Donnerstag, 21. März 2013

[Buch Kritik] "Ich hab sie nicht gezählt" von Dolores Schmidinger



Autorin: Dolores Schmidinger
Gebundene Ausgabe: 239 Seiten
Verlag: Kremayr & Scheriau; Auflage: 2. (August 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 321800845X

Danke für dieses Leseexemplar:  an Blogg dein Buch & den Kremayr & Scheriau Verlag
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Inhalt laut amazon: Wenn die Dolly mit achtzig keine Liebhaber mehr hat, dann wird sie welche erfinden, damit es was zum Erzählen gibt, meinte einmal Andrea Händler zu ihrer Freundin Dolores Schmidinger. Doch die Sorge ist verfrüht, es gibt einstweilen noch genug zu erzählen, Erotisches, Frivoles und Unartiges aus dem Leben der Dolly S. Etwa von der kleinen Doris, deren Vater sie allzu sehr geliebt hat, von den wilden 68ern, die der freien Liebe frönten, von vier Ehemännern, mit denen sie allerlei Überraschungen erlebte, und von erotischen Abenteuern und Ausflügen, die sie u.a. in die Lack-und-Leder-Szene führten. Natürlich, eine Statistik der Lover lässt sich nicht erstellen Dolores zählte nicht mit, sondern lebte mehr nach dem Motto: Der Nächste, bitte! Das tut aber dem vergnüglichen Einblick in ihr Liebesleben keinen Abbruch. Denn auch wenn nicht alles immer lustig war, hat sie nie darauf vergessen, sich selber nicht ganz ernst zu nehmen. Und schon gar nicht ihre Liebhaber. Deshalb: Lesevergnügen ist garantiert, denn Dolores Schmidinger versteht es meisterhaft, Pointen zu setzen, zu erstaunen, zu überraschen und manchmal auch ein wenig zu schockieren.

Meine Meinung: Ich war von diesem Buch hier mehr als enttäuscht gewesen und habe es nach 150 Seiten sogar abbrechen müssen. Wer mich ja kennt weiß, das ich keine Bücher rezensiere die ich abgebrochen habe, aber da ich das Buch bei "Blogg dein Buch" erhalten habe, gibt es eine heutige Ausnahme dazu.
Der Klappentext verspricht anderes als im Buch zu lesen war. Das ganze war eher eine sehr trockene Angelegenheit für mich es zu lesen.
Die Handlung bleibt er flach in diesem Buch. Und die meisten Männer werden nur sehr oberflächlich von der Autorin beschrieben. Sie bleiben vollkommen blass und im Hintergrund des Buches und daher nicht in meinem Gedächtnis, woraufhin ich als Leserin recht schnell das Interesse am weiterlesen dann verliere.
Sie hat es nicht gerade leicht in ihrem Leben, denn sie findet nie wirklich den richtigen und passenden Mann fürs gemeinsame Leben und irgendwas ist irgendwie immer. Dann reden sie, beglücken sich im Bett und dann nach kurzer Zeit trennen sich dann schon wieder. Und die Suche nach dem richtigen Partner geht wieder von neuen los.
Der Schreibstil der Autorin ging zwar recht schnell zu lesen, aber leider war mir das ganze dann ein wenig zu trocken gehalten. Gut ein paar Schmunzelerlebnisse hatte ich auch, das will ich garnicht leugnen.
Denoch sage ich: Schockierend und traurig das ganze, von vorne bis hinten durch. Erzählt von einem auf mich wirkenden sehr traurigen Menschen.

Meine Bewertung:

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