Sonntag, 10. August 2014

[MiniRezension] Was sich liebt das rächt sich nicht von Rose Snow



Autorin: Rose Snow
  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 513 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 259 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00M69MT3E

Ein herzliches Dankeschön geht an Rose Snow, die mir ein Buch zur Verfügung stellten.

Inhalt laut Amazon: Maya ist wieder Single - und dabei kann es auch gerne bleiben. Denn die chaotische Maya stolpert beinahe prinzipiell von einer Katastrophe in die nächste. Gerade erst hat sich der Ex als Betrüger entpuppt, nun stellt sich heraus, dass die neue Wohnung auch nicht viel besser ist: Umgeben von neurotischen Nachbarn und der verrücktesten Hausordnung der Welt wird die Probezeit zum gelebten Horror. Einziger Lichtblick ist der gutaussehende Nachbar Holger, in den sich Maya auch prompt verliebt. Leider wird aus Wolke sieben ganz schnell Hölle acht – denn Holger hat nicht nur ein Geheimnis, er betrügt Maya auch noch. Grund genug, es ihm so richtig heimzuzahlen. Wie gut, dass Mayas durchgeknallte Freundin eine Racheagentur leitet. Ohne Mayas Zutun entspinnt sich ein verhängnisvoller Plan, der plötzlich verdammt schiefläuft ... 

Meine Meinung: Maya ist eine junge Frau und sie ist wieder Single und von ihr aus, darf das gerne auch für lange Zeit so bleiben. Maya zieht in eine neue Wohnung, doch das Haus hat es komplett in sich. neurotische Nachbarn und eine total verrückte Hausordnung machen die Probezeit für Maya nicht gerade einfach, wenn da nicht ihr gutaussehender Nachbar Holger wäre. Schnell verliebt sich Maya in ihn und das Chaos ist vorprogrammiert. Wenn ihr jetzt wissen wollt, was noch so passieren wird, dann schnappt euch den Roman und findet es einfach selber heraus.

Dem Autorinnenduo "Rose Snow" ist hier ein absolut klasse, spritzig und witziger Roman gelungen. Wir lernen Maya kennen, eine junge Single Frau die gerade eine neue Wohnung bezieht und gleich an ihrem ersten Tag mit ein paar Bewohnern unfreiwillig aneinander gerät. Wie zum Beispiel mit Katja. Ein Teenie in der Pubertät. Zickig, vorlaut und extrem launisch. Maya rasselt mit Katja im laufe der Geschichte noch oft aneinander, was aber auch gern den ein oder anderen Schmunzelmoment hervorbringt.

Lange musste ich rätseln wer denn nun die berühmte Ladie Grazie ist, bis es sich herausstellte, das sie ein Plüschschwein ist welches einen ganz besonderen Stand in dem doch recht merkwürdigen Haus hat.

Eine super witzige und leichte Sommerlektüre ist den Autorinnen hier gelungen, kleiner Kritikpunkt: Manche Szene wirken etwas zu sehr an den Haaren herbeigezogen und gestellt, was mir daher weniger gefiel. Aber ich denke das ist Ansichtssache, oder?

Der Schreibstil ist sehr locker und flüssig und man merkt nicht, das er von zwei Autorinnen geschrieben wurde. Ich denke die beiden ergänzen sich einfach prima.

Fazit: Wer eine etwas verrückte Geschichte mit einer guten Portion Humor und Biss lesen möchte, ist hier auf jeden Fall genau richtig. Ganz klare Kaufempfehlung!

Meine Bewertung: 

Samstag, 9. August 2014

[Buchworte] Nummer 3

Mit einem Tag Verspätung kommen nun meine Buchworte. Weitere Infos gibts es bei "Mein Lesetagbuch" 




Heute nehme ich Sei mein Stern von Amanda Frost

Planet Erde ~ Planet Siria ~sexy Außerirdischer ~ Auftrag ~Mondbärchen 
~ Andromedaigel ~sprechender Kühlschrank ~komplizierte Frau 
~ Comuterfreak ~erste Begegnung ~ zarte Romance ~ Hauch Erotik

Freitag, 8. August 2014

(FF) Deutscher Follow Friday







Die genauen Regeln findet ihr im übrigen HIER wenn ihr klickt:


Wie viele Buch-Freunde habt ihr? Erzählt uns doch mal wer und warum? Habt ihr auch einen Ex dabei, der euch dann im Laufe einer Reihe so gar nicht mehr grün war?


