Freitag, 24. April 2015

[Rezension] Tante Poldi und die sizilianischen Löwen von Mario Giordano



Autor: Mario Giordano
Broschiert: 368 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Ehrenwirth); Auflage: Aufl. 2015 (12. März 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3431039146
ISBN-13: 978-3431039146
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 3,5 x 21,5 cm

Mein herzlicher Dank geht an den Lübbe Verlag, der mir freundlicher Weise ein Exemplar zur Verfügung stellte

Inhalt laut Amazon: Meerblick. Sonne. Ruhe. Mehr will Poldi nicht, als sie kurz nach ihrem sechzigsten Geburtstag von München nach Sizilien zieht. Dabei hat sie aber nicht mit der Familie ihres verstorbenen Exmannes gerechnet. Denn die Sizilianer,  durch und durch, wollen Poldi natürlich das Dolce Vita nahebringen. Das war's dann mit der Ruhe. Als wäre es damit nicht genug: Eines Tages verschwindet Valentino, der Poldi in Haus und Garten ausgeholfen hat, spurlos. Ist er etwa in die Fänge der Mafia geraten? Poldi macht sich auf die Suche - und kreuzt dabei schon bald den Weg des attraktiven Commissario Montana ...

Meine Meinung: Tante Poldi ist grade 60 Jahre alt geworden und sie wandert nach Sizilien aus um dort in Ruhe am Meer ihren Lebendsabend zu verbringen. Aber leider hat sie dabei nicht an die Familie von ihrem verstorbenen Mann mehr gedacht, denn diese sind waschechte Sizilianer und wollen jetzt der Poldi die La Dolche vita natürlich näher bringen. Leichter gesagt als getan. Plötzlich wird Valentino tot aufgefunden. Wer hat ihn ermordet? Poldi wird zur Hobbieermittlerin und begibt sich auf die Suche nach dem Täter und lernt nebenbei den recht attraktiven Commissario Montana kennen. Werde sie zusammen den Mörder von Valentino aufspühren?

Die Geschichte wird erzählt aus der Sicht von Poldis Neffe und es war mehr als schwierig mich auf diesen doch recht speziellen Erzählstil einzulassen. Poldi und er blicken gemeinsam zurück auf die Ereignisse.

Zu Beginn wird der Leser mit den ganzen Personen aus dem Roman überschüttet, was mir manchmal echt etwas zu viel des guten war, so konnte ich nicht 100 % in die Geschichte abtauchen.

Die Beschreibungen von Sizilien ließen mich dann in Sommerfeeling kommen und ich hätte am liebsten meinen Koffer gepackt und wäre auf die Insel gereist.

Im Hauptpunkt steht Isolde Oberreiter auch genannt "die Poldi" sie ist ein Münchner Original, dass kein Blatt vor den Mund nimmt. Mit ihrem bayerischen Dialekt tat mich mich auch etwas arg schwer und ich konnte mit ihr einfach nicht zu 100% warm werden. 
Da stand einerseits die Schwermut und der Alkoholismus, was dann nicht wirklich zusammenpasste mit der Leichtigkeit der Erzählungen.

Der Kriminalfall war einfach aber dennoch an manchen Stellen spannend gehalten und hatte so manche Überraschungen parat.

Natürlich gab es in diesem Roman auch wunderbare Schmunzelmomente die so heiter und erfrischend zugleich waren.

 Von mir gibt es drei Sterne ,weil mich die Geschichte nicht zu 100% überzeugen konnte und ich mit dem Erzählstil so meine Probleme hatte.

Fazit: Wer Krimikömodien mit einer guten Portion Humor mag, ist hier aber richtig.


Meine Bewertung: 

1 Kommentar:

  1. Vielen Dank für die Rezi!
    Eines meiner Wunschbücher - und es bleibt auf jeden Fall auf der Liste :-)
    Liebe Grüße und ein schönes WE! :-)

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