Freitag, 31. Januar 2014

[Autoren Interview] Jurenka Jurk

Alle guten Dinge sind bekanntlich ja drei und so nahm in dieser Woche noch eine dritte und sehr nette Autorin auf meinem "Büchersofa" platz und stelle sich den vielen Fragen:



Bookdealer fragt: Wie bist du denn zum Schreiben gekommen?
Als Kind habe ich schon mit Leidenschaft auf dem Computer meines Vater Buchstaben zu Geschichten kombiniert. Aber „Autor“ ist ja kein gescheiter Beruf, also geriet das erstmal in Vergessenheit. Nach meinem Biostudium habe ich dann den Studiengang „Kreatives Schreiben“ an der IB-Hochschule Berlin entdeckt. Da war klar: Endlich! Ich kann es lernen! Dann werde ich auch wieder schreiben!

Bookdealer fragt: Wer in deinem engsten Familien- und Bekanntenkreis ist dein größter Kritiker?
Ich habe einen wunderbaren Autorenkreis, in dem wir unsere Texte diskutieren. Hier bekomme ich konstruktive und ehrliche Kritik, die mir enorm beim Schreiben hilft.

Bookdealer fragt: Hast Du irgendwelche Rituale vor dem Schreiben oder schreibst du einfach drauf los?
Kopfhörer auf und Filmmusik ab! Das ist die beste Möglichkeit für mich, die Welt um mich herum sofort zu vergessen und ins Schreiben abzutauchen.

Bookdealer fragt: Hast Du zuerst die Geschichte oder die Charaktere im Kopf? Und bekommen die Charaktere "einfach so" ihre Namen oder steckt da eine Bedeutung hinter?
Ohje, das weiß ich gar nicht so genau; das wächst ganz organisch miteinander. Ich kann das nicht so klar trennen. Die Figuren bekommen zu Beginn „Arbeitsnamen“, damit ich sie benennen kann. Im Laufe des Schreibens können sich die Namen dann aber noch ändern. Wichtig ist, dass ich ein gutes Gefühl mit dem Namen habe. Ganz zum Schluss überlege ich dann aber auch nochmals, ob der Name auch für andere „wirkt“ und ändere ihn vielleicht nochmals.

Bookdealer fragt: Welches Buch hat einen nachhaltigen Eindruck bei Dir hinterlassen und ist aus Deinem Bücherregal nicht mehr wegzudenken?
Da gibt es so viele. Die Bücher von Astrid Lindgren haben mich geprägt, später war dann „Der Drachenbeinthron“ extrem wichtig für mich. Noch immer ganz vernarrt bin ich in „Das Labyrinth der Wörter“. Zig mal als Hörbuch gehört habe ich „Der Schwarm“ und „Ausgebrannt“.

Bookdealer fragt:  Könntest du dir auch vorstellen mit einem anderem Autor ein Buch zu schreiben?
Unbedingt! Ich suche noch den richtigen Schreibpartner …

Bookdealer fragt: Welcher deiner Charaktere ist dir besonders ans Herz gewachsen und welchen magst du überhaupt nicht?
Speziell in „Verliebt bis in die Haarpsitzen“; da liebe ich Großi Vreni, die wilde Oma mit dem Herzen am rechten Fleck. Und klar, Richard Renk, der Starfriseur, ist nun nicht gerade mein Fall.

Bookdealer fragt: Wie lange brauchst du ungefähr für ein Buch (bis es fertig geschrieben ist ) ?
Das kann ich nur schwer beantworten, da ich nicht wirklich sagen kann, wann ich mit einem Buch beginne. Ist das der Moment, in dem ich die Idee bekomme oder sie weiter entwickle? Oder dann wenn ich die Figuren charakterisiere? Für „Verliebt bis in die Haarspitzen“ habe ich jedenfalls von der Idee bis zur Fertigstellung etwa vier Jahre gebraucht; mit Unterbrechungen eben.

Bookdealer fragt: Wenn du privat Bücher liest, liest du dann richtige Bücher oder lieber Ebooks und welche Genre liest du am liebsten und welches Genre magst du überhaupt nicht?
Ich habe zwar einen eBook-Reader, lese selbst aber eher Taschenbücher. Ich lese historische Romane, Liebesgeschichten, lustiges und zeitgenössisches. Ich liebe fantastisches. Auf keinen Fall lese ich Horror und nur selten Thriller oder Krimis.

Bookdealer: Was gehört für dich zu einem gemütlichen Leseabend dazu?
Dafür braucht es nicht viel, nur eine gemütliche Sitzgelegenheit und dann tauche ich ab …

Bookdealer fragt: Welche Buchverfilmung hast du zuletzt gesehen oder schaust du dir so was nicht an?
Der Medicus. Und mir hat es sehr gefallen. Ich erwarte aber auch nie eine eins zu eins Umsetzung vom Buch im Film.

Bookdealer fragt: Warst du schon mal auf einer Buchmesse (Leipzig oder Frankfurt?) Oder hast du gar eine in Planung? Wenn ja wie fandest du die Buchmesse bis jetzt immer so?
Ich war schon auf beiden und finde es  spannend, aber auch höllisch anstrengend. Ich nutze die Messen meistens, um andere Büchermenschen dort zu treffen und um zu stöbern.

Bookdealer fragt: Wie wichtig ist dir der persönliche Kontakt zu deinen Lesern?
Sehr! Für sie schreibe ich schließlich!

Bookdealer fragt: Was hälst du von den Blogtouren die im Moment so beliebt sind? Sprich wenn Blogger, Autoren & deren Bücher bekannter machen.
Wunderbar für mich als Autor. Und als Leser habe ich auch einen Nutzen davon, wenn ich einen Blog gefunden habe, bei dem der Blogger meinen Geschmack teilt und seine Bücherurteile mir etwas nützen.

Bookdealer fragt: Gehst du auch zu Lesungen von Kollegen, oder hast du da die Zeit nicht mehr so dazu? Und Gibt es einen Autoren den du unbedingt mal treffen möchtest?
Ab und zu gehe ich auch zu Lesungen. Mit vielen Autoren würde ich gerne mal essen gehen! Aber am liebsten mit Astrid Lindgren – aber das geht ja leider nicht.

