Samstag, 14. Mai 2016

[MiniRezension] Ein verlorener Sieg von Dominik Seiberth



Autor: Dominik Seiberth
  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 2341 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 302 Seiten
  • Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
  • Verlag: Bookshouse (14. April 2016)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B01E9ZAXC6

Mein Dank geht an den Bookshouse Verlag, der mir ein Exemplar zur Verfügung stellte

Inhalt laut Amazon: Ein blutverschmierter Jugendlicher kniet neben der grausam zugerichteten Leiche seiner Mutter. In der Hand hält er die Tatwaffe: ein grobschlächtiges Fleischermesser. Ist der Vierzehnjährige ein Mörder? 
Als Hauptkommissar Jonathan Weitzäcker die Ermittlungen aufnimmt, scheinen alle Indizien dafürzusprechen, doch je länger er sich mit dem Fall beschäftigt, desto mehr Ungereimtheiten tauchen auf. Schon bald muss er sich der Frage stellen, wie viel ein Mensch verkraften kann, bevor er die Kontrolle verliert ...

Meine Meinung: Ein grausiges Bild bietet sich zu Beginn dem Leser, ein blutbeschmierter Junge, der ein sehr großes Messer in den Händen hält und neben ihm seine abgeschlachtete Mutter. Der Junge macht einen verwirrten Eindruck und auch im Flur wurde ein Mann mit dem selben Messer angegriffen. War es wirklich der Junge der seine Mutter getötet hatte und auf seinen Opa los ging? Ein Bild das nicht wirklich zusammen passt, dies versucht auch Kommissar Weitzäcker nun heraus zu finden. 

Dies ist der 2.Fall des Heidelberger Hauptkommissaren Jonathan Weitzäcker und er ist fesselnd & packend erzählt worden vom Autor Dominik Seiberth.

Einmal in den Händen, so konnte ich das Buch nicht mehr weglegen, so gefangen war ich in der Geschichte. Es hat mich gepackt und nicht mehr losgelassen. 

Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt, was dem Lesefluss nicht im geringsten einen Abbruch hat, so konnte man als Leser auch einen sehr guten Blick in die Ermittlungsarbeit werfen, was ich immer spannend finde.

Der Autor konnte wieder erstklassig mit seinem spannenden, flüssigen Schreibstil und interessanten Figuren sehr punkten.

In diesem Roman gewährt Dominik Seiberth einige private und tiefe Einblicke in das Leben von Hauptkommissar Jonathan Weitzäcker, was ich persönlich immer toll finde und auch mag, denn so lernt man die Person noch etwas besser kennen. Auch seine Vergangenheit.

Dem Autor ist es wieder sehr gut gelungen den Leser eine lange Zeit zappeln zu lassen, wer wirklich als Täter in Frage kommen könnte. Hatte man einen Verdacht, wurde man ganz gekonnt auf eine andere Spur gebracht und tappte so ein wenig im dunkeln.

Fazit: Der Autor lehrt hier seinen Lesern gekonnt das Fürchten und konnte auch mit diesem bewegenden und fesselnden Thriller wieder absolut punkten, er steht seinem Vorgänger in nichts nach. Ein absolutes muss ist hier unablässlich.

Meine Bewertung: 

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