Sirius Black aus Harry Potter
Severus Snape aus Harry Potter
Sam Parker aus Hannahs Entscheidung
Oliver von Bodenstein (Taunus Krimis)

Ja ich denke das waren sie alle. Musste doch recht lange überlegen, da ich leider so wenig Reihen lese *seufz*

Und ihr so?


Freitags Füller




Weitere Infos gibts bei Barbara



1.  Für mich  läuft es im Moment einfach richtig gut.

2.   ___________ in irgendeiner Form.

3.  Was macht eigentlich eine ehemalige Freundin von mir im Moment?

4.   Bloggen ist eine feine Sache. 

5.   Haben wir schon wieder eine Party irgendwo laufen ?

6.   Gewisse Sachen sind einfach für die Katz.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf  ein paar weitere Folgen ALF , morgen habe ich basteln geplant und Sonntag möchte ich  etwas lesen !



Donnerstag, 7. August 2014

[Autorenvorstellung] Genovefa Adams




Bitte stelle dich doch bitte den Lesern vor: Hallo ihr Lieben! Ich bin Genovefa, Anfang 20 und komme aus dem Rheinland. Eigentlich bin ich Kosmetikerin von Beruf, aber ich habe immer schon gern geschrieben und mir Geschichten ausgedacht. Gegen Ende meiner Ausbildung habe ich mit „Marie + Leo = Liebe“ meinen ersten Roman veröffentlicht. Seitdem bin ich hauptberuflich Autorin. In erster Linie schreibe ich Liebesromane, gelegentlich aber auch Fachberichte für eine Kosmetik-Zeitschrift. Um meine Privatsphäre zu schützen, schreibe ich unter einem Pseudonym. Genovefa Adams ist also nicht mein richtiger Name, sondern der meiner Uroma.
Bücher schreiben bedeutet für mich: Spaß! Meine Arbeit macht mir unheimlich viel Spaß. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich weiß, dass nur die Wenigsten ihr Hobby zum Beruf machen können. Das ist eine ziemlich abgedroschene Phrase, aber bei mir ist es wirklich so. Schließlich habe ich erst immer nur nebenbei geschrieben, ehe es zu meinem Job wurde.
Lesen bedeutet für mich: Urlaub. Mit einem Buch kann man in eine andere Welt abtauchen. Ich kann beim Lesen total abschalten, denn ich bin gar nicht mehr wirklich bei mir. Okay, das klingt esoterisch und so ein bisschen nach Erleuchtung. Was ich eigentlich sagen will: Ein Buch kann mich so in seinen Bann ziehen, dass ich vergesse, wo ich bin und dass ich eigentlich noch einkaufen muss.
Homepage oder Blog / Facebook Seite: facebook.com/genovefaadams
Die Bücher: „Marie + Leo = Liebe“, „Volltreffer (Der FC Düsseldorf und die Liebe, Teil 1)“, „Mafia & Amore“, „Urlaubsflirt mit Hindernissen“, „From Richard With Love“, „Elfmeter (Der FC Düsseldorf und die Liebe, Teil 2)“, „Herzschlagfinale (Der FC Düsseldorf und die Liebe, Teil 3)“

Hier entstehen meine Werke:


Mittwoch, 6. August 2014

[MiniRezension] Die Achse meiner Welt von Dani Atkins




Autorin: Dani Atkins
  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. August 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426515393
  • ISBN-13: 978-3426515396

Ein herzlichen Dank geht an den Knaur Verlag, der mir das Buch zur Verfügung stellte. 

Inhalt laut Amazon: Rachel ist jung, beliebt, verliebt und wird in wenigen Wochen ihr Traumstudium beginnen. Perfekt. Doch dann geschieht ein schrecklicher Unfall, der ihr alles nimmt. Sie verliert den besten Freund, ihre Zuversicht und die Balance. Jahre später wird ihre Welt zum zweiten Mal auf den Kopf gestellt. Denn als sie nach einem schweren Sturz im Krankenhaus erwacht, ist ihr Leben plötzlich so, wie sie es sich immer erhofft hat. Die damalige Tragödie hat es anscheinend nie gegeben. Ihr bester Freund lebt und ist an ihrer Seite. Wie kann das sein? Und wie fühlt sich Rachel in ihrem neuen Leben – mit dem Wissen über all das, was zuvor geschah? Lassen Sie sich von einer Liebesgeschichte verwirren, die mit nichts vergleichbar ist. "Die Achse meiner Welt", das Romandebüt der britischen Autorin Dani Atkins, wurde in über 13 Länder verkauft und hat in England für Furore gesorgt.

Meine Meinung: Ein Unfall der alles verändert und nach diesem ist nichts mehr wie es vorher einmal war. Rachel verliert tragisch bei einem schlimmen Unfall ihren besten Freund Jimmy. Sie fällt in ein tiefes Loch und verliert all ihre Lebensfreude. 5 Jahre später nach einem brutalen Überfall erwacht sie im Krankenhaus und muss feststellen das ihr bester Freund Jimmy lebt. Auch ist sie sehr beliebt geworden und sogar verlobt. Das ganze wird noch mit einem top Job als Journalistin bei einer Zeitschrift gekrönt.
Rachel glaubt natürlich sie träumt. doch träumt sie wirklich, oder hat sie gerade eine 2. Chance in ihrem Leben erhalten? Nun wenn ihr das nun raus finden möchtet, dann müsst ihr selber zum Buch greifen.

Der Anfang der Geschichte beginnt gleich packend und dramatisch. Das fand ich noch sehr spannend. Aber leider lies dies im laufe der Zeit arg nach. Ich konnte mich leider nicht in die Geschichte fallen lassen, der Funke sprang einfach nicht über.
Eigentlich mag ich ja solche Geschichten über "was wäre wenn und so" aber leider konnte diese Geschichte mich nicht überzeugen.

Mit Rachel hatte ich auch so meine Probleme, ich mochte sie nicht so wirklich. Sie war mir irgendwie unsympatisch gewesen. Stätig am jammer und im Selbstmitleid baden. Leider hat sich das auch nicht geändert im laufe der Geschichte.

Auch die Liebesgeschichten: um Rachel und Matt bzw. Rachel und Jimmy. Das tümpelte alles so neben bei und ich konnte einfach keine Bindung weder zu Matt noch zu Jimmy  richtig aufbauen. Mir fehlte hier leider der Bezug zu den beiden Männern.

Die restlichen Charaktere blieben auch eher farblos und entwickelten sich in der Geschichte nicht sonderbar weiter.

Natürlich wollte ich immer raus finden ob die Autorin es noch erklärt warum Rachel nun plötzlich ein komplett anderes Leben lebte als zuvor.
Das Ende hatte mich dann allerdings etwas überrascht.

Leider konnte ich mich auch mit dem Schreibstil der Autorin nicht wirklich anfreunden. Ich hatte so meine Schwierigkeiten damit.

Das Cover bekommt von mir einen Pluspunkt, denn es ist einfach und schlicht gehalten und es wirkt sehr passend. 

Fazit: Leider wurden hier meine Erwartungen nicht erfüllt, ich denke ich hatte einfach anderes erwartet als ich dann am Ende bekommen hatte. Ansonsten aber schon eine tolle Geschichte über das Thema Liebe & Freundschaft die vielleicht einen anderen Leser mehr am Herzen berührt als mich.

Meine Bewertung: 

Dienstag, 5. August 2014

[Autorenvorstellung] Valentina Kramer






Bitte stelle dich doch bitte den Lesern vor:
Hallo zusammen, ich bin Valentina, leidenschaftlich phantastikverrückte Autorin, mit einem Hang zu düsteren Geschichten, die wahrscheinlich nie ganz erwachsen wird.
Sonstiges: Geboren im Halloweenmonat, auf halbem Weg zwischen Frankfurt und Fulda.

Bücher schreiben bedeutet für mich:
Mich einfach in meiner Fantasie zu verfangen, meine Geschichten wachsen zu sehen und mich völlig in meinen Figuren zu verlieren.

Lesen bedeutet für mich:
Entspannung, Spaß und gleichzeitig auch genau so sehr Bildung und Anregung zum Denken und herum philosophieren, je nachdem was ich gerade so lese.

Homepage oder Blog / Facebook Seite:
https://www.facebook.com/pages/Valentina-Kramer/643088315759825?ref=hl&ref_type=bookmark

Die Bücher:
Meine eigenen? Na ja, da ist „Bücher“ ein bisschen hoch gegriffen. Bisher gibt es ja nur eine Hand voll Kurzgeschichten und einen „Mini“-Roman für Jugendliche: „Geisterjagt für Einsteiger“.
Allerdings erscheint voraussichtlich im Herbst „Taghelle Nacht“ im THG-Verlag.

Hier entstehen meine Werke: (Bild vom Arbeitsplatz)
Ich schreibe eigentlich überall, wo ich die Möglichkeit habe meinen Laptop auszupacken und zu schreiben, oder mir mein Notizbuch auf die Knie zu packen.

Meine beiden „festen“ Plätze sind die:  






Montag, 4. August 2014

Montagsfrage



Weitere Infos gibts bei Libromanie

BEKOMMST DU EIGENTLICH NOCH BÜCHER GESCHENKT?


Ja natürlich zu Weihnachten und zum Geburtstag. Da ich eine öffentliche Amazonwunschliste habe und die alle in meinem Umfeld auch kennen, können sie auf diese immer zugreifen wenn sie mir zu den besagten Anlässen etwas schenken möchten. Aber jetzt einfach mal so ohne bestimmten Grund bekomme ich keine Bücher geschenkt. 

Wie sieht das denn bei euch so aus? Erzählt es mir.
Bin doch so neugierig.

Sonntag, 3. August 2014

[Buchworte] Nummer 2

Mit einem Tag Verspätung kommen nun meine Buchworte. Weitere Infos gibts es bei "Mein Lesetagbuch" 







Ich wähle heute das Buch "Liebe auf Reisen" von Martina Gercke


Kate ~New York ~Markerlin ~ Imbobilienfirma ~Verlobter ~ Beförderung ~ Intriegen ~ 
~Verlobung ~ Tochter des Chefs~ Rauswurf ~ Zugfahrt
~Neues Leben ~ England ~neue Leute ~ Emma ~ schwanger ~ Gutshof ~englisches Essen
~Finnley ~ Bibury ~ erster Kuss ~Herzkolpfen ~ Romantik 

[Bloggeraktion] zum Buchstart "Vergessen" von Elke Pistor

Am 8. August erscheint der Roman "Vergessen" von Elke Pistor. Dazu hat sich die Autorin und der Ullstein Verlag eine ganz tolle Aktion ausgedacht.

Sie haben an auserwählte Blogger USB Sticks verschickt, wo jede Menge Material vorhanden ist.

So sieht der Stick aus, den es gab:



Ich hatte ja schon viel über solche e-Sticks gehört, umso erfreuter war ich, als ich den Stick aus meinem Umschlag fischen konnte.

Nun möchte ich mit euch zusammen den Stick erkunden. Habt ihr Lust auf eine kleine Tour? Dann kommt einfach mit:


Beginnen wir mit dem Video Interview




Gefolgt von ein paar Bildern der Autorin




Natürlich gab es auf dem Stick auch ganz exklusiv das Manuskript des Romans zu lesen. 
Meine Rezension wird es bald dazu hier auf dem Blog geben. Aber jetzt möchte ich euch gerne das Cover zeigen:


Kommissarin Verena Irlenbusch steht unter Druck: Während sie einen hochintelligenten Psychopathen jagt, verschlimmert sich die Alzheimererkrankung ihrer Großmutter. Außerdem wurde ihr der schlechtgelaunte Kollege Christoph Todt an die Seite gestellt, dem sie jede Information aus der Nase ziehen muss. Doch Verena bleibt liebevolle Enkelin und professionelle Ermittlerin – auch wenn es sie fast zerreißt. Als sie schließlich auf die Spur des Mörders kommt, verfängt sich Verena in ein Netz aus lang vergessener Schuld und neuem Hass. Wird sie diesen Fall heil überstehen?

Wenn ihr eine Leseprobe wollt, einfach HIER klicken.

and last but not least gibt es noch ein Autorenportrait zu lesen:

„Erschießen ist mir zu unpraktisch ...“ 

Das wandhohe Bücherregal biegt sich unter dem gesammelten Kriminal- und Psychologiewissen. 
Mittendrin lauert eine handgroße Spielzeugvogelspinne auf Opfer. Eine antike Schreibmaschine 
versprüht einen bodenständigen Charme. Gelbe Notizzettel pflastern vereinzelt die 
Schreibtischablage – immer bereit, akute Geistesblitze festzuhalten. Es herrscht eine energiegeladene 
Atmosphäre. Fast so, als hätte jemand seine geballte Kreativität in diesem Zimmer ausgekippt und 
neu sortiert. Irgendwie stimmt das sogar. Denn dies ist das Arbeitszimmer, in dem die Krimiautorin 
Elke Pistor (47) ihre Gedanken zu neuen Geschichten reifen lässt. Ihr wichtigstes Instrument: eine 
graue Moderations-Pinnwand, an der sie ihren Plot mittels farbiger Notizen strukturiert. Wer hier 
auf Spurensuche geht, entdeckt u.a. Handbücher zum Thema Demenz und eine unechte ausgestopfte 
Eule, die über ihren Schreibtisch wacht – alles kleine Hinweise auf die Handlung von „Vergessen“, 
ihren neuen Kriminalroman, der im August 2014 im Ullsteinverlag erscheint. 

Von Schweden zum Krimi 

Wenn Elke Pistor an ihrem Kölner Schreibtisch sitzt und Fachbücher für den nächsten Fall ihrer 
Gemünder Kommissarin Ina Weinz wälzt, reist sie in Gedanken oft in ihre Heimat, die Eifel. Wie 
ihre erste Figur wird sie in Gemünd geboren und verbringt ihre gesamte Jugend dort. In ihren Ina 
Weinz-Krimis setzt sie dieser Zeit ein Denkmal. Dabei ist anfangs gar nicht sicher, ob sie überhaupt 
zum Schreiben finden wird. Ihre Eltern wünschten sich für sie eine Zukunft als Finanzbeamtin. Sie 
selbst will Schauspielerin oder Anwältin werden, studiert schließlich Pädagogik und 
Betriebspsychologie. Trotzdem hört sie nicht auf zu experimentieren, versucht sich auch als Malerin: 
„Ich war immer auf der Suche nach einer künstlerischen Ausdrucksform, die mir liegt“, erinnert sich 
die 47-jährige mit der markanten roten Brille. Ein erstes Mosaikteil entdeckt sie 2007, an ihrem 40. 
Geburtstag. Sie möchte nach der beruflichen Pause, die sie für ihre beiden Kinder eingelegt hat, 
etwas Neues anfangen. Vielleicht Schwedisch lernen, die Muttersprache ihres Mannes. Doch der 
Kurs der VHS liegt am anderen Ende der Stadt. So entscheidet sie sich lieber für das Seminar 
„Kreatives Schreiben“ in der Nähe. Eine gute Wahl. Das Schreiben gefällt ihr, das Feedback der 
Teilnehmer ist positiv – Elke Pistor leckt Blut. 