Bookdealer fragt: Wie bist du auf die Idee gekommen eine Schreibschule zu gründen?
Während meines Studiums „Kreatives Schreiben“ habe ich bemerkt, wie viel Freude es mir macht, das ganze Handwerkszeug zu lernen. Schon bald half ich dann anderen Schreibenden bei ihren Projekten weiter und das machte mir fast noch mehr Freude, als selbst zu schreiben. Nach dem Studium wagte ich dann den Schritt ihn die Selbstständigkeit und habe darin meine Berufung entdeckt.

Bookdealer fragt: Und welche Tipps gibt’s du jetzt Neulingen mit auf den Weg die jetzt nicht deine „Schule“ besuchen können?
Das Wichtigste ist für mich die Freude an der Sache, also Spaß am Schreiben zu haben. Das muss man sich bewahren. Wer sich allerdings wünscht, veröffentlicht zu werden, der sollte sich das Handwerkszeug zum Schreiben aneignen – ob über Schreibratgeber, Kurse, Coachings oder Foren, das ist Geschmackssache.

Bookdealer fragt: Hast du noch einen besonderen Herzenswunsch den du dir noch erfüllen möchtest ?
Abgesehen von ein paar aufregenden Reisen zum Beispiel nach Island? Ja, sicher!
Ich träume von einem Schreibhaus, bei dem sich Autoren zusammenfinden und an ihren Büchern arbeiten können.


Vielen herzlichen Dank liebe Jurenka, das du dir die Zeit genommen hast, mir das „kleine“ Interview zu geben.

Donnerstag, 30. Januar 2014

Kurze Erinnerung an meine Verlosung

Bis Sonntag könnt ihr noch teilnehmen.
Klickt einfach auf den Link hier:

[Autoren Interview] Britta Orlowski

Und wieder ist eine sympatische Autorin in die berühmt berüchtigten Fänge vom *Bookdealer* geraten und lies sich ganz brav ausfragen:






 Bookdealer fragt: Wie bist du denn zum Schreiben gekommen?
Komisch, das ist fast immer die erste Frage. Das Schreiben ist einfach zu mir gekommen.


Bookdealer fragt: Wer in deinem engsten Familien- und Bekanntenkreis ist dein größter Kritiker?  
Auch wenn der Esel sich zuerst nennt: ich und dann meine Mutti.

Bookdealer fragt: Hast Du irgendwelche Rituale vor dem Schreiben oder schreibst du einfach drauf los?
Keine Rituale, ich lege los, Hauptsache ich friere nicht. Nebengeräusche, wie etwa im Sommer, wenn ich im Garten sitze, stören mich nicht. Na ja, vielleicht ein Presslufthammer oder etwas in der Art.

Bookdealer fragt: Hast Du zuerst die Geschichte oder die Charaktere im Kopf? Und bekommen die Charaktere "einfach so" ihre Namen oder steckt da eine Bedeutung hinter?
Das kommt alles geballt: Charaktere, Handlungsstränge, Namen – sie kommen scheinbar aus dem nichts. Da lässt sich kaum dran rütteln.

Bookdealer fragt: Welches Buch hat einen nachhaltigen Eindruck bei Dir hinterlassen und ist aus Deinem Bücherregal nicht mehr wegzudenken?
Das sind einige. Hauptsächlich die meiner Lieblingsautoren: Nora Roberts, Susan Elisabeth Phillips, Kathy Reichs, Jeffrey Deaver, Elisabeth George …

Bookdealer fragt:  Könntest du dir auch vorstellen mit einem anderem Autor ein Buch zu schreiben?
Ich kann und ich werde es wohl bald tun bzw, unser erstes Experiment ist geglückt

Bookdealer fragt: Warum spielen deine Bücher in St. Elwine  gibt es dazu einen bestimmten Grund?
Nicht direkt, wie gesagt, die Stories kommen einfach zu mir. Meine neue Reihe hat einen anderen Schauplatz, den es tatsächlich gibt.

Bookdealer fragt: Welcher deiner Charaktere ist dir besonders ans Herz gewachsen und welchen magst du überhaupt nicht?
Da muss ich nicht lange überlegen: Tyler O’Brian aus „Pampelmusenduft“ ist mir der Liebste. Dementsprechend hasse ich seinen Peiniger.

Bookdealer fragt: Wie lange brauchst du ungefähr für ein Buch (bis es fertig geschrieben ist ) ?
Da muss man differenzieren zwischen dem aktiven Schreiben und dem Fakten Sammeln lange bevor das Manuskript getippt wird. Das reine Geschichte Aufschreiben beschäftigt mich ca. ein Jahr. Ich möchte mir die Zeit nehmen, da meine Bücher nicht kurz und meiner Meinung nach anspruchsvoll sind. Das will ich unbedingt beibehalten.

Bookdealer fragt: Wenn du privat Bücher liest, liest du dann richtige Bücher oder lieber Ebooks und welche Genre liest du am liebsten und welches Genre magst du überhaupt nicht?
Bislang lese ich nur Printbücher. Da bin ich altmodisch. Was nicht heißt, dass ich niemals einen Reader haben werde. Die Augen lassen nach, man wird nicht jünger …
Am liebsten mag ich Bücher die durchweg spannend und unterhaltsam sind, das Kopfkino funkioniert. Das ist nicht unbedingt von einem Genre abhängig. Sciene Fiction mag ich allerdings gar nicht.

Bookdealer: Was gehört für dich zu einem gemütlichen Leseabend dazu?
Warme Füße, also Socken oder Sonnenschein, ausreichend Licht, Ruhe, ein Getränk je nach Wetter oder Stimmung und ein Klo in Reichweite

Bookdealer fragt: Welche Buchverfilmung hast du zuletzt gesehen oder schaust du dir so was nicht an?
Doch, das schaue ich schon. Zuletzt? Mhm, zum x-ten Mal Bridget Jones. Allein schon wegen Colin Firth.

Bookdealer fragt: Warst du schon mal auf einer Buchmesse (Leipzig oder Frankfurt?) Oder hast du gar eine in Planung? Wenn ja wie fandest du die Buchmesse bis jetzt immer so?
Ich war bereits ein paar Mal auf der Leipziger Buchmesse. Ich treffe mich mit meinem Agenten, Autorenkolleginnen oder Lesern. Es ist immer wieder spannend. Auch dieses Jahr geht es auf nach Leipzig, am Freitag, den 15. März.

