Sonntag, 10. Januar 2016

[MiniRezension] Kernfrage von Andrea Weisbrod



Autorin: Andrea Weisbrod
Broschiert: 312 Seiten
Verlag: Gmeiner-Verlag; Auflage: 1., 2015 (1. Juli 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3839217644
ISBN-13: 978-3839217641
Größe und/oder Gewicht: 12 x 2,5 x 20 cm

Inhalt laut Amazon: Teresa Kerns amerikanischer Großonkel Anton Küppers stirbt überraschend bei einer Familienfeier in Koblenz an einer Überdosis Insulin. Teresa, Historikerin mit kriminalistischer Spürnase, vermutet, dass Anton ermordet wurde, und nimmt die Fährte des mysteriösen Killers auf. Liegt der Grund für das Verbrechen in Anton Küppers Nazivergangenheit oder geht es um persönliche Motive? Teresa verstrickt sich tief in der dunklen Geschichte ihrer Familie. Was als romantische Familienreise beginnt, wird schnell zu einem ganz realen Albtraum

Meine Meinung: Zum Inhalt schreibe ich ausnahmsweise mal nichts, denn es wurde schon alles treffend erzählt.

Der Klappentext und die vielen positiven Rezensionen lasen sich alle ganz toll und spannend und so war ich gleich  begeistert als mir die Autorin ein Exemplar anbot.
Leider konnte die Geschichte selber nicht das halten, was versprochen wurde.


Die mehreren Handlungsstränge die es gibt, passen gut zusammen und geben schon bald ein ganzes. Es wurde auch viel aus der Vergangenheit (den Kriegsjahren erzählt, welches mich jetzt persönlich nicht wirklich interessierte, hätte man vorher im Klappentext erwähnen können. Man spürt durch das Erzählen die Kälte und die Brutalität des Krieges und es wird einem beim lesen gleich anderes).

Ein weiterer Kritikpunkt von mir und zwar wird man in der Geschichte mit sehr vielen Charakteren bombardiert und die man erst nach und nach richtig zu ordnen kann. Es war doch ein wenig verwirrend mit so vielen Personen.

Ein Schreibstil mit dem ich auch nicht 100% klar kam und warm wurde, denn grade was die Zeitensprünge anging, war es manchmal reichlich verwirrend. Es wurde zwar zu Beginn der neuen Kapitel gekennzeichnet, aber ich hatte doch reichlich meine Mühe damit.

Mir fehlten auch ein wenig die Hinweise zum Tod von Toni und den beiden Frauen (Teresa & Tante Sophie) im Keller. Warum sind diese dort? 

Nach einer ganzen langen Weile baut sich eine kleine Spannung in dem Buch auf, welche leider nicht lange gehalten werden konnte. 

Fazit: Das ganze erinnerte mich eher an ein dramatisches Familiengeheimnis, anstatt eines Krimis und war völlig anders als erwartet. 
Leider eine Geschichte die mich nicht überzeugen und fesseln konnte =(


Meine Bewertung: 

1 Kommentar:

  1. Schade! Ich habe den Krimi nocht gelesen, aber erst einen anderen Krimia aus dem verlag, den ich sehr gut fand und den ich dir eventuell empfehlen kann.
    LG Martina

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