ein Kurzurlaub.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf  weitere Folgen von NIKOLA , morgen habe ich einen Besuch auf dem Barbarossamarkt geplant und Sonntag möchte ich lesen und bloggen !

Donnerstag, 5. März 2015

[TAG] würdest du lieber....?

Das ganze fand ich auf dem Blog Dinchen´s Welt der Bücher

1. ...für den Rest deines Lebens nur noch Trilogien lesen ODER nur noch Einzelbände? 
Hmmm böse Frage, aber ich bin jetzt mal ehrlich und sagte Einzelbände.

2. ...für den Rest deines Lebens nur noch Bücher von AutorINNEN lesen ODER nur noch von AutorEN? 

Da auf meinem Sub mehr Autorinnen sich befinden, bevorzuge ich diese dann.

3. ...für den Rest deines Lebens Bücher nur noch "offline" in deiner Lieblingsbuchhandlung kaufen ODER nur noch im Internet, wobei du dich für einen Anbieter entscheiden musst? 

Da nehm ich ganz spontan meine Stammbuchhandlung Hugendubel wo ich sehr gerne immer shoppe und stöber.

4. ...haben, dass all deine Lieblingsbücher als Kinofilme verfilmt werden ODER als Fernsehserien? 

Ganz eindeutig als Fernsehserie, da ich nicht so der Kinofan bin.

5. ...für den Rest deines Lebens nur noch 5 Seiten pro Tag lesen dürfen ODER 5 Bücher pro Woche lesen müssen? 

Dann lieber 5 Bücher die Woche =)

6. ...dein Geld als professioneller Rezensent verdienen ODER als Autor?

Weder noch :P

7. ...für den Rest deines Lebens immer wieder (und nur noch) deine 20 Lieblingsbücher lesen ODER nur noch Bücher, die du noch nicht kennst (keine Re-reads)? 

Dann nehme ich gerne Bücher die ich natürlich noch nicht kenne.

8. ...Bibliothekar sein ODER Buchhändler? 

Sehr gerne Buchhändlerin, ich glaube das wäre der Traumjob für jede Leseratte, oder?

9. ...für den Rest deines Lebens nur noch dein Lieblingsgenre lesen ODER alle Genres außer deinem Lieblingsgenre?

Dann lieber alle Genres außer meinem lieblings Genre.

10. ...für den Rest deines Lebens nur noch Printbücher lesen ODER nur noch eBooks?

hmm da nehme ich ganz einfach die Printbücher, auch wenn ich dann aus Platzgründen in ein schloss ziehen müsste *g*

Ich tagge an dieser Stelle niemanden. Wer Lust hat, darf sich aber gene getaggt fühlen.

Mittwoch, 4. März 2015

[MiniRezension] Friedhof der Raben von Dora Joers




Autorin: Dora Joers
  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 813 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 29 Seiten
  • Verlag: bookshouse ready-steady-go (5. September 2013)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00EZK1EHO

Inhalt laut Amazon: Sybille begrüßt ihren neuen Wohnsitz auf dem Land als Abwechslung in ihrem Leben, doch das ändert sich mit dem Erwerb einer schwarzen Katze grundlegend. Beeinflusst durch die abergläubischen Warnungen einer Freundin und deren Bestätigung durch die ansässigen Landleute, sieht Sybille zwischen der Katze und den unheimlichen Begebenheiten auf ihrem Landsitz einen Zusammenhang.

Als ihre Ehe genauso wie die prickelnde Affäre zu Marc, dem attraktiven Landarzt, zerbricht, wendet sich Sybille enttäuscht von den Menschen ihrer geliebten Katze Mrs. Ohara zu. Eine verhängnisvolle Entscheidung.


Meine Meinung: Eine kleine schwarze Katze, viele schwarze Raben und einige Unglücks & Todesfälle. Wie das alles zusammen hängt, dass verrate ich euch nun kurz.
Mrs Ohara ist ein kleines schwarzes Kätzchen das mit wenigen Wochen auf den Landsitz von Sybille & Carsten kommt ,die am Waldrand neben einem alten Friedhof leben.
Kaum erhält das schwarze Kätzchen mit den gelben Augen Einzug auf diesem Landsitz am Waldrand ereignen sich die Fälle und Dramen schon bald. 

Die Ehe von Sybille und Carsten zerbricht, nach einem schrecklichen Unfall und auch die kurze sexuelle Affäre mit dem jüngeren Landarzt geht zu Bruch.
Enttäuscht von den Menschen, wendet sich Sybille ab und wendet sich der geliebten Katze zu. Eine verhängnisvolle Entscheidung?

Ich muss sagen ich bin durch Zufall auf diese mystery Kurzgeschichte von Dora Joers gestoßen.  Ich mag ja solche Geschichten unheimlich gern, wenn sich bei mir dann die Gänsehaut breit macht und diese hatte ich an manchen Stellen auch gehabt. Absolut genial, die Autorin lernt uns an manchen Stellen das gruseln und fürchten.

Die Beschreibung der Örtlichkeiten: vom Friedhof, der Katze und der Raben ist der Autorin authentisch genau gelungen. Bei der ein oder anderen Szene mit den Raben hatte ich immer ein Bild vom Film "Die Vögel" im Kopf und dies löste den ein oder anderen Schauer bei mir gleich aus.

Der Erzählstil ist packend, fesselnd und mit dem nötigen Spannungsaufbau verbunden.
Klitze kleiner Kritikpunkt, man hätte die Un- und Todesfälle noch etwas mehr würdigen können und die Geschichte hätte (ja ich weiß, es ist NUR eine Kurzgeschichte) gut und gerne noch 200 Seiten haben können. ;-)
Gerne hätte man das Ende noch viel dramatischer enden lassen können, ich hatte zwar fast damit gerechnet, aber es kam mir doch etwas zu plötzlich.

Fazit: Wer eine kurze und knackige mystery Story für einen Nachmittag sucht, der ist hier genau richtig. Die Geschichte hat alles, was man sich nur wünschen kann. Spannung, Drama und ein klitze kleiner Hauch Erotik mit einem zarten knistern dabei.
Ganz klare Kaufempfehlung!


Meine Bewertung: 

Dienstag, 3. März 2015

[Autoreninterview] Juliane Seidel





Bookdealer fragt: Wie bist du denn zum Schreiben gekommen?
Ich habe eigentlich schon immer geschrieben – während der Schulzeit, teils auf Papier, teils mit dem PC (nachdem ich Ende der 90er meinen ersten Computer bekam). Damals war das für mich ein Katalysator zum Schulstress, um meine Gedanken in andere Richtungen u lenken. Ich tauchte in meine Fantasy-Welten ab und tobte mich darin aus.
Später, während des Studiums, kam ich nicht dazu, aber als ich meine Freundin Tanja kennenlernte, kehrte der Wunsch zu Schreiben zurück und ich stürzte mich einmal mehr darauf Geschichten zu erzählen.

Bookdealer fragt: Wer in deinem engsten Familien- und Bekanntenkreis ist dein größter Kritiker?
Eindeutig meine Lebensgefährtin Tanja – sie ist knallhart und strenger als jeder Lektor. Sie sagt mit direkt, wo meine Fehler liegen, spürt unlogische Elemente auf und setzt mich immer wieder in den Senkel, wenn etwas nicht stimmt. Mitunter habe ich fast Angst davor, ihr meine Werke zum Überlesen zu geben ;)

Bookdealer fragt: Hast Du irgendwelche Rituale vor dem Schreiben oder schreibst du einfach drauf los?
Früher habe ich einfach drauf los geschrieben, unterdessen versuche ich im Vorfeld einen Plot zu erstellen, um einen groben Handlungsbogen zu haben. Zumeist orientiere ich mich allerdings nur grob an einem festzementierten Plot, da ich mit der Zeit festgestellt habe, dass sich meine Figuren trotzdem mit Vorliebe in eine andere Richtung bewegen, als ich eingeplant habe. Daher lege ich inzwischen nur noch grobe Eckdaten fest und lasse meine Figuren selbst einen Weg finden. Zumeist ergibt sich während des Schreibprozesses die ein oder andere interessante Wendung, die einer Geschichte einen ganz anderen Schwung geben kann.

Ansonsten habe ich keine Rituale beim Schreiben – wenn mich eine Geschichte packt, kommt der Rest von ganz allein.

Bookdealer fragt: Was hat sich in deinem Leben verändert, seit du schreibst?
Schwer zu sagen, da ich die meiste Zeit geschrieben hat. Ich habe hin und wieder weniger Zeit für meine anderen Hobbies, aber ansonsten ist es weitestgehend gleich geblieben. Ich lebe auch nicht vom Schreiben, sondern habe einen „Brotjob“ weswegen sich mein Leben nur marginal verändert hat.

Bookdealer fragt: Hast Du zuerst die Geschichte oder die Charaktere im Kopf? Und bekommen die Charaktere "einfach so" ihre Namen oder steckt da eine Bedeutung hinter?
Zumeist kommt die Geschichte zu mir, die Figuren lassen sich mitunter ein wenig mehr Zeit. Sobald ich beginne die Idee auszuformen und mit einem Plot zu füttern, erhalten die Charaktere ihre Namen. Zumeist haben diese durchaus eine Bedeutung, sprich sie passen zu den Figuren. Hin und wieder nehme ich aber auch Namen, die mir gut gefallen, oder sie bekommen wirklich nur einen Namen, der mir gerade in den Sinn kommt. Mitunter sind das Platzhalter, die ich später noch ersetze.

Bookdealer fragt: Welcher deiner Charaktere ist dir besonders ans Herz gewachsen und welchen magst du überhaupt nicht?
Mein absoluter Liebling unter all meinen Charakteren ist natürlich Kim aus „Assjah“, ebenso Finn du Annatar. Das liegt natürlich daran, dass mich die Geschichte mit am längsten begleitet und ich so viel Zeit und Arbeit in sie investiert habe. Kim ist mir dabei natürlich extrem ans Herz gewachsen – ich liebe ihn einfach und möchte noch viele Bücher mit ihm und seinen Freunden schreiben. Da ich sogar das eigentümliche Glück hatte, meinen Charakter in real kennenzulernen, weiß ich auch, wie er sich weiterentwickeln könnte. Eine Freundin von mir entspricht ihm wirklich zu 95% - in ihrem Denken, ihrem Auftreten und ihrer Art. Es ist seltsam, seinen eigenen Charakter in real kennenzulernen, aber auch sehr spannend – und sie ist Kim nur in weiblich.

Ansonsten mag ich bereits jetzt eine Figur aus einem Jugendbuch, das bisher nur in meinem Kopf existiert und von dem noch nicht eine einzige Zeile geschrieben wurde.

Wen ich gar nicht mag? Da gibt es eigentlich niemanden Es gibt keine Charaktere, die ich hasse, selbst meine „Bösewichte“ sind für mich Figuren, die zu meinen Geschichte gehören und damit meine Sympathie haben.

Bookdealer: Beschreib uns doch einmal dein Gefühl, welches du hattest, als dein erstes Buch veröffentlicht wurde.
Es war ein unwirkliches, aber sehr schönes Gefühl – nach so vielen Jahren ein Buch in den Händen zu halten, das man geschrieben hat, ist einfach atemberaubend toll. Man ist aufgeregt und nervös, weil man sich fragt, ob die Leser gut finden, was man so schreibt; und gleichzeitig glücklich und stolz, etwas beendet zu haben. Auf jeden Fall war es klasse.

Bookdealer fragt: Welches Buch hat einen nachhaltigen Eindruck bei Dir hinterlassen und ist aus Deinem Bücherregal nicht mehr wegzudenken?
Da muss ich mit einem Buch und einer Trilogie antworten: „Die Bücherdiebin“ von Markus Zusak, die mich nicht nur fasziniert und begeistert, sondern auch beflügelt hat, etwas in der Zeit der 3. Reiches anzusiedeln, und die „Adrian Mayfield“- Trilogie von Floortje Zwigtman, die nach meinem gescheiterten Versuch „Twilight“ zu lesen, mein Interesse an Büchern wieder weckte. Denn nach „Bis(s) zum Morgengrauen“ wollte ich über Wochen hinweg kein Buch mehr anrühren.

Bookdealer fragt: Die „Assjah Reihe“ ist ja von dir & Tanja Meurer, wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?
Tanja ist meine Lebensgefährtin und Freundin. Dadurch hat sie natürlich einen sehr starken Einfluss auf „Assjah“ und die Figuren genommen. Sie hat viele Ideen geliefert, mir aus Sackgassen geholfen, mich aufgebaut und ermutigt. Ohne sie würde es „Assjah“ nicht geben – es ist in vielen Teilen ihr zu verdanken, dass die Geschichte ist, wie sie ist. Von daher lag es nahe, sie auch für die Illustrationen ins Boot zu holen, da sie nicht nur die Charaktere kannte, sondern auch meine Vorstellungen von ihnen teilte. So wurden Kim, die Feen, Annatar und Finn so wie ich sie mir immer vorgestellt habe.

Bookdealer fragt: Wenn du privat Bücher liest, liest du dann richtige Bücher oder lieber Ebooks und welche Genre liest du am liebsten und welches Genre magst du überhaupt nicht?
Ich lese gerne beides – sowohl Bücher, als auch eBooks. Da ich selbst ein Rezensionsportal betreibe und für diverse Plattformen Bücher, Mangas und Comics rezensiere, bin ich in der Wahl des Buches nicht wählerisch: ob Hardcover, Taschenbuch oder eBook: Das Buch ist wichtig. Ich lese bevorzugt Kinder- und Jugendbücher, da ich in dem Genre ja selbst aktiv schreibe, Fantasy und Urban Fantasy und natürlich Gay und Lesbian Romane in all ihren Facetten. Der Romance-Teil darf gerne geringer ausfallen, da ich an den Geschichten interessiert bin, ansonsten habe ich ein Faible für homosexuelle Charaktere (wie man an meinem Portal „Like a Dream“ merkt: www.like-a-dream.de)

Was ich weniger mag sind Chick-Lit, Horror, Western und Sci-Fi. Auch Lyrik und Liebesschmonzetten lese ich nicht – das liegt mir einfach nicht.

Bookdealer: Was gehört für dich zu einem gemütlichen Leseabend dazu?
Ein bequemes, warmes Plätzchen, eine Tasse Tee oder Kakao (wobei das zweitrangig ist, da das bei mir eher kalt wird), eine schnurrende Katze neben mir und ansonsten meine Ruhe. Musik würde mich zum Beispiel stören, weswegen ich beim Lesen eher Stile bevorzuge.

Bookdealer fragt: Welche Buchverfilmung hast du zuletzt gesehen oder schaust du dir so was nicht an?
Wenn man „The Imitiation Game“ nun als Buchverfilmung sehen will – dann diese. Ein toller Film, mit einem überragenden Benedict Cumberbatch in der Rolle des Mathematiker Allan Turing, über den ich in meiner Schulzeit mal einen Vortrag gehalten habe.
Ansonsten sehe ich mir durchaus Verfilmungen von Büchern an, finde sie aber zumeist grausam („Perry Jackson“ z.B.)

Bookdealer fragt: Warst du schon mal auf einer Buchmesse (Leipzig oder Frankfurt?) Oder hast du gar eine in Planung? Wenn ja wie fandest du die Buchmesse bis jetzt immer so?
Ich war schon sehr oft auf Buchmessen – in Frankfurt einige Male, aber diese Messe ist mir einfach zu groß, unübersichtlich und unpersönlich. Dort würde ich nur noch hingehen, wenn ich Termine mit Verlagen oder Agenten hätte.
In Leipzig war ich 10 Jahre (2001 – 2011) am Stück, allerdings nicht als Besucher, sondern als Aussteller. Die Hintergründe wären jetzt zu ausufernd, aber die Messe hat mir insgesamt wesentlich besser gefallen: kleinen, familiärer, publikumsnäher. Sie ist eher die Besucherbuchmesse, während die Frankfurter Buchmesse eher eine Fachmesse für Verlage, Agenten und Lizenzverkäufe ist.

Ob ich eine Messe in Planung habe? Ja, sogar das kann ich bestätigen. Dieses Jahr fand zum zweiten Mal das schwullesbische Lesefestival QUEER gelesen (www.queer-gelesen.de) in Wiesbaden statt und irgendwann möchte ich darauf tatsächlich eine kleine Fachmesse machen. Vielleicht nicht 2016, aber in den Folgejahren möchte ich aus diesem Event eine Messe für schwule und lesbische Verlage und Literatur machen.

Bookdealer fragt: Wie wichtig ist dir der persönliche Kontakt zu deinen Lesern?
Sehr wichtig – ich freue mich immer über Feedback, Kritik und Kommentare. Gerade die Meinung von Kindern ist mir bei „Assjah“ wichtig. Kinder sind ehrlicher und offener. Sie sagen und zeigen (z.B. auf Lesungen) direkt, wenn ihnen etwas nicht gefällt oder sie sich langweilen. Deswegen bin ich gerne auf Lesungen und lerne die Kinder direkt kennen.

Besonders schön sind die Momente, in denen man Fanpost bekommt oder einen kleinen Leser auf einer Messe trifft, der das Buch mochte. Sowas ist immer beflügelnd.

Ansonsten versuche ich auf FB und Lovelybooks präsent zu sein und bin offen für Fragen und Kommentare.

Bookdealer fragt: Gibt es irgendwas, dass dich am Buchgeschäft stört?
Uff – das ist echt schwer zu beantworten. Es gibt so vieles, was mich stört, dass ich jetzt ellenlange Antworten geben könnte. Zumeist haben Kollegen viele der Probleme schon aufgegriffen und wesentlich besser beantwortet als ich. Seien es die Praktiken der Verlage, Amazon, der Buchhandel und und und …

Zum Beispiel gefällt mir die Ellenbogentaktik unter den Autoren nicht. Das fängt beim penetranten Werben eigener Sachen auf FB und in Foren an, geht über Stimmenfang für irgendwelche Publikumsvotings und endet bei Hetzaktionen gegen schlechte (aber dennoch gerechtfertigte) Rezensionen. Da ich auch Blogger bin muss ich an dieser Stelle immer doppelt so sehr aufpassen, niemanden zu verärgern und sich nicht den Hass einer Fangemeinde auf sich zu ziehen. Unterdessen haben mir viele gesagt, ich sollte doch das Rezensieren lassen, wenn ich Bücher veröffentliche – doch irgendwie will ich das nicht. Ich schreibe seit 15 Jahren Rezensionen und es macht mir immer noch Spaß. Ich versuche beides voneinander zu trennen, doch zumeist kommt meine Kritik falsch an, wird als Neid oder Missgunst ausgelegt, und wird dementsprechend beantwortet. Glücklicherweise gerieten meine Romane bisher nur bedingt in Mitleidenschaft, doch wenn sich meine Rezensionen irgendwann wirklich negativ auf meine Bücher auswirken sollten, werde ich wohl aussteigen müssen … leider.

Bookdealer fragt: Gehst du auch zu Lesungen von Kollegen, oder hast du da die Zeit nicht mehr so dazu? Und gibt es einen Autoren den du unbedingt mal treffen möchtest?
Ich gehe sehr gerne zu Lesungen von Kollegen – ich habe sogar selbst welche in Wiesbaden organisiert: 50 Veranstaltungen Lesecafé Wiesbaden. Dort habe ich viele unterschiedlichen Bücher und Autoren kennengelernt, Freunde gefunden und viel Spaß gehabt. Deswegen gehe ich auch jetzt gern noch auf Lesungen, auch wenn mir natürlich die Zeit dafür fehlt. Außerdem bietet Wiesbaden leider selten Lesungen an, die mich thematisch interessieren (weswegen ich ja u.a. das Lesecafé Wiesbaden ins Leben gerufen habe).

Ich würde wahnsinnig gerne einmal Floortje Zwigtman, Markus Zusak und Lynn Flewelling treffen. Letztere ist für die „Nightrunner“-Serie verantwortlich, die es leider nie so recht nach Deutschland geschafft hat (aber ich gebe die Hoffnung nicht auf!), obwohl in den 90ern Band 1-3 bei Bastei erschienen sind. Die anderen stehen außer Frage: ihre Werke haben mich maßgeblich beeindruckt und fasziniert.

Bookdealer fragt: Hast du noch einen besonderen Herzenswunsch den du dir noch erfüllen möchtest ?
Ohje – einen Herzenswunsch? Ich würde wahnsinnig gerne einmal das Polarlicht sehen, wenn ich könnte. Das ist ein wirklich alter Traum von mir. Und einmal mit Fischotter schwimmen, wenn das ging – das wäre mit Sicherheit ein tolles Erlebnis. Ansonsten bin ich eigentlich wunschlos glücklich J


Vielen herzlichen Dank liebe Juliane, dass du dir die Zeit genommen hast, mir das „kleine“ Interview zu geben.

Montag, 2. März 2015

[MiniRezension] Leonardos Zeichen-Olivenküsschen von Jo Berger



Autorin: Jo Berger
  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 437 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 55 Seiten
  • Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00QMX7F6G

Inhalt laut Amazon: 
Ein Neuanfang unter Italiens Sonne. Ein kleines Haus am Meer, alte Freunde und eine junge Liebe. Leonardo und Anna sind glücklich. Aber ist Anna tatsächlich bereit für eine neue Liebe? Gemeinsam wagen sie sich auf Neuland und ahnen nicht, dass ein schlichtes Schild ihr Leben gehörig durcheinanderwirbelt. 
Aber das kümmert die Postbotin Poletti keinen Deut, denn sie hat viel zu viel mit sich selbst zu tun. 


Meine Meinung: Auch der zweite Teil dieser eBook Serie ist der Autorin Jo Berger wieder einmal sehr gut gelungen.
In dieser Geschichte erfahren wir etwas über das Leben in Strongoli von Leonardo & Anna. Frühling in Italien ist einfach wunderbar.
Schmunzelmomente sind hier mit Sicherheit Garantiert.
Anna & Leonardo lernen wir immer besser kennen. Sie sind sympatisch und sehr authentisch dargestellt.
In dieser Folge kommt auch eine recht unfreundlich wirkende Postbotin vor, mit ihr konnte ich ja erst nix anfangen, aber nachdem ihre Geschichte erzählt wurde, fand ich ihr Verhalten schon etwas besser.

Fazit: Wer einen süßen und schnuckeligen Roman mit einer zarten Lovestory für kalte und dunkle Jahreszeit sucht und sich die Sonne Italiens ins Haus holen möchte, ist hier genau richtig.


Meine Bewertung: 

Sonntag, 1. März 2015

[Hessisch Gebabbel] Rückblick auf den Monat Februar




Mein Lesemonat Februar ist vorbei und ich habe es wieder auf sage und schreibe 13 Bücher gebracht wie im Vormonat auch, ABER dieses mal waren es mehr Seiten nämlich: 3694. 

01. Rückkehr nach St.Elwine von Britta Orlowski
02. Kaffee ist alle von Jo Berger
03. Das Erbe von Dora Joers
04. Engelsschmerz von Anna Martens
05. Liebe im Sommerregen von Anna Loyelle
06. Vergangene Tage in Cinnamon Falls
07. Auf der Suche nach Mr. Grey von Emily Bold
08. Der Heuchler aus dem Morgenland von Anita Wasmundt
09. Ghostbound von C.M Singer
10. Forever Lizzy von Birgit Loistl
11. Rachespiel von Arno Strobel
12. Engelsherz von Ilka Hauck
13. Danke für die Blumen von Ashley Bloom

Top Buch des Monats: Engelsherz 
Flop Buch des Monats Engelsschmerz

Meine Bookdealereien vom Monat Februar:

Reziexe: Lizzy Forever
Geschenkt: Das Dorf
Rexiexe:Winterzauber



eBooks:
Dora Joers mit Schattenlicht das Erbe
Manuela Inusa mit Vergangene Tage in Cinnamon Falls
Ashley Bloom mit Danke für die Blumen
Emily Bold mit auf der Suche nach Mr. Grey
Lilly Labord mit Kein Brautstrauss für Vampire


Am 21.Februar war unser We Love Books Stammtisch zu Gast in Köln und der Grundstein für künftige kölsche Bücherstammtische wurde gelegt. Einen Bericht gibt es HIER.
Am 22.2 war ich mit der lieben Ira bei einer Lesung von Arno Strobel, der sein neues Werk das Dorf vorstellte. Einen Bericht gibt es HIER.

Unser nächstes We Love books Treffen findet am 21. März in Frankfurt statt, wer mal dabei sein möchte, einfach melden. Wir beissen auch nicht, versprochen ;-)

Ansonsten startet gut in den März und alle die zur Leipziger Buchmesse fahren, denen wünsche ich von Herzen wundervolle Tage, gute Gespräche und viiiiel Spass und Freude. Ich selber bin im Oktober in Frankfurt wieder am Start.

Alles liebe eure


Samstag, 28. Februar 2015

[MiniRezension] Kaffee ist alle von Jo Berger




Autorin: Jo Berger
  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 608 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 90 Seiten
  • ISBN-Quelle für Seitenzahl: 1499599838
  • Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00KEPGKHS

Inhalt laut Amazon: »Ist heute Kindergarten?« 
»Ja«, flüstere ich, »aber erst viel später. Kuschel dich wieder ins Bett, Süße. Es ist noch sehr früh, die Vögelchen schlafen noch und der Papa schläft noch und ...« 
... die Mama schläft eigentlich auch noch. 
»Ich will nicht in den Kindergarten. Immer Kindergarten. Kindergarten ist blöd!«, dröhnt es aus dem lieblichen Spross heraus. 
Einen Augenblick sinniere ich darüber nach, ob ich in das Wehklagen einstimmen soll: Ich will nicht ins Büro. Immer Büro. Büro ist blöd. 


Meine Meinung: Auch mit diesen humorvollen Kurzgeschichten zaubert die Autorin ihren Lesern ein Lächeln ins Gesicht. Ihr kennt Heinz Becker noch nicht? Dann lernt ihn in dieser Episode kennen, denn Heiner ist der Vater der Erzählerin und ähnelt sehr der liebten TV Figur aus dem Saarland. 
In "Kaffee ist alle" gibt es wieder viele lustige mit Biss und Witz erzählte Alltagsmomente der Heldin, wo beim lesen einfach kein Augen trocken bleiben kann. Momente wie sie jeden Tag viele Leute eben auch erleben oder schon erlebten.
Die Autorin schreibt wie sie das Leben sieht und eben erlebt und das ganze mit einer Portion Humor verpackt. Auch hier wieder eine Leseempfehlung für euch.

Meine Bewertung: