Samstag, 11. Oktober 2014

[Buchvorstellung] Gekaufte Journalisten von Udo Ulfkotte




Autor: Udo Ulfkotte
Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
Verlag: Kopp Verlag; Auflage: 1. Auflage (11. September 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3864451434
ISBN-13: 978-3864451430
Größe und/oder Gewicht: 22 x 14 x 3,2 cm


Mein Dank geht an Frau Sonja Dittmann vom Kopp Verlag die mir ein Exemplar zur Verfügung stellte

Inhalt laut Amazon: Journalisten manipulieren uns im Interesse der Mächtigen Haben auch Sie das Gefühl, häufig manipuliert und von den Medien belogen zu werden? Dann geht es Ihnen wie der Mehrheit der Deutschen. Bislang galt es als »Verschwörungstheorie«, dass Leitmedien uns Bürger mit Propagandatechniken gezielt manipulieren. Jetzt enthüllt ein Insider, was wirklich hinter den Kulissen passiert. Der Journalist Udo Ulfkotte schämt sich heute dafür, dass er 17 Jahre für die Frankfurter Allgemeine Zeitung gearbeitet hat. Bevor der Autor die geheimen Netzwerke der Macht enthüllt, übt er konsequent Selbstkritik. Er dokumentiert hier zum ersten Mal, wie er für seine Berichterstattung in der FAZ geschmiert und die Korruption gefördert wurde. Und er enthüllt, warum Meinungsführer tendenziös berichten und wie der verlängerte Arm der NATO-Pressestelle Kriege medial vorbereitet. Wie selbstverständlich wurde auch der Autor in die Netzwerke amerikanischer Eliteorganisationen aufgenommen, erhielt im Gegenzug für positive Berichterstattung in den USA sogar eine Ehrenbürgerurkunde. In diesem Buch erfahren Sie, in welchen Lobbyorganisationen welche Journalisten vertreten sind. Der Autor nennt Hunderte Namen und blickt auch hinter die Kulissen jener Organisationen, welche unsere Medien propagandistisch einseitig beeinflussen, etwa: Atlantik-Brücke, Trilaterale Kommission, German Marshall Fund, American Council on Germany, American Academy, Aspen Institute und Institut für Europäische Politik. Enthüllt werden zudem die geheimdienstlichen Hintergründe zu Lobbygruppen, die Propagandatechniken und die Formulare, mit denen man etwa bei der US-Botschaft Fördergelder für Projekte zur gezielten Beeinflussung der öffentlichen Meinung in Deutschland abrufen kann. Wenn die CIA vorgibt, was geschrieben wird Können Sie sich vorstellen, dass Geheimdienstmitarbeiter in Redaktionen Texte verfassen, welche dann im redaktionellen Teil unter den Namen bekannter Journalisten veröffentlicht werden? Wissen Sie, welche Journalisten welcher Medien für ihre Berichterstattung geschmiert wurden? Und haben Sie eine ungefähre Vorstellung davon, wie renommierte »Journalistenpreise« vergeben werden? Da geht es im Hintergrund zu wie bei den einstigen Ehrungen der »Helden der Arbeit« in der früheren DDR da wird Propagandaarbeit ausgezeichnet. Vom Journalisten zum Propagandisten ist es nicht weit. Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, werden Sie unsere Zeitungen mit ganz anderen Augen sehen, den Fernseher öfter einfach abschalten und auch wissen, was Sie dem Radio noch glauben können: fast nichts. Denn Ulfkotte schreibt auch penibel auf, welcher Sender welcher politischen Partei gehört und welche Journalisten wie beeinflusst werden. Sie erkennen, wie Sie manipuliert werden und Sie wissen, von wem und warum. Am Ende wird klar: Meinungsvielfalt wird jetzt nur noch simuliert. Denn unsere »Nachrichten« sind häufig reine Gehirnwäsche.

Meine Meinung: Dass wir von den Medien belogen und betrogen wurden, ist mir selber vor 2 Jahren klar geworden, als mir eine Bekannte dies mitteilte. Man dürfte den Medien überhaupt nur die Hälfte von der Hälfte glauben und damit wäre man noch gut bedient.

Ich finde dieses Buch sollten auf jeden Fall noch sehr viel mehr Menschen lesen, gerade denjenigen die ALLES, aber wirklich alles glauben, was ihnen da jeden Tag aufs neue vorgegaukelt wird und die immer noch glauben das alles ganz toll ist. Dieses Buch ist auf jeden Fall sehr interessant zu lesen und sehr informativ vom Autor geschrieben worden.

Der Autor bzw ehemalige Journalist Udo Ulfkotte bringt es in diesem Buch ziemlich genau und unverschleiert auf den Punkt genau. 
Denn es wäre ja noch schöner, wenn der Bürger hinter die Kulissen blicken könnte um so die ganze Wahrheit zu erfahren.

Er stellt so schön die Frage in seinem Buch "Haben Sie auch das Gefühl, häufig manipuliert und belogen zu werden von den Medien?"

Journalisten dürfen offenbar nur das schreiben, was ihnen also demnach vorgeschrieben wird. Und so sieht man mal, wie es mit der Meinungsfreiheit in den deutschen Medien ist, es gibt leider keine um das ganze auf den traurigen Punkt zu bringen.

Für gutes Geld und jede menge Extras schreiben Journalisten was sie eben diktiert bekommen. Heute wird über den hergezogen und morgen ist wieder ein anderer an der Reihe und wenn es dem zu gut ging, bekommt er eben wieder eins drauf.
Auch ist es mir unbegreiflich wie man so die Menschheit belügen kann ohne schlechtes Gewissen und wie sich dass mit dem sogenannten Berufsethos vereinbaren lässt.

Was mich allerdings sehr geschockt hatte war, als damals zu Zeiten vom Irakkrieg durch die Medien ginge "Soldaten würden in Krankenhäuser gehen, Babys die gerade geboren wurde aus ihren Bettchen nahmen und sie brutal auf den Boden werfen" nur damit den sie Kriek rechtfertigen konnten. Natürlich hatte das nie gestimmt, aber wie viele Menschen haben dass damals wirklich geglaubt?

Fazit: In seinem neusten Buch „Gekaufte Journalisten“ geht Udo Ulfkotte satirisch  in der Breite und Tiefe weit hinaus. Er erzählt alles schonungslos und nimmt kein Blatt vor den Mund.
Dieses Buch sollte man auf jeden Fall gelesen haben um besser hinter den ganzen Schwindel der Medien und der ganz Großen zu blicken. Ganz klare Kaufempfehlung von meiner Seite aus.
Ansonsten wäre eben och sehr zu hoffen, dass die Menschen endlich mal erwachen und nicht mehr alles glauben, was sie von der Verdummungsindustrie vorgesetzt bekommen. Ich selber schaue seit 2 Jahren keine Nachrichten mehr oder lese sehr kritisch was in den Zeitungen steht und hinterfrage alles viel mehr als früher ob das denn auch wirklich so stimmen kann.

Kommentare:

  1. Die Deutsche Zeitungs-Verpfleger-Vereinigung hat Ulfkottes Darstellungen nun voll-umfaenglich widersprochen. Einen Kauf ihrer deutschen Journalisten habe es nie geben koennen, weil sie sich ausschliesslich auf befristete Mietvertraege einlassen wuerden.

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  2. Berufspolitiker und Berufsjournalisten sind per definitionem gekauft, denn anderenfalls könnten sie in einer noch immer religiösen Gesellschaft nicht überleben:

    Einführung in die Wahrheit

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