Buchpremiere auf der Criminale 

Von Haus aus ein wahrer „Fortbildungsjunkie“, investiert sie all ihre Energie in ihre neue Passion, 
schreibt sich erst an der VHS, später an der Bundesakademie in Wolfenbüttel ein. Das Ziel: 
möglichst viel Schreibhandwerk und -erfahrung sammeln. Über ein Internetforum tauscht sie sich 
mit anderen über ihre Texte aus, lernt, Kritik an ihren Geschichten nicht auf ihre Person zu beziehen 
– eine wichtige Lektion, wie sie selbst sagt. Am Ende zahlt sich ihre Arbeit aus. Auf Anregung ihrer 


Schreiblehrerin an der VHS, sendet sie ihre Kurzgeschichte „Für den Wind und die Vögel“ bei einem 
Wettbewerb ein – und gewinnt. Es ist ihre erste Veröffentlichung, die 2009 in der Anthologie 
„Mortus in Colonia“ erscheint. Vom ersten Erfolg beflügelt, besucht Elke Pistor einen Kurs bei den 
Autoren Sandra Lüpkes und Jürgen Kehrer. Von ihnen erfährt sie, dass die nächste Criminale in 
ihrem Geburtsort Gemünd stattfindet. Sie nutzt ihre Chance, setzt sich daheim an den Schreibtisch 
und erdenkt ihren ersten Eifelkrimi. Mit knapp 100 fertigen Seiten im Gepäck klopft sie bei 
verschiedenen Verlagen an. Nur ein Jahr später feiert „Gemünder Blut“ (Emons), auf der Criminale 
2010 Premiere. 

Über den Ursprung von „Mordsideen“ 

In den nächsten fünf Jahren schreibt Elke Pistor sieben Bücher. Sie arbeitet sich für ihre Krimis 
unter anderem in die Geschichte des Kölner Doms, Kräuterkunde und den Beruf des Tierpräparators 
ein. Doch woher nimmt sie ihre vielen Einfälle? „Bisher konnte ich mich immer auf meinen 
Inspirationsmoment verlassen“, sie lächelt verschwörerisch. Er wird zum Beispiel durch eine 
Autofahrt, ein Gespräch oder einen Blick in die Zeitung ausgelöst. Der Einfall zu „Vergessen“, in 
dem sie das Thema Demenz behandelt, kommt über einen befreundeten Psychiater und Neurologen 
zu ihr. „Er hat mir von einer ungewöhnlichen Erkrankung erzählt: der Frontallappendemenz, die 
sich vor allem auf das Gewissen und die Moral auswirkt, den Menschen völlig enthemmt. In diese 
Richtung habe ich weiter recherchiert.“ Ist die Idee erst einmal da, plant sie ihre Morde akribisch. 
Die Opfer werden erschlagen, springen aus dem Fenster oder ertrinken und verheddern sich in 
Schiffsschrauben. „Einfach erschießen ist mir zu unpraktisch. Das würde ich nie machen. Es ist laut 
und die Kugeln lassen sich in der Ballistik zurückverfolgen“, überlegt die Autorin. Dabei wäre es für 
sie vermutlich einfach, einen Mord mit Waffe zu beschreiben. Wie sie ein Luftgewehr benutzt, lernte 
sie einst von ihrem Großvater. 

