Freitag, 6. Mai 2016

[Rezension] Wildrosensommer von Gabriella Engelmann



Autorin: Gabriella Engelmann
Broschiert: 400 Seiten
Verlag: Knaur TB (2. Mai 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426518457
ISBN-13: 978-3426518458
Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 3,5 x 19,1 cm

Mein herzlicher Dank geht an den Knaur Verlag für die Bereitstellung eines Exemplares

Inhalt laut Amazon: Im Licht der glitzernden Nachmittagssonne sieht es beinahe aus wie ein Schlösschen. Ein verwunschenes Schlösschen mitten auf der Elbe. Tatsächlich aber ist es ein Hausboot, das der allein erziehenden Mutter Aurelia in einem Bildband ins Auge fällt. Nun lässt die Sehnsucht nach einem idyllischen Zuhause wie diesem sie nicht mehr los. Denn seit dem plötzlichen Verschwinden ihres Mannes Nic fühlt Aurelia sich einsam und entwurzelt. Als sich wenig später die Gelegenheit ergibt, dieses Hausboot zu kaufen, sieht sie darin einen Wink des Schicksals – und zieht schon wenige Wochen später mit ihren widerstrebenden Töchtern, Katze Momo ,und vielen Träumen im Gepäck von München vor die Tore Hamburgs. Für die gelernte Floristin sind die Vier- und Marschlande mit ihren Rosenhöfen, alten Bauernkaten, Deichen und zahllosen Gärten ein Paradies. Doch auch Rosen im Paradies haben ihre Dornen …

Meine Meinung: Die Alleinerziehende Aurelia sucht für sich und ihre beiden Töchter was neues zum wohlen, leben und wohlfühlen, seit dem Weggang von Nic. In einem Bildband wird Aurelia auf ein wunderschönes wie ein verwunschenes Schlösschen wirkend auf das Hausboot aufmerksam. Die esoterisch angehauchte Floristin macht kurze Zeit später Nägeln mit Köpfen und zieht mit ihrer Familie nach Hamburg auf das Hausboot und möchte seinen Geheimnissen auf den Grund gehen. Was hat Nic und sein plötzliches Verschwinden mit alldem zu tun und wird der Geist von Friedrich Hoff seine verdiente Ruhe finden?

Woooohooo welch wundervolle Geschichte mit dem Hachz war das toll und schöööööön gewesen. 
Der zauberhaften  Autorin (ich glaube inzwischen wissen viele, das ich die Werke der Autorin absolute liebe und immer inhaliere, sobald ich eines in den Händen halte) ist hier wieder ein absolut mega Werk rundum gelungen, denn beim lesen hatte man einfach das Gefühl man wäre live mit in Hamburg und auf dem Hausboot dabei.


Der Schreibstil der Autorin ist auch diesem Roman wie immer wunderbar locker, flüssig und leicht und lässt einen das Buch schnell weg lesen. Man ist so von dieser Geschichte so gepackt und wird in sie hinein gezogen, das man nicht mehr aufhören kann und immer wissen möchte, was nun passieren wird. Auch haben ein paar Szene dann komplett andere Wendungen bekommen, auch wenn manches dann doch etwas vorhersehbar war. Was aber nicht schlimm ist.

Gabriella Engelmann hat hier wunderbare, unterschiedlichste und doch sehr authentische Charaktere erschaffen. Die esoterische Aurelia und ihre Zuckertöchter haben sich vom ersten Moment an in mein kleines Herzle geschlichen,  auch Kätzchen Momo und die mütterliche Coco nicht zu vergessen. Aberebenfalls nicht zu vergessen die anderen Nebenfiguren konnten mit sehr viel Charme und Sympathie richtig doll punkten.

Die Beschreibungen der Örtlichkeiten (Hamburg & das schnuckelige Hausboot) sind der Autorin wieder einmal mehr als gelungen und schon bald verliebte ich mich in das Hausboot (und wo ist meins?)

Das Cover ist ein absoluter Blickfang und wieder sehr passend gewählt worden.

Fazit: Ein fantastischer Roman der hier auch ein paar ernstere Themen aufgreift, aber man dadurch nicht traurig gestimmt wird, einfach alles passt zusammen und man fühlt sich rundum wohl. Die Autorin bringt diese sensiblen Thema recht feinfühlig auf den Punkt. Es war wirklich alles dabei was man sich als Leserin nur so wünschen kann. 

Meine Bewertung: 

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