Mittwoch, 30. April 2014

[Hessisch Gebabbel] Monat Mai



Hallo ihr Lieben,

Ja nun steht schon der Mai in den Startlöchern und es wird wieder Zeit für ein neues Gebabbel mit der Bookdealerin. 
Auch habe ich jetzt wieder ein paar Änderungen für künftige "Hessisch Gebabbel" Postings. Ich werde mit euch nochmal einen kurzen Rückblick auf den vergangen Monat machen was Aktionen anging.
Angekündigt hatte ich ja die Aktion "Blogger goes Smashbook" aber so ganz ausgereift ist das ganze noch nicht wirklich von daher werde ich es fürs erste verschieben. 
Dafür ging aber völlig ungeplant eine andere Aktion an den Start und zwar "Lesedeals". Ich verlinke euch die Aktion HIER dann könnt ihr alles nachlesen. Die Aktion ist weiterhin aktuell und darf gerne auf anderen Blogs & auf Facebook verbreitet werden. Vielleicht kommen ja so noch ein paar tolle Lesedeals zur euch zu Stande, ich würde mich freuen.

Kommen wir zu meinem Lesemonat für den Monat April:

01. Janessa Bears mit Heart Hard Beat  (Rezi)
02. Nele Neuhaus mit Tiefe Wunden
03. Eva Völler mit Zeitzauber-Das verborgene Tor
04. Jane Luc mit Tödliches Versprechen (Rezi)
05. F.Reifenberg & G. Mayer mit Die Schattenbande (Rezi)
06. Britta Sabbag mit Das Leben ist (k)ein Ponyhof
07. Sina Beerwald mit Mordsmöwen
08. Martina Gercke mit Holunderküsschen  (Rezi)
09. Katarina Fischer mit Liebe geht anders


Weiter geht es mit den Bookdealereien für den Monat April:







Kommen wir zu geplanten Veranstaltungen für den Mai. Der Startschuß fällt dafür am 5.Mai denn da fahre ich mit einer lieben Freundin zur Comedyshow von Guido Cantz nach Hanau in den Culture Club.  

Weiter gehts dann am 10. Mai zu unserem nun schon 3. We Love Books Treffen. Freue mich schon sehr darauf altbekannte liebe Gesichter zu sehen aber auch neue liebe Leute kennenzulernen.

Dann schon geht es am 15. Mai weiter wenn ich mit der lieben Karin zur Lesung von Kai Meyer & Ursula Poznanski ins Literaturhaus Frankfurt gehen werde.

Im Moment bin ich wieder für eine Autorin als Testleserin aktiv, aber davon werde ich euch im nächsten Monat dann mehr erzählen. 

Es sind fürs erste 2 Lesedeals für den Monat Mai geplant, aber ich denke spontan, da werden noch ein paar dazu kommen. 

And last but not least werde ich im Mai dann noch mit den Vorbereitungen für eine Blogtour beginnen die im Juni dann an den Start gehen wird. Ihr dürft gespannt sein.

Ich wünsche euch einen guten Start in den Mai und lasst es euch gut gehen.

Eure 

Dienstag, 29. April 2014

[Rezension] Holunderküsschen von Martina Gercke



Autorin: Martina Gercke
  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 468 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 278 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B0062JGNH2

Inhalt laut Amazon: Die 29 jährige Julia steckt mitten in den Hochzeitsvorbereitungen, als sie ihren Verlobten Johann im Bett mit einer Kollegin erwischt. Völlig am Boden zerstört, betrinkt sich Julia und beschließt Hals über Kopf zu ihrer Freundin Katja nach Hamburg zu flüchten. Im Nachtzug nach Hamburg lernt sie Benni kennen, dem sie sturzbetrunken all ihre kleinen und großen Geheimnisse anvertraut, während sie sich ein Abteil im Schlafwagen teilen. Am nächsten Morgen in Hamburg sind nicht nur ihre Erinnerungen weg, sondern auch Benni! Ein Neuanfang muss her! Ein neuer Job, eine neue Wohnung und keine Männer. Zu dumm nur, dass ausgerechnet Benni erneut in ihr Leben platzt und Julias Gefühlswelt durcheinander wirbelt. Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt. Als dann noch Johann auftaucht, scheint die Katastrophe unausweichlich … 

Meine Meinung: Julia ist eine junge Frau und steck zur zeit in den großen Hochzeitsvorbereitungen. aber dann erwischt sie ihren Verlobten wie er sich mit einer anderen Frau vergnügt. Das Chaos ist vorprogrammiert. Julia reist überstützt ab um ihre beste Freundin Katja in Hamburg zu besuchen. Unterwegs auf der Reise lernt sie Benni kennen. Nach einer gemeinsamen Nacht im Schlafwagen ergreift Benni am nächsten morgen die Flucht. Aber schon bald stehen sie sich wieder gegenüber. Was dann passiert? Ja das dürft ihr nun selber lesen.

Ich habe ja bereits zwei Bücher der sympatischen Autorin gelesen und habe mich nun an ihren Debütroman herangewagt und ich muss sagen ich wurde in keinster weiße enttäuscht.

Der Schreibstil der Autorin ist locker & flüssig und lässt einen sehr schnell in die Geschichte abtauchen. 

Auch finde ich es toll, das dieses Buch wie alle anderen Bücher der Autorin oben in Hamburg spielt, so langsam aber sicher sollte ich da mal hinreisen *g*

Julia ist eine Protagonistin die man einfach gern haben muss. Sie ist chaotisch und tollpatschig aber auch wieder liebenswürdig. 
Ich hatte beim lesen recht viele Schmunzelmoment grade wenn Julia mit großem Anlauf ins nächste Fettnäpfchen sprang. Ihr handeln und ihre Reaktionen konnte ich sehr gut nachvollziehen und so manche Situation kam mir sehr bekannt vor. Und warscheinlich hätte ich nicht anders gehandelt. Die Facebookstatuse fand ich auch klasse und das die einen eigenen Anteil in der Geschichte hatten.

Auch fand ich es sehr gut und auch recht glaubwürdig geschrieben wie Julia ihren Weg dann ging. Angefangen beim betrügen ihres Verlobten, bis hin zu einer Julia die einen Neuanfang wagen will. Und zwar weit weg von ihrem alten Leben. Zwischendrin das Gefühl des Zweifelns ob tatsächlich alle Entscheidungen immer so gut und richtig sind. Aber Julia ist eine starke Persönlichkeit und lies sich nie vom Weg abbringen.