Organische Figuren – „alle meine Freundinnen“ 

Besonders viel Zeit investiert Elke Pistor in die Entwicklung ihrer Hauptfiguren. Sie stattet sie mit 
Familienproblemen aus, überlegt sich kleine Macken, gibt ihnen eine Motivation: „Jede Figur 
braucht ein Ziel, erst dann wird sie organisch.“ Bisher hat sie viele starke Frauen entworfen, 
darunter Katharina Rübchen und Judith Bleuler. Die Eifelkommissarin Ina Weinz steht ihr am 
Nächsten. Sie ist für sie sogar zu einer guten Freundin geworden. Wohl, weil sie die Erste war, die 
sie lebendig werden ließ. Mit ihrer „Neuen“, der Kriminalkommissarin Verena Irlenbusch, die in 
„Vergessen“ ihren ersten Fall gemeinsam mit dem Kollegen Christoph Todt lösen wird, steht sie 
noch am Anfang des Kennenlernens: „Sie fasziniert mich. Sie ist smart und cool in ihrem beruflichen 
Auftreten, trotzdem sensibel und rührend bemüht um ihre Großmutter. Ich bin gespannt, welche 
Facetten sie mir in Zukunft offenbaren wird.“ Gerade hat sie die Arbeit am zweiten Band der Reihe 
begonnen. Dabei verrät sie, dass sie trotz aller Verbundenheit zu Ina, Verena und Co., viel lieber 
Bösewichter entwirft: „Figuren interessieren mich als Menschen. Es gefällt mir zu ergründen, was 


sie antreibt. Dahinter steckt, dass jeder unter bestimmten Umständen zu einem Mord fähig ist, und 
ich überlege mir, welche das sind.“ 

Einfach schreiben 

Geht es an die Plan- und Schreibphase, profitiert sie vor allem von ihren Erfahrungen als 
Workshopleiterin in der Erwachsenenbildung. „Von Natur aus bin ich eher ein unordentlicher 
Mensch. Wenn ich arbeite, brauche ich eine feste Struktur“, gibt Elke Pistor schmunzelnd zu. Daher 
auch die Krimipinnwand: „Ich entwerfe meinen Plot und erstelle einen Ablauf der einzelnen Szenen, 
den ich dann Punkt für Punkt abarbeite.“ Für jeden Roman legt sie ein eigenes Notizbuch an. 
Außerdem nutzt sie eine Diktatfunktion im Handy für spontane Geistesblitze. Von der ersten Idee 
bis zum Lektorat für ein ca. 300-Seiten Buch braucht sie in der Regel sieben Monate. Davon 
reserviert sie sich drei fürs Schreiben. Ihr Soll: sechs Seiten pro Tag. Dafür hat sie montags bis 
freitags zwei Stunden Zeit, wenn die Kinder in der Schule sind und ihr Mann auf der Arbeit. „Am 
besten schreibe ich, wenn ich alleine im Haus bin und mich nichts ablenkt, auch keine Musik.“ Nur 
der Platz im Haus, an dem sie schreibt, ist nicht fix. Mal entstehen ihre Szenen auf dem Laptop, 
während sie auf dem Ledersofa im Wohnzimmer sitzt. Mal, am Tisch ihrer kleinen Gartenoase unter 
dem wild rankenden Wein – immer umgeben von mindestens einer ihrer drei Katzen, die mit in der 
Familie leben. Von Schreibblockaden ist sie bisher verschont geblieben. Ihr Rezept: „Gute Vorarbeit 
und intensive Recherche, das nimmt den Druck raus. Und es macht mir Spaß, mich in etwas Neues 
einzudenken.“ 

Die andere Seite 

Mittlerweile hat Elke Pistor viele Fachexperten an der Hand, die ihr gerne über forensische oder 
psychologische Details Auskunft geben. In den Vereinigungen für Krimiautoren „Mörderische 
Schwestern“ und „Syndikat“, sucht sie den Austausch mit ihren Kollegen. 2013 saß sie in der Jury des 
Friedrich-Glauser-Preises. 2012 und 2014 entschied sie mit über die Vergabe des Jacques Berndorf 
Preises, dem Eifelkrimiförderpreis. Wenn sie nicht schreibt oder plottet, bewirbt sie ihre fertigen 
Bücher via Facebook, produziert neue Buchtrailer für ihre Internetseite oder verlost 
Benefizlesungen. Bei allem, was sie tut, ist sie zu 100 Prozent dabei und ständig auf der Suche nach 
neuen Marketing-Ideen oder anderen kleinen Dingen, die ihre Bücher weiter bekannt machen. Um 
Rezensenten ihren Kräuterkrimi „Kraut und Rübchen“ schmackhaft zu machen, stellte sie sogar 
eigene kleine Päckchen zusammen, in denen sie die Bücher samt Kräuterteemischung an Blogger 
versandte. 