Bookdealer fragt: Wie wichtig ist dir der persönliche Kontakt zu deinen Lesern?
Die Leser sind mir sehr wichtig. Immerhin investieren sie ihr hart erarbeitetes Geld, nur um meine Bücher zu lesen. Hallo? Da muss ich mich doch drum kümmern, ich finde, dass bin ich ihnen einfach schuldig. Außerdem mag ich Menschen – eine einzige Quelle der Inspiration für Schreiberlinge und Geschichtenerzähler, wie mich.

Bookdealer fragt: Was hälst du von den Blogtouren die im Moment so beliebt sind? Sprich wenn Blogger, Autoren & deren Bücher bekannter machen.
Ich habe davon gehört, aber noch nie eine organisiert bzw. daran teilgenommen. Es klingt auf alle Fälle sehr interessant. Und Blogger sind Leser was wiederum bedeutet: siehe vorherige Antwort.
Mal Scherz beiseite: Bloggerinnen und ihre Begeisterung sind Gold wert.

Bookdealer fragt: Gehst du auch zu Lesungen von Kollegen, oder hast du da die Zeit nicht mehr so dazu? Und Gibt es einen Autoren den du unbedingt mal treffen möchtest?
Ja, ich gehe natürlich auch zu Lesungen meiner Kolleginnen. Leider nicht so oft, wie ich gerne möchte. Aber dennoch. Mein Highlight sind stets die Delia-Liebesromantage.
Ja, meine englischsprechenden Lieblingsautoren würde ich sehr gern treffen. Hallo Nora, wenn Sie das hier lesen … äh …

Bookdealer fragt: Hast du noch einen besonderen Herzenswunsch den du dir noch erfüllen möchtest ?
Ich glaube, der geht nur in Erfüllung, wenn er geheim bleibt …

Vielen herzlichen Dank liebe Britta, das du dir die Zeit genommen hast, mir das „kleine“ Interview zu geben.

Gerne doch, habe mich über Deine Anfrage sehr *gefreuselt*


Mittwoch, 29. Januar 2014

[Welttag des Buches] Blogger schenken Lesefreude




Auch 2014 heißt es wieder "Blogger Schenken Lesefreude" und auch ich bin mit einem tollen Buch dabei und habe mich schon angemeldet.
Wenn ihr euch noch anmelden wollt, dann könnt ihr das HIER tun.

Dienstag, 28. Januar 2014

[Autoren Interview) Stephanie Linnhe

Für das erste Interview im Jahr 2014 hat sich die sympatische Autorin Stephanie Linnhe zur Verfügung gestellt, welche Antworten ich bekommen habe, könnt ihr nun hier lesen:


© Robin Jähne



Bookdealer fragt: Wie bist du denn zum Schreiben gekommen?
Einen bestimmten Zeitpunkt gab es nicht. Das Schreibfaible hat sich eher hinterhältig angeschlichen und wurde von mir lange Zeit einfach nur als Spaßfaktor betrachtet ohne die Absicht, wirklich ein Buch entstehen zu lassen.
Die ersten Geschichten kamen in der fünften Klasse aufs Papier, und man konnte sie grob im Bereich 'Fanfiction' ansiedeln (obwohl ich den Begriff damals noch nicht kannte). Lange Zeit habe ich nichts geschrieben, dann hin und wieder Geschichten mit Freunden zusammen. Ich habe mich gern in verschiedenen Bereichen ausprobiert oder war in Online-RPG-Foren aktiv. Erst viel später habe ich mich an längeren Texten versucht. Ich gehöre also nicht in die Kategorie 'Ich schreibe seit meiner Kindheit/Jugend regelmäßig' ;)

Den Ausschlag für meinen ersten Roman gaben Stellenangebote im Internet, über die ich einfach nur den Kopf schütteln konnte. Praktikanten sind in Deutschland ja heiß begehrt, unter anderem auch für Positionen mit enormer Verantwortung, für lange Zeit und am besten noch mit einem abgeschlossenen Studium. Oder zweien. Dazu natürlich unbezahlt. Ich habe mir eine dazugehörige Firma vorgestellt, ein paar Erfahrungen aus meiner Zeit als Werkstudent – überspitzt – dazu gemischt, und fertig war die Idee.

Bookdealer fragt: Wer in deinem engsten Familien- und Bekanntenkreis ist dein größter Kritiker?
Meine Kollegin Sabine. Sie ist nicht nur Vielleserin, sondern auch beruflich darauf gedrillt, nach Fehlern zu suchen. Zudem besitzt sie die charmante Art, mir ihre Kritik schonungslos und ungeschönt vor den Kopf zu knallen (aber stets begründet. Kritik ohne Begründung ist keine Kritik). Noch heute zieht sie mich mit einem Vergleich auf, den sie in einer meiner Rohfassungen entdeckt hat und der - zugegeben - unglücklich war. Aber immerhin innovativ! :D

Bookdealer fragt: Hast Du irgendwelche Rituale vor dem Schreiben oder schreibst du einfach drauf los?
Nein, da gibt es eigentlich nichts. Ich weiß, dass viele Kollegen beim Schreiben Musik hören, aber das funktioniert bei mir nicht (ich lasse mich zu sehr ablenken oder singe mit, google den Songtext, finde ähnliche Interpreten, die ich noch nicht kenne, höre in ihre Musik hinein, begeisterte mich eventuell dafür, frage Freunde, ob sie die kennen … du verstehst).
Ansonsten schreibe ich unregelmäßig, je nachdem wann gerade Zeit ist, und meist trinke ich dabei Tee.

Bookdealer fragt: Hast Du zuerst die Geschichte oder die Charaktere im Kopf? Und bekommen die Charaktere "einfach so" ihre Namen oder steckt da eine Bedeutung hinter?
Das ist unterschiedlich. Manchmal ist es eine grobe Geschichte, manchmal auch nur eine Szene, seltener ein Charakter, aber auch das kommt vor. Irgendwann bin ich morgens aufgewacht und hatte noch einen Satz aus einem Traum im Kopf, und aus dem ist dann auch eine Geschichte entstanden.
Wenn ich nun abwiegen müsste, würde ich sagen, dass szenische Ideen etwas häufiger als Ausgangspunkt vorkommen als Charaktere.