Fazit: Ein witzig, spritziger & absoluter gute-Laune  Roman den man unbedingt gelesen haben sollte, wenn man Frauenromane mit Herzschmerz mag. Denn eine Portion Herzschmerz kommt hier nämlich vor. Ich für meinen Teil möchte euch gerne das Debütbuch der Autorin gerne ans Herz legen.
Freue mich auf jeden Fall schon sehr auf den nächsten Band "Champangerküsschen". 

Meine Bewertung: 

Montag, 28. April 2014

[Lesung] Gaby Köster in Freigericht am 27.4.14

Wie lange habe ich auf dieses Datum gewartet? Sage und schreibe 7 lange Jahre. Das letzte mal in Köln 2007
Als im Februar die neuen Daten veröffentlicht wurden bin ich gleich los und holte mir mein Ticket. Dann war wieder hibbeln angesagt und die letzten Tage war ich mehr als aufgeregt, wie immer =)
Dann um 17 Uhr fuhr ich los nach Freigericht. Gegen 17.30 Uhr kam dann meine Begleitung die liebe Bine. Einmal knuddeln und dann war anstehen angesagt. Um 18 Uhr wurden die Türen zur Halle geöffnet und wir stürmten gleich in die erste Reihe. Mit was anderem begeben wir uns ja erst garnicht ab *g*
Die Zeit bis 19 Uhr verbrachten wir mit quasseln und Brezel mampfen. 
Mit ca 10 Minuten Verspätung kam dann unter tosendem Applaus Gaby Köster auf die Bühne bzw sie wurde auf die Bühne gebracht, da durch ihren Schlaganfall das eigenständige laufen noch nicht 100% klappt.
Gaby war gut drauf und sah richtig gut aus. Und die Brille ist genau so bunt und flippig wie Gaby selbst und steht ihr sehr gut.


Zu Beginn las sie auf einem Zettel so alltägliche Situationen vor und wie schwer es doch ist wenn man als Rollstuhlfahrer in die Stadt möchte.
Dann bevor sie zu ihrem Buch griff, erzählte sie noch etwas vom ersten "Dachschaden" den aber das Dach von ihrer Ferienwohnung auf Ibiza betraf. Dann griff sie zum Buch und las uns die Szenen rund um ihren eigenen "Dachschaden" vor wie sie es so schön nannte.
Sie erzählte viel und las zwischendurch von anderen Zetteln noch was von ihrem alten Programm "Wer Sahne will muss Kühe schütteln" vor. Die Zuschauer hatten alle ihren Spass und nach etwas über 1 Stunde war dann die Lesung vorbei und das Publikum dufte noch viele fragen stellen.

Nach der Lesung hatte man dann noch die Möglichkeit das Buch zu erwerben und es sich gleich signieren zu lassen. 


Ich stellte mich mit Bine etwas Abseits hin und wartete bis der größte Ansturm vorbei war um mich dann auch anzustellen.
Das schöne war, Gaby erkannte mich gleich wieder und freute sich sehr mich zu sehen. Ich lies mir mein Buch signieren und bevor wir ein gemeinsames Foto machten gab es noch eine extra Knuddelrunde. Ach war das wieder schöööön.



Gaby erzählte auch das sie im Moment an einem Krimi schreibt der wohl pünktlich zur Leipziger Buchmesse erscheinen soll. Na da bin ich ja mal gespannt und ich weiß schon jetzt, das ich mir diesen dann holen werde. *jawohl*
Ein wunderschöner Abend mit tollen Erinnerungen ging hiermit nun zu Ende.




Sonntag, 27. April 2014

[Zeitreise-Special #15] Zeitenzauber - Das verborgene Tor

Die liebe Sandra hat sich bereit erklärt den 15. Beitrag zu spenden und hier könnt ihr ihre Rezension lesen. Herzlichen dank dafür: 



Preis: 14,99€ [D, Buch]
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 352
Altersempfehlung: ab 14
Meine Wertung: 5/5
Reihe: Zeitenzauber Teil 3
Verlag: Baumhaus
erschienen: März 2014
ISBN: 978-3833902734

Klappentext: Anna und Sebastiano sollten eigentlich nur einen Ingenieur nach London in das Jahr 1813 begleiten. Doch dort angekommen, erwartet sie eine weitaus gefährlichere Mission: Jemand versucht, sämtliche Zeitreise-Tore zu zerstören, und nur Anna und Sebastiano können es verhindern. Getarnt als Geschwister tauchen sie in die High Society des Londoner Adels ein und stellen schon bald fest, dass an jeder Ecke Intrigen und Gefahren lauern ...

Charaktere:Anna und Sebastiano sind weiterhin die beiden Hauptpersonen. Obwohl Anna mittlerweile etwas älter ist, hat sie noch immer ein wenig naive Eigenschaften an sich, will mit dem Kopf durch die Wand und hört oft auf ihr Herz anstatt zu denken. Sie hat einen extremen Gerechtigkeitssinn, trotz allem eine sehr liebevolle Person die man einfach ins Herz schließen muss.
An Ihrer Seite weiterhin Sebastiano, über ihn gibt es nichts neues zu berichten. Er denkt nach bevor er was tut, behält auch in brenzligen Situationen einen kühlen Kopf und steht immer hinter seiner Freundin um sie zu beschützen!
Die Nebencharaktere sind liebevoll ausgearbeitet und gehören auch einfach dazu, sind aber zu viele um sie gerade alle einzeln aufzulisten.


Schreibstil:Auch hier gibt es nicht wirklich neues zu den vergangenen Bänden zu sagen. Die Autorin bleibt ihrem Stil treu. Angenehmer, leichter, flüssiger und auch jugendlicher Schreibstil ziehen einen sofort in den Bann. Tempo ist stellenweise recht flott, was dem Lesevergnügen aber kein Bein bricht. 
Das Buch ist in vier größere Kapitel eingeteilt, die jeweils ein wenig in sich abgeschlossen sind. Ansonsten wurden Abschnitte sinnvoll gesetzt das man, falls es denn nötig sein sollte, auch Pausen beim lesen machen kann!

