Donnerstag, 25. September 2014

[Rezension] Das Labyrinth erwacht von Rainer Wekwerth




Autor: Rainer Wekwerth
Gebundene Ausgabe: 408 Seiten
Verlag: Arena (Januar 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3401067885
ISBN-13: 978-3401067889
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 15,4 x 4,8 cm


Inhalt laut Amazon: Das Labyrinth. Es denkt. Es ist bösartig. Sieben Jugendliche werden durch Raum und Zeit versetzt. Sie wissen nicht mehr, wer sie einmal waren. Aber das Labyrinth kennt sie. Jagt sie. Es gibt nur eine einzige Botschaft an jeden von ihnen: Du hast zweiundsiebzig Stunden Zeit das nächste Tor zu erreichen oder du stirbst. Problem Nummer Eins, es gibt nur sechs Tore. Problem Nummer Zwei, ihr seid nicht allein. 

Meine Meinung: Sieben Jugendliche erwachen nackt und völlig ohne Orientierung auf einer großen Fläche. Sie wissen nicht wer sie einmal waren und warum sie nun hier sind. Es gibt eine Botschaft. Sie haben 72 Stunden Zeit die Tore zu erreichen, das Problem es sind nur sechs Tore da. Also wird einer zurück bleiben. Doch wer bleibt am Ende zurück und wird sterben? Voller Motivation und Kampfeslust machen sich die sieben Jugendlichen mit ihren Rucksäcken auf in den Kampf. Sie müssen immer schneller sein als die, die sie jagen. Wird es ihnen gelingen? Wenn ihr neugierig geworden seid, dann schnappt euch schnell den ersten Teil dieser Trilogie und beginnt zu schmökern.

Dem Autor ist hier ein absolutes Klassewerk gelungen. Der Schreibstil ist sehr flüssig, locker und leicht. Der Spannungsaufbau ist vom ersten Moment an da und hält einen wirklich gefangen. Nicht nur das Labyrinth hält einen auch gefangen, nein auch der Autor weiß es, wie man seine Leser gefangen hält und das macht für mich ein tolles und spannendes Buch auch aus.

Die sieben Charaktere (Jeb, Jenna, León, Mary, Mischa, Kathy, Tian)  können unterschiedlicher kaum sein. Sie sind alle sehr detailgetreu beschrieben und das macht sie sehr authentisch für den Leser. Man lernt sie in der Geschichte immer mehr etwas näher kennen und man hat gleich als Leser ein paar Lieblinge mit denen man mitfiebert und auch hofft das sie es schaffen, dass Tor zur nächsten Welt zu erreichen.
Zu Beginn sind sie noch zu siebt, aber nachdem Jenna verletzt wird, schlägt sie sich mit Jeb alleine durch das Labyrinth um zu ihrem Ziel zu gelangen.

Natürlich gibt es wie überall im Leben auch ein kleines Biest. das ist die Kathy. Mit ihrer Art und Weiße macht sie sich nicht nur in der Gruppe schnell unbeliebt, nein auch bei den Lesern (zu mindestens mir geht es so). Ich glaube sie ist einfach bereit alles zu tun um zu überleben, aber mal ehrlich, würden wir nicht selber auch so handeln? Aber dass was Kathy sich zum Ende hin in Welt 1 geleistet hat, geht doch ein wenig zu viel, oder? (Leser die das Buch kennen, wissen was ich meine, ich möchte jetzt hier auch nicht spoilern).

Fazit: Ein absolut klasse und spannender Auftakt einer tollen Trilogie ist hier dem Autor gelungen der es versteht mit dem Verhalten von Menschen zu spielen.

Meine Bewertung: 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen