Montag, 22. Juli 2013

[Kolumne] Gehören Bücher dank eBooks bald der Vergangenheit an?

Das fragen sich ja sehr viele Bücher & Lesefreunde schon seit längerem.
Denn eBooks sind auf dem Vormarsch nach oben.
Es gibt ja in zwischen soooo viele eBook-Reader & fast jeder 5. hat auch einen Zuhause.

Aber stellen wir uns doch mal die ferne Zukunft vor.
Reisen wir mal 30 Jahre in die Zukunft ins Jahr 2043.
Die eBooks haben die Bücher verbannt, richtige Bücher wie man sie heute noch kennt, kann man dann wohl nur noch in "Büchermuseen" bewundern. Unsere Enkelkinder schon, werden nicht mehr wissen, was Bücher sind. Klar für die Kinder die zur Schule gehen, wird es eine sehr große Erleichterung sein, nicht mehr so viel schleppen zu müßen. Denn wenn wir uns, an unsere Schulzeit zurück erinnern, war der Ranzen immer bis obenhin vollgestopft. Später hat man dann nur noch den Reader dabei.

Was es dann natürlich in ferner Zukunft auch nicht mehr geben wird, sind die wunderbar gestallteten Lesezeichen, denn man hat ja kein Buch mehr, wo man es reinlegen könnte. Oder der ganze andere wundervolle "Bookstuff" wie Leselotte, Leselampe & Bücherhülle, wird es nicht mehr geben.

Leider wird es den Beruf der Buchhändler auch nicht mehr geben, denn wozu braucht man noch in der Zukunft Buchhandlungen? Höchsten kleine Center wo man dann Bücher downloaden kann, falls es jemanden geben sollte, der das nicht lieber von Zuhause aus machen möchte. Und was wird aus den Bibliotheken dann werden? Hmmm von eBooks die man sich ausleihen kann? Ich glaube eher nicht, dass das funktionieren wird. Diese werden dann wohl künftig die Büchermuseen sein.

Zeitungen, Zeitschriften & Comics, alles was lesbar ist, wird es in Zukunft nur noch als Datei zum lesen geben.

Kommen wir doch mal zu den Vorteilen des eBooks & seinem Reader:

~Man hat weniger zu schleppen, wenn man in den Urlaub fährt
A. Ein Reader ist viel leichter als ein Buch
B. Er nimmt kaum Platz weg in der Tasche
~eBooks braucht man nicht drucken und so spart man Tonnen an Papier
~Ein eBook kann man löschen, wenn es einem nicht gefällt, bei richtigen Büchern hat man da doch so seine Skrupel

Also wie man so sieht, hat das eBook durchaus seinen Reiz.
ABER bis es soweit ist, das es unsere geliebten Bücher (TC & HC) nicht mehr geben wird, hoffe ich sehr, das es noch gaaaaaaanz laaaaaaange dauern wird.

Ich persönlich werde erst zu einem Reader greifen, wenn es wirklich keine Bücher mehr zu kaufen gibt.

In diesem Sinne lassen wir die ferne Zukunft, noch Zukunft sein & genießen das lesen mit richtigen / echten Büchern, dessen Duft wir so mögen.

Alles Liebe

Eure

Kommentare:

  1. Natürlich haben diese Reade reinige Vorteile. Manche Schulen haben solche Projekte mit den Readern bereits gestartet. Ich bin mir aber immer noch unschlüssig, was ich davon halten soll. Wenn man diese Reader hätte, h#tte man aber seine wohl sortierten Bücherwände nicht mehr - das wär sehr schade. Aber irgendwann wird es wohl soweit kommen, da bin ich mir ziemlich sicher. Bücher werden dann zu einem seltenen Gut und sehr teuer werden.

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  2. Stimmt die gut sotierten Bücherregale usw wirds nicht mehr geben *seufz* aber noch gibt es das und WIR genießes es =)

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  3. ich hoffe auch dass es die noch lange geben wird...wobei mein SuB eigentlich auch fast so groß ist, dass ich so gut wie keine Neuen mehr brauchen würde...

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  4. Also ich halte liebes das gute alte Buch in den Händen, als einen Reader. Das macht mir einfach keinen Spaß damit zu lesen. Von den ganzen Vorteilen mal abgesehen..

    Lg Jasmin

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  5. Ich liebe alle meine Bücher, vor allem die Hardcover. ich liebe aber mittlerweile auch meinen E-Book Reader und begrüße den Fortschritt, muss ich leider sagen. Früher konnte ich mir das gar nicht vorstellen, aber meine Augen sind sehr dankbar für meinen Kindle. Bücher mit klitzekleiner Schrift lese ich nämlich sehr ungerne, weil es mich ziemlich anstrengt. Auf dem E-Reader kann ich die Schriftgröße selbst wählen. Da ich sehr gerne englische Bücher lese, ist es auch von Vorteil, das ein Wörterbuch integriert ist. Von Zeit zu Zeit ist ja doch immer wieder einmal ein Wort dabei, dass man noch nicht kennt und so geht es einfach schneller. Früher musste ich mein Wörterbuch bemühen. Außerdem ist es eine große Platzersparnis, wenn man ab und zu einmal ein E-Book kauft.

    Aber bitte nicht falsch verstehen, so begeistert ich von meinem Reader auch bin, echte Bücher werden immer in meinem Regal stehen und auch in den Regalen meiner Tochter stehen mindestens zweihundert. Ich denke, dass sie ihren Kindern sicher auch viele Bücher kaufen wird, da sie auch sehr gerne liest. Trotzdem möchte ich meinen Reader nicht mehr missen.

    E-Books ausleihen kann man sich heute schon. Nur mit dem Kindle klappt das leider noch nicht. Dazu muss ich dann für die Onleihe meiner Bibliothek mein Tablet verwenden und darauf lese ich nicht so gerne. Daher leihe ich mir eigentlich nur sehr selten E-Books aus.

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  6. Ich mag zwar meinen Kindle Paperwhite und lese auch gerne mal eBooks (vor allem in 2014 hatten diese Überhand genommen), aber um ehrlich zu sein habe ich dann doch lieber das richtige Buch in der Hand.

    Also ich hoffe, dass diese komplette Ablöse von Buch zu eBook noch seeeeehr lange dauern wird.

    Liebe Grüße,
    Dobbie von IM ZAUBER DER BÜCHER

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