Samstag, 14. Juni 2014

[MiniRezension] Das Ende vom Lied ist kein schlechter Anfang von S. Faust & C. Lockstein



Autorinnen: Susanne Faust & Carolin Lockstein
  • Broschiert: 258 Seiten
  • Verlag: MainBook; Auflage: 1. (26. Mai 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3944124715
  • ISBN-13: 978-3944124711

Mein Dank geht an den Mainbook Verlag, der mir ein Exemplar zur Verfügung stellte

Inhalt laut Amazon: Eine ist Single, die andere in einer festen Beziehung, beide sind kurz vor 40, Journalistinnen aus Hamburg mit scharfer Zunge und sensiblen Herzen: Anne und Ellen. Sie arbeiten in einem Büro, umgeben von ihren Hausfischen und dem Gefühl, unschlagbar zu sein. Blöd, dass die Außenwelt der reinste Hindernis-Parcours ist und sie mit Entscheidungen belästigt. Nestbau oder Karriere, sich zufrieden geben oder einen Neubeginn wagen, das Richtige bei dem Falschen suchen, auf den Putz hauen und auch mal ausrasten oder vernünftig sein und auf guten Sex verzichten? Ja. Nein. Vielleicht. Hätte ich doch. Oberflächlich ist bei Anne und Peter alles okay, aber irgendwie ist der Thrill weg. Versuche, ihn mit Wandfarbe, Wohnungssuche und Vino Tinto hervorzulocken, führen in eine ganz neue Richtung. Ellen lebt in Scheidung. Ihrer misslungenen Ehe mit dem sexbesessenen Georg weint sie keine Träne nach. Sie mag ihr aktuelles Leben eigentlich. Uneigentlich ist sie froh, als durch Zufall ein neuer Mann auftaucht. Zufällig handelt es sich um ein besonders kompliziertes Exemplar. Für Anne und Ellen gibt es zum Glück gute Cremes, die ihre Haut retten, die richtige Musik und Galgenhumor, der vor Dauerdepression schützt. Rock and Roll!

Meine Meinung: Ellen & Anne sind Journalistinen aus Hamburg. Die eine ist Single und die andere steckt in einer festen Beziehung.  Sie arbeiten zusammen in einem Büro und fühlen sich unschlagbar. Erleben viel zusammen.
Anne & Peter führen inzwischen eine eher belanglose Ehe. Anne will der Ehe einen neuen Schwung verpassen und Ellen lernt einen gut aussehenden Mann kennen der ihrem Leben eine neue Richtung einschlagen lässt.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Ellen & Anne erzählt, aber das behindert den Lesefluss nicht im geringsten. Der Schreibstil der beiden Autorinen ist sich sehr ähnlich. Er ist locker und flüssig und lässt einen das Buch sehr schnell durchlesen. Dennoch hatte ich etwas meine Probleme mich 100% auf die Geschichte einlassen zu können. Mir hat mein "Hach Gefühl" irgendwie gefehlt und ich kam nicht in meine lieblings Lesestimmung rein.
Auch hat mir etwas der Tiefgang zu den Protagonistinnen gefehlt. Anne & Ellen wirken auf mich etwas oberflächlich ohne persönliche großartige Weiterentwicklung. Da hätte man bestimmt noch mehr machen können. 
Auch merkt man das beide Autorinnen eher aus der Sachbuchecke kommen, ich hatte leider beim lesen mehr das Gefühl ein Sachbuch anstatt einen Roman zu lesen.

Natürlich passiert so einiges im Leben von Anne & Ellen und gewissen Momente geben diesem Leben auch eine neue Richtung. Möchte jetzt auch nicht zu viel verraten sonst besteht durchaus die Gefahr des spoilerns. Eine interessante Wende ist auch die Indienreise von Anne wo sie jemanden kennenlernt. Wie sie sich allerdings am Ende entscheiden wird, das müsst ihr nun selber herausfinden. Ihr könnt und dürft gespannt sein.

Fazit: Ein toller und dennoch witziger Roman für unterhaltsame Lesestunden den ich euch gerne empfehlen möchte, wer auf leichte Lektüre steht.

Meine Bewertung: 


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