Dienstag, 21. März 2017

[Buchempfehlung] Das Tagebuch der Prinzessin Leia von Carrie Fisher



Autorin: Carrie Fisher
Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Hannibal Verlag; Auflage: 1 (3. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3854456255
ISBN-13: 978-3854456254
Originaltitel: The Princess Diarist
Größe und/oder Gewicht: 14,9 x 2,5 x 21,6 cm

Ein herzliches Dankeschön an den Hannibal Verlag, die mir freundlicherweise ein Exemplar zur Verfügung stellten

Inhalt laut Amazon: Die Nachricht des unerwarteten Todes von Carrie Fisher am 27. Dezember 2016 im Alter von nur 60 Jahren erschütterte nicht nur die Welt, sondern das gesamte Star Wars-Universum. Jahrelanger Drogenmissbrauch und psychische Probleme belasteten die Karriere einer sensiblen Frau, die zugleich als Prototyp des weiblichen Action-Stars in Hollywood galt. Wie auch Elizabeth Taylor und Shirley Temple, die schon früh Berühmtheit erlangten, zahlte Fisher einen hohen Tribut für ein Leben zwischen den Extremen. Als Fisher 1977 zum ersten Mal am Set von Star Wars die Rolle der Prinzessin Leia verkörperte, wirkte sie noch unschuldig, lebensfroh und experimentierfreudig. Niemand hätte zum Zeitpunkt der Dreharbeiten den überwältigenden Erfolg der Sternensaga erahnen können, der in einem wahren Kult-Imperium mündete. Charaktere wie Luke Skywalker, Darth Vader, R2-D2 und natürlich Prinzessin Leia und Han Solo haben mittlerweile den Status von Archetypen der Popkultur erlangt. Das lag jedoch nicht nur am spannenden Drehbuch und der ideenreichen Umsetzung des Schöpfers George Lucas. Es war die Chemie zwischen den Darstellern, die der Space Opera einen ganz besonderen Reiz verlieh. Aufmerksame Zuschauer bemerkten schnell die geradezu magische Anziehungskraft, die zwischen der damals neunzehnjährigen Fisher und dem über zehn Jahre älteren Harrison Ford in der Rolle des Han Solo bestand. 40 Jahre nach dem Leinwanddebüt lüftet die Autorin das Geheimnis: Während der Dreharbeiten entwickelte sich zwischen den beiden Darstellern eine stürmische und leidenschaftliche Liebesaffäre, die nicht nur wegen des Altersunterschieds brisant war, sondern vor allem wegen der Tatsache, dass Ford zum damaligen Zeitpunkt verheiratet war. Das Tagebuch der Prinzessin Leia ist eine hoch emotionale Autobiografie, bei der Fisher ihr Leben Revue passieren lässt und der Öffentlichkeit erstmalig die alten Tagebücher aus dem Jahr 1977 zugänglich macht. Hier erlebt der Leser eine junge Frau - schwärmerisch, zärtlich und von Gefühlen ergriffen, die sie zuvor nie in dieser Intensität erfahren hat. Neben Impressionen von Dreharbeiten und sorgfältig ausgewähltem Fotomaterial berührt die hautnah miterlebbare Liebesgeschichte, die Star Wars in einem neuen (Sternen)-Licht erscheinen lässt. Carrie Fisher hätte ihren Fans kein schöneres Abschiedsgeschenk hinterlassen können.

Meine Meinung: Wer kennt sie nicht die sympathische Prinzessin Leia aus den Star Wars Filmen. Nun hat Carrie Fisher uns dieses recht emotionale  Tagebuch hier mitgebracht.

Der Schreibstil von Carrie Fisher ist humorvoll und flüssig gehalten. Sie erzählt recht schnell   mit einer guten Portion Selbstironie,  von den Dreharbeiten von Star Wars und durchleuchtet auch ihre kleine Liebesaffäre zu ihrem fast 10 Jahre älteren, verheirateten  Kollegen Harrison Ford.

Zu Beginn "Leben vor Leia" des Buches erzählt die Autorin auch über ihr nicht so ganz einfaches Leben mit ihrer berühmten Hollywood Mum Debbie Reynolds und bekommen so private Einblicke in dieses Leben.

Carrie Fisher geht danach schnell über zu dem nächsten Thema und erzählt von ihrem Casting zu den Star Wars Filmen, eben so von den Produktionen zum ersten Film im Jahr 1976. Außerdem beschreibt sie sehr genau die sehr zeitaufwändige Herstellung ihrer Leia-Frisur. Das war für mich schon ein weiterer Schmunzelmoment in diesem "Tagebuch".

Die 50 recht privaten und zum Glück veröffentlichten Tagebuchtexte, fand C. Fisher ja kurz vor ihrem Tod erst wieder und lässt nun die Leser in ihre ganz persönliche Gedankenwelt blicken.

Zum Ende des Buches hin erzählt die Autorin in  “Leias Lapdance“ (so nannte sie eben Autogrammstunden) die lustigen und manchmal nachdenklichen Begegnungen mit ihren Fans. Zum Beispiel: ein kleines Mädchen wollte unbedingt Prinzesin Leia treffen , artig lange Zeit anstand und dann enttäuscht weinte, weil die Prinzessin Leia so alte wäre und nicht mehr jung wäre wie die Leia aus dem Fernseher. Die Eltern waren ehr beschämt, aber Carrie nahm es mit viel Humor. Ja auch Leinwandhelden werden älter.

Fazit: Wer gerne einen Blick hinter die Kulissen werfen und auch ein paar passende Bilder der damaligen Zeit sehen möchte der darf gerne Carrie Fishers persönlichen Anekdoten lauschen . Lasst euch diese ganz persönliche Autobiografie auf keinen Fall entgehen, ganz klare Empfehlung von meiner Seite!


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