Die Namen müssen sich in erster Linie richtig anfühlen. Meist stelle ich mir eine Figur erst optisch vor, und dann muss der Name dazu passen. In „Gefährliches Versprechen“ ist der Protagonist beispielsweise dunkelhaarig und trägt daher den Nachnamen Cole (= der Schwarze). Ebenso muss der Name aber zum Setting passen. Einen Anton-Josef würde ich nun nicht als gebürtigen Amerikaner präsentieren, es sei denn, sein Name trägt mit zur Story bei (so könnten seine Eltern Bayern über alles lieben, und Anton – der als kleiner Junge stets gehänselt wurde, weil er nur Krachlederne trug – weigert sich, die elterliche Weißwurstbude zu übernehmen und flüchtet auf einen Roadtrip quer durch das Land).
Manchmal ist es mir für die Story auch einfach wichtig, dass der Name eine passende Bedeutung hat. Für eine Figur habe ich mich beispielsweise durch die Systematik der Schlangen mit ihren lateinischen Bezeichnungen gewühlt. Aber sowas macht ja auch durchaus Spaß.

Bookdealer fragt: Welches Buch hat einen nachhaltigen Eindruck bei Dir hinterlassen und ist aus Deinem Bücherregal nicht mehr wegzudenken?
DAS spezielle Buch gibt es da nicht – dafür einige, die jeweils auf ihre Art einen Eindruck hinterlassen haben. Um einfach völlig zufällig drei auszuwählen …
1. Marion Zimmer-Bradley: Die Nebel von Avalon. In den Einband habe ich noch fein säuberlich eingetragen, dass ich das Buch zu meinem elften Geburtstag bekommen habe. Es war quasi mein Startschuss für diese Art von Fantasyromanen (mit historischem Setting, womit ich nun nicht ‚authentisch‘ meine ;)). Durch Zimmer-Bradley habe ich zudem viele weitere Autoren/innen entdeckt, da sie auch als Herausgeberin tätig war.
2. Hermann Hesse – Der Steppenwolf: Ich musste Hesse in der Schule lesen und da mochte ich ihn nicht besonders. Erst später habe ich den Steppenwolf beruflich in die Finger bekommen und war begeistert, sowohl von der Stimmung und dem Aufbau als auch von den Stellen, an denen sich der Autor ganz deutlich in seiner Geschichte gespiegelt hat. Danach habe ich erst einmal Hesses Biografie gelesen sowie die Sammlung seiner Briefe an Thomas Mann.
3. Neil Gaiman – Neverwhere: Was soll ich sagen, er ist einfach der Beste.

Bookdealer fragt: Könntest du dir auch vorstellen mit einem anderem Autor ein Buch zu schreiben?
Das habe ich noch nicht getan, halte es aber für gut möglich. Ich bin gewohnt, mit mehreren Kreativköpfen zusammen zu arbeiten und habe bereits in anderen Bereichen mit einem Zwei- oder Mehrmann-Team spannende Sachen auf die Beine gestellt. Warum sollte das nicht auch bei einem Buch funktionieren?

Bookdealer fragt: Wie bist du auf die Idee gekommen im Genre Fantasy zu schreiben und könntest du dir auch ein anderes Genre für weitere Bücher vorstellen?
Ich mag das Genre, und zwar in vielen Facetten. Früher habe ich sehr viel High Fantasy gelesen, mittlerweile ist es eher Paranormales, und es darf ruhig auch etwas blutiger in die Richtung Horror/Thriller gehen. Da war es wahrscheinlich naheliegend, dass ich auch in diesem Genre schreibe – und wenn ich eine Idee habe, spielt sie sich auch meist im Fantasybereich ab. Mir gefallen die Möglichkeiten, die sich in der Fantasy bieten – das ist ein wenig wie Kochen mit exotischen Gewürzen ;)
Wenn ich in mein kleines, schwarzes Buch schaue, finde ich auch Ideen für andere Genre, ja. Ich könnte mir also durchaus vorstellen, da mal einen Ausflug in die eine oder andere Richtung zu unternehmen.

Bookdealer fragt: Wie lange brauchst du ungefähr für ein Buch (bis es fertig geschrieben ist) ?
Das ist schwer zu sagen, da ich ja unregelmäßig schreibe. Ich arbeite hauptberuflich am Computer, da kann ich mich nicht jeden Tag überwinden, um abends noch in die Tasten zu hauen. Ich schätze nun einfach mal, dass ich zwischen 6 bis 12 Monaten für ein Buch brauche. Schneller geht es, wenn man mir eine Deadline vor die Nase hält, denn bei solchen bin ich sehr zuverlässig – und treibe mich mitunter dann abends eventuell doch noch an den PC. 

Bookdealer fragt: Wenn du privat Bücher liest, liest du dann richtige Bücher oder lieber Ebooks und welche Genre liest du am liebsten und welches Genre magst du überhaupt nicht?
Ich mag 'richtige Bücher', aber auch meinen alten, vor Jahren gebraucht gekauften Reader, und in der Regel teile ich auf zwischen 'zu Hause lesen' und 'unterwegs sein'. Zu Hause quillt mein Bücherschrank über vor Büchern, und zudem stapeln sie sich in diversen anderen Ecken der Wohnung. Den Reader habe ich mir dagegen zugelegt, als ich mehrere Wochen mit dem Rucksack unterwegs war und gemerkt habe, wie praktisch es ist, wenn man weniger Gewicht auf dem Rücken hat (allein drei  Romane können einiges wiegen und vor allem Platz verdrängen, den man nicht immer hat). Seitdem packe ich ihn auch ein, wenn ich nur am Wochenende unterwegs bin.
Natürlich gibt es immer Ausnahmen: Wenn mich das angebrochene Buch ausreichend fesselt, halte ich diese Aufteilung nicht konsequent ein. Und reich Bebildertes oder Nachschlagewerke sind auf meinem Reader einfach kontraproduktiv.

Ich lese am liebsten alles, was in den breiten Fantasybereich fällt (und da gibt es ja mittlerweile wirklich unzählige Subgenres), aber auch viele andere Genres. Wenn man mich fragt, was ich nicht lese, antworte ich meist „Krimis und ChickLit“, aber auch hier gibt es Ausnahmen. Glennkill von Leonie Swann mochte ich beispielsweise sehr, ebenso Marina Lewyckas „We are all made of glue“.