Spannung:Da man die beiden Hauptcharaktere inzwischen kennen und lieben gelernt hat, fiebert man von der ersten Zeile an wieder mit Ihnen mit. Die beiden müssen sich in der Vergangenheit behaupten, dieses Mal London im Jahr 1813. Alles ist unbekannt, viele Gefahren lauern und man hofft immer mit den beiden mit, da sie dieses Mal fast keine Vorabinfos bekommen haben und nicht wissen, was sie erwarten wird.
Ereignisse geschehen, mit denen man nicht gerechnet hat und Personen tauchen auf, wo man nicht weiß, kann man ihnen trauen oder lieber nicht. Der Spannungspegel ist nach einer kurzen Einführung  recht schnell sehr hoch und bleibt dort auch bis zum Ende bestehen!

Meinung: Da man die beiden Hauptcharaktere inzwischen kennen und lieben gelernt hat, fiebert man von der ersten Zeile an wieder mit Ihnen mit. Die beiden müssen sich in der Vergangenheit behaupten, dieses Mal London im Jahr 1813. Alles ist unbekannt, viele Gefahren lauern und man hofft immer mit den beiden mit, da sie dieses Mal fast keine Vorabinfos bekommen haben und nicht wissen, was sie erwarten wird.
Ereignisse geschehen, mit denen man nicht gerechnet hat und Personen tauchen auf, wo man nicht weiß, kann man ihnen trauen oder lieber nicht. Der Spannungspegel ist nach einer kurzen Einführung  recht schnell sehr hoch und bleibt dort auch bis zum Ende bestehen!

Fazit: Eine Jugendbuchreihe die man jedem Zeitreise Fan empfehlen MUSS!!! Allerdings sollten die Bücher in der Reihenfolge gelesen werden da man immer etwas von den hintergründen als Info haben sollte!

Bewertung: 5 von 5 Sternen


Samstag, 26. April 2014

[Lesedeal] Sommerwind von Gabriella Engelmann




Und schon läute ich die nächste Runde ein und habe für euch einen weiteren "Lesedeal" mit der sympatischen Autorin Gabriella Engelmann ausgehandelt. Ihr Buch voll jetzt am Freitag den 2. Mai erscheinen, aber vorher dürft ihr noch kurz in die Leseprobe reinschnuppern.




1. Kapitel
Samstag, 6. Juli

Butterfly, ich beneide dich«, seufzte Tim. »In einer Woche bist du auf Föhr und kannst Hamburg eine lange Nase zeigen, während ich hier dumm herumsitze und darauf warte, dass mir endlich mal wieder jemand einen Job gibt.«
Ich stellte den Küchenwecker auf acht Minuten, die perfekte Kochzeit für Pasta. Dann setzte ich mich zu Tim an den runden, wurmstichigen Holztisch, den ich auf dem Sperrmüll gefunden und ein bisschen aufgearbeitet hatte.
»Wenn ich könnte, würde ich dir helfen, das weißt du«, sagte ich, bekümmert darüber, dass mein bester Freund, ein begnadeter Kameramann, mit seinen fünfunddreißig Jahren mal wieder arbeitslos war. »Ich habe dich für unsere Produktion vorgeschlagen, aber Lucas Kaiser zieht es leider vor, mit seinem persönlichen Hofstaat zu arbeiten, statt einem Unbekannten eine Chance zu geben. Du weißt doch, wie schwierig das in unserer Branche ist.«
Anstelle einer Antwort tunkte Tim eine dicke Scheibe Ciabatta-Brot in ein Schälchen mit Olivenöl und streute grobes Meersalz darüber, indem er es zwischen den Fingern zerrieb.
»Wenn ich weiterhin aus Frust so viel in mich hineinstopfe, bin ich nicht nur ein arbeitsloser Kameramann, sondern bald so fett, dass mich kein Typ mehr anschaut«, sagte Tim und blickte mit theatralischem Blick zur Decke unserer kleinen, aber gemütlichen Küche in der Altbauwohnung auf Sankt Pauli.

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Na seid ihr schon neugierig auf mehr geworden? Wie gefällt euch das Cover?
Da ich ja die Bücher der Autorin total liebe freue ich mich schon ganz ganz doll auf das Erscheinen des neuen Romanes und auch das Cover sieht wieder wundervoll aus und passt optisch sehr zu den anderen beiden Werken.


Freitag, 25. April 2014

[Lesedeal] Entschuldigung? Ich bräuchte mal Ihr Kind! von Simon Bartsch.





Und es geht wieder weiter für euch mit dem nächsten Deal, dieses Buch wird am 30. April veröffentlicht, seid ihr auch schon gespannt? Dann dürft ihr jetzt zum stöbern kommen:


Meine Jugend als mutiger Marc gerät zunehmend in Vergessenheit. Genau in diesem Moment, 20 Jahre später, ist von meinem Mut nämlich nicht mehr viel übrig. Ich glaube Mohammed Atta war sich nicht wirklich bewusst, was er mit seinem hirnrissigen Werk am 11. September 2001 den Aviophoben dieser Welt angetan hat. Vermutlich hätte es ihn auch nicht interessiert. Während sich der traditionelle Aviophobe früher nur auf komische Geräusche im und ums Flugzeug konzentrieren musste, hält der moderne Aviophobe von heute zudem Ausschau nach potenziellen Schläfern. Das fällt mir nicht leicht. Zum einen weiß ich nicht genau, wie ein typischer Schläfer von heute aussieht, zum anderen traue ich diesen Menschen auch eine gut durchdachte Verkleidung zu. Wer es schafft den gewieften George Bush Junior aus der Reserve zu locken, der hat vermutlich mehr auf dem Kasten als einen aufgeklebten Schnäuzer, Hasenzähne und eine falsche Brille. Vorsichtshalber schaue ich mich suchend um. Eine Gruppe von alkoholgeschädigten Fußballern macht sich nicht weiter verdächtig. Die Jungs belagern gleich mehrere der blauen Plastikstühle. Sie sehen müde aus. Einige von Ihnen weisen eklatante gesundheitliche Schwächen auf. Zumindest lässt die gelbe Pfütze, gespickt mit Käsewürfeln und schinkenähnlichen Brocken, in ihrem direkten Umfeld darauf schließen. Somit kann ich mindestens vierzehn Menschen als potenzielle Terroristen vorerst ausschließen. Bleiben also nur noch geschätzte 120 Selbstmordattentäter. Beruhigend ist diese Zahl wahrlich nicht. Denn selbst ein Bombenleger wäre mir in meiner jetzigen Verfassung mehr als genug. Ein dunkelhaariger Mann hinter mir spricht ganz leise in sein Handy. Will er sich vielleicht von seinen Verwandten verabschieden? Tun Terroristen so etwas? Oder geht er mit seinen Verbündeten die genaue Explosionszeit durch? Ich weiß es nicht. Als er „Ich freue mich auf dich!“ in sein Telefon haucht, bin ich etwas beruhigt.
Gut, ich muss zugeben, die Flugroute Palma – Köln/Bonn ist auf den ersten Blick vielleicht nicht die anschlagsanfälligste Strecke, die mir spontan einfällt. Soviel ich weiß, gibt es allerdings noch keine wissenschaftlichen Untersuchungen, die mich vom Gegenteil überzeugen könnten.
Eine Frau mit Kopftuch erregt plötzlich meine Aufmerksamkeit. Bestimmt eine Schwarze Witwe. Was sollte eine Frau mit Kopftuch sonst auf Malle machen? Die Türken haben doch ihr eigenes Meer. Sehr verdächtig. Fast schon in Panik schaue ich mich nach Sicherheitspersonal um. Tatsächlich sehe ich zwei Männer von der Guardia Civil. Nur, was sagt man zwei muskulösen Rudimenten der Franco-Spezialeinheit?
 „Da vorne steht eine Frau mit Kopftuch“, dürfte vermutlich nicht ausreichen, um einen Großeinsatz mit Sondereinsatzkommando auszulösen. In meiner Verzweiflung stoße ich nur noch ein kleines Gebet aus und suche meinen Weg ins Flugzeug.
Wirklich gut geht es mir nicht. Ich will mich nur noch hinsetzen. Doch natürlich muss vor mir ein alter Mann sein Handgebäck, dass wahrscheinlich an jedem anderen Flughafen dieser Welt als Sperrgepäck durchgegangen wäre, in dem viel zu kleinen Verstauraum über den Köpfen unterbringen. Eine Stewardess schiebt mich ein wenig unsanft zur Seite und hilft dem alten Mann. Ausnahmsweise habe ich keine Augen für die Stewardess. Obwohl sie nach erster Begutachtung durchaus über einen schönen Hintern verfügt. Ich habe gerade ganz andere Probleme. Der alte Mann lässt sich überzeugen, dass sein Holzpaddel besser unter dem Sitz untergebracht sei. Ich frage mich noch immer, wie er dieses Ding überhaupt an Bord gebracht hat. Wahrscheinlich handelt es sich trotz schrumpeliger Haut und vergilbten dritten Zähnen um einen Top-Terroristen, der sämtliche Sicherheitsleute am Flughafen mit seinem Holz brutal getötet hat. Jack Bauer, Chuck Norris und der Terminator würden vor Neid erblassen. Unglücklicherweise ist mir der Platz in der Mitte zugelost worden.
Auf dem Platz am Fenster sitzt ein Mann in meinem Alter. Für meinen Geschmack ist er etwas zu gut gekleidet. Er war gerade auf Mallorca, warum trägt er in Gottesnamen einen schwarzen Anzug? Er sieht weder deutsch noch spanisch aus. Von der Hautfarbe ein wenig orientalisch, aber er hat rötliche Haare. Macht ihn das verdächtig? Rauschebart und Turban trägt er nicht. Allerdings wackelt er. Mit allen Extremitäten. Warum wackelt er? Als wäre ich nicht nervös genug. Ein Mann, der so hektisch wackelt, kann nur etwas Böses im Schilde führen. Panik. Ich setze mich auf meinen Platz 17B und stelle mir schon die Nachrichten vor:
„Ein Flugpassagier des Flugs DE6742 von Palma nach Köln ist am Samstagmittag ums Leben gekommen. Offensichtlich hat ein Komet ein Loch in den Boden der Unfallmaschine gerissen. Der Fluggast auf Platz 17B wurde in die Tiefe gerissen. 17A hat überlebt. Durch schnelle Flatterbewegungen konnte er den Sturz in die Tiefe verhindern. Von 17B fehlt jede Spur.“ […]