„Hach“-Bücher und andere Freizeitvergnügen 

Doch was macht sie, wenn sie mal gar nichts zu tun hat? „Wenn ich bügele oder das Katzenklo 
sauber machen muss, gönne ich mir gerne Hörbücher. Da kann ich auch gleich lernen, wie ich meine 
Stimme bei Lesungen einsetze. Am Liebsten Bücher, bei denen man am Schluss diesen ‚Hach’-Effekt 


hat“, schwelgt Elke Pistor. Aber sie geht auch gerne mit ihren Kindern in Disneyfilme. Da passieren 
zwar keine Morde, trotzdem sind sie schön. Und wie sieht es mit Urlaub aus? „Ich fahre eigentlich 
nicht gerne weg, da ich beruflich viel unterwegs bin. Wenn doch, bin ich meist im Wohnwagen 
unterwegs. Es gefällt mir, Unerwartetes abseits vom Hauptstrom zu entdecken. Mein absoluter 
Ruhe- und Sehnsuchtsort ist Schweden.“ Und wenn der Akku wieder aufgetankt ist, geht es zuhause 
gleich wieder ans Schreiben. Was für manchen vielleicht stressig klingen mag, ist für Elke Pistor 
eher Erholung: „Ich wollte immer etwas tun, wofür ich brenne und habe lange danach gesucht. Jetzt, 
mit 47 bin ich endlich angekommen.“ Während sie spricht, nimmt bereits die nächste Idee hinter 
ihrer Stirn Gestalt an. Sie blickt zur grauen Pinnwand, nimmt die verbliebenen Post-Its ab. Jetzt ist 
alles wieder ganz blank, bereit für neue Ideen, Fährten und Figuren – für den nächsten Roman. 

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Ich hoffe euch hat der kleine Rundgang gefallen und ich konnte euch neugierig auf das Buch machen? Wenn ja dann merkt euch den 8. August auf jeden Fall vor!!!!


Samstag, 2. August 2014

[Hessisch Gebabbel] Blicken wir auf den Juli zurück




Beginnen wir zu aller erst mit dem Lesemonate, welcher eher etwas mau ausgefallen ist *seufz* ich habe es leider nur auf 5 Bücher gebracht. Zusammen sind das 1922 Seiten.


01. Angelika Lauriel mit Der Tod steht mir nicht
02. Amanda Frost mit so fern wie ein Stern
03. Ute Jäckle mit verloren in der grünen Hölle
04. Katie MacAlister mit Beissen für Anfänger (keine Rezension)
05. Claudia Winter mit Aprikosenküsse


Meine Bookdealereien vom Monat Juli:






Am 16.August findet unser schon 6. We Love Books Treffen in Frankfurt statt. wer gerne mal teilnehmen möchte, egal ob als Blogger, Leser oder Autor, einfach mir eine Email schicken =)

Auch ist für Ende August eine neue Blogtour geplant, ihr dürft gespannt sein. Es wird tolle Sachen zu gewinnen geben. =)

Hier könnt ihr den Bericht vom 5. We Love Books Treffen nachlesen.

Startet gut in den Monat August und lasst es euch gut gehen.

Eure 


Freitag, 1. August 2014

(FF) Deutscher Follow Friday







Die genauen Regeln findet ihr im übrigen HIER wenn ihr klickt:


Die Frage für diesen Freitag lautete: Wie hat sich euer Leseverhalten geändert, seit ihr bloggt?

Also ich muss sagen, mein Leseverhalten hat sich schon sehr verändert. Früher war ich eine recht langsame Leserin gewesen. Ich blogge jetzt seid Sep. 2011. Das lesen für mich wiederentdeckt hatte ich vor 5 Jahren. Ich kann schon mit Stolz sagen das sich einiges geändert hat. Ich bin ein "Viel-Leser" geworden. Ich habe viele Genres für mich entdeckt, an die ich mich vorher nicht ranwagte.

Wie sieht es bei euch denn aus?