Bookdealer: Was gehört für dich zu einem gemütlichen Leseabend dazu?
Wärme, ein Getränk und das Wissen, am nächsten Tag nicht allzu früh raus zu müssen.

Bookdealer fragt: Welche Buchverfilmung hast du zuletzt gesehen oder schaust du dir so was nicht an?
Doch, allerdings vermeide ich es, Buch und Film (akribisch) wertend miteinander zu vergleichen. Das funktioniert oft nicht, weil zum einen die Spannungsbögen im Film vollkommen anders aufgebaut sind - und es auch sein müssen - und zum anderen, weil ein Film stets Interpretation sowie Detailentscheidungen des Regisseurs darstellen. Es kann unzählige Gründe für Abweichungen geben, die sinnvoll und nachvollziehbar sind, egal ob auf die Story, das Publikum der Gegenwart oder auch nur den Markt und Einschaltquoten gemünzt.
Besonders stark ist mir nach 'The Hobbit - Desolation of Smaug' aufgefallen, dass an vielen Stellen im Freundeskreis das Gejammer über die Abweichungen groß war. Bei manchen Leuten so sehr, dass sie sich in meinen Augen den Film selbst zerstört haben. Man kann darüber diskutieren, ob er gut war oder nicht, aber alles andere macht in meinen Augen keinen Sinn. Smaug war dann auch die letzte Verfilmung, die ich gesehen habe und bei der ich mich an das Buch erinnern konnte, als ich im Kino saß.
Danach war ich noch im Medicus, aber da war die Story nicht mehr so in meinem Kopf präsent. Also habe ich mich hauptsächlich auf die meist großartige Schauspielleistung von Stellan Skarsgard gefreut.

Bookdealer fragt: Warst du schon mal auf einer Buchmesse (Leipzig oder Frankfurt?) Oder hast du gar eine in Planung? Wenn ja wie fandest du die Buchmesse bis jetzt immer so?
Ich war bisher als Gast (also: Leserin) auf Buchmessen – und fand Leipzig gemütlicher als Frankfurt. Sorry, neighbours ;)
Allerdings gibt es noch die BuCon in Dreieich, die ich allen, die Interesse an Phantastik haben, ans Herz legen kann.

Bookdealer fragt: Wie wichtig ist dir der persönliche Kontakt zu deinen Lesern?
Ich finde es sehr spannend, nun auch von Menschen, die ich nicht kenne, Feedback zu erhalten, mit ihnen ins Gespräch zu kommen oder von interessanten Projekten rund um das Thema Buch zu erfahren. Leider bleibt dafür neben Hauptjob und anderen Projekten nicht immer so viel Zeit, wie ich gern hätte.

Bookdealer fragt: Was hältst du von den Blogtouren die im Moment so beliebt sind? Sprich wenn Blogger, Autoren & deren Bücher bekannter machen?
Das ist ein perfektes Beispiel für die Projekte, von denen ich in der Frage davor gesprochen habe. Da sind Leser/Blogger, deren Herzen an Geschichten hängen (wie meins ja auch), und die ihr Interesse mit Liebe zum Detail umsetzen. Blogtouren sind für mich Neuland, aber dort werden die unterschiedlichsten – und auch mal ungewöhnliche – Facetten beleuchtet, verschiedene Meinungen präsentiert, und das alles in Zusammenarbeit. Ich finde das super.

Bookdealer fragt: Gehst du auch zu Lesungen von Kollegen, oder hast du da die Zeit nicht mehr so dazu? Und Gibt es einen Autoren den du unbedingt mal treffen möchtest?
Wenn eine Lesung in der Nähe stattfindet und mich interessiert (und das muss nicht immer das Genre sein), fahre ich sehr gern dorthin. Zum einen mag ich den Austausch, zum anderen kommen dadurch nette Kontakte zustande.

Bei den Autoren setze ich natürlich Neil Gaiman auf meine Liste (ich habe ihn einmal auf einer wundervollen Lesung in Edinburgh gehört bzw. gesehen, aber eben nicht wirklich getroffen), aber auch Guillermo del Toro, da er nicht nur Romane schreibt, sondern auch durch seine Arbeit im Filmbusiness eine ganz eigene Sicht auf seine Stories hat.
Wenn wir das ganze „Inland“ halten, würde ich gern mal mit Nina Blazon plaudern. Sie schreibt tolle Bücher und wohnt nicht einmal ganz so weit von mir entfernt. ;)

Bookdealer fragt: Hast du noch einen besonderen Herzenswunsch den du dir noch erfüllen möchtest?
Du meinst auf die kommende Zeit und einzig und allein auf mich bezogen?
Ich plane derzeit mit einem Freund ein Projekt, das nichts mit Romanen, aber unter anderem mit Schreiben zu tun hat. Noch sind wir in der Evaluierungsphase, aber sollte es so funktionieren, wie ich es mir erhoffe, wäre ich sogar bereit, den knurrigen Nachbarn aus dem Hinterhaus zu umarmen, fest und lang. Also: Daumen drücken!

Sollte die Frage größenwahnsinniger gemeint sein, möchte ich eines meiner Bücher von Darren Aronofsky verfilmt sehen. Darren, ich habe hier eine Liste von meist britischen Darstellern, die für die Haupt- und auch Nebenrollen in Frage kämen!

Vielen herzlichen Dank liebe Stephanie, dass du dir die Zeit genommen hast, mir das „kleine“ Interview zu geben.

Einem Bookdealer schlägt man halt nichts ab! :)
Sehr gern geschehen, Verena – es hat mir viel Spaß gemacht.


Montag, 27. Januar 2014

Wir hamm Grund zum feiern

Juhuhu es ist nun ENDLICH soweit, am Samstag den 25. Januar 2014 habe ich auf meinem Blog die wunderbare Zahl 200 gesichtet. Aaaaaah 200 Leute haben meinen Blog abonniert. Hach das ist ja soooo toll und ich freue mich sehr darüber. UND nicht zu vergessen 227 Likes auf meiner Facebook Gefällt mir Seite.


Ein herzliches 




an euch ALLE. 

Ihr seid echt die Besten. Egal wie lange ihr hier schon meine Leser seid und egal ob ihr hier regelmäßig kommentiert oder nicht. Ich bin glücklich über jeden der hier meinen Blog abonniert hat.
Natürlich möchte ich eure Treue belohnen und zwar mach ich eine kleine Verlosung für all meine treuen Leser auf meinem Blog & auf Facebook.

Was könnt ihr feines gewinnen? 

Gewinn A:

und dazu gibts ein selbstgemachtes Lesezeichen von mir


Inhalt laut Amazon: Als Kind wollte Jenny Lawson nur eines: sein wie alle anderen. Ihr großherziger, aber atemberaubend unausgeglichener Vater – ein Mann im Tierpräparatoren-Business, der seine Erziehungsmethoden mit selbst erlegten Tierhandpuppen vermittelt – wusste dies zu verhindern. Wer als Kind in selbstgemachten Kartoffelsack-Winterschuhen herumläuft und zum Geburtstag eine Wanne voller Grauhörnchen bekommt, kann nicht sein wie alle anderen. „Jenny Lawson beherrscht das Spielerische, Pointierte der kleinen, komischen Form meisterlich." Frankfurter Allgemeine Zeitung „Ein so anderer Stil, eine so schillernde, weil witzige und völlig ungewöhnliche Autorin habt Ihr selten gelesen. Deshalb lasst Euch dieses Buch dringend empfehlen!" Radio Fritz „Sie öffnet den Lesern mit allem, was sie schreibt die Augen für die Skurrilität des Alltags. Bei mir hat sie zusätzlich Begeisterung für präparierte Tiere ausgelöst, die sie selbst sammelt." ; „Aber es sind nicht alle 359 Seiten von "Das ist nicht wahr, oder?" nur überdreht und witzig. Lawson schreibt sehr wohl auch über ernste Themen wie ihre Angststörung, ihre Fehlgeburten und ihre Depression. Bei diesen sehr persönlichen Stellen schlägt sie, ganz ohne Pathos, einen ehrlichen und unverblümten Tonfall an.“ ORF FM4 „Am besten, Sie lesen es selbst, dieses nicht nur buchstäblich verrückte Buch, das viel klüger und melancholischer ist, als es auf den ersten Blick scheinen mag." WDR Gutenbergs Welt „Jenny Lawson ist wahnsinnig witzig, bissig, weise, absolut unangemessen – eigentlich wie Mutter Teresa, nur besser." Marie Claire


Gewinn B:

und dazu gibts ein selbstgemachtes Lesezeichen von mir


Hörbuch Teil I "Das kleine Gespenst" (gabs mal bei Aldi vor einiger Zeit)

Inhalt laut Amazon:Jede Nacht zur Geisterstunde besucht das kleine Gespenst den Uhu Schuhu und spukt durch alte Gemäuer. Doch sein sehnlichster Wunsch ist es, einmal die Welt bei Tag zu erleben. Als dieser Wunsch endlich in Erfüllung geht, beginnt ein großes Abenteuer ... Eine frische und zeitgemäße WDR-Hörspielfassung des Kinderklassikers.

Hörbuch Teil I "Die kleine Hexe"  (gabs mal bei Aldi vor einiger Zeit)

Inhalt laut Amazon: Mit 127 Jahren fängt das Leben erst an, denkt sich die kleine Hexe. Doch von den großen Hexen wird sie nicht für voll genommen. Wenn sie schon keine große Hexe ist, will sie wenigstens eine gute sein. Mit diesem Entschluss beginnt ein aufregender Wirbel.


Alle bereitgestellten Gewinne sind aus meinem Privatbesitz und wurden mir in keinster Weise gesponsort. Allerdings unbenutzt, sie subbten nur vor sich hin ;-)

So genug gebabbelt, jetzt wollt ihr wissen, was ihr dafür tun müsst um gewinnen zu können. Ganz einfach:

Entweder Leser meines Blogs oder meiner Facebook Seite sein. Auf beiden Seiten gibts die gleichen Gewinnchancen. Wer noch kein Leser ist, darf dies gerne werde, aber bitte nicht danach wieder abhauen, denn die Verlosung ist in erster Linie für meine treuen Leser gedacht, die mir schon lange folgen. Aber wie gesagt NEUE sind immer herzlich willkommen.

Also wenn ihr euch nun für ein Set entschieden habt, dann kommentiert einfach nur in den Kommentaren welches Set ihr gern möchtet & schon landet ihr im Lostopf. Das selbe gilt auch für meine Facebook Seite. Set aussuchen und kommentieren.

Es darf gerne Werbung gemacht werden, muss aber nicht, denn ihr bekommt trotzdem nur ein Los und es ist auch egal ob ihr auf meinem Blog oder meiner Facebook Seite kommentiert. ;-)

Ihr habt dafür nun Zeit bis zum Sonntag 2.2.14 um 23.59 Uhr danach lose ich aus und verschicke die Gewinne.
Also hinterlasst mir noch eine Emailadresse damit ich euch schnell erreichen kann.

Alles Liebe

Sonntag, 26. Januar 2014

[Auslosung] der Blogtour "Leuchte" von Tanja Bruske



Jaaaaa HEUTE ist es nun endlich soweit und wir küren die 3 glücklichen Gewinner. Unter den Zahlreichen Emails die eingetrudelt sind, hat das Glücksfeechen (Töchterchen der Autorin) die 3 Gewinner ermittelt und die da wären:




Karin Felme
Tatjana Kraft
Cindy Roth (liebe Cindy melde dich doch nochmal bei Tanja, deine Adresse fehlt)

Herzlichen Glückwunsch und viel Spass mit den signierten Büchern!!!

Samstag, 25. Januar 2014

[Runde # 2] Zeitreisespecial

Heute einen Tag früher, da morgen die Gewinner von der Blogtour bekannt gegeben werden kommt heutze die 2. Runde an den Start.

Die liebe Mone von RosesandIvy hat sich bereit erklärt mir ihre Videorezension zum Buch "Das Geheimnis der Monduhr" von Amanda Brooks für den heutigen Beitrag zur Verfügung zu stellen.