Ganz behutsam beuge ich meinen Oberkörper nach vorne, greife vorsichtig nach meiner Tasche – das Flugzeug soll nicht von zu schnellen Bewegungen vom eigentlichen Kurs abgebracht werden – und ziehe demonstrativ meinen MP3-Player und meine Kopfhörer aus der Tasche. Plötzlich nehme ich aus dem Augenwinkel eine schnelle Bewegung war. Unauffällig blicke ich auf die Hände des Wacklers. Zieht er jetzt den Zünder seiner Bombe aus der Tasche? Nein, nur ein Taschentuch. Wahrscheinlich hat er sich auf Mallorca die Schweinegrippe eingefangen. Na toll. Das hat mir jetzt gerade noch gefehlt. Doch der Tod durch Schweinegrippe dürfte weitaus angenehmer sein als der durch Flugzeugabsturz. Das Anschnallzeichen über mir erlischt. Offensichtlich haben wir die endgültige Flughöhe erreicht. Ich stelle heimlich meinen MP3-Player wieder aus. Zwar muss ich mir mit seiner Hilfe nicht das Gebrabbel der Frau anhören, doch ich verpasse mit der Musik mögliche Geräusche, die auf einen sicheren Absturz hindeuten. Als die Musik verstummt, höre ich die Stimme des Piloten. Die Worte „Gewitter „ und „kleine Schleife“ beruhigen mich allerdings nicht wirklich. Immerhin lächelt mir die Stewardess erneut zu. Sie kommt mir nach wie vor bekannt vor. Vermutlich habe ich sie irgendwo auf Malle einmal flachgelegt. Doch wer kann sich an so etwas schon erinnern. Andererseits ist sie dafür viel zu freundlich. Der Mann neben mir wackelt übrigens noch immer. Das gibt’s doch gar nicht.
‚Zünd‘ endlich deine scheiß Bombe und ich habe meine (letzte) Ruhe‘, denke ich mir. Wieder lächelt die Stewardess und winkt mir zu. Irgendwie muss ich an Sex im Flugzeug denken. Mein sprunghaft ansteigender Testosteronspiegel rückt meine Angst ein wenig in den Hintergrund. Doch nur ein wenig. Zumal der Wackler noch immer in einer Tour betet und die dicke Frau mittlerweile die zweite Tüte Nachos verputzt. Ich lächle freundlich zurück. Fünf Minuten später liegt eine Serviette vor meiner Nase. Sie ist beschriftet:
„Komm in fünf Minuten auf die vordere Toilette.“
Klasse, wie in einem billigen Hardcore-Porno will mich eine Stewardess auf dem Klo vernaschen. Der Traum eines jeden Pubertierenden könnte endlich wahr werden und ich scheiße mir vor lauter Angst in die Hose. Mit wackligen Knien mache ich mich schließlich auf den Weg. Diese Chance kann ich mir einfach nicht entgehen lassen. Allerdings verspüre ich eine gehörige Portion Angst, mich bei dem eigentlichen Akt vielleicht ein bisschen zu viel zu bewegen. Vielleicht finde ich einen Rhythmus, der mit der Flugbewegung kongruent ist.
Tatsächlich wartet die Stewardess bereits auf mich. Sie zieht den Vorhang zur Maschine zu, mich in die Toilette und mein T-Shirt in einem Zeitraum von insgesamt eineinhalb Sekunden aus. Erst leckt sie mir über die Brust, dann durchs Ohr. Für meinen Geschmack bewegen sie und ihre Zunge sich ein wenig viel. Mit einer gekonnten Drehbewegung meines rechten Fußes versuche ich, das Gleichgewicht der Maschine wieder herzustellen. Dann zieht sie mir langsam die Hose aus. Es ist wirklich wie in einem Porno. Es fehlt nur, dass sie mir etwas von Hengst und Tiernamen ins Ohr flüstert.
„Ach Marc, wie lange habe ich auf diesen Moment gewartet“, sagt sie plötzlich.
Ich werde etwas stutzig, denn die offizielle Vorstellung habe ich wohl verpasst. Sie scheint mich tatsächlich zu kennen. Plötzlich unterbricht sie ihre Liebkosungen.
„Na, kannst du dich noch an mich erinnern?“, fragt sie nicht ganz so erregt, wie ich es mir gewünscht hätte. Nein, kann ich nicht. Doch wie sage ich ihr das jetzt, ohne den Rest des Fluges mit schmerzendem Hoden verbringen zu müssen. Antworte ich „Ja, natürlich“, erwartet sie wahrscheinlich ihren Namen von mir. Ich bin zwar ziemlich kreativ, doch die Chance, den richtigen zu treffen ist relativ gering. Vielleicht Mechthild? Wohl doch nicht so kreativ. Auf der anderen Seite sind die Worte „Nein, ich hatte so viele, da kann ich mich nicht mehr an jeden Namen erinnern“ auch nicht mit Bedacht gewählt.
„Wusste ich es doch“, fährt sie mich an. „Katharina.“
Knapp daneben.
„Weißt du nicht mehr? Du hast mich mit auf dein Hotelzimmer im Beach Club genommen“, nimmt sie mir meine Antwort ab.
Sie hat es zwar gut gemeint, doch diese Erklärung bringt nur bedingt Licht ins Dunkel. Schließlich habe ich in den vergangenen Jahren gefühlte 150 Frauen mit auf irgendwelche Zimmer genommen.
„Du hast mich liebevoll 71 genannt“, hilft sie mir weiter auf die Sprünge.
Das schränkt die Möglichkeiten nicht wirklich ein. Ich frage mich allerdings, warum sie mich gerade jetzt mit dieser Geschichte konfrontiert. Plötzlich macht sie eine schnelle Bewegung, nimmt ein Kleidungsstück an sich, streckt mir den Mittelfinger entgegen und haut ab. Es dauert einen Moment, bis ich diese bizarre Situation einordnen kann. Dann fällt mir auf, dass sie sich bislang nicht entkleidet hat und insofern keines ihrer Kleidungsstücke an sich gerissen haben kann. Hat sie auch nicht. Sie hat meine Hose mitgenommen. Verzweifelt suche ich nach einer Möglichkeit, mir den peinlichen Gang zurück zu meinem Platz zu ersparen. Doch auf so einer Flugzeugtoilette gibt es erstaunlicherweise weder eine Ersatzhose noch eine passable Fluchtmöglichkeit. Zumindest sieht die kleine Öffnung an der Toilette nicht gerade so aus, als würde ein menschlicher Körper da durchpassen. Was mich grundsätzlich beruhigen sollte. Schließlich weiß ich jetzt, dass ich bei meinem nächsten Flug auf die Toilette gehen kann, ohne Angst haben zu müssen, durch das Klo nach außen gezogen zu werden.

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Na was sagt ihr zur Leseprobe? Spricht sie euch an? Ich denke bei mir wandert das ganze auf die Wunschliste denn es hört sich sehr interessant und spannend an, auch das Cover gefällt mir.

Donnerstag, 24. April 2014

[Neuerscheinungen] Monat Mai

Hier sind meine persönlichen *freusel-Bücher*, ich such jetzt aber nur die raus, die mich persönlich sehr interessieren und dene ich förmlich entgegen hibbel, alles andere würde wohl den Rahmen sprengen *grins* aber vielleicht ist ja was für euch dabei, was auf euren Wunschzettel kommen wird *zwinker*


Für die Klappentexte bitte klicken:

Land in Sicht von Kristina Steffens

My favorite Mistake - Der beste Fehler meines Lebens von Chelsea M. Cameron



[Lesedeal] Schuldlos Tot von Angela Forster



Und schon geht ein weiterer Lesedeal für euch an den Start. Das Buch "Schuldlos Tot" soll jetzt am Dienstag den 29. April erscheinen und ihr habt jetzt die Möglichkeit ein wenig reinzuschnuppern.





