Freitag, 28. Februar 2014

Bookdealereien im Monat Februar

Diesen Monat bin ich von neuen Büchern grade zu "erschlagen" worden *grins*. aber wir wollen uns ja nicht beschweren, gell? *zwinker*

Durch Blogg dein Buch erhalten

Durch die Autorin erhalten

Bei Claudias Bücherregal gewonnen

Vom Verlag erhalten

Vom Verlag erhalten



Von der Autorin erhalten

Über die Autorin erworben


Mittwoch, 26. Februar 2014

[Autoren Interview] C.M Singer

Pünktlich zum Frühstück nahm die liebe Autorin C.M Singer an meinem virtuellen Frühstückstisch platz und wir haben zu Brötchen & Kaffee sehr nett geplaudert. Was dabei raus kam, dürft ihr nun hier lesen:





Bookdealer fragt: Wie bist du denn zum Schreiben gekommen?
Schreiben ist seit über zehn Jahren Teil meines Brotjobs – allerdings beinhaltet das nur Fach- und Werbetexte. Meine innere Feder für fiktive Geschichten habe ich vor ca. 4-5 Jahren im Rahmen eines Schreibwettbewerbs auf Goodreads entdeckt.


Bookdealer fragt: Wer in deinem engsten Familien- und Bekanntenkreis ist dein größter Kritiker?
Meine Familie und meine Freunde stehen voll und ganz hinter mir und meiner Schreiberei – auch wenn zu Anfang jeder noch sehr kritisch war, ob das was werden könnte …
Die einzigen, die der ganzen Sache noch immer eher skeptisch gegenüber stehen, sind mein Bruder und meine Schwägerin, aber nur, weil sie mit dem Thema an sich wenig anfangen können. Ansonsten bin ich sehr glücklich sagen zu können, dass ich in meinem direkten Umfeld nur Unterstützer habe.

Bookdealer fragt: Hast Du irgendwelche Rituale vor dem Schreiben oder schreibst du einfach drauf los?
Also zunächst Mal brauche ich meine Musik, um in Stimmung zu kommen. Und dann lese ich erst etwa 30 Minuten lang die letzten Seiten, damit ich wieder voll und ganz in der Geschichte drin bin. Dann noch was leckeres zu trinken und zu naschen – und los geht´s!

Bookdealer fragt: Wie ist die Idee zu „Ghost/Soulbound“ entstanden und warum sind es Geister geworden und nicht zb: jetzt Vampire oder so?
Ganz einfach: ich liebe liebe liebe Geistergeschichten J Und ich finde, es gibt noch nicht genug davon. Außerdem denke ich, dass in dem Thema sehr viel Potenzial steckt, das im Gegensatz zu Vampiren, Werwölfen, Engeln und Dämonen noch nicht völlig ausgelutscht ist. Einer Romanze zwischen einer Lebenden und einem Geist wohnt automatisch etwas Tragisches inne und man fragt sich: wie soll das jemals funktionieren?


Bookdealer fragt: Glaubst du persönlich jetzt an Geister?
Übersinnliches – inklusive Geister – interessiert mich schon seit meiner Jugend. Ich habe eine mystische Ader (mein Aszendent ist Skorpion), gleichzeitig bin ich aber ein sehr rational denkender Mensch (Sternzeichen Jungfrau…). Das führt dazu, dass in mir ständig zwei Seelen darüber streiten, ob es so etwas wie Geister wirklich gibt. Meistens gewinnt der Skorpion über die Jungfrau, und deshalb ja, ich glaube, dass es Magie und Geister gibt. Aber bitte holt jetzt nicht die Herren mit den weißen Turnschuhen. Ich habe selbst auch schon ein paar übersinnliche Erlebnisse gehabt. Zwar ohne Geister, aber trotzdem recht beeindruckend. Und viele Leute haben mir ihre eigenen Geschichten erzählt. Da kann man eigentlich gar nicht anders, als zu glauben.


Bookdealer fragt: Hast Du zuerst die Geschichte oder die Charaktere im Kopf? Und bekommen die Charaktere "einfach so" ihre Namen oder steckt da eine Bedeutung hinter?
Ganz eindeutig sind die Charaktere zuerst da, zumindest die wichtigen. Sie stellen sich mir vor (naja… sie drängen sich mir auf!), komplett mit Aussehen, Hintergrundgeschichte, Eigenschaften und Namen. Den Plot entwickle ich am Anfang in groben Zügen, so wie einen Wegweiser, damit ich weiß, in welche Richtung die Reise geht und was das Ziel ist. Der Rest entwickelt sich unterwegs.

Bookdealer fragt: Welches Buch hat einen nachhaltigen Eindruck bei Dir hinterlassen und ist aus Deinem Bücherregal nicht mehr wegzudenken?
Ich liebe alle Bücher von Neil Gaiman. Seine Geschichten sind herrlich skuril, voller Herz und wunderbar britisch. Wenn ich groß bin, will ich schreiben wie Neil Gaiman! Ganz besonders liebe ich Neverwhere und Sternwanderer. Seit ich Neverwhere gelesen habe, sehe ich London mit ganz anderen Augen.

Bookdealer fragt:  Könntest du dir auch vorstellen mit einem anderem Autor ein Buch zu schreiben? 
Das stelle ich mir schwierig vor. Man hat ja doch seinen eigenen Stil und seine eigene Arbeitsgeschwindigkeit. Außerdem setzt das eine Menge Planung, strategisches Vorgehen, und Koordination voraus – das alles schreckt meine Muse eher ab!

Bookdealer fragt: Welcher deiner Charaktere ist dir besonders ans Herz gewachsen und welchen magst du überhaupt nicht?
Also bitte! Eine Mutter frägt man doch auch nicht, welches Kind sie am liebsten mag ;)
Mir liegen alle meine Charaktere am Herzen, egal ob gut oder böse. Aber manche Charas machen besonders viel Spaß zu schreiben. Für mich sind das Danny und Wood mit ihren sarkastischen Sprüchen.

Bookdealer fragt: Wie lange brauchst du ungefähr für ein Buch (bis es fertig geschrieben ist und du es in den Händen halten kannst ) ?
*Vergräbt das Gesicht in den Händen* Viel zu lange! An die zwei Jahre! Das liegt vor allem daran, dass Schreiben für mich der schönste Nebenjob der Welt ist … aber eben nur ein NEBENjob. Ich komme eigentlich nur am Wochenende und im Urlaub so richtig zum Schreiben. Unter der Woche bin ich abends in der Regel viel zu platt, um noch kreativ zu sein.