Freitag, 24. Januar 2014

[Blogtour Tag 05] "Leuchte" von Tanja Bruske



Heute an unserem 5. Tag der Blogtour vom Buch "Leuchte" macht  die Tour Halt bei mir und ich darf euch die original Schauplätze vom Buch zeigen und die liebe "Lisa"Protagonistin aus dem Buch "Leuchte" zeigt euch die Schauplätze aus dem Buch ein bisschen näher:


Gerichtssaal: Hier, im ersten Stock des historischen Rathauses, war die 

Gerichtsverhandlung - heute ist dort das Trauzimmer.

©Tanja Bruske


Historisches Rathaus: Im Ortskern von Marköbel. Hier war die 

Gerichtsverhandlung, auf dem Platz davor war der endliche Rechtstag.

©Tanja Bruske

Judeneck: Hier war früher das Judeneck, in dem Amschel Katz lebte.
©Tanja Bruske


Vom Junkernhof, auf dem Magdalene von Hoff residierte, ist heute nicht 

mehr viel übrig - nur ein paar Scheunen und Wirtschaftsgebäude, und der 

Straßenname zeugen davon ("Junkernhof")

©Tanja Bruske

 Der heutige Kastanienhof, ein 
bekannter Reiterhof, gehörte ebenfalls zum Gelände des Junkernhofes - so 
ähnlich muss das Wohnhaus ausgesehen haben.
©Tanja Bruske

Obertor-Turm: Vom Obertor, an dem Schultheiß Mörschel und die Marköbler 
den Franzosen trotzten, steht nur noch der Wachturm.
©Tanja Bruske

Ortseingang Untertor: Rechts neben dem Untertor stand das Gebäude, in 
dem Jonas Faust wohnte (allerdings hat sich das Straßenbild seit 1792 
etwas verändert, die Häuser standen ursprünglich etwas zurückgesetzt). 
Durch das Untertor führte die Reichsstraße von Frankfurt nach Leipzig. 
Am Ortseingang sah Lisa durch das Fenster ihres Zimmers Magdalene von 
Hoff und Hans Seuberlin das erste Mal. Das Bild "Untertor" zeigt das Tor 
von Außen.
©Tanja Bruske

©Tanja Bruske

Untermühle: Eines der ältesten Fachwerkhäuser Hessens. Hier war die 
Mühlen-Hochzeit, im Obstgarten (der war damals im Bild rechts vo
Gebäude) hat Magdalene von Hoff Seuberlin hereingelegt.
©Tanja Bruske





Nun konntet ihr ja schon einen kleinen Einblick auf die original Schauplätze werfen und ich hoffe sie haben euch gefallen?

Natürlich gibt es auch was feines zu gewinnen. Die Autorin verlost 3 signierte Exemplare des Buches "Leuchte" an euch.
Was ihr tun müßt um zu gewinnen?

Wir haben uns einen Satz ausgedacht und in den Tourtagen versteckt. Ihr müßt nur die dicken und farbigen Buchstaben finden und diese in die richtige Reinfolge bringen und schon habt ihr den Lösungssatz den ihr unserer Autorin Tanja Bruske dann zu mailt admin@tanjabruske.de
Ihr habt dafür Zeit bis zum Samstag 25.1  12.00 Uhr

Sie lost dann die 3 glücklichen Gewinner aus. Am Sonntag den 26.1 werden auf ALLEN Blogs die Gewinner verkündet.

Bei mir müssen 6 Buchstaben gefunden werden.

Donnerstag, 23. Januar 2014

[Rezension] Träume süß im Hexenwald von Kartin Lankers



Autorin: Katrin Lankers
  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Planet Girl; Auflage: 1. (17. August 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3522503023

Inhalt laut Amazon: Gretas erwartungsvolles Gesicht glänzt im hellen Licht der Flammen - das geheimnisvolle Sonnenwendfest neigt sich seinem Höhepunkt zu. Nun ist es an der Zeit, dass die Jugendlichen im Wald das alte Ritual vollziehen. Doch einer von ihnen kehrt nicht zurück: Johannes, in den Greta sich verliebt hat. Verzweifelt sucht sie nach Spuren im Wald. Doch sie wird beobachtet. Und ihr Verfolger will mit allen Mitteln verhindern, dass sie ihren Freund findet .

Meine Meinung: Greta ist ein junges Mädchen, aber sie ist etwas anders. Am liebsten verbringt sie ihre zeit vor ihrem PC und sie hat eine gr0ße Vorliebe für Zahlen. Doch das ändert sich, als ihr Vater sie quasi auf Bildungsurlaub auf das Dörfchen Brixdorf mitnimmt. Er ist der Meinung seine Tochter hätte zu wenig soziales Leben und das müsste man schnellsten ändern. Natürlich ist Greta wenig von der Idee begeistert.
Aber ihr Vater kennt keine Gnade und so muss Greta nun mit, ob sie will oder nicht.
Ihre Unterkunft ist ein altes und mystisch wirkendes Hexenhäuschen das mitten im Wald steht. Hier in Brixdorf wollen Vater & Tochter dem Geheimnis um die Brixdorfer Legende einmal näher auf den Grund gehen und ehe sie sich versehen stecken die beiden auch schon tief mitten drinnen im Geschehen.

Dieses war mein erstes Buch der Autorin und es wird mit Sicherheit nicht mein letztes sein, das steht fest. 
Ich war von der ersten Seite an gefesselt und habe das Buch fast in einem weg inhaliert, grade weil ich selber so auf Mythen, Legenden & Hexen abfahre. 
Das Buch hatte mich sehr schnell in seine Fänge und lies mich bis zum letzten Punkt nicht mehr frei ich war quasi eine Gefangene des Romans.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und leicht und es macht einem sehr viel Spass dieses Buch zu lesen.
Man erfährt einiges über das Dörfchen Brixdorf und seine Bewohner und um die Legende mit der Hexe.

 Denn alljährlich werden einige Heranwachsende des Dorfes einer vermeintlichen, aber für alle unbekannten Hexe gebracht/geopfert, die einst aus ihrem Wald heraus die Bixdorfer von einer großen Hungersnot befreite und dafür diesen Preis forderte wie es die Geschichten rund um diese Legende besagten. Doch sie wurde nun damals mit einer Strohpuppe getäuscht.