Ein Tag zuvor

„Am Wochenende soll es aufhören zu regnen.“
Tierarzt Volker Carlsen nickte. Ihm ging Anderes durch den Kopf. In drei Tagen war Freitag.
„Und sieh zu, dass du rechtzeitig Feierabend machst.“
Regines Finger streichelten burgunderroten Samt.
„Na, wie wird‘ ich den guten alten Faust vergessen. Und da wir schon dabei sind, Wien übers Wochenende ist gestrichen. Ich bin zum Notdienst verdonnert.“
„Notdienst? Du warst erst letzte Woche dran. Wie kann das sein? Du glaubst doch nicht, dass …“
„Liebling, fängst du wieder damit an? Immer wenn ich länger arbeiten muss, denkst du, dass ich mich mit anderen Frauen rumtreibe. Du solltest mir endlich glauben, dass es für mich nur dich gibt.“
Bügel klapperten, die Kleiderschranktür knarrte.
„Wie könnte ich denken, dass du mich betrügst? Bitte entschuldige, Volker. Das sind natürlich lediglich meine psychotischen Illusionen.“
„Hör zu“, Volker griff um Regines Taille und küsste sie auf den Mund. Sie ließ es geschehen. Dabei sollte sie ihm die Lippen blutig beißen, ihr Knie zwischen seine Beine rammen und ihm, wenn er auf dem Boden lag, ins Gesicht treten, bis ihm die Augen rausquollen. Das, und noch mehr, hatte er verdient. ‚W. Kroll. Die Detektei für alle Fälle‘ - vor zwei Wochen hatte sie Gewissheit bekommen.
Seine Hände fuhren durch ihre langen, dunklen Locken. Wie sie sich vor seinen Berührungen ekelte.
„Nicht jetzt, Volker. Ich bin nicht in Stimmung. Die Kinder müssen in die Schule und Mutter …“ Sie wusste, was er wollte. Und sie wusste, was zu tun war. Sie musste sich ein Weilchen gedulden.
„Okay“, sagte er und hob die Hände in die Luft. „Ich merke schon, du hast Besseres vor. Aber deine Eifersüchteleien sind echt abstoßend.“
„Oh, das tut mir leid, Volker. Wie kann ich dir nur etwas unterstellen, das du niemals tun würdest, stimmt’s?“
„Hör auf mit dem Mist, Regine. Ein für alle Mal. Ich hab‘ Notdienst. Und entweder du glaubst mir oder du lässt es eben.“
„Tja“, sagte sie, „da kann man nichts machen. Ich frag‘ mich nur, wofür du die Made eingestellt hast, wenn sie dich nicht vertreten kann, wenn wir gemeinsam mit den Kindern wegfahren wollen.“
Volker schnaufte, und eine steile Falte zog sich senkrecht zwischen rotbraunen Brauen von seiner Nasenwurzel bis mittig der Stirn. „Verdammt, Regine. Wenn du Langeweile hast, frag‘ Mutter, ob sie euch Gesellschaft leistet.“
„Keinen Fuß setzt sie in unser Haus, das weißt du genau“, antwortete Regine.
„Ja, weil sie denkt …“, er hielt inne und sah auf zwei Jungen, die ins Schlafzimmer stürmten.
„Sie ist, wie sie ist.“ Regine drehte ihrem Mann den Rücken.
Als Erstes würde sie die Jungen in die Schule bringen, eine Zartbitterschokolade mit Orangenstückchen kaufen, ihre Mutter im Stift besuchen und mit ihr eine Tasse Darjeelingtee trinken. Hinterher, wie jeden Dienstag, zum Friseur gehen.
Alles geschah, wie es jeden Tag, jede Woche, jeden Dienstag geschah. Alles, außer der Veränderung, die Regines Leben für sie in den nächsten Stunden bereithielt.

Aus Kapitel 1:
Am Mittwoch, den 10. März 2010, Viertel vor sieben am Morgen, riss das Telefonklingeln Hauptkommissar Richard Winter aus dem Schlaf. Er richtete sich auf, warf einen Blick auf seine Frau und schlurfte die Treppe nach unten in die Diele.
‚Revier ruft an‘ blinkte im Display. ‚Selber Schuld‘, dachte er. Warum musste er freiwillig den Bereitschaftsdienst übernehmen. Aber Ingeborg war mit ihrer Schwester in der Stadt verabredet, und Lisa, seine Tochter, tobte bis Ende nächster Woche als kunstbesessener Touri mit ihrem Freund durch Florenz. Wobei sie selbst bei Anwesenheit mit ihren zweiundzwanzig Jahren nicht erpicht darauf wäre, mit ihrem Vater den Tag zu vertrödeln. Was sollte er also den ganzen Tag alleine anstellen? Er würde nur grübeln. Und dafür gab es in sechs Tagen mehr Gelegenheit, als er vertragen konnte.
„Ja“, warf er müde ins Telefon.
„Richard, ich bin es, Axel. Tut mir leid, dass ich so früh anrufe.“
Axel Berger war Oberkommissar der Wache 45 in Harburg-Wilstorf und wie sein Chef Richard Winter zuständig für Gewaltkriminalität.
„Schneider hat mich informiert. Eine Leiche. Tierarztpraxis Carlsen. Eißendorf. Bin vor Ort. Nils ist im Bilde“, erklärte der, wie es seine Art war, im gewohnten Telegrammstil.
„Wo?“
„Eißendorf. Tierarztpraxis. Das ist oben …“
„Ich weiß, wo das ist“, raunte Richard. Schweiß trat ihm auf die Stirn.
„Ich komme.“

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Na konnte ich euch schon etwas mit dem Text anfixen? Wie ist eure Meinung zum Cover? 

Mittwoch, 23. April 2014

[Welttag des Buches] "Aktion Blogger schenken Lesefreude" ♥ ♥






Jaaaaaa HEUTE ist endlich der Tag der Tage. "Welttag des Buches" 
Worauf wir Bücherfreunde uns ja schon seit Wochen darauf freuen.

Auch ich mache wieder mit bei der tollen Aktion "Blogger schenken Lesefreude". Diese Aktion wurde 2013 ins Leben gerufen von 2 sympatischen Bloggerinnen.
 Christina (Pudelmützes Bücherwelten) und Dagmar (GeschichtenAgentin)  *juhuuuuuu zu der tollen Aktion*
Und dieses Buch möchte ich  dieses Jahr an euch verlosen:



Was ihr dafür tun müsst um zu gewinnen? 

Schreibt mir doch einfach in einem kleinen Kommentar was lesen für euch bedeutet 

Wer darf alles teilnehmen? ALLE die gerne lesen & Bücher lieben. Egal ob Leser meines Bloges oder nicht. Falls ein paar neue Leser dazu kommen sollten, wäre das natürlich auch prima 

Ich freue mich auf euch.

Auf los gehts los.....

Eure Antworten bitte in die Kommentare posten und zwar bis zum 30. April 23.59 Uhr

Danach findet die Auslosung statt. Der glückliche Gewinner hat dann 1 Woche nach Gewinnbekanntgabe Zeit sich bei mir per Email zu melden, ansonsten verfällt der Gewinn.