Bookdealer fragt: Wenn du privat Bücher liest, liest du dann richtige Bücher oder lieber Ebooks und welche Genre liest du am liebsten und welches Genre magst du überhaupt nicht?
Seit einigen Jahren bin ich zweigleisig unterwegs und lese sowohl ebooks als auch Print. Beide Formate haben ihre Vor- und Nachteile. Mein Genres sind Romantic Fantasy/Paranormal Romance/Urban Fantasy, ab und zu auch Krimi und Thriller. Was ich nicht besonders mag sind harte Psychothriller.

Bookdealer: Was gehört für dich zu einem gemütlichen Leseabend dazu?
Musik, Naschwerk und meine beiden Miezen.

Bookdealer fragt: Welche Buchverfilmung hast du zuletzt gesehen oder schaust du dir so was nicht an?
Das war Der Medicus. Der Film hat mir bis auf einige Ungereimtheiten recht gut gefallen, allerdings habe ich das Buch nicht gelesen.  

Bookdealer fragt: Warst du schon mal auf einer Buchmesse (Leipzig oder Frankfurt?) Oder hast du gar eine in Planung? Wenn ja wie fandest du die Buchmesse bis jetzt immer so?
Ich war schon auf beiden Messen und empfand sie als extrem anstrengend. Allerdings war es toll, so viele Kollegen und Blogger endlich mal persönlich zu treffen. Dafür hat sich der Stress mehr als gelohnt. In Leipzig werde ich dieses Jahr nicht sein, aber Frankfurt steht nach wie vor auf dem Plan.

Bookdealer fragt: Wie wichtig ist dir der persönliche Kontakt zu deinen Lesern?
ENORM wichtig. Was gibt es besseres als direktes Feedback. Das ist die Motivation, die mich voran treibt. Positives Feedback beflügelt mich und kritisches Feedback macht mich besser.

Bookdealer fragt: Gehst du auch zu Lesungen von Kollegen, oder hast du da die Zeit nicht mehr so dazu? Und Gibt es einen Autoren den du unbedingt mal treffen möchtest?
Doch, doch, wenn es sich einrichten lässt, gehe ich auf Lesungen. Es ist schön, Kollegen zu treffen und kann viel lernen. Die letzte große Lesung war von Stephen King im Münchner Circus Krone. DEN habe ich dann allerdings nicht persönlich getroffen. Es gibt so viele Autoren, mit denen ich gerne mal ein Bierchen trinken würde: Neil Gaiman, Kai Meyer, Stephen Fry, J. K. Rowling, Anne Rice … und viele, viele mehr.

Bookdealer fragt: Hast du noch einen besonderen Herzenswunsch den du dir noch erfüllen möchtest ?
Es gibt noch so viel zu tun, zu sehen und zu erleben. Da gibt es nicht den einen großen Herzenswunsch, sondern viele kleine Träume und Meilensteine und ich bin zuversichtlich, dass ich noch so einige auf dieser Liste verwirklichen kann .

Vielen herzlichen Dank liebe C.M Singer, das du dir die Zeit genommen hast, mir das „kleine“ Interview zu geben.

Danke, dass ich auf deiner Interview-Couch Platz nehmen durfte .


zum bestellen bitte klicken

Montag, 24. Februar 2014

[Rezept] Focaccia



Zutaten:


Für den Teig:
450 g
Weizenmehl, Typ 1050
450 g
Wasser, lauwarm
2 TL
Meersalz
1 Prise
Rohrohrzucker
2 Pck.
Trockenhefe

Für den Belag:
 etwas
Rosmarin, getrocknet
4 EL
Olivenöl
 etwas
Meersalz, grob


Alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren und diesen abgedeckt im Kühlschrank ca 3-4 Stunden gehen lassen. Am besten eine große Schüssel verwenden, damit der Teig nicht überlaufen kann.
Anschließend den Teig in ein tiefes, mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Dabei so wenig wie möglich im Teig rühren, damit die Luftblasen im Teig bleiben. Danach den Teig bei Raumtemperatur abgedeckt nochmals 40-50 min gehen lassen. 

Die Focaccia mit dem Olivenöl beträufeln. Zum Schluss mit Rosmarinnadeln und grobem Meersalz bestreuen.

Die Focaccia dann im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 25 min goldgelb backen. Anschließend aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter mindestens 20 min auskühlen lassen, damit die Focaccia nicht zerreißt, wenn man sie z.B. in Steifen schneidet.


Sonntag, 23. Februar 2014

[Zeitreise Special # 6] Zeitenzauber-Die goldene Brücke

Die liebe LilaSunrise hat sich bereit erklärt mir den heutigen Beitrag zur 6.Runde zu spenden. Ganz lieben dank dafür:



Titel: Zeitenzauber - Die goldene Brücke
Verlag: Bastei Lübbe (Baumhaus)
Reihe: Band 2 der Reihe "Zeitenzauber"
Hardcoverausgabe mit 318 Seiten
ISBN 978-3833901683
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 14-17 Jahre
Preis: 14,99 Euro


Meine Rezension zu Band 1 findet ihr hier: Zeitenzauber - Die magische Gondel

Story und Charaktere:

Als Anna einen Anruf von Josè erhält, der sie sofort nach Paris beordert um dort einen neuen Auftrag als Zeitreisende zu erledigen, ahnt sie noch nichts von ihrem bevorstehenden Abenteuer. Mit den Gedanken ist sie nur bei einem Menschen – Sebastiano, mit dem sie seit mittlerweile über einem Jahr zusammen ist und der irgendwo in der Vergangenheit in Schwierigkeiten steckt. Das scheint zunächst nicht ungewöhnlich, haben Aufträge in einer anderen Zeit dies doch meistens so an sich. Bei seiner derzeitigen Reise scheint jedoch etwas total schiefgegangen zu sein. Sebastiano hat die Erinnerungen an sein Leben aus der heutigen Zeit nicht mit ins Paris 1625 genommen. Kann Anna ihm helfen, diese zurückzuerlangen, um mit ihr in die Gegenwart zurückzukehren? Können sie den Auftrag erledigen, der sie beide in diese Zeit katapultiert hat? Zusammen mit in der Vergangenheit lebenden Personen gibt Anna ihr Bestes.

Gegenüber dem ersten Band hat Anna noch mehr an Selbstbewusstsein und Mut hinzugewonnen, gleichzeitig aber ihre manchmal sehr naive Art zu denken beibehalten, was sie auch bei diesem Abenteuer immer wieder in Schwierigkeiten bringt. Während Anna ihrem Charakter aus dem ersten Band weitestgehend treu bleibt und sich weiterentwickelt, haben wir es mit einem völlig anderen Sebastiano zu tun. Da seine Erinnerungen beim Sprung durch die Zeit durch Erinnerungen an ein völlig anderes Leben ausgetauscht werden, erkennt man nur wenig von der Person in ihm, die man im ersten Band kennen gelernt hat. Er arbeitet jetzt für den Kardinal Richelieu und nimmt seinen Job in der Leibgarde sehr ernst. Da er sich auch an Anna nicht erinnern kann, muss diese unendlichen Herzschmerz durchleben, während sie ein zweites Mal versucht, sein Herz für sich zu gewinnen. Dass Sebastiano sie allerdings für weit unter seiner Würde hält, macht die Sache nicht gerade einfacher.

Neben den beiden bekannten Hauptprotagonisten tauchen viele weitere Personen auf, die Lesern von „Die drei Musketiere“ bekannt vorkommen sollten. Ein Buch, auf das auch in der Geschichte immer wieder verwiesen wird – hat das Abenteuer doch eine gewisse Ähnlichkeit damit.
Zu viel möchte ich über die einzelnen Personen nicht verraten, deshalb sei nur gesagt, dass Eva Völler es auch in diesem zweiten Band es wieder geschafft hat, allen Charakteren ihren eigenen Stellenwert zu geben, ihnen Leben einzuhauchen und zu greifbaren Personen werden zu lassen.

Was mir besonders gefallen hat:

Das, was mir am ersten Band nicht gefallen hat, wurde hier behoben. In Band 2 ist das Buch nicht nur in vier Teile geteilt, sondern hat auch endlich Unterteilungen in so etwas wie Kapitel. Dieses Buch kann man nach diesen „Kapiteln“ sehr gut aus der Hand legen, ohne sich mittendrin aus der Geschichte zu reißen, wie es noch im ersten Band der Fall gewesen ist.

Der Schreibstil ist sehr flüssig, die Story schreitet zügig voran. Die Spannung bleibt zu jeder Zeit erhalten, bekommen wir als Leser, wie in Band 1durch die Ich-Erzählung doch wieder keine Zusatzinformationen und sind immer auf dem Wissensstand von Anna. Das hat mir in Band 1 sehr gut gefallen und ist auch hier wieder sehr schön verwendet worden.

Was mir nicht so gut gefallen hat:

Dieses Mal befinden wir uns in Paris, das uns hier und da wieder mit Worten begegnet, die man als Laie nicht kennt. Leider wurde in diesem Band darauf verzichtet kurze Erläuterungen an den unteren Buchrand zu schreiben, was mir in Band eins mit den Fachwörtern aus Venedig sehr gut gefallen hatte. Das fehlt mir in diesem Band ein wenig.

Leider konnte mich auch die Story des zweiten Bandes nicht mehr so sehr packen, wie die erste. Zu sehr haben wir es hier mit einer Liebesgeschichte zu tun in der Anna verzweifelt versucht Sebastianos Liebe zurückzugewinnen. Dadurch wirkt die wirkliche Aufgabe, die die beiden haben, in den Hintergrund gestellt, obwohl genau die es ist, die die beiden wieder zusammenbringen kann. Lügen und Intrigen zwischen Anna und Sebastiano haben einen ebenso großen Platz, wie die Lügen und Intrigen zwischen anderen Personen des Buches. Es ist mir tatsächlich zu beziehungslastig.

Schade auch, dass der geschichtliche Teil so kurz ausfällt. Haben wir in Band 1 noch sehr viel über die Zeit erfahren, in der sie gelandet sind, lernen wir über die Gepflogenheiten in Paris vor allem nur etwas über die Mode dieser Zeit. Aus Band 1 konnte man noch mitnehmen, wie gut wir es heute haben, aus Band 2 nehme ich mit, wie schade es ist, dass wir heute nicht mehr so tolle Kleider und Frisuren tragen. Ich glaube nicht, dass das die Intention der Autorin gewesen ist. Wie schwer das Leben im 17. Jahrhundert in Paris tatsächlich noch war, bleibt uns verborgen. Sehr schade, stehen wir doch meistens auf der glamourösen Seite dieser Zeit.

Was mir ebenfalls wieder fehlt ist die Füllung der Logiklücke, die sich schon in Band 1 gezeigt hat. Die Nutzung der Katzenmaske und deren Funktionsweise ist und bleibt ein Rätsel, obwohl immer wieder betont wird, dass man sich mit ihr nur an einen bestimmten Ort wünschen muss. Wenn dem so wäre, frage ich mich, wieso das nicht schon im ersten Band geklappt hat, als Anna nichts als zurück in ihre Zeit wollte. Scheinbar muss man die Maske nicht einmal in der Hand halten, um zu reisen. Sie spürt einfach von selbst, wenn man woanders hin möchte. Das passt in beiden Teilen für mich nicht zusammen. Da sie in diesem Buch noch öfters zum Einsatz kommt, hier noch weniger als in Band 1.

Gestaltung:

Das Cover ist wieder sehr schön gelungen. Ersetzt wurde nur der Mittelteil. Statt einer Gondel auf der eine Frau steht, ist dieses Mal eine Brücke zu sehen, auf der zwei Personen in unterschiedliche Richtungen agieren. Sonst wurde nur die Farbe von petrol auf grün geändert. Wieder sehr schön gelungen und vor allem passend zu Reihe und Inhalt.

Wertung:

Da beim zweiten Band leider die Punkte überwiegen, die mir nicht so gut gefallen haben, ziehe ich 2 Punkte für Story, Zeitdarstellung, Logiklücke und fehlende Erklärungen ab. Damit erhält der zweite Band dieser Reihe 3 Lila-Lesesterne von mir.

Samstag, 22. Februar 2014

[Rezension] Töchter des Nordlichts von Christine Kabus



Autorin: Christine Kabus
  • Taschenbuch: 560 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: Aufl. 2014 (14. Februar 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404168844
  • ISBN-13: 978-3404168842

  • Mein Dank geht an Bastei Lübbe die mir das Buch zur Verfügung stellten

Inhalt laut Amazon: DURCH EIN JAHRHUNDERT GETRENNT, DURCH EINE GEMEINSAME GESCHICHTE VEREINT ... Oslo, 2011. Nora ist Mitte dreißig, als sie den Namen ihres Vaters erfährt: Ánok, ein samischer Student, der damals plötzlich aus dem Leben ihrer Mutter verschwand. Nora spürt, dass sie ihr Glück erst finden wird, wenn sie in die Heimat ihres Vaters reist. Doch die Sami und ihre Kultur erscheinen ihr lange fremd. Bis sie auf den charismatischen Hundezüchter Mielat trifft ... Finnmark, 1915: Mit neun Jahren endet das friedliche Nomadenleben des Sami-Mädchens Áilu: Auf der Wanderung zu den Sommerweiden wird sie von norwegischen Beamten verschleppt und in ein Internat gesteckt, wo sie zu einem zivilisierten Mädchen geformt werden soll. Tatsächlich verleugnet Áilu lange ihre Herkunft. Doch der Ruf ihrer Heimat lässt sich nicht für immer zum Verstummen bringen ... 

Meine Meinung: Nora ist 30 Jahre alt, aber kennt leider ihren Vater nicht, ihre Mutter hatte ihr das bis jetzt immer verschwiegen. Doch eines Tages macht sich Nora zusammen mit ihrer Mutter auf nach Nord Norwegen um dort ihren Wurzeln zu folgen. Noras Mutter Bente trifft nun auch nach über 30 Jahren wieder auf ihren Bruder, es ist nicht alles gerade einfach, denn sie wurde ja damals von ihrem Liebhaber schwanger sitzen gelassen und hatte deshalb die geliebte Heimat verlassen.


Wie wird es nun weiter gehen? Was wird Nora alles über ihre samischen Wurzeln erfahren? Das dürft ihr jetzt gerne selber herausfinden und euch auf Entdeckungsreise nach Norwegen begeben.


Zu Beginn möchte ich auch gleich was zu dem wunderschön gestalteten Buchcover sagen, es ist sehr ansprechend und lädt einen zum Träumen direkt ein. Ein absoluter Blickfang im Bücherregal. 

"Töchter des Nordlichts" ist der zweite Roman der Autorin und der erste welchen ich gelesen hatte. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten mich ins Buch abtauchen zu lassen machte es dann beim späteren lesen wieder schnell wett.

Die wunderbaren Beschreibungen der Landschaft und der Charaktere lassen alles ganz wunderbar im Kopf real werden und man hatte immer das Gefühl man wäre live dabei in Norwegen.

Der Roman wird aus zwei Sichtweisen erzählt einmal von Nora die sich auf ihre samischen Wurzeln begiebt & einmal von Ailu sie ist ein 9 jähriges Mädchen welches oben in der Finnmark lebt, deren Geschichte parallel dazu verläuft. Allerdings findet die von Ailu rund 100 Jahre vorher statt nämlich 1915 & die von Nora 2011.

So erfährt der Leser viel über Ailu & über Nora die mir beide als Charaktere schnell sympatisch sind.
Ailu ist gerade auf der Sommerweide unterwegs um die Rentiere dort zu lassen als plötzlich "Beamte" dort erscheinen und sie mit sich nehmen. Ailu soll in eine Schule kommen. Sie muss leider ihren Namen ablegen und wurde dann Helga genannt,auch ihre traditionelle Kleidung sowie ihre Sprache musste sie dann am Ende ablegen. Dazu kommen letztendlich noch die ganzen Grausamkeiten und Diskriminierungen, denn als Sami wird sie als minderwertig betrachtet was sie natürlich nicht ist.


Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und man merkt auch beim Schreiben mit wie viel Liebe sie erzählt und alles in Norwegen beschreibt. So konnte ich prima literarisch ein Land bereisen, Land & Leute kennenlernen was ich vorher noch so garnicht kannte.

Wenn ihr auch gerne literarisch abtauchen wollt nach Norwegen dann lade ich euch mit diesem Buch sehr gerne dazu ein. 

Meine Bewertung: 

Freitag, 21. Februar 2014

[Neuerscheinungen] Monat März

Ich denke damit werde ich auch mal beginnen, allerdings such ich jetzt nur die raus, die mich persönlich sehr interessieren und dene ich förmlich entgegen hibbel, alles andere würde wohl den Rahmen sprengen *grins* aber vielleicht ist ja was für euch dabei, was auf euren Wunschzettel kommen wird *zwinker*

Für die Klappentexte bitte klicken:


Thomas Thiemeyer = Vallhalla

Bettina Belitz = Vor uns die Nacht

Eva Völler = Zeitenzauber-das verborgene Tor

Arno Strobel = Abgründig

Alexandra Pilz = Verliebt in Holly Hill

Lucinda Riley = Das italienische Mädchen

Nicole Steyer = Das Pestkind

Andrea Schacht = Triumph des Himmels

Nora Roberts = Das Geheimnis der Wellen

Patricia Kelly = Der Klang meines Lebens


Donnerstag, 20. Februar 2014

[WERBUNG] Wer Tauschpäckchen liebt, der tauscht bei Ankas Geblubber

Normalerweise teile ich ja so gut wie keine Bloggeraktionen auf meinem Blog nur ganz ganz selten, aber da mir die Aktion sooo gut gefällt und ich selber auch teilnehme möchte ich euch herzlich einladen.


Schaut euch bei Ankas Geblubber mal um und meldet euch zum Swap an und vielleicht ist ja einer von euch mein baldiger Tauschpartner. *zwinker*
Ich selber nehme am 7. Swap teil:  *Bunter Überraschungsswap im Wert von mind. 10 €uro + 1 gebrauchtes Buch*
Ab März gehts los und ich bin schon soooo gespannt *hibbel*

Montag, 17. Februar 2014

[Creativ] ein bissi was genäht

Theoretisch wollte ich hier ja nix mehr basteliges zeigen, weil ich das ja nun alles auf meinem 2.Blog "Sheenas kreatives Chaos" zeige, aber ich finde die Schlüsselbänder einfach soooo toll und wollte euch diese nicht vorenthalten =)



Sonntag, 16. Februar 2014

[Rezension + Zeitreise Special # 5] Hexenkinder-Das Fenster in die Vergangenheit von Sabine Büger

Die heutige Rezension ist auch gleichzeitig der 5. Beitrag von meinem Zeitreise Special



Autorin: Sabine Büger
  • Taschenbuch: 300 Seiten
  • Verlag: bookshouse (31. Dezember 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 9963724280
  • ISBN-13: 978-9963724284
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 10 Jahren

Mein Dank geht an die Autorin, die mir das Buch zur Verfügung stellte

Inhalt laut Amazon: Als die elfjährige Samantha von der abenteuerlichen Zeitreise ihrer Mutter erfährt, beschließt sie, ebenfalls den Sprung durch die "Geheime Pforte" zu wagen. Gemeinsam mit ihren Freundinnen, den Zwillingen Antonia und Anica, verschwindet sie in das mittelalterliche Magdeburg. Eine geplante Hexenverbrennung stellt Samantha vor eine schwerwiegende Entscheidung, doch das ist erst der Anfang ihres ungewöhnlichen Ausflugs in die Vergangenheit. Ob es die Begegnung mit Mathilda, der Tochter der Kräuterfrau, den im Wald hausenden Gesetzlosen oder den Bergleuten ist, immer bleibt es für Samantha ein Kampf gegen den Aberglauben, die Grausamkeit und die Ungewissheit der damaligen Zeit. Sie lernt Missgunst und Niedertracht kennen, erfährt aber auch Liebe und Zuneigung. Als sie schwer krank wird, kann nur noch eine Rückkehr ins 21. Jahrhundert sie retten, doch diesen Weg hat sich Samantha verbaut ...

Meine Meinung: Samantha ist ein 11 jähriges Mädel das von einer sehr abenteuerlichen Zeitreise ihrer Mutter erfährt die sie machte, als sie in Sams Alter war. Zusammen mit den Zwillingen Anica & Antonia möchte sie selber den Sprung durch die "Geheime Pforte" wagen und abenteuerliches erleben. Im Mittelalter passiert so einiges und durch eine plötzlich schwere Erkrankung schafft es Sam fast nicht mehr ins 21.Jahrhundert zurück. Ist sie jetzt für immer eine Gefangene in der Vergangenheit oder kann sie noch gerettet werden?

Da ich ja Zeitreiseromane so gerne lese war ich von diesem natürlich Feuer & Flamme mit sehr großer Freunde habe mich dann darauf gestürzt und wurde keine Seite lang gelangweilt. 
Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht und lässt einen das Buch fast in einem durchlesen. 

Die Charaktere sind sehr authentisch und kommen sehr sympatisch rüber, allerdings sind diese bestimmt noch etwas ausbaufähiger, aber ich denke ich den folgenden Romanen wird das bestimmt noch passieren.

Das Cover ist wundervoll gestaltet denn es zeigt drei Mädchen die vor einem Fenster stehen und quasi wenig später den Zeitsprung wagen wollen. Sehr passend, denn die drei Freundinnen reisen ja in der Geschichte durch ein Fenster in die Vergangenheit.

Das Buch "Hexenkinder" ist ein sehr gutes Kinder/Jugendbuch und erklärt auch sachte auf leichte Art und Weise eine Zeitreise, Hexenverfolgung im Mittelalter und anderes aus der damaligen Zeit. 

Fazit: Wer Zeitreiseromane liebt wird auch dieses Buch sehr schnell ins Herz schließen und mögen, da bin ich mir ganz sicher. absolute kauf und Leseempfehlung.


Meine Bewertung: 


Samstag, 15. Februar 2014

TAG ich möchte unbedingt lesen.....

Die liebe Katie hat mich getaggt und da ich den TAG ganz interessant finde, nehm ich gerne teil:

Um was geht es genau bzw. die Regeln:

Zähle 5 Bücher auf, die ganz oben auf deiner Wunschliste stehen, die aber KEINE Fortsetzungen von Büchern sind, die du schon gelesen hast - sie sollen also völlig neu für dich sein.

Danach werden 8 neue Blogger getaggt und ihnen in einem aktuellen Post Bescheid gegeben.


Puh das ist doch recht gemein, aber ich habe mich für diese 5 hier entschieden:


Hannahs Entscheidung: Im Schatten der Appalachen #1 von Kate Sunday

Der Geschmack von Sommerregen von Julie Leuz
Bald wird es Nacht Prinzessin von Anna Schneider
Gute Nacht Frau Holle von Marie H. Berger
Die Liste der vergessenen Wünsche von Robin Gold

Ich tagge jeden, der hier gern teilnehmen möchte!

Freitag, 14. Februar 2014

[MiniRezension] Mein wirst du sein von Katrin Rodeit



Autorin: Katrin Rodeit
  • Broschiert: 309 Seiten
  • Verlag: Gmeiner; Auflage: 1 (1. Juli 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3839214572
  • ISBN-13: 978-3839214572

Inhalt laut Amazon: Eine Frau ist verschwunden. Die Privatdetektivin Jule Flemming soll sie für einen Freund aufspüren, der unter Tatverdacht steht. Der Fall sieht nach Routine aus, doch dann wird die Frau tot aufgefunden, und weitere Ermittlungen ergeben, dass sie einem Serienkiller zum Opfer gefallen ist. Ehe Jule sich versieht, gerät sie selbst in das Visier des Mörders

Meine Meinung: Jule Flemming ist Privatdetektivin und wird eines Tages gebeten eine vermisste Person zu finden. Doch schon wenig später wird das vermisste Opfer tot aufgefunden. Nach weiteren Ermittlungen stellt sich schon bald raus, das die tote Frau einem grausamen Serienkiller zum Opfer gefallen ist. Und wie sollte es auch anders sein gerät Jule unabsichtig selber in das Visier des Killers.

Dies ist der Debütroman der sympatischen Ulmer Autorin Katrin Rodeit. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und leicht, trotzdem hab ich meine Zeit gebraucht um komplett im Buch abtauchen zu können.

Auch ich wurde nicht gleich mit Jule warm, vielleicht kommt das ja noch in anderen Bänden. Man erfährt etwas zu wenig über sie. Auch die anderen Charaktere in dem Buch kamen wir etwas komisch sogar recht mysteriös vor, aber das brachte dem Lesen keinen Abbruch und steigerte eher die Spannung.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und ich wurde gut unterhalten. Ich hoffte und bangte mit allen mit und konnte die letzten 60 Seiten das buch überhaupt nicht mehr weglegen, da ich immer wissen wollte, was grade passiert.

Was ich auch toll fand, das zum Ende hin ein paar Rezepte aufgelistet wurden, die ich bestimmt mal nachkochen werde, das steht fest. Bin doch ein so neugieriger Mensch der immer gern am ausprobieren ist.

Daher ein guter Auftakt einer neuen Krimianlreihe die in Ulm spielen wird. Wer einen guten Regionalkrimi mag wird bestimmt nicht enttäuscht sein, ich empfehle ihn sehr gerne weiter.

Meine Bewertung: 

Donnerstag, 13. Februar 2014

TAG "Meine liebsten Buchpaare"

Das liebe Bücherwürmchen hat mich getaggt und da nehm ich gern teil:


Die Regeln für den TAG lauten so:
1. Nenne mindestens 5 deiner Lieblingsbuchpaare
2. Gib den TAG an 5 weitere Blogger ab (nicht zwingend)

Meine 5 liebsten Buchpaare:

01. Christian J. Dante & Allegra Tellford = Kein Vampir für eine Nacht
02. Emily & Elyas = Kirschroter Sommer/Türkisgrüner Winter
03. Nele & Jack = Herzklopfen Down Under
04. Leni & Marc = Die Tiefen deines Herzens
05. Emily & Noah = Blessed

Ich tagge:

1. Elchi von Elchis World of Books
3. Katja von Missroses Buecherwelt
4. Mari von The Books I love
5.  Sabine von Daisy & books


Mittwoch, 12. Februar 2014

[Blogtour # Tag 3 ] + Gewinnspiel "Bring mich Heim von Elisabeth Wagner"

Heute am 3. Tourtag darf ich euch die beiden Hauptprotagonisten Mia & Sam aus dem Roman "Bring mich Heim" etwas näher vorstellen. Die Autorin war so freundlich mir die Zeichnungen zur Verfügung zu stellen.


MIA LANG


Mia, die von ihrem Liebsten Chris immer nur Mimi genannt wird, ist eine glückliche junge Frau. Sie ist sehr zierlich gebaut und schlank. Außerdem hat sie wunderschöne strohblonde lange Haare und wunderschöne smaragdgrüne Augen. Sie hat ihre erste eigene Wohnung, nach dem erfolgreich abgeschlossenen Studium einen tollen Job (Journalistin) in einem kleinen Verlag und ihren klasse Freund Chris, den sie sehr über alles liebt.
Aber leider ist das Schicksal anderer Meinung, denn von heute auf morgen ändert sich plötzlich alles. Sie verliert nicht nur ihren tollen Job, nein auch ihr Freund Chris, der sich zurückzieht und lieber eine Affäre mit Mias bester Freundin Julia beginnt. Mia ist daraufhin wieder bei ihren Eltern eingezogen und erholt sich nur langsam von ihrer schweren Krankheit.
»Ich will nicht mehr länger so sein und mag mich so nicht mehr«, denkt sie und reist kurze Zeit später auf Anraten ihres Psychologen mit dem Zug durch Europa, einmal in Ruhe abschalten, die Vergangenheit loslassen und raus aus der Wohnung und etwas anderes sehen. Ihr ständiger Begleiter ist ihr schwarzes Skizzenbuch, wo sie ihre Zeichnungen drin sammelt, da sie eine sehr gute Zeichnerin ist.


SAM WINTER





Samuel ist ein zielstrebiger junger Mann. Sehr groß mit unzähmbaren, dunkelbraunen Haaren, welche sich je nach Länge etwas wellen. Seine Augen zeigen beinahe keine Farbe. Sie sind sehr dunkel, umkreist mit diesem grauen Schimmer.
Direkt nach seinem Abitur fängt er mit einem Architekturstudium an und will seit jeher in die Architekturfirma seines Vaters einsteigen. Der Job des junior Geschäftsführers ist im sicher. Jedoch ist es nicht das, was er gedacht hatte. Einfach stundenlang bei seinem Schreibtisch zu sitzen und Papierberge zu unterschreiben, welche er sich nicht mal mehr genau durchsah. Doch mit einer Akte änderte sich alles. Es kommt eine schreckliche Wahrheit ans Licht, welche ihn diesen Job schmeißen lässt. Nicht nur das, er möchte fortan keinen Kontakt zu seinem Vater mehr haben.
Samuel will einfach nur abschalten und beschließt eine Interrail-Reise durch Europa zu machen. Er hat ein genaues Ziel in den Augen. Doch der Mut dort anzugelangen fehlt ihm.

Samuels ständiger Begleiter ist seine Martin 00-DB Jeff Tweedy Gitarre. Ohne sie geht er selten weit außer Haus. Das Spielen bringt ihn auf andere Gedanken und lässt ihn vieles in seinen eigenen Liedern verarbeiten.

Nun habt ihr die beiden Hauptcharaktere aus dem Buch (hier findet ihr meine Rezi) etwas näher kennenlernen dürfen und ihr könnt euch sogar an Hand der Zeichnungen von der Autorin ein kleines Bild machen, wie die beiden aussehen.

Kommen wir zur heutigen Aufgabe: Mia & Sam hatten ja so einige Talente wie zeichnen, singen oder Gitarre spielen. Nun möchte ich von euch wissen, welches kreative Talent ihr habt?

Hinterlasst mir einen Kommentar & schreibt mir das ganze bitte noch per Email und in der Email gebt ihr bitte auch eure Emailadresse mit an. Nur wer beides macht (Kommentar + Email) landet im Lostopf. 



Dienstag, 11. Februar 2014

[MiniRezension] Silvanubis-aus dem Feuer von Kirsten Greco




Autorin: Kirsten Greco
  • Broschiert: 307 Seiten
  • Verlag: At Bookshouse Ltd. (Juli 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 9963722733
  • ISBN-13: 978-9963722730

  • Mein Dank geht an die sympatische Autorin die mir das Buch zur Verfügung stellte.

Inhalt laut Amazon: Deutschland 1947: Anna Peters nennt den winzigen Lagerraum hinter dem familieneigenen Spielzeugladen ihr Zuhause, seit sie vor vier Jahren ihr Heim und ihre Eltern bei einem Bombenangriff verlor. Die Entbehrungen der Nachkriegszeit und das Pflichtgefühl, den Familienbetrieb weiterführen zu müssen, machen ihr zu schaffen. Zu allem Überfluss wird sie Nacht für Nacht von Albträumen geplagt: Ein Phönix kreist über den Ruinen der Stadt und ruft beunruhigende Erinnerungen hervor. Durch einen unglücklichen Zufall gerät sie mit dem attraktiven, aber undurchschaubaren Alexander Bach in eine nebelverschleierte Passage und erwacht völlig geschwächt in „Silvanubis“. Magier und mystische Kreaturen zeigen Anna das vielfältige Leben dieser Parallelwelt, doch eine unheilvolle Gefahr bedroht den Frieden. Die junge, ehrgeizige Magierin Kyra will die Magie Silvanubis’ an sich reißen und geht für ihr Ziel über Leichen. Plötzlich sind Alexanders und Annas Schicksale unwiderruflich miteinander verknüpft, nicht nur in Silvanubis …

Meine Meinung: Deutschland in der Nachkriegszeit im Jahr 1947 Die junge Anna Peters  lebt in einem winzig kleinen Lagerraum hinter dem familieneigenen Spielzeugladen seit sie vor ein paar Jahren ihre familie und ihr Zuhause durch Bombenangriffe verloren hat.
außerdem wird sie Nacht für Nacht vom selben schrecklichen Alptraum geplagt, ein großer Phönix kreist suchend über der zertrümmerten Stadt und ruft bei Anna beunruhigende Erinnerungen hervor. Doch dann eines Tages als sie beim hamstern ist, trifft sie auf den charmanten und gutaussehenden Alexander Bach und plötzlich erwacht sie mit ihm in Silvanubis. welche Abenteuer sie dort erleben, müsst ihr selber nun nachlesen.

Leider hatte ich ja so meine Mühe in das Buch und somit in die Geschichte abzutauchen. Am wunderbaren Schreibstil der Autorin lag es nicht, er ist wunderbar flüssig und einfach gehalten und durch ihre sehr genauen Beschreibungen der Schauplätze konnte ich mir alles sehr gut vorstellen. Aber leider, leider sprang er nicht über der berühmte Funke.

Auch konnte ich mich dieses mal nur sehr schwer mit den Protagonisten "anfreunden" ich bekam einfach keine Bindung zustande.

Tragisch fand ich auch die Essensbeschaffung zu der damaligen Zeit, ich kenne das ja nur aus den Erzählungen meiner Großeltern. Und das dies für Anna nicht leicht war glaube ich aufs Wort. 

Allerdings macht mich das Ende neugierig da nicht wirklich geklärt wurde was der Phönix in Annas Träumen zu suchen hatte. Vielleicht wird dies ja im zweiten Band geklärt. Das wäre toll. 

Fazit: Auch wenn es mir persönlich nicht so gefallen hat, ist es ein guter Auftakt einer neuen Fantasy Reihe die ich euch gern ans Herz legen möchte. Also wer Fantasy mag und liebt, ist hier genau richtig. Wer nicht so der große Fan davon ist, sollte besser wie ich dann davon die Finger lassen, auch wenn mich die ganzen Rezensionen sehr neugierig machten und auch ein kurzes stöbern in der Leseprobe bei mir ein positives Gefühl auslösten.

Meine Bewertung: 


Montag, 10. Februar 2014

[Autoren Interview] Sabine Bürger

Neue Woche neues Interview. Die sympatische Autorin des Romans "Hexenkinder-Fenster in die Vergangenheit" hat meinem Blog ein paar Fragen beantwortet ganz gemütlich bei Keksen und Kaffee.


©Sabine Bürger



 Bookdealer fragt: Wie bist du denn zum Schreiben gekommen?
 Auf vollkommen  unspektakuläre Weise. Irgendwann habe ich einfach  die Sätze, die in meinem Kopf herumschwirrten,  aufgeschrieben. Bereits in der Schule waren Lesen und Schreiben mein größtes Hobby – für meine ehemaligen Klassenkameraden ist das, was ich heute mache,  eine folgerichtige Entscheidung.

Bookdealer fragt: Wer in deinem engsten Familien- und Bekanntenkreis ist dein größter Kritiker?
Meine langjährige Freundin vielleicht? Aber nur bedingt, weil Freunde und Familie voreingenommene Kritiker sind. Das bleibt also an mir hängen, da bin ich gnadenlos. Als Autor muss man lernen, sich von seinen Sätzen zu trennen.

Bookdealer fragt: Hast Du irgendwelche Rituale vor dem Schreiben oder schreibst du einfach
drauf los?
Rituale habe ich keine. Jeden Tag mindestens vier bis sechs Stunden Schreibarbeit zu leisten, das ist das Ziel. Manchmal wird es mehr,  manchmal weniger. Tägliche Disziplin ist unerlässlich in dem Job.

Bookdealer fragt: Wie ist die Idee zu „Hexenkinder“ entstanden?
Historische Romane gehören zu meiner Lieblingslektüre. Allerdings sind sie zum größten Teil für Erwachsene geschrieben. Mich hat einfach die Idee gereizt, Kinder in eine längst vergangene Zeit zu schicken, um zu sehen, wie sie mit den primitiven Verhältnissen und den Abenteuern klar kommen.  

Bookdealer fragt: Hast Du zuerst die Geschichte oder die Charaktere im Kopf? Und bekommen die Charaktere "einfach so" ihre Namen oder steckt da eine Bedeutung hinter?
Die Geschichte hat Vorrang, aber die Hauptprotagonisten gibt es zeitgleich. Hin und wieder mogelt sich einer dazu oder springt ab. Nebendarsteller sind unbekümmerter, sie streifen auch mal ungeplant den Verlauf der Erzählung.
Lustige, ungewöhnliche Namen sind für Kinder einprägsamer, sie sollten allerdings den Zeitgeist treffen. Kai-Uwe bzw. Jason-Maddox gehen im Mittelalter gar nicht.

Bookdealer fragt: Welches Buch hat einen nachhaltigen Eindruck bei Dir hinterlassen und ist aus Deinem Bücherregal nicht mehr wegzudenken?
Da gibt es viele, weil ich fast alles lese. Stieg Larsson, Dan Brown, Ken Follett, Diana Gabaldon, aber auch junge deutsche Autoren (Martina Sahler, Sabine Ebert, Elisabeth Büchle  zB. )
Generell bevorzuge ich Bücher, die mich lachen, weinen, vor Spannung nicht schlafen lassen, „Dornenvögel“ z.B. war seinerzeit eine großartige Erfahrung für mich – wenn das passiert, dann hat der Autor bei mir sein Ziel erreicht.

Bookdealer fragt:  Könntest du dir auch vorstellen mit einem anderem Autor ein Buch zu schreiben?
Natürlich, das wäre eine spannende Sache. Ungewöhnlich, weil Autoren gern im eigenen Saft schmoren aber nicht auszuschließen. Bis jetzt hat sich noch niemand gemeldet …

Bookdealer fragt: Welcher deiner Charaktere ist dir besonders ans Herz gewachsen und welchen magst du überhaupt nicht?
Das klingt jetzt abgedroschen – aber ich mag sie alle. Die Bösen müssen böse sein, die Guten nicht immer gut – ich liebe die ganze Palette menschlicher Empfindungen.  Fies, zärtlich,  mitfühlend, lieb, doof oder kess. Eff Eff zum Beispiel – ein echter Berliner Junge. Große Fr … dabei butterweich. Oder Bruder Thomas – böse und fanatisch fehlgesteuert.

Bookdealer fragt: Bei stöbern auf deiner Homepage habe ich deine Kurzgeschichten entdeckt, wie ist es dazu gekommen das sie in der Zeitschrift „Auf einen Blick“ veröffentlich werden?
Kurzkrimis und True Storys waren das Erste, was von mir über eine Agentur veröffentlicht wurde. Eine tolle, lehrreiche Erfahrung, unerlässlich für jeden Autor, wie ich finde, weil auch Ablehnungen dazu gehören können. Man lernt „Im Auftrag“ zu schreiben, das ist nicht immer leicht.

Bookdealer fragt: Wie lange brauchst du ungefähr für ein Buch (bis es fertig geschrieben ist und du es in den Händen halten kannst ) ?
Ein Jahr geht schon ins Land, bei einem 400 Seiten starken MS.
Schreiben – verbessern – schreiben - ändern - neu erfinden, verwerfen, verzweifeln – stöhnen und weiter machen. Ungefähr so, bevor es der Verlag bekommt und noch einmal Wochen vergehen. Die wenigsten Leser können sich das vorstellen; es steckt unermüdliche Arbeit dahinter. Deshalb treffen unsachliche, gemeine Rezensionen jeden Schreiber besonders hart.

Bookdealer fragt: Da du ja viele Lesungen in Schulen gibst, wie kommt das Buch „Hexenkinder“ beim jungen Publikum denn  an und bekommst du von den Kids auch Rückmeldungen zu deinen Büchern?
Zu meiner großen Freude wirklich gut. Kinder sind niemals berechnend. Sie sagen die Wahrheit. Die Lesungen machen allen Spaß. Mit Rückmeldungen gehen Kinder eher sparsam um. Eltern erzählen mir, wie ihre Jüngsten das Buch fanden und Deutschlehrer, die sind durchweg begeistert. (Ob das gut ist? Hm) Deshalb war es für mich eine schöne Überraschung, als sich Jungen der 8. Klasse einer Oberschule nach einer Lesung an die Zeitung gewandt hatten. Plötzlich gab es ein öffentliches Feedback. Ich hatte Tränen in den Augen.

Bookdealer fragt: Wenn du privat Bücher liest, liest du dann richtige Bücher oder lieber Ebooks und welche Genre liest du am liebsten und welches Genre magst du überhaupt nicht?
Richtige Bücher. Ich liebe ihren Geruch, das Knistern, die Cover – eigentlich alles. Außer utopische Fantasie-Romane ist nichts Geschriebenes  vor mir sicher. Historie, Biographie, Liebe, Sex, Tragik, Humor und natürlich Krimis – eine unendliche Palette verteilt in vielen Schränken.  E-books gibt es auch – allerdings vorerst nur auf einem schlichten Reader. Irgendwann wird er einem besseren Lesegerät weichen. Das bleibt nicht aus – es ist die Realität junger Generationen, da muss man dranbleiben.

Bookdealer: Was gehört für dich zu einem gemütlichen Leseabend dazu?
Nur das Buch und Wärme. Dann tauche ich ein und entschwebe. Nichts kann mich stören, egal was ringsumher passiert. Kerzen, Wein und Knapperzeug stören nicht, müssen aber nicht sein. Ich will lesen – sonst nichts.

Bookdealer fragt: Welche Buchverfilmung hast du zuletzt gesehen oder schaust du dir so was nicht an?
Sogar sehr gern. Allerdings bin ich häufig enttäuscht, weil ich das Buch besser fand. Der Autor erzeugt ein Bild seiner Protagonisten in deinem Kopf, der Film zerstört sie. Furchtbar. Klar gibt es auch den umgekehrten Fall. Stieg Larssons Verfilmung fand ich atemberaubend, Iny Lorentz‘ Wanderhure eher mäßig.

Bookdealer fragt: Warst du schon mal auf einer Buchmesse (Leipzig oder Frankfurt?) Oder hast du gar eine in Planung? Wenn ja wie fandest du die Buchmesse bis jetzt immer so?
Bis jetzt war ich nur in Leipzig. Das war aufregend, interessant und anstrengend zugleich. Da ich aber büchersüchtig bin, versuche ich es jedes Jahr, zumindest für Leipzig, einzurichten.

Bookdealer fragt: Wie wichtig ist dir der persönliche Kontakt zu deinen Lesern?
Sehr wichtig. Ohne interessierte Bücherfans geht es kaum. Autoren schreiben nicht nur zur eigenen Erbauung, das wäre armselig, sondern sie benötigen Lob und kritische Anmerkungen zu dem, was sie verzapfen. Das bringt sie weiter, das motiviert. Im vergangenen Jahr haben sich Interessierte bis auf unseren Hof durchgekämpft – mitten in der Pampa – ich war total gerührt.

Bookdealer fragt: Gehst du auch zu Lesungen von Kollegen, oder hast du da die Zeit nicht mehr so dazu? Und Gibt es einen Autoren den du unbedingt mal treffen möchtest?
Wenn es meine Zeit und die Entfernungen zulassen, versuche ich das einzurichten. Allerdings erfordert das eine sorgfältige Planung vorher, weil ich abseits und mit Tieren lebe, die versorgt werden müssen. Wenn alles bedacht ist, freue ich mich umso mehr darauf. Sehr gern würde ich Ken Follett treffen. Aber das wird wohl nichts mehr * lach*

Bookdealer fragt: Hast du noch einen besonderen Herzenswunsch den du dir noch erfüllen möchtest ?
Ich möchte noch viele Bücher schreiben und sie ganz unbescheiden in allen Buchläden finden können. Gesundheit kann ich mir nur wünschen, ansonsten ist mein Leben perfekt, so wie es ist.

Vielen herzlichen Dank liebe Sabine, das du dir die Zeit genommen hast, mir das „kleine“ Interview zu geben.


Das habe ich gern getan und ich möchte mich dafür ganz herzlich bei dir, liebe Verena, bedanken.