Aus dieser Legende machten die Bixdorfer nun ein jährliches Volksfest zur Sommersonnenwende, das stets mit der scheinbaren Opferung der 17-jährigen Dorfjugend enden soll. Denn schließlich könnte die Hexe immer noch eines Tages ihre furchtbaren Drohungen wahr machen, die sie nach der Täuschung ausstieß.


Doch beim diesjährigen Fest verschwindet der Sohn des Ortsvorstehers. Was ist mit ihm passiert? Ist er wirklich der Legende rund um die Hexe zum Opfer gefallen und was passierte in der Feuernacht wirklich das vor 30 Jahren 2 Menschenopfer forderte?
Ich möchte hier an dieser Stelle jetzt lieber nicht zu viel verraten, sondern euch raten, schnappt euch das buch und lüftet selber das Geheimnis um die mystische Hexe von Brixdorf.

Eine absolut gelungene Mischung aus einem spannendem Krimi, zarter Jugendliebe mit einer Portion aus dem Märchen "Häsel & Gretel" vermischt.
Absolut empfehlenswert.


Meine Bewertung: 

Dienstag, 21. Januar 2014

[MiniRezension] Deathbook von Andreas Winkelmann



Autor: Andreas Winkelmann
  • Broschiert: 448 Seiten
  • Verlag: Wunderlich; Auflage: 2 (6. Dezember 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3805250649

Inhalt laut Amazon: Auf den Gleisen liegt ein Mädchen. Das jämmerliche Kreischen von Metall auf Metall. Ein zerstörter Körper. Unmengen an Blut. Ein Selbstmord? Die 15-jährige Kathi war Andreas Winkelmanns Lieblingsnichte. Der Thrillerautor kann nicht glauben, dass sich das lebenslustige Mädchen das Leben genommen hat, und macht sich auf die Suche nach Hinweisen. Auf ihrem Computer findet er seltsame Videos. Videos, die zeigen, dass Kathi verfolgt wurde. Die Spur führt immer tiefer ins Netz hinein, zu immer grausameren Videos. Worauf hat sich Kathi da eingelassen? Und in wessen Hände ist sie dabei geraten? Als Andreas Hinweise auf eine Webseite namens Deathbook entdeckt, ahnt er, dass Kathi ein tödliches Spiel gespielt hat – und dass sie nicht die Einzige war. Denn wer einmal in die Fänge des Deathbook geraten ist, den lässt es nicht mehr los

Meine Meinung: "Leiste deinen Beitrag und filme jemanden beim sterben, sonst filmen wir dich beim sterben" ja dieser Satz ist echt sehr einflößend und er taucht noch einige mal in dem Deathbook auf.

Als der sehr erfolgreiche Thriller Autor von dem Tod seiner Nichte Kathi erfährt, ist nichts mehr wie zuvor. Kathi wurde von einem Zug überrollt. Aber an Selbstmord will Andreas Winkelmann nicht glauben. Was ist wirklich passiert? Dem will der Thriller Autor persönlich auf dem Grund gehen. Auf Kathis Computer findet er einige seltsame Videos, Videos die zeigen wie Kathi verfolgt wurde. Dann entdeckt er die Seite die sich Deathbook nennt. Wo ist denn seine Nicht da bloß hineingeraten? Spielte Kathi ein Spiel das sie das Leben am Ende gekostet hatte? Nun begibt sich der Autor selber auf die Spuren und gerät immer mehr und mehr in die Fänge von Deathbook.

Der Autor Andreas Winkelmann wird in diesem Buch selber zum Protagonisten und man erfährt einiges aus der Welt des "Schreiberlings" wie die Polizei ihn gerne nannte.
Andreas will natürlich her raus finden welch schreckliches Schicksal seine lieblings Nichte erleiden musste, so dringt er immer tiefer und tiefer ein und gerät schon bald selber in die Fänge von Deathbook aus dene es kein lebendes Entkommen zu geben scheint.

Das Thema Internet & Computer wird hier ganz groß geschrieben. Andreas entdeckt auf Kathis Rechner einige unheimlich wirkende Videos. Aber diese Videos sind mit sehr großer Vorsicht zu genießen. Denn sobald sich ein User eines dieser Videos angesehen hat, wird er von einem Unbekannten kontaktiert und aufgefordert, selbst ein Video über einen Sterbenden zu drehen, denn er sei nun Mitglied und die sei die Pflicht der Mitglieder, denn wenn er es nicht tut, so würde man selber über seinen eigenen Tod ein Video drehen.
Willkommen im Club!!! Willkommen im Deathbook!

Ansonsten ein sehr spannendes Buch welches Dank dem recht flüssigen Schreibstils des Autors einen das Buch sehr schnell fesseln und durchlesen lässt.
Eine ganz klare Empfehlung wer einen spannenden Thriller lesen möchte.


Meine Bewertung: 

Montag, 20. Januar 2014

[TAG] 3 Dinge die ich am bloggen am meisten mag

Solch ein TAG ging mal auf Youtube rum (ich weiß jetzt nicht bei wem ich ihn sah, aber das ist jetzt auch mal egal) und da dachte ich mir, machst du den TAG mal für deinen Blog mit.

01. Ich mag am bloggen den regelmäßigen Austausch mit meinen Lesern & anderen Bloggern sehr gerne. 
Man steht dadurch ständig in Kontakt und das ist ganz toll und wunderbar. Man wächst irgendwie zu einer kleinen Gemeinschaft zusammen.

02. Ich mag am bloggen, das man dadurch sein Hobby teilt und andere liebe Blogger kennenlernt und sich daraus schon kleine Freundschaften entwickelt haben. Ich glaub ohne den Blog wäre ich heute nicht mit dem einen oder anderen befreundet, weil ich die lieben Leute die mein Leben so positiv bereichern nicht kennen würde. Egal ob jetzt Blogger, Leser & Autoren. Und mir würde ehrlich gesagt ganz schön was fehlen.

03. Ich mag am bloggen, das man hier seinen Ideen freien Lauf lassen kann, das man bloggen und quasseln kann, wie einem der Schnabel gewachsen ist. Das man ungehindert seine Gedanken zu Büchern, Autoren usw hier frei mit anderen teilen kann, ohne schief angesehen zu werden. denn wenn ich im privaten mein Umfeld damit zutexte ich oft nur doof angeschaut und dann belächelt werde und wir hier einfach unter uns sind und eben das gleiche teilen.