Dienstag, 22. April 2014

[Sheena goes Comedy] Otto Waalkes in Frankfurt 19.04.14

Wer meinen Blogbeitrag vom Januar noch in Erinnerung hat weiß ja das ich mir auf Grund meines "Lesegelds" von 2013 ja davon ein Ticket für die Show von OTTO gekauft hatte. Jaaaa und nach langem warten war es dann am Samstagabend endlich soweit. Ich bin dann nach langem hin und her mit meinem Vater zur Show gegangen, da 2 andere die ich ursprünglich mitnehmen wollte leider nicht konnten, was ich persönlich sehr schade fand. Aber wer nicht will bzw kann, weiß garnicht was er verpasst *ätsch*




Um 18.00 Uhr machten wir uns mit dem Auto in Richtung Frankfurt/Höchst zur Jahrhunderthalle, wo wir dann um kurz nach 19.00 Uhr auch ankamen. Die Halle war schon geöffnet und so konnten wir schon reingehen. Es waren überall Ess & Getränkestände aufgebaut so das man noch was essen konnte. Aber ich war wie immer zu aufgeregt *g* und hab daheim nur mit Mühe & Not was essen können. Also stiefelten wir die Treppen hoch um den Verkaufsstand zu stürmen. Ich habe mir dann direkt den Manni Fanti geholt, das Mammut aus dem Film Ice Age und mein Vater holte meiner Sister spontan einen großen grauen Ottifanten als Ostergeschenk.




Ich bin dann mal kurz vor zur Bühne um das Bühnenbild zu fotografieren:




Immer wieder schön das Bühnenbild. da immer noch sooo viel Zeit war sind wir noch etwas rumgelaufen und so ist mir der liebe Tony übern Weg gelaufen. (Wir kennen uns aus dem Ottifantenforum und hatten uns früher schon mal bei Otto getroffen). wir quasselten und hatten unseren Spass und wenig später tauchte dann auch noch Doreen mit Family auf und wir machten noch ein Bild von uns zusammen (welches aber nur auf Facebook zu sehen ist).
Ja und dann wurde es auch schon wieder Zeit langsam die Plätze einzunehmen. Wir sahsen oben im Balkon, da passiert einem einfach am wenigsten *g* wer eine Show von Otto je live gesehen hat, weiß was ich meine *zwinker*

Dann um kurz nach 20.00 Uhr ging es dann auch schon los und ein gut gelaunter Otto betrat die Bühne




Leider gibt es von der Show selber sehr wenige Bilder, da ich einfach zu weit weg sahs um gute machen zu können. Aber egal.
Das Publikum war auch klasse drauf und ging gut mit.
Er brachte viele alte Gags aber auch viel neues und der musikalische Anteil war auch sehr groß. Einfach die perfekte bunte Mischung.
Natürlich wurde wieder das Publikum mit einbezogen was auch immer absolut klasse ist. So musste die rechte Seite krähen wie ein Hahn, die linke lachen wie eine Lachmöwe und der Rang durfte heulen wie eine Robbe (Heuler). War absolut klasse und jeder hatte seinen Spass gehabt. egal ob jung oder alt, Otto trifft den Nerv jeder Generation.
Natürlich gabs auch wieder das berühmte Ottifanten Lied (10 kleine Ottifanten) wo alle Kinder vor zur Bühne kommen durften um einen Ottifanten zu fangen. Natürlich bekam nicht jeder der Kinder eines.



Später gab es dann eine 15 minütige Pause wo man sich die Beine vertreten konnte bzw der Fanshopstand wurde gestürmt, grade von den Kids die keinen Fanti gefangen hatten.

Auch nach der Pause ging es lustig und mit viel Witz weiter und zum ende hin sag Otto das Motto zum Tourtitel "Geboren um zu blödeln" auf der Melodie "Geboren um zu Leben" was er einfach super klasse machte.  Hänsel & Gretel durften auch nicht vielen und mit dabei viele neue Versionen inklusive den Otto Gangangstyle + Hexenlady. Ich glaub da kann das original echt einpacken, Otto hat die Bühne gerockt das Publikum war kaum noch zu halten.

Verabschiedet hat sich Otto unter großen Applaus und standing ovationen dann mit dem Lied "Meise"

Die Halle leerte sich recht schnell und viele belagerten noch die bühne und warteten auf die Autogrammstunde des Meisters. Seine Mitarbeiter verteilten dann Autogrammkarten und wenig später kam Otto dann zu uns und setzte sich auf den Bühnenrand und erfüllte geduldig Autogramm und Fotowünsche:




Natürlich war auch ein gemeinsames Foto noch drinnen:



Es war ein wundervoller und sehr unterhaltsamer Abend gewesen und ich hatte solchen Spass gehabt. Wieder eine klasse Show erlebt und es war mit Sicherheit nicht meine letzte, welche ich besuchte. Da kommen noch mehr da bin ich mir sicher. *g*



Montag, 21. April 2014

[Zeitreise-Special # 14] Smaragdgrün

Die liebe Sandra hat sich bereit erklärt den 14. Beitrag zu spenden und hier könnt ihr ihre Rezension lesen. Herzlichen dank dafür: 




Titel: Smaragdgrün
Autor: Kerstin Gier
Genre: Jugendbuch
Serie: Edelsteintrilogie Teil 3
Verlag: Arena
ISBN: 978-3401063485
Klappentext
Gwendolyn ist am Boden zerstört. War Gideons Liebesgeständnis nur eine Farce, um ihrem großen Gegenspieler, dem düsteren Graf von Saint Germain, in die Hände zu spielen? Fast sieht es für die junge Zeitreisende so aus. Doch dann geschieht etwas Unfassbares, das Gwennys Weltbild einmal mehr auf den Kopf stellt. Für sie und Gideon beginnt eine atemberaubende Flucht in die Vergangenheit. Rauschende Ballnächte und wilde Verfolgungsjagden erwarten die Heldin wider Willen und über allem steht die Frage, ob man ein gebrochenes Herz wirklich heilen kann …

Über den Autor

Kerstin Gier wurde 1966 geboren und studierte zunächst Germanistik, Musikwissenschaften und Anglistik, bevor sie zur Betriebspädagogik und Kommunikationspsychologie wechselte und als Diplompädagogin abschloss. Nach mehreren Jobs begann sie 1995, Frauenromane zu schreiben. Sie wohnt mit ihrem Mann und Sohn in einem Dorf in der Nähe von Bergisch Gladbach. Ihr erstes Buch “Männer und andere Katastrophen” (1996) wurde mit Heike Makatsch in der Hauptrolle unter dem gleichnamigen Titel verfilmt. Mit der dreibändigen Reihe über die Abenteuer von Gwendolyn und Gideon in London (Rubinrot, Saphirblau und Smaragdgrün) verfasste sie erstmals einen Jugend- und Fantasyroman.

Cover
Das Cover ist sehr fantasievoll gestaltet. Die beiden (Haupt) Figuren sind nicht genau zu erkennen, sind als schwarze Personen dargestellt. So kann man sie in der Fanatasie selber gestalten. Am Rande schwarze Tiere, aber auch Blumen.
Alles in allem schon ein wenig mystisch und geheimnisoll.

Schreibstil & Spannung
Der Schreibstil dieses Buches ist sehr flüssig, jugendhaft geschrieben. Die Kapitel sind übersichtlich gehalten, so kann man, wenn denn nötig, auch gut Pausen beim lesen einlegen.
Die Spannung baut sich von der ersten Seite auf, man muss das Buch in der Hand behalten. Man hat sehr schnell das mystische in dem Buch was einen in den Bann nimmt.

Die Charaktere
Hauptpersonen in diesem Buch sind hauptsächlich die 16-jährige Gwendolyn und ihr Zeitreisegefährte Gideon.
Gwendolyn ist nun auch recht starke Persönlichkeit die sich gut in Ihre neue Situation eingefunden hat.
Gideon steht meist an Ihrer Seite, begleitet und beschützt sie. Dies geschieht auch auf eine Art und Weise, mit der Gwendolyn nicht gerechnet hat und sie verletzt.
Die Wächter rücken mehr in den Vordergrund und ein Maulwurf muss enttarnt werden.
Eine sehr lustige “Person” ist der kleine Dämon. Sowas knuffiges, mit seinen Sprüchen hat er mich an einigen Stellen des Buches zum schmunzeln gebracht!

Meine Meinung
Dieses Buch knüpft sofort an Buch 2 der Trilogie an. Man sollte, um die Zusammenhänge besser zu verstehen, vorher Band 1 und Band 2 gelesen haben. Zu Beginn wird zwar kurz auf die Geschehnisse eingegangen, aber das reicht meiner Meinung nach alleine nicht aus.
Gwendoline hat sich gut in Ihre neue Rolle eingefunden und meistert die an Sie gestellten Aufgaben bisher zufrieden. Sehr hilfreich ist Ihr Ihre Freundin Leslie, die sie mit Informationen versorgt die in den jeweiligen Zeitepochen wichtig sind. So kann sich Gwenny ganz auf ihre Aufgaben konzentrieren.
Die Beziehung von Gwendoline zu Gideon gestaltet sich schwierig. Der Liebeskummer, die Gefühle des Verletzt werdens kommen sehr gut rüber und man kann sich in die Gefühlswelt des Teenagers gut hineinversetzen. Das macht sich direkt noch ein bisschen sympathischer.
Das Tempo zieht rasant an, am Ende fliegen die Seiten an einem vorbei. So viele Informationen, Zusammenhänge werden deutlich und man versteht auf einmal einiges, was vorher ein großes Fragezeichen dargestellt hat.

Fazit
Ein Buch, was von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd ist. Sowas schönes, romantisches, gefühlvolles habe ich bisher nicht gelesen. Hoffe dass Kerstin Gier noch mehr solcher Bücher auf den Markt bringen wird!


Sterne
5/5

Samstag, 19. April 2014

[MiniRezension] Die Schattenbande legt los von F. Reifenberg & G. Mayer



Autoren: Frank M. Reifenberg & Gina Mayer
  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: bloomoon; Auflage: 1., verb. Aufl. (10. Januar 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3760799361
  • ISBN-13: 978-3760799360
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre

Buch erhalten durch Blogg dein Buch, gesponsert vom Bloomoon Verlag 

Inhalt laut Amazon: Klara, Otto, Paule, Lina sind: Die Schattenbande!Neugierig, flink und furchtlos sind sie immer da, wo ein Verbrechen Aufklärung fordert … Als Otto verdächtigt wird, eine ehrwürdige Großfürstin umgebracht zu haben, müssen die Schatten handeln! Wer steckt wirklich hinter dem Mord? Welche Bedeutung hat das letzte Wort, das die Großfürstin mit Mühe über die Lippen brachte: Soljanka? Und was sind die sagenumwobenen »Tränen der Zarin«, von denen die Schatten bei ihrer Spurensuche erfahren? Immer tiefer geraten die Kinder in eine Welt voller zwielichtiger Gestalten, wovon eine ihnen letztlich den Weg aus dem Dunkel zeigt: Madame Fatale aus der »Schwarzen Katze« ...

Meine Meinung: Die Schattenband bestehend aus Otto, Lina, Paule & Klara, sind flink neugierig und wuseln überall rum und sind immer meistens da, wenn ein Verbrechen aufgeklärt werden soll. So wie auch in diesem Fall. Der Otto wird verdächtigt die Großfürstin ermordet zu haben, denn man überrascht ihn direkt neben der Leiche. War er es wirklich? Ein ganz brisanter fall spitzt sich hier für die 4 Freunde zu. Werden sie es schaffen Ottos Unschuld zu beweißen und den wahren Täter zu überführen? Wenn ihr jetzt noch wissen möchtet wie es weiter gehen wird, einfach Buch geschnappt und begebt euch mit den 4 freunden auf Verbrechensbekämpfung.

Ein wunderbares spritziges und erfrischendes Kinderbuch mit der nötigen Spannung dabei.
Ich habe dieses Buch fast in einem Rusch verschlungen so spannend fand ich es. Ich wollte einfach immer wieder wissen was passiert und wer nun der wahre Täter ist.

Die 4 Freunde können unterschiedlicher nicht sein. Sie leben Ende der 1920 Jahre in Berlin und sind aus dem Waisenhaus abgehauen. sie halten sich mit kleineren Diebstählen notdürftig über Wasser.
Karla gibt sich gerne als Junge aus und ist sozusagen der heimliche Boss dieser Rasselbande. Man schließt diese 4 sehr schnell in sein Herz und fiebert mit ihnen in jeder Situation einfach nur mit. 

Die Aufmachung des Buches ist auch absolut klasse und die Bilder im Buch tauchen immer an den passenden Stellen auf, so macht das lesen grade für die jüngeren nochmal um einiges schöner.

Ein absolut spannender Kinderkrimi den sehr gut jung und alt lesen kann, eine ganz klare Kaufempfelung hier an dieser Stelle.

Meine